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Tauchen in Brunei Darussalam

Das Sultanat Brunei gehört zu den aufstrebenden Tourismusdestinationen. Neben Borneo und südlich der Philippinen in einem der artenreichsten Gewässer der Welt gelegen, ist Brunei dennoch bislang nur ein Geheimtipp. Von Makro bis Großfisch: Zukünftig wird Brunei wahrscheinlich über die Rolle eines Zwischenstopps für viele Flugreisende hinaus wachsen.

Die letzen Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Hallo - ist zwar schon etwas her aber ich erinnere mich noch zu gut an unseren Flug mit Royal Brunei Air nach Bali. Der Hinflug lief eigentlich reibungslos. Es war zwar eng und die Sitze waren dermassen ´ausgelutscht´ das es schnell ungemütlich wurde, allerdings war alles ohne weitere Probleme.
Der Rückflug ging dann von Bali nach Brunei weiter nach Bangkok und dann nach FFM.

Angefangen hat alles beim einchecken: Von der urspünglichen Zusage - welche beim Hinflug auch eingehalten wurde - unser Tauchgepäck ohne Zuschlag zu transportieren wollte Brunei Air nun nichts mehr wissen. Ca. 480,- $ sollten wir berappen. Nachdem wir uns dagegen zur Wehr setzten (wir stellten uns stur und somit wirkte sich das auf die hinter uns wartenden Passagiere aus) und die Zeit zum Einchecken knapp wurde ging es dann plötzlich ohne Zuschlag weiter. Allerdings versuchte man mit uns zu handeln und ging erst auf 350,- dann auf 200,- und schliesslich auf 100,- $ runter. UNGLAUBLICH !!! Fazit: Immer schriftliche Bestätigung der Fluglinie mitnehmen !

In Thailand ging es dann nach dem Zwischenstopp (Flugzeug mussten wir verlassen) leider erstmal nicht weiter. Wir warteten gute acht (!!!) Stunden am Gate ohne auch nur eine Information zu bekommen. Meine Verwandschaft in Deutschland hatte schon nach drei Stunden per Internet erfahren das der Flug für diesen Tag gecancelt war. Nachdem ein Grossteil der Passagiere dann rebellierte wurden wir nach guten acht Stunden in ein Hotel gefahren (1:30 Uhr nachts).
Zu Essen oder Trinken gab es auch hier nur auf eigene Rechnung - nach D telefonieren wurde jedem für eine Minute (!!!) zugestanden. Das war etwas wenig. Es war ein Sonntag und so mussten viel am nächsten Tag arbeiten und einiges organisieren.
Am nächsten Tag sollte dann um 13 Uhr Ortszeit der Flug weitergehen. Das geschah natürlich nicht ! Und wieder keine Information. Nachdem gg 15 Uhr dann immer noch nichts klar war wurde das Personal fast gelyncht... Daraufhin teilte man uns mit, das die Maschine zu schwer war und man nur weiterfliegen könnte wenn 40 Personen inklusive allem Gepäck (auch das der mitfliegenden Gäste) in Bangkok bleiben. Nachdem das geklärt war flogen wir dann mit einer zu 70 % besetzten Maschine und ohne ein einziges Gepäckstück nach D !
Zu beachten war, das auch das Flugpersonal mittlerweile ´ungehalten´ war - und das ist noch nett ausgedrückt. Dementsprechend war der Service an Bord !

Somit bleibt mir nur das Fazit - NIE WIEDER ROAYL BRUNEI AIR !!!!!!!!!!!!!!!
Oceanic Quest Diving - Muara - Brunai
(Labuan Wrecks Malaysia / Brunai)

Wir waren im September einige Tage bei ´Oceanic Quest´ in Brunai. Vorab schon mal 7 Flossen hoch für diese neue Tauchbasis!

Anreise:
In unserem Fall per Fähre von Kota Kinabalu ueber Pulau Labuan nach Brunai. Wurden dann am Hafen vom Fahrer des Diveshops abgeholt.

Unterkunft:
An den Diveshop angeschlossen ist eine Pension. Die Zimmer mit Aircon sind gut und sauber, ein eigenes Bad gibt es aber nicht. Die Übernachtung kostet 25 B$. Es gibt jedoch kaum andere Unterkünfte in Muara.

