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Indianerkopfhöhle, Dragonera

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Anfahrt / Anreise:
Örtlichkeit / Einstieg:
Wasser:
Salzwasser
Erreichbarkeit:
Max. Tiefe:
Schwierigkeit:
Tauchgangstyp:
Wrack-TGStrömungs-TGHöhlen-TGBergseetauchgangSteilwandtauchgang
Nächste Füllmöglichkeit:
Tauchregulierung:
Nächster Notruf / Kammer:

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Ein Besuch in der Indianerkopfhöhle, die sich in ...

Ein Besuch in der Indianerkopfhöhle, die sich in der Naturschutzinsel Dragonera (Dracheninsel) befindet, steht an. Nicht in der Höhle ist ein Indianerkerkopf, sondern außen an der Steilwand, der zugegeben etwas schwierig zu erkennen ist.
Selbstverständlich kann dieser Höhlentauchgang nur mit erfahrenen und entsprechend qualifizierten Tauchern betaucht und durchgeführt werden. Eine Selbstauskunft genügt der Basis nicht!
Das Briefing ist sehr ausführlich und bei einigen zeigt sich leichte Verwunderung über den Abschnitt, ´wir tauchen zu einer zweiten Höhle durch einen schmalen Durchschlupf, bei dem man sich leicht auf die linke Seite drehen muss um durchzukommen´. Da wird doch von einigen der Wunsch geäußert, sich in der ersten Höhle aufzuhalten und die zu erkunden.
Auf dem Boot werden vom Team Getränke und Notfallsysteme verstaut. Die Gruppe quert aufgerödelt die Uferstraße und ordnet sich im Boot zur Abfahrt. Langsam verlassen wir den Hafen und gleich hinter dem Leuchtturm wird der Motor hochgejagt, dass sich das Schlauchboot optimal mit den Wellenbergen bewegt. Es dauert auch mit dem schnellen Boot seine Zeit, bis man der Insel Dragonera näher kommt und den schlafenden Drachen erkennen kann.
An der Steilwand wird der Anker gesetzt und der Sitz überprüft. Wir lassen uns der Reihe nach und Fingerzeig rückwärts ins Wasser gleiten. Tauchen auf 5m ab, ordnen die Ausrüstung und machen unsere Kameras klar. Meine Nikonos5 kann ich nur für die Unterwasserfotos verwenden.




Der Eingang ist groß und bequem zu betauchen, das Licht wird weniger und die Lampen erzeugen Lichtpunkte an der Höhlenwand, die verschiedene Tiere in ihren Farben erscheinen lassen. Die ersten Fotos werden gemacht und um manche zutraulichen Gesellen an der Wand bilden sich Tauchertrauben.


Topfsteinformation unter Wasser in der ersten Höhle



Achtung ist immer beim Auftauchen geboten, um nicht unliebsamen Kontakt mit den Stalaktiten zu machen. So ist es anzuraten, immer die Hand über dem Kopf zu halten

Nachdem wir die Höhle erkundet haben tauchen wir in der Luftblase auf und besprechen den weiteren Tauchgang. Unser Guide bespricht mit uns noch mal den Durchschlupf, er geht als erster und hilft mir mit meiner Kamera die Stelle zu meistern. Der Rest der Gruppe erklärt, dass sie sich auch den Durchgang zutrauen, wenn ich (der muskulöseste) es schaffe durchzukommen.
So tauchen wir gemeinsam zum Durchschlupf, der Guide verschwindet zwischen Tropfsteinen und gibt mit seiner Lampe Signal an mich, es auch zu versuchen.



Schon stecke ich fest, eine Hand kommt mir entgegen und dreht die Flasche in die richtige Richtung und greift nach der Kamera. Schwups und schon bin ich nächsten Raum, gefüllt mit kristallklaren Wasser, nur meine Lampen, die ich am Blitz befestigt habe erhellen die Gegend. Wunderbare Tropfsteine über und unter Wasser. Es geht ein Schacht senkrecht nach unten, den wir auch eine gewisse Strecke gefahrlos betauchen können.
Alle sind der Meinung, dieser Ausflug in die zweite Höhle hat sich auf alle Fälle gelohnt.


Stalaktiten über Wasser in der zweiten Höhle, vielen Dank an Horst für das Foto




vielen Dank an Jens für die Fotos, die die Größe der 2. Höhle einigermaßen wiedergeben.


die Tiefe der 2. Höhle, hier wird deutlich, dass der Wasserspiegel vor vielen Jahrtausenden tiefer war.


hier geht es noch viel weiter runter, für uns ist hier Schluss



So wurde die Reihenfolge für den Rückweg festgelegt und wir tauchen wieder durch den schmalen Durchschlupf, dank der helfenden Hand geht es auch sehr schnell in die erste Höhle zurück.



Noch ein paar Fotos gemacht und wir tauchen auf die heller werdende Höhlenöffnung zu. An den Felsbrocken vor dem Höhleneingang suchen wir noch lohnende Fotoobjekte und tauchen langsam aus.


Jens, vielen Dank für das Foto



Die Seitenwände der Höhle geben erst durch einen Lichtstrahl oder dem Blitz
ihre Farbenvielfalt preis.

Im Boot wird natürlich über den wirklich tollen Tauchgang ausführlich gesprochen, während wir die Dragonera umrunden und uns die Gegend ausführlich erklärt wird. So geht es wieder mit Maximalgeschwindigkeit, die sich nach den Wellen richtet, dem Heimathafen Porto Andraitx zurück.

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