Kulkwitzer See, Leipzig/Lausen

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Der Kulkwitzer See ist ein See im Sächsischen Seenland, der aus zwei ehemaligen Braunkohletagebauflächen südwestlich von Leipzig hervorgegangen ist. Der See liegt nördlich vom Markranstädter Ortsteil Göhrenz und südlich vom Leipziger Stadtteil Miltitz. Taucher müssen beachten, dass es nur 3 genehmigte Einstiegsstellen gibt. Der Tauchbetrieb im See wird von 2 Tauchbasen organisiert. Die Tauchbasis Florian hat ihren Sitz am Südende des Kulkwitssees und die Tauchbasis Delphin betreut die Einstiegsstelle am Hauptstrand und eine weitere auf dem Campingplatz. Diese beiden liegen am östlichen Seeufer. Wer im Kulki tauchen möchte, ruft am besten vorher eine der beiden Tauchbasen an, da die Anzahl der Taucher, vor allem im Sommer, auch limitiert werden kann.
Anfahrt / Anreise:
Der See liegt nördlich vom Markranstädter Ortsteil Göhrenz und südlich vom Leipziger Stadtteil Miltitz.
Örtlichkeit / Einstieg:
Wasser:
Süßwasser
Erreichbarkeit:
Landtauchgang
Max. Tiefe:
32m
Schwierigkeit:
Für Anfänger
Tauchgangstyp:
Wrack-TGStrömungs-TGHöhlen-TGBergseetauchgangSteilwandtauchgang
Nächste Füllmöglichkeit:
Tauchregulierung:
Nächster Notruf / Kammer:

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Bewertungen(23)

rueselTL1*250 TGs

Einstieg 2 Kulki (ohne eignen Buddy)

Die Basis hat eine gute Ausstattung, neben eine Kompressor (bis 300bar/0,5€/l Flaschen Volumen), gibt es eine Sonnendeck und Klos (als Gast gegen einen kleinen Obolus). Vor der Basis eine große wisse mit viel Platz und jeder Menge Taucher (die auch gegenseitig auf die Ausrüstung achten). Der Parkplatz (6€/Tag) ist etwa 200m Meter von der Basis zu laufen. Wer nett fragt bekommt aber bestimmt die Sackkarre geliehen. An der Basis gibt es Eis, Kaffee, Würstchen usw. aber auch Leih-Equipment für vergessliche. Der Einstig ist frei.
Da ich keinen Buddy hatte, habe ich einfach in der Basis nachgefragt und schon hatte ich eine ganze Gruppe zu mittauchen. Ich habe ein Buddy Team mit Andre von den Delphin gebildet. Andre hat gute Ortskenntnis und wohnt wohl auch nah am See (solltet Ihr auch mal nen Guide brauchen).
Obwohl sehr schlechte Sicht angekündigt war, war es für nen durchschnittlichen deutschen See nach Regen sehr klar. Wir haben die kleine Plattform und im zweiten Tauchgang die Viper (auf 21m) besucht.
Neben ein paar Loren gibt es jede Menge Fisch; Hechte, Karpfen und Jungfische zu bewundern. Dank der guten Sicht sieht man die auch. Der Kulik hat sehr ausgeprägte Sprungschichten und war abseits der Badestelle (Achtung einstig ist im FKK Bereich) recht frisch.
Ich komme auf jeden Fall wieder und dann geht es zur großen Plattform und zur 30m Stelle.
5 Flossen für top Service, günstige Preise und sehr nette Tauchpartner (so dass man auch ohne eigenen Buddy tauchen kann).
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CMASdiver13CMAS *10 TGs

Sehr schönes heimisches Gebiet

Das Tauchgebiet in Kulkwitz ist ideal auch für Anfänger zum betauchen. Jedoch ist auch für fortgeschrittene Taucher etwas dabei. Die Sicht ist auch meist relativ gut. Der einzige Nachteil ist die Anzahl an Tauchern an manchen Tagen. Aber diese Neoprenfischsichtungen zeigen auch die Beliebtheit und die Qualität des Kulkis.
calanquesCMAS **90 TGs

eine Lanze für den Kulki

Mittlerweile haben wir fast 2017 und der Kulki ist immer noch ein sehr schönes Tauchgewässer. Für unseren Verein ist er das Ausbildungsgewässer (ja, wir nutzen ausschließlich die Plattformen). Den Großteil meiner 50 Tauchgänge habe ich an den drei Einstiegen absolviert. Reini und Peter sind wahrlich oft am Grummeln und nicht immer kundenorientiert freundlich. Aber! Wenn man oft dort ist und das ganze Treiben so beobachtet, weiß man auch warum. Die beiden hüten einen Sack Flöhe. Es gibt genug Taucher und Gruppen die sich nicht an die Regeln halten, oder auch mal daneben benehmen. Und es gibt Badegäste und Wassersportler, die den markierten Einstieg nicht respektieren. (bin schon mal beinahe beim korrekten Auftauchen im Bojenbereich mit einer nackten 60-Jährigen über mir kollidiert) Das sorgt über die Zeit natürlich für eine übergroße Portion Mißtrauen bei den beiden. Ich bin auch schon angefahren worden, wenn mal die Luft zischte. Nachdem ich Peter aber demonstriert hatte, dass ein XStream beim Aufdrehen immer kurz abbläst und ich das nicht provoziere, haben wir uns lange und gut unterhalten. Die beiden kämpfen auch immer mit der Stadt. Deren Bedingungen einzuhalten und den Gästen zu vermitteln ist nicht einfach. Es gibt Anwohner, die gegen die Taucher/Basen pauschal und unbegründet etwas haben. Immer muss zwischen allen Fronten vermittelt werden. Die Parkplatzsituation an den Einstiegen der Delphine sind sicherlich nicht optimal und auch nicht billig. Aber sei es drum, das haben sich Peter und Reini ja nicht selbst ausgedacht.
Mittlerweile schätze ich die Arbeit der beiden sehr. Und wenn ich mal wieder angefahren werde, nehme ich es ihnen nicht krumm. Wir haben uns oft gut unterhalten und Tips bekommen, wie man z.B. die Barkasse einfach findet.

Abwechslungsreich sind die drei Einstiege auf jeden Fall. Die alte Kurskarte, die im Netz kursiert, ist nicht sonderlich gut. Aber es gibt immerhin eine. Das kann man von vielen anderen Seen nicht behaupten. Mittlerweile kennen wir uns auch gut unter Wasser aus (Westentasche) und haben die Angaben verdoppelt. Somit können wir die Kurse jetzt auch variieren und zum Beispiel vom senkrechten Rohr zur Piper tauchen und von dort zurück zur Marianne. Wir finden jetzt auch Ziele, die in der alten Karte noch nicht verzeichnet waren.
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