Essen:
Optional kann noch Vollpension dazu gebucht werden. Liebevoll zubereitete Auswahl von verschiedenen Gerichten - zu empfehlen.

Personal:
Multinationale Mischung (Malay, Brunai, England, Japan) alle super freundlich und hilfsbereit. Alle sprechen Englisch. Jeder vom Fahrer bis zum Instructor macht seine Arbeit ausnahmslos gut.

Tauchen:
Speziell fuer geuebte Taucher gibt es vier wirklich tolle Wracks zu bestaunen. Alle liegen in einer Tiefe von 25-35m. Mehr infos dazu unter: http://www.labuantourism.com.my/explore/wreck_diving.htm
Teilweise können gut tarierte Tauchern auch Aufbauten durchschwimmen da es immer wieder Öffnungen gibt. Genaueres mit den Guides besprechen. Neue Wracks werden bestimmt in absehbarer Zeit dazu kommen, denn das Team sucht fieberhaft.
Zudem gibt es wohl noch einige Riffe die fuer weniger Geübte geeignet sind. Wir waren allerdings nur an den Wracks und können deswegen zu den Riffen nix sagen.

Am Wochenende ist wohl mehr los, weil dann die lokalen Tauchfreunde sich bei Oceanic Quest einbuchen. Wir waren unter der Woche nur mit den Guides unterwegs. Somit waren max 5 Leute im Wasser... wir zwei mit drei Guides von denen zwei einfach auch Lust zum Tauchen hatten.

Abends:
Ist wirklich gar nix Los. Bier sollte man sich von Labuan mitbringen da in Brunai nicht erhältlich. In der Pension gebt es haufenweise DVDs zum anschauen.

Sonstiges:
Man kann noch eine Mangroven und Water Village Tour machen. War nicht schlecht man sieht Affen und Krokodile - leider auch sehr viel Umweltverschmutzung. Danach gehts zum Night Market wo man sich dann mit lokalen Spezialitäten satt essen kann.

Alles im allem ein Tolles Erlebnis und das Preis Leistungsverhältnis hat zu 100% gestimmt! Wir können diese Tauchbasis wirklich von ganzem Herzen Empfehlen. Weiter so Oceanic Quest! Wir Wünschen euch viel Erfolg mit eurer Tauchbasis! Hoffentlich können wir bald wieder kommen!

Judy (CMAS TDA Deep Diver) & Niels (CMAS TDA TL* / VDST TL*)

www.n-hauch.de

Meine Erfahrung mit dieser Airline ist schon ein wenig länger her, aber sicherlich für alle Taucher sehr interessant. Ich hatte auch schon einmal einen Leserbrief an die „tauchen“ geschrieben, die damals nach Erfahrungen mit Airlines suchten, meinen Leserbrief jedoch nicht veröffentlichten. Vielleicht wollten die nur „gute“ Erfahrungen und hatten Angst vor eventuellen rechtlichen Schritten dieser „Buschpiloten“!

Vor einigen Jahren hatte ich als Tauchlehrer in Thailand gearbeitet und war deshalb natürlich mit recht viel Gepäck unterwegs. Der Hinflug mit LTU war überhaupt kein Problem, das war alles ganz locker und unkompliziert.

Im Sommer war dann, zusammen mit meiner thailändischen Freundin (und heutiger Ehefrau), ein 3- monatiger Deutschland-Trip angesagt. In Bangkok begann somit die Suche nach einer Airline, die auch das Tauchgepäck befördert, da ich es gerne zu Wartungszwecken mitnehmen wollte. Schnell stellte ich fest, daß kein LTU-Flug zu bekommen war und fragte deshalb bei anderen Airlines an. Doch niemand wollte mein Tauchgepäck kostenlos befördern, so daß ich schon mit dem Gedanken spielte, meine Tauchausrüstung bei der Familie meiner Frau zu deponieren.
Kurz darauf stieß ich jedoch auf „Royal Brunei“! Am Telefon sagte die „nette“ Dame vom Büro in Bangkok, daß es überhaupt kein Problem sei, mein Tauchgepäck zu transportieren. Mit meiner Freundin im Schlepptau sprang ich direkt ins Taxi und begab mich ohne Umwege in deren Office. Dort fragte ich noch viermal (!), ob denn mein Tauchgepäck wirklich ohne Extrakosten transportiert werden würde und erhielt jedesmal dieselbe Antwort: „absolutely no problem“. Zusätzlich zu unserem Normalgepäck von 20 kg hätten wir jeder noch 25 kg frei!!! Sie drehte sogar noch den Computerbildschirm zu mir und zeigte mir den Eintrag: „specbag“, was soviel wie „Special Bagage“ heißen würde. Meine Freundin fragte dann auch noch mal in Thai nach und es wurde auch ihr bestätigt, daß die Ausrüstung problemlos und ohne Aufpreis mitgenommen würde.

