TGI Diving, Hotel Mövenpick, El Gouna

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Rolf195571PADI AOWD30 TGs

Hallo,in der Zeit vom 21.04.2002 bis 28.04.2002 w ...

Hallo,

in der Zeit vom 21.04.2002 bis 28.04.2002 waren wir im Sheraton-Miramar-Hotel in El Gouna. Bis auf die wenigen öffentlichen Toiletten und Duschmöglichkeiten rund um die Hotelanlage, ist das Hotel seiner Kategorie entsprechend (5 Sterne) hervorragend. Nähere Informationen über den erst seit ca. 8 Jahren bestenden Ort findet man übrigens über www.elgouna.de. Meines Erachtens wird sich der lediglich 25 km nördlich von Hurghada (30 Min Busfahrt!) liegende Ort weiter positiv entwickeln, zumal mit LTI, Steigenberger, Mövenpick und Swiss-Inn weitere Hotels der etwas gehobeneren Kategorien sich dort angesiedelt haben.
Nun aber zu dem eigentlichen Anlass dieses Berichts, die Tauchschule TGI-Diving(www.tgidiving.com), ein 5-Star PADI-Divecenter, ansässig im Sheraton-Hotel, El Gouna.
Gebucht hatten wir 3 Tage tauchen (6 Tauchgänge)direkt über die Homepage von TGI-Diving. Dies ist insgesamt 20 Euro billiger als bei einer direkten Buchung vor Ort. Beim einchecken wurden vorab die Tauch-Brevets verlangt sowie der übliche Gesundheitsfragebogen sowie Haftungsausschlußerklärung zum unterschreiben vorgelegt. Da wir sämtliches Equipment außer Blei und Flaschen selbst mitgebracht hatten, ist uns ein Zustandsbericht über das zu leihende Equipment
leider nicht möglich.
Treffpunkt war jeweils frühmorgens um 8.30 Uhr. Zu den Tauchplätzen ging es ganztags mit einem in der Gegend üblichen Tauchboot. Auf diesem Boot hatten ca. 10 Taucher bequem Platz. Leider waren es an einem Tag auch mal 16, sodaß wir etwas beengt gesessen haben. Tauchflschen mit Int- oder Din-Anschluß waren mehr als genug vorhanden, in der Regel blieben mindestens 5 Flaschen unbenutzt. Der Druck in den Flaschen war regelmäßig laut Tauchcomputer um die 205 Bar.
Vor jedem Tauchgang wurde ein ausführliches Briefing auf Englisch durchgeführt. Jedesmal wurden die Verständigungszeichen sowie die Zeichen für die entsprechenden Fische vom Diveguide Mohamed erläutert. Getaucht wurde immer in mehreren Buddy-Teams mit dem Diveguide als Führer, was meiner Meinung nach den eindeutigen Vorteil hat, daß man wesentlich mehr zu sehen bekam, dennoch hatte jedes Buddy-Team die Möglichkeit, auch einmal etwas abseits der Gruppe zu tauchen. Im Falle einer zu großen Verstreuung machte sich Mohammed regelmäßig durch einen Signal-Stab bemerkbar und bat um mehr Geschlossenheit im Tauchverbund. Diesen Stab benutzte er auch, wenn es etwas sehenswertes gab. Die Tauchgänge gingen regelmäßig zwischen 50 min. und 65 min (wobei 60 min. die maximale vorgeschriebene Zeit von PADI ist) selbst wenn wir uns in Tiefen um die 25 Meter bewegten. Trotzdem sind die meisten Teilnehmer noch im Durchschnitt mit 60 bis 70 Bar aufgetaucht, was entweder auf eine erfahrene Gruppe von Tauchern schließen läßt aber auch auf wirklich entspannende und gut geplante Tauchgänge.
Neben den üblichen Tauchlätzen wie beispielsweise Shaab EL Erg, Poseidons Garden und Dolphins-House besuchten wir auch das Wrack des vor ca. 20 Jahren gesunkenen griechischen Versorgungsschiffes Ghiannis D. Bei diesm Tauchgang wurde aus Sicherheitsgründen mit zwei Diveguides, einer vorne - einer hinten,die Gruppe begleitet, da sie uns auch in das innere des Schiffes führten (Maschinenraum,etc). Auch hierbei hatte die Sicherheit Vorrang, da wir unten in das Wrack tauchten und alle gerade durch die Räumlichkeiten geschlossen oben rauskamen. Es wurde von vornherein eindeutig festgelegt, daß bei diesem Tauchgang der Weg nur eine Richtung hat. Für mich und meine Freundin, die wir uns erstmalig innerhalb eines Wracks befanden, ein außerordentlich interessantes und spannendes Erlebnis.
Leider sahen wir während unserer Tauchtage weder Schildkröten noch Mantas. Lediglich Delphine ließen sich mal für zwei Mintuen blicken. Aber auch das nur, als wir auf dem Boot zu Mittag gegessen haben. Das Mittagessen war zwar mit 20 Ägyptischen Pfund pro Person nicht gerade billig, aber dennoch sehr abwechslungsreich und gut. Billig sind mit zwei Ägyptischen Pfund dagegen die Getränkepreise an Bord gewesen.
Desweiteren ist das Rote Meer um diese Zeit mit 22 Grad doch noch relativ kalt, sodaß ein 5 mm Naßtauchanzug doch verdammt dünn sein kann, wenn man längere Zeit im Wasser ist. Auch ist es um diese Zeit noch relativ windig, was manchmal durch den damit einhergehenden Wellengang (Pillen gegen Seekrankheit nicht vergessen!) die Sicht auf 15 bis 20 Meter reduzieren kann, auch wenn das noch gut ist! Aber man ist auch noch bessere Sicht gewohnt.
Auf jeden Fall waren wir nicht das letzte mal in El-Gouna und beurteilen unter Berücksichtigung aller in diesem Artikel angesprochenen Punkte die Tauchbasis mit 5 Flossen.

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