Tauchen auf La Réunion

Das französische Übersee-Departement La Réunion ist eine Bilderbuchinsel, die mit großen Bergmassiven, grünen Tälern, Wasserfällen und Orangenhainen ein Modell des Paradieses gewesen sein könnte. Mit Mauritius und Rodrigues gehört es zur Inselgruppe der Maskarenen. Natürlich wird auch hier das Tauchen an diversen Traumspots sehr professionell betrieben. Da stört nur ein wenig, dass einige Einheimische Haie fischen – mit Hunden als Köder…

Die letzen Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Im April 2003 war ich gegen Ende der Regenzeit auf La Reunion. La Reunion ist als Übersee-Department ein Teil Frankreich`s und schon deshalb ist alles sehr französisch. Wer also mit der Sprache auf Kriegsfuss steht, sollte vielleicht doch eher nach Mauritius gehen - in letzter Konsequenz findet man kaum Ausländer auf der Insel.

Neben Wandern gönnte ich mir auch einen Tag Tauchen an der Westküste. Getaucht wird eigentlich nur in Saint-Leu oder im benachbarten Saint-Gilles - insgesamt gibt es ca. 10 Tauchschulen.

Die Tauchschule B`leu Ocean (Wortspiel!) liegt aus Richtung Saint-Denis direkt am Ortseingang von Saint-Leu auf der linken Seite.

Normalerweise gibt es zwei Tauchgänge 8.00 und 13.30, ausser am Wochenende 7.30, 9.15 und 14.00. Am Wochenende sind dann auch verstärkt Insulaner dabei.

Nach Verladung der Ausrüstung auf dem Pickup folgt erst mal die Einladung zum Petit Dejeuner (Kaffee und Kippe), dann bricht der Tross zum Hafen auf. Dort wird ggflls. ein Auto geparkt und die Ausrüstung auf das Boot verladen. Das Boot hatte ein Sonnensegel und genug Platz für 10-15 Leute. Die Sites sind direkt vor Saint-Leu (max 10 Minuten Fahrt).

Irgendwann gab es ein relativ kurzes Briefing (auf Französisch), leider ohne Karte o.ä.
Die Tauchgänge waren sehr schön (Anemonenbett, Oktopus, Steinfische, keine Großfische); unter Wasser setzt sich die Vulkanlandschaft der Insel einfach fort.

Abends gab es dann in der Tauchschule noch statt Dekobier einen Rhum Arrange.

Warum der Basenbesitzer einmal vor dem Tauchgang der Gruppe einen Extra-TG mit seiner Freundin machte und der Rest 20 min. auf dem Boot wartete, verstand keiner.

Kosten: 1 TG kostet € 25,- (plus Extras wie z.B. Ausrüstung), Begleitung (z.B. für Einzelkunden) kostet nochmals € 5,-.
Leihausrüstung gibt es auch: $cubapro-Automaten, Jackets von Mares. Egal wieviel man leiht: es kostet €5,-/TG.

Noch mehr Infos: www.bleuocean.fr
Auch wenn der letzte Bericht schon paar Jahre alt ist, alles in allem stimmt das dort geschriebene noch.
Ich war für ebenfalls nach einer Inselwanderung für 3 Tauchgänge da.
Außer Maske und Computer hatte ich nix dabei und habe alles von der Basis ausgeliehen.
Die Basis ist gut sortiert. Getaucht wird mit 12l oder 15l Stahl, die teilweise auch schon ordentlich gefüllt waren, teils jenseits der 250bar. Das Equipment war völlig in Ordnung. Die eizige Kleinigkeit, Hallenflossen find ich bei Bootstauchgängen immer etwas umständlich. Mit Flossen die Leiter hoch ist nix, barfuß die Leiter hoch ist glatt wie Sau. Aber es gibt Schlimmeres.
Cheffe Max und der Guide, den ich auf der Basis getroffen hab, sprechen beide halbwegs englisch. Das Briefing war französisch, wurde aber auch noch mal für mich übersetzt, notfalls mit kollektiver Zusammenarbeit aller Taucher. :-)
Insgesamt macht alles einen ziemlich professionellen Eindruck.
Die ersten zwei Tauchgänge waren auf 20..25m. Der 3. TG am nächsten Morgen sollte auf Tiefe gehen. Es gab die Ansage, wir tauchen Nitrox. EAN30 und MOD=40m, na gut mit O2-Partialdruck 1.5bar leicht grenzwertig...
Unterwasser gab es schöne Lavafelsen mit Hartkorallen. Viehzeug war auch zahlreich, Riffische, Anemonen, eine riesige Muräne, ein schon fast aufdringlicher Schiffshalter, viel Kleinkram.
Bezahlt hab ich für die 3TG mit Equipment 150,-. Irgendwie wurde da Guide EAN in Mischkalkulation zusammengerechnet, lag aber im durchnittlichen Rahmen, was die Region angeht, die ohnehin nicht die billigste ist.
St. Leu ist ok für ein paar Tauchgänge, aber nichts wo man für einen Tauchurlaub hin muss. An der Basis B´Leu Ocean gibt´s nix zu meckern.
Im April 2003 war ich gegen Ende der Regenzeit auf La Reunion. La Reunion ist als Übersee-Department ein Teil Frankreich`s und schon deshalb ist alles sehr französisch. Wer also mit der Sprache auf Kriegsfuss steht, sollte vielleicht doch eher nach Mauritius gehen - in letzter Konsequenz findet man kaum Ausländer auf der Insel.