Beim Einchecken dann, einige Tage später irgendwann gegen 22.00 h, sagte mir die nette Dame am Schalter, daß ich etwas Übergepäck hätte und die lächerliche Kleinigkeit von ca. 530,- Euro (genau waren es 24875 Bath) nachzuzahlen hätte!! Das war genau so viel wie der Flugpreis für eine Person! Leider war niemand mit uns an den Flughafen gekommen, der mein Gepäck wieder hätte mitnehmen können, so daß wir nur die Wahl hatten, diesen Preis zu zahlen oder nicht zu fliegen. Das Office von Royal Brunei war zu dieser Uhrzeit natürlich geschlossen, also habe ich gezahlt.

In Deutschland habe ich dann das Büro von Royal Brunei in Frankfurt angeschrieben, die antworteten aber erst nach wiederholtem Schreiben, nur, um sich dann für nicht zuständig erklärten. Ich müsse mich mit dem Office in Bangkok in Verbindung setzen. Das haben wir später auch getan, aber dort wußte man natürlich von gar nichts mehr. Auch an die Zentrale von Royal Brunei in Brunei habe ich geschrieben, eine Antwort kam nie. Eine seriöse Airline jedenfalls reagiert anders und beantwortet zumindest solche Briefe.

Gelernt habe ich daraus: Nie wieder Royal Brunei!! Lieber zahlt man gleich ein paar Bath mehr und fliegt dann mit der superguten Thai Airways, die wesentlich kulanter ist und wo meine Frau auch Extragepäck haben darf, so daß wir dieses Problem seitdem nicht mehr hatten. Auch mit den „Emirates“ haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht, man muß halt das Tauchgepäck anmelden.

Auf jeden Fall sollte es für Taucher heißen:
Finger weg von Royal Brunei!! Da wird man belogen und betrogen!!
Hallo - ist zwar schon etwas her aber ich erinnere mich noch zu gut an unseren Flug mit Royal Brunei Air nach Bali. Der Hinflug lief eigentlich reibungslos. Es war zwar eng und die Sitze waren dermassen ´ausgelutscht´ das es schnell ungemütlich wurde, allerdings war alles ohne weitere Probleme.
Der Rückflug ging dann von Bali nach Brunei weiter nach Bangkok und dann nach FFM.

Angefangen hat alles beim einchecken: Von der urspünglichen Zusage - welche beim Hinflug auch eingehalten wurde - unser Tauchgepäck ohne Zuschlag zu transportieren wollte Brunei Air nun nichts mehr wissen. Ca. 480,- $ sollten wir berappen. Nachdem wir uns dagegen zur Wehr setzten (wir stellten uns stur und somit wirkte sich das auf die hinter uns wartenden Passagiere aus) und die Zeit zum Einchecken knapp wurde ging es dann plötzlich ohne Zuschlag weiter. Allerdings versuchte man mit uns zu handeln und ging erst auf 350,- dann auf 200,- und schliesslich auf 100,- $ runter. UNGLAUBLICH !!! Fazit: Immer schriftliche Bestätigung der Fluglinie mitnehmen !

