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El Chuncho, Pucusana

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Anfahrt / Anreise:
Von Lima (wahrscheinlich seid Ihr in einem Hotel in Miraflores oder San Isidro) müsst Ihr durch Chorillos zur Panamerikana Sur. Dann über die Panamerikana Sur 60 Kilometer südlich bis zur Ausfahrt Pucusana - da fehlen dann noch fünf Kilometer und Ihr kommt am Hafen an. Man kann das mit inem Taxi machen (sehr teuer), oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln (billig, kompliziert und kann auch gefährlich sein) oder mit dem Tauchanbieter.
Örtlichkeit / Einstieg:
Pucusana ist ein kleiner Fischerhafen. Es gibt keine Tauchbasis in Pucusana. Tauchtouren müssen mit Anbietern aus Lima organisiert werden.
Wasser:
Salzwasser
Erreichbarkeit:
Bootstauchgang
Max. Tiefe:
35
Schwierigkeit:
Für Fortgeschrittene
Tauchgangstyp:
Wrack-TGStrömungs-TGHöhlen-TGBergseetauchgang
Tauchregulierung:
Nächster Notruf / Kammer:
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mundoazulPADI Divemaster

El Chuncho heißt die kleine Bucht an der nord-öst ...

El Chuncho heißt die kleine Bucht an der nord-östlichen Spitze der Pucusana vorgelagerten Insel (welche witzigerweise Galapagos heißt). Die peruanischen Tauchschulen nutzen diese Stelle wegen ihres ganzjährig ruhigen Wassers für die Übungstauchgänge. Wir von Nature Expeditions nutzten die Bucht für Ersttauchgänge unserer Kunden falls diese wenig Taucherfahrung haben und damit sie sich an das hier sanftere vor- und zurück des Wellenganges gewöhnen können.

In der Mitte der kleinen Bucht hat man Sandboden und bis 12 Meter Tiefe. Die Bucht steht voll sehr dichten und alten Kelpwaldes. Da muss man sich also richtig mit den Händen durchwurschteln. Das ist auch eine neue Erfahrung für die meisten Taucher. Ich schließe meine Tauchgänge dann meist damit ab, ein wenig an der Felswand entlang zu tauchen. Maximale Tauchtiefe bis 20 Meter (an der aus der Bucht herausführenden Felswand)

Häufige Fischarten sind Moränen, cusk eel, Riesenschleimfisch, Peruvian Morwong, Chita, Trambollo, ab und zu findet man Anglerfische und manchmal auch richtig verirrte Arten wie Seenadeln, Seepferdchen, Kugelfische oder den Popeye Katlufa. Es gibt mehr als zehn Krebsarten – von den ganz kleinen Porzelankrebsen bis zur welt-größten Porzelankrebsart (handtellergroß), dann auch die richtig großen Krebse. Fünf Seeanemonenarten, jede menge Muschel und Schneckearten, Kraken, die bemerkenswerte Riesenseepocke (bis fünfzehn Zentimeter lang) und einiges mehr. Ich mag Nachttauchgänge am Chuncho.

Achja – und die Seelöwen beschmeißt eigentlich keiner mit Steinen – ab und zu schauen die auch mal kurz vorbei aber es gibt nicht genug (höchstens 40) Seelöwen in Pucusana, um schwimmen oder tauchen mit Seelöwen garantieren zu können.


Seeanemone Anthothoe chilensis


Riesenschleimfisch in einer Seepockenschale


Muränen


Painted shrimps


Seestern Heliasther heliantus


Riesen Porzelankrebs Petrolisthes desmarestii


Anglerfisch


Skorpionsfisch


Trompetenfisch

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Die beiden Tauchplätze sind an der Küste, nicht w ...

Die beiden Tauchplätze sind an der Küste, nicht weit vom Hafen von Pucusana. Es handelt sich um Steilwände, mit einer Tiefe von 8 bis 12m. Die Unterwasserwelt ist geprägt von rosagrauem Gestein mit vielen Seeigeln. Durch den starken Wellengang ist die Sichtweite eher gering, maximal 5m. Generell sind außer den Seeigeln viele Krebse und Seesterne sowie Anemonen zu sehen, das Vorkommen an Anglerfischen und Muränen soll ebenfalls sehr hoch sein, ich selbst habe aber leider keine zu Gesicht bekommen.
Außerdem gibt es Seelöwen in der Nähe, da die Fischer aber häufig mit Steinen nach ihnen schmeißen und sie vertreiben, sind diese zu scheu um sich den Tauchern zu nähern. Beobachtung also nur über Wasser vom Boot aus möglich.
Aufgrund des Wellengangs wird man an den Felsen konstant nach rechts und links geschmissen und muss sich am Stein festhalten um etwas länger anschauen zu können. Durchaus nicht so einfach, zwischen den Seeigeln Platz zum Festhalten zu finden
Fotografieren ist auch eine kleine Herausforderung.

Fazit: Trotz geringer Sichtweite sehr schöne Unterwasserwelt, aber doch eher anspruchsvoll zum Tauchen.


Tauchplatzkarte

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