Sunshine-Divers Mary&Klaus, Sharm El Sheikh

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Hallo zusammen!Mein Freund und ich haben letztes ...

Hallo zusammen!

Mein Freund und ich haben letztes Jahr in Thailand unseren Open Water Diver gemacht und für Ägypten einen reinen Spaß-Tauchurlaub geplant. Als Tauch-Neulinge war uns eine gute Basis wichtig, die auf uns eingeht, und so haben wir uns über das Taucher.net etc. gründlich über die Tauchbasen bei Sharm el Sheikh informiert. Wegen der tollen Bewertungen fiel die Wahl auf Sharks Bay und die Sunshine Divers.

Noch vor dem Abflug haben wir mit Mary den Check Dive für unseren Ankunftstag vereinbart und wurden pünktlich am Hotel abgeholt. Von der Begrüßung, die hier in den Berichten immer als äußerst herzlich gelobt wird, war ich allerdings etwas enttäuscht. Zwar wurde die Ausrüstung gewissenhaft ausgewählt und anprobiert, und auch das Briefing von Klaus war in Ordnung. Allerdings war ich vor meinem 9. Tauchgang und nach einem halben Jahr Tauchpause nervös und hätte mir etwas mehr Einfühlungsvermögen und ausführlichere Erklärungen erhofft.
Leider hat Islam es versäumt, sich bei uns vorzustellen und stapfte direkt los zum Strand und ins Wasser. Das Meer war an diesem Tag sehr unruhig, und ich war das erste Mal mit einem langen und dickeren Anzug im Wasser. Ein paar genauere Erklärungen, dass ich mit viel mehr Auftrieb wg. Wellen, Salzgehalt und Anzug zu kämpfen haben werde, hätten mich sicherlich besser vorbereitet. Ebenso ein kurzes ´Wie geht´s? Wie viele Tauchgänge habt ihr schon? Braucht ihr Hilfe mit dem Equipment?´ hätten für ein kurzes Kennenlernen und ein bisschen mehr Vertrauen gesorgt. So war ich im Wasser doch recht überrumpelt und nervös.

Als Islam das bemerkt hat, kam er aber sofort zu mir und hat mir beim Abstieg und den ersten Minuten unter Wasser geholfen. Nach kurzem war die bekannte Sicherheit wieder da, und Islam hat uns tolle Tauchtage beschert! Er ist ein wirklich guter Guide, der Probleme wie einen abblasenden Atemregler schnell erfasst, Ruhe und Sicherheit ausstrahlt und ein tolles Auge auch für kleine Meeresbewohner hat. Nach dem etwas missglückten ersten Eindruck bei Ankunft und Check Dive waren die Tage auf dem Boot also wirklich schön; und da schließe ich die guten Briefings absolut mit ein!

Leider hatte unsere Tauchgruppe das große Pech, eine Woche mit vielen Stürmen in Sharm zu verbringen. 2 Tage lang durften keine Boote aus dem Hafen auslaufen und die Tauchgänge fielen aus. Hier wäre etwas mehr Entgegenkommen und Einfallsreichtum des Teams schön gewesen. Ein Ausflug zu einem der Hausriffe in der Nähe z. B. hätte uns mit den verlorenenen Tagen sicherlich versöhnt. So gab es immer nur die Möglichkeit, das Riff direkt vor der Basis zu betauchen.

Als Gäste eines Hotels am anderen Ende der Sharks Bay mussten wir uns jeden Tag mit dem Sunshine-Bus abholen und zurückbringen lassen. Die Abholzeit am Hotel wurde immer strikt eingehalten, der Bus war sogar meist zu früh da. Die Rückfahrt allerdings klappte nicht immer so reibungslos. Rund eine Stunde Wartezeit mussten wir meistens einplanen, bevor der Fahrer uns zurückbrachte.
An einem der zwangs-tauchfreien Tage haben wir bereits 2 Stunden am Hafen von Sharm verbracht und gewartet, ob die Boote nicht doch rausfahren dürfen (wofür die Sunshine Divers natürlich nichts können). An der Tauchbasis angekommen, wollten wir möglichst schnell bezahlen und dann zurück zum Hotel, um den letzten Urlaubstag wenigstens noch halb genießen zu können. Leider warteten wir rund 3 Stunden auf unseren Fahrer, der wohl irgendwo beim Einkaufen war. Schade, dass es da keine spontanere Lösung gab - und etwas mehr Verständnis als der ironische Satz ´Ja, könnt ihr den Tag in der Basis vielleicht nicht genießen?´ hätte den letzten Eindruck positiver gestaltet.

Um mich nicht falsch zu verstehen: Die Basis ist sicherlich gut, die Ausstattung usw. passen absolut. Und wie gesagt, die Tage auf dem Boot waren auch wirklich toll. Nur - im Gegensatz zu den übrigen Berichten hier - kamen wir nicht in den Genuss der außerordentlichen Freundlichkeit der Chefs. Vielleicht lag es an der ungewohnten Situation, das die Boote nicht fahren durften, ich weiß es nicht. Aber ausgerechnet in einer solch ungünstigen Lage sollte die Tauchschule ihre Gäste bei Laune halten und nicht in der Basis sich selbst und dem Warten überlassen.

Wegen der super Mitarbeiter, die die Stimmung wieder gehoben haben (Mustafa war einfach immer super), und all den Dingen, die gut geklappt haben, gibt es am Ende vier Flossen und ein Dankeschön an Islam