In Thailand ging es dann nach dem Zwischenstopp (Flugzeug mussten wir verlassen) leider erstmal nicht weiter. Wir warteten gute acht (!!!) Stunden am Gate ohne auch nur eine Information zu bekommen. Meine Verwandschaft in Deutschland hatte schon nach drei Stunden per Internet erfahren das der Flug für diesen Tag gecancelt war. Nachdem ein Grossteil der Passagiere dann rebellierte wurden wir nach guten acht Stunden in ein Hotel gefahren (1:30 Uhr nachts).
Zu Essen oder Trinken gab es auch hier nur auf eigene Rechnung - nach D telefonieren wurde jedem für eine Minute (!!!) zugestanden. Das war etwas wenig. Es war ein Sonntag und so mussten viel am nächsten Tag arbeiten und einiges organisieren.
Am nächsten Tag sollte dann um 13 Uhr Ortszeit der Flug weitergehen. Das geschah natürlich nicht ! Und wieder keine Information. Nachdem gg 15 Uhr dann immer noch nichts klar war wurde das Personal fast gelyncht... Daraufhin teilte man uns mit, das die Maschine zu schwer war und man nur weiterfliegen könnte wenn 40 Personen inklusive allem Gepäck (auch das der mitfliegenden Gäste) in Bangkok bleiben. Nachdem das geklärt war flogen wir dann mit einer zu 70 % besetzten Maschine und ohne ein einziges Gepäckstück nach D !
Zu beachten war, das auch das Flugpersonal mittlerweile ´ungehalten´ war - und das ist noch nett ausgedrückt. Dementsprechend war der Service an Bord !

Somit bleibt mir nur das Fazit - NIE WIEDER ROAYL BRUNEI AIR !!!!!!!!!!!!!!!
Oceanic Quest Diving - Muara - Brunai
(Labuan Wrecks Malaysia / Brunai)

Wir waren im September einige Tage bei ´Oceanic Quest´ in Brunai. Vorab schon mal 7 Flossen hoch für diese neue Tauchbasis!

Anreise:
In unserem Fall per Fähre von Kota Kinabalu ueber Pulau Labuan nach Brunai. Wurden dann am Hafen vom Fahrer des Diveshops abgeholt.

Unterkunft:
An den Diveshop angeschlossen ist eine Pension. Die Zimmer mit Aircon sind gut und sauber, ein eigenes Bad gibt es aber nicht. Die Übernachtung kostet 25 B$. Es gibt jedoch kaum andere Unterkünfte in Muara.

Essen:
Optional kann noch Vollpension dazu gebucht werden. Liebevoll zubereitete Auswahl von verschiedenen Gerichten - zu empfehlen.

Personal:
Multinationale Mischung (Malay, Brunai, England, Japan) alle super freundlich und hilfsbereit. Alle sprechen Englisch. Jeder vom Fahrer bis zum Instructor macht seine Arbeit ausnahmslos gut.

Tauchen:
Speziell fuer geuebte Taucher gibt es vier wirklich tolle Wracks zu bestaunen. Alle liegen in einer Tiefe von 25-35m. Mehr infos dazu unter: http://www.labuantourism.com.my/explore/wreck_diving.htm
Teilweise können gut tarierte Tauchern auch Aufbauten durchschwimmen da es immer wieder Öffnungen gibt. Genaueres mit den Guides besprechen. Neue Wracks werden bestimmt in absehbarer Zeit dazu kommen, denn das Team sucht fieberhaft.
Zudem gibt es wohl noch einige Riffe die fuer weniger Geübte geeignet sind. Wir waren allerdings nur an den Wracks und können deswegen zu den Riffen nix sagen.

Am Wochenende ist wohl mehr los, weil dann die lokalen Tauchfreunde sich bei Oceanic Quest einbuchen. Wir waren unter der Woche nur mit den Guides unterwegs. Somit waren max 5 Leute im Wasser... wir zwei mit drei Guides von denen zwei einfach auch Lust zum Tauchen hatten.

Abends:
Ist wirklich gar nix Los. Bier sollte man sich von Labuan mitbringen da in Brunai nicht erhältlich. In der Pension gebt es haufenweise DVDs zum anschauen.

Sonstiges:
Man kann noch eine Mangroven und Water Village Tour machen. War nicht schlecht man sieht Affen und Krokodile - leider auch sehr viel Umweltverschmutzung. Danach gehts zum Night Market wo man sich dann mit lokalen Spezialitäten satt essen kann.

Alles im allem ein Tolles Erlebnis und das Preis Leistungsverhältnis hat zu 100% gestimmt! Wir können diese Tauchbasis wirklich von ganzem Herzen Empfehlen. Weiter so Oceanic Quest! Wir Wünschen euch viel Erfolg mit eurer Tauchbasis! Hoffentlich können wir bald wieder kommen!

