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Bodrum - Turgutreis, Yassı Ada - Wrack ´Mirna-M´

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explorer08Commercial Diver // PADI Master Instructor // CMAS **TL // PADI Public Safety Diver Instructor // TecRec Trimix Blender Instructor // EFR/CFC Instructor // ANDI Extended Range Diver

Um es gleich vorweg zu sagen, dieser Tauchplatz i ...

Um es gleich vorweg zu sagen, dieser Tauchplatz ist leider für die Allgemeinheit nicht zugänglich.

Ein südwestlich der Insel gelegenes Riff, welches bis auf 1-2m unter die Wasseroberfläche ragt, macht Yassı Ada seit Jahrtausenden zu einer Gefahr für die Schifffahrt. Bereits in den 1950er Jahren fanden Bodrumer Schwammtaucher hier Überreste antiker Schiffe. In den 1960er Jahren wurden diese Wracks unter der Leitung des „Vaters der modernen Unterwasserarchäologie“, dem Amerikaner Prof. Dr. George F. Bass, sowie unter Mitarbeit des bekannten amerikanischen Journalisten Peter Throckmorton, archäologisch untersucht. Es wird davon ausgegangen, dass mindestens 26 Schiffe dort untergegangen sind. Drei Wracks wurden dabei identifiziert. Eins aus dem 4. Jahrhundert, eins aus dem 7. Jahrhundert und eins aus dem 16. Jahrhundert.
Eine Vielzahl an Artefakten wurde damals geborgen. Sie sind heute in Bodrum im Museum für Unterwasserarchäologie, dem einzigen in der ganzen Türkei, zu besichtigen. Das Museum ist im Übrigen in dem Wahrzeichen von Bodrum, der Johanniterburg aus dem 15. Jahrhundert, untergebracht.
Dennoch liegt auch heute noch eine Unzahl von Artefakten vor Yassı Ada auf dem Meeresgrund.

An genau der gleichen Stelle ereilte 1993 den libanesischen Frachter Mirna-M das gleiche Schicksal und er landete auf all der antiken Pracht.
Die Mirna-M fuhr unter kroatischer Flagge. Ihr Heimathafen war Rijeka. Es handelt sich um einen 1979 in Japan von der Kurushima Werft gebauten Frachter von 151,35m Länge und 26,00m Breite. Über die Ladung ist nichts bekannt.

Wegen der antiken Wracks ist das Gebiet um Yassı Ada für Taucher gesperrte Zone.
Als Begleiter eines britischen Filmteams von National Geographic, welches eine Ausnahmegenehmigung des türkischen Kultusministeriums hatte und von dem Direktor des Bodrumer Museums für Unterwasserarchäologie, Herrn Yaşar Yıldız, begleitet wurde, hatte ich Gelegenheit dort zu tauchen und die nachfolgenden Aufnahmen zu machen.

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