Neben Wandern gönnte ich mir auch einen Tag Tauchen an der Westküste. Getaucht wird eigentlich nur in Saint-Leu oder im benachbarten Saint-Gilles - insgesamt gibt es ca. 10 Tauchschulen.

Die Tauchschule B`leu Ocean (Wortspiel!) liegt aus Richtung Saint-Denis direkt am Ortseingang von Saint-Leu auf der linken Seite.

Normalerweise gibt es zwei Tauchgänge 8.00 und 13.30, ausser am Wochenende 7.30, 9.15 und 14.00. Am Wochenende sind dann auch verstärkt Insulaner dabei.

Nach Verladung der Ausrüstung auf dem Pickup folgt erst mal die Einladung zum Petit Dejeuner (Kaffee und Kippe), dann bricht der Tross zum Hafen auf. Dort wird ggflls. ein Auto geparkt und die Ausrüstung auf das Boot verladen. Das Boot hatte ein Sonnensegel und genug Platz für 10-15 Leute. Die Sites sind direkt vor Saint-Leu (max 10 Minuten Fahrt).

Irgendwann gab es ein relativ kurzes Briefing (auf Französisch), leider ohne Karte o.ä.
Die Tauchgänge waren sehr schön (Anemonenbett, Oktopus, Steinfische, keine Großfische); unter Wasser setzt sich die Vulkanlandschaft der Insel einfach fort.

Abends gab es dann in der Tauchschule noch statt Dekobier einen Rhum Arrange.

Warum der Basenbesitzer einmal vor dem Tauchgang der Gruppe einen Extra-TG mit seiner Freundin machte und der Rest 20 min. auf dem Boot wartete, verstand keiner.

Kosten: 1 TG kostet € 25,- (plus Extras wie z.B. Ausrüstung), Begleitung (z.B. für Einzelkunden) kostet nochmals € 5,-.
Leihausrüstung gibt es auch: $cubapro-Automaten, Jackets von Mares. Egal wieviel man leiht: es kostet €5,-/TG.

Noch mehr Infos: www.bleuocean.fr
Auch wenn der letzte Bericht schon paar Jahre alt ist, alles in allem stimmt das dort geschriebene noch.
Ich war für ebenfalls nach einer Inselwanderung für 3 Tauchgänge da.
Außer Maske und Computer hatte ich nix dabei und habe alles von der Basis ausgeliehen.
Die Basis ist gut sortiert. Getaucht wird mit 12l oder 15l Stahl, die teilweise auch schon ordentlich gefüllt waren, teils jenseits der 250bar. Das Equipment war völlig in Ordnung. Die eizige Kleinigkeit, Hallenflossen find ich bei Bootstauchgängen immer etwas umständlich. Mit Flossen die Leiter hoch ist nix, barfuß die Leiter hoch ist glatt wie Sau. Aber es gibt Schlimmeres.
Cheffe Max und der Guide, den ich auf der Basis getroffen hab, sprechen beide halbwegs englisch. Das Briefing war französisch, wurde aber auch noch mal für mich übersetzt, notfalls mit kollektiver Zusammenarbeit aller Taucher. :-)
Insgesamt macht alles einen ziemlich professionellen Eindruck.
Die ersten zwei Tauchgänge waren auf 20..25m. Der 3. TG am nächsten Morgen sollte auf Tiefe gehen. Es gab die Ansage, wir tauchen Nitrox. EAN30 und MOD=40m, na gut mit O2-Partialdruck 1.5bar leicht grenzwertig...
Unterwasser gab es schöne Lavafelsen mit Hartkorallen. Viehzeug war auch zahlreich, Riffische, Anemonen, eine riesige Muräne, ein schon fast aufdringlicher Schiffshalter, viel Kleinkram.
Bezahlt hab ich für die 3TG mit Equipment 150,-. Irgendwie wurde da Guide EAN in Mischkalkulation zusammengerechnet, lag aber im durchnittlichen Rahmen, was die Region angeht, die ohnehin nicht die billigste ist.
St. Leu ist ok für ein paar Tauchgänge, aber nichts wo man für einen Tauchurlaub hin muss. An der Basis B´Leu Ocean gibt´s nix zu meckern.

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