Ich war zum 15. Mal in Ägypten und nun zum zweite ...
Ich war zum 15. Mal in Ägypten und nun zum zweiten Mal im Fayrouz Plaza und damit bei der zugehörigen Extra Divers Basis unter der Leitung von Matze Schiess. Ich kann dem letzten Kommentar von ´kohletom´ zustimmen - alles in allem eine gute Basis, die ganz nettes und auf jeden Fall sicheres Tauchen anbietet. Aber eben auch nur ´ganz nett´. Es ist alles gut in Schuss (außer der bereits erwähnten kapuuten Leiter am Einstieg des Hausriffs - Aua) , alles da was man braucht. Die Begeisterung einiger anderer Gäste finde ich dennoch etwas übertrieben - da habe ich einfach auch schon anderes erlebt. Das allerdings sowohl in positiver als auch in negativer Sicht. Letztendlich gibt es am roten Meer mittlerweile viele gute Basen, viele ja auch in Ketten organisiert und deshalb mit einheitlichem Standard. Von den Basen, die nicht einen gewissen Mindeststandard haben, möchte ich gar nicht reden. Letztendlich liegen bei den guten Basen die Unterschiede im Detail, viel hängt an den Menschen, die man dort trifft - gute Guides, gute Basenleitung, gute Stimmung - und schon ist das i-tüpfelchen erreicht - da verzeiht man auch mal einen langweiligen Tauchgang.
Diese Extra Diver Basis von Matze ist auch jedem Gast des Hotels zu empfehlen, sie liegt direkt am Strand und ich würde auch nicht extra woanders hinfahren. Aber genau das weiß Matze auch. Aus meiner Sicht hat Matze noch ein bißchen ´Luft nach oben´ - mir fehlte es bspw an persönlicher Stimmung, Atmosphäre, Kundenorientierung.... Und dies obwohl es eine kleine Basis ist - bei den ´Tauchanstalten´ im bspw Makadi Bay kann ich es ja verstehen, dass es daran fehlt, aber hier? Wir waren höchstens 30-40 Taucher... Es war alles wenig persönlich, sehr standardisiert, wenig Flexibilität (was ich auch eingeschränkt in Ägypten verstehen kann - man ist froh, wenns überhaupt läuft)
Wir hatten in unserer Woche relativ viel Wind bzw Welle - gut, da kann keiner etwas dafür. Ich kann verstehen, das da nicht alles geht. Ich war ja schon ein paar Mal in Ägypten und hatte auch vorher schon mal Wind und Welle - da zeigt man sich aber einfallsreicher.
Wenn bspw drei Tage nacheinander mit den teilweise gleichen Leuten derselbe (unspannende) Tauchplatz (in diesem Fall Marsa Shoona) angefahren wird (weil zu viel Wind bzw zu gefährlich für andere Plätze oder andere Plätze zu weit weg oder oder oder) - oder einfach zu bequem... - dann ist das bei 5 Tauchtagen mehr als schade. Und wenn man - um etwas Besonderes zu machen- mal einen GanztagesBootstrip bucht - der ja finanziell nicht wirklich ein Schnapper ist- dann möchte man auch einen schönen Tag haben und nicht mit dem Boot zur Nachbarbucht schippern (in diesem Fall Marsa Mubarak) - die man vom Hotel sogar zu FUSS!! erreichen kann, um da dann im Schnorchelbereich bei schlechter Sicht über Sand zu tauchen. Und wenn es dann wettertechnisch wirklich nicht geht - dann muss die Basis auch mal den Mumm haben, den Trip abzusagen oder die Leute zumindest vor Abfahrt zu informieren, dass es woanders hingeht. Der Grund war angeblich, dass ´das Schiff zu schlapp war, um längere Zeit gegen die Welle zu fahren´ und ´die Taucher dann ja alles vollkotzen würden´ .... Hallo??? Also ich hatte da schon mehr Seegang bei der ein oder anderen Safari oder Tagesboottour... Wir hatten zwar Welle, aber nun auch keinen