Orso Diving Club (Sardinien)

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Ende August/Anfang September 2008 waren wir für z ...

Ende August/Anfang September 2008 waren wir für zwei Wochen auf Sardinien und sind mit Orso Diving getaucht. Im Vorfeld haben wir 2 Low Cost Tauchpakete à 10 TG gebucht. Die Unterkunft haben wir selbstständig organisiert, da wir die von Orso Diving, konkret: Paola, vermittelten Unterkünfte erst relativ spät hätten buchen können.

Tauchbasis
Geführt wird die Basis von Corrado und Paola, einem italienischen Paar mit zwei Kindern und Hund namens Scuba. Ausbildungsleiterin ist Giovanna, die auch fließend Deutsch spricht. Die übrigen Tauchlehrer und Staff sind ganz überwiegend Italiener und Sarden. Auch die meisten Tauchgäste sind Italiener, so wie die meisten Urlauber auf Sardinien Festlanditaliener sind. Daher wird meist auf der Basis und auf dem Boot italienisch gesprochen, aber die meisten, aber leider nicht alle, sprechen auch englisch. Die Basis ist ein schwimmender Ponton, an dem die zwei Tauchboote und ein Zodiac direkt anlegen können. Insgesamt ist die Basis sehr gut organisiert, mit zwei festen Abfahrtszeiten für die Bootstauchgänge jeden Tag (Treffpunkt jeweils 9 Uhr und 14 Uhr). Raum für das Spülen und Lagern des Equipments ist ausreichend vorhanden. Das Leihequipment haben wir zwar nicht gebraucht, es schien aber in gutem Zustand zu sein.

Tauchgänge
Es gibt ausschließlich Bootstauchgänge. Für die Short Distance Tauchgänge fuhr man etwa bis zu 1/2 Stunde raus, für die Long Distance Tauchgänge (gegen Aufschlag) mehr als 1 Stunde, teilweise bei ziemlich hohem Wellengang (also nichts für Taucher, die zur Seekrankheit neigen). Getaucht wird - was zunächst ungewohnt war - üblicherweise mit 15 l Stahlflaschen, da die Tauchgänge eher tiefer sind. Üblicherweise wird auch mit Haube getaucht. Es gab auch kaum einen Tauchgang, bei dem wir keine Lampen gebraucht hätten. Insgesamt abwechlungsreiche Tauchgänge. Highlights waren die bis zu 1,5 m großen Zackenbarsche auf den Lavezzi Inseln südlich von Korsika und das griechische Wrack Angelica (22 m). Besonders schön sind - Unterwasser wie Überwasser -die beeindruckenden Felsformationen. Ansonsten sah man die im Mittelmeer üblichen Fische, insbesonders viele Muränen.

Insgesamt können wir die Tauchbasis uneingeschränkt empfehlen. Besonders angenehm war, dass viele helfende Hände vor Ort waren. Schwere Flaschen musste keine von uns tragen. Wir bedanken uns sehr herzlich bei Corrado & Paola, Giovanna und insbesondere auch beim Bootsführer und Tauchguide Checco, ein Sarde, der uns oft geguided hat und sogar meine Sonnenbrille aus dem trüben Hafenbecken gefischt hat.