Judy (CMAS TDA Deep Diver) & Niels (CMAS TDA TL* / VDST TL*)

www.n-hauch.de

Meine Erfahrung mit dieser Airline ist schon ein wenig länger her, aber sicherlich für alle Taucher sehr interessant. Ich hatte auch schon einmal einen Leserbrief an die „tauchen“ geschrieben, die damals nach Erfahrungen mit Airlines suchten, meinen Leserbrief jedoch nicht veröffentlichten. Vielleicht wollten die nur „gute“ Erfahrungen und hatten Angst vor eventuellen rechtlichen Schritten dieser „Buschpiloten“!

Vor einigen Jahren hatte ich als Tauchlehrer in Thailand gearbeitet und war deshalb natürlich mit recht viel Gepäck unterwegs. Der Hinflug mit LTU war überhaupt kein Problem, das war alles ganz locker und unkompliziert.

Im Sommer war dann, zusammen mit meiner thailändischen Freundin (und heutiger Ehefrau), ein 3- monatiger Deutschland-Trip angesagt. In Bangkok begann somit die Suche nach einer Airline, die auch das Tauchgepäck befördert, da ich es gerne zu Wartungszwecken mitnehmen wollte. Schnell stellte ich fest, daß kein LTU-Flug zu bekommen war und fragte deshalb bei anderen Airlines an. Doch niemand wollte mein Tauchgepäck kostenlos befördern, so daß ich schon mit dem Gedanken spielte, meine Tauchausrüstung bei der Familie meiner Frau zu deponieren.
Kurz darauf stieß ich jedoch auf „Royal Brunei“! Am Telefon sagte die „nette“ Dame vom Büro in Bangkok, daß es überhaupt kein Problem sei, mein Tauchgepäck zu transportieren. Mit meiner Freundin im Schlepptau sprang ich direkt ins Taxi und begab mich ohne Umwege in deren Office. Dort fragte ich noch viermal (!), ob denn mein Tauchgepäck wirklich ohne Extrakosten transportiert werden würde und erhielt jedesmal dieselbe Antwort: „absolutely no problem“. Zusätzlich zu unserem Normalgepäck von 20 kg hätten wir jeder noch 25 kg frei!!! Sie drehte sogar noch den Computerbildschirm zu mir und zeigte mir den Eintrag: „specbag“, was soviel wie „Special Bagage“ heißen würde. Meine Freundin fragte dann auch noch mal in Thai nach und es wurde auch ihr bestätigt, daß die Ausrüstung problemlos und ohne Aufpreis mitgenommen würde.

Beim Einchecken dann, einige Tage später irgendwann gegen 22.00 h, sagte mir die nette Dame am Schalter, daß ich etwas Übergepäck hätte und die lächerliche Kleinigkeit von ca. 530,- Euro (genau waren es 24875 Bath) nachzuzahlen hätte!! Das war genau so viel wie der Flugpreis für eine Person! Leider war niemand mit uns an den Flughafen gekommen, der mein Gepäck wieder hätte mitnehmen können, so daß wir nur die Wahl hatten, diesen Preis zu zahlen oder nicht zu fliegen. Das Office von Royal Brunei war zu dieser Uhrzeit natürlich geschlossen, also habe ich gezahlt.

In Deutschland habe ich dann das Büro von Royal Brunei in Frankfurt angeschrieben, die antworteten aber erst nach wiederholtem Schreiben, nur, um sich dann für nicht zuständig erklärten. Ich müsse mich mit dem Office in Bangkok in Verbindung setzen. Das haben wir später auch getan, aber dort wußte man natürlich von gar nichts mehr. Auch an die Zentrale von Royal Brunei in Brunei habe ich geschrieben, eine Antwort kam nie. Eine seriöse Airline jedenfalls reagiert anders und beantwortet zumindest solche Briefe.

Gelernt habe ich daraus: Nie wieder Royal Brunei!! Lieber zahlt man gleich ein paar Bath mehr und fliegt dann mit der superguten Thai Airways, die wesentlich kulanter ist und wo meine Frau auch Extragepäck haben darf, so daß wir dieses Problem seitdem nicht mehr hatten. Auch mit den „Emirates“ haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht, man muß halt das Tauchgepäck anmelden.

Auf jeden Fall sollte es für Taucher heißen:
Finger weg von Royal Brunei!! Da wird man belogen und betrogen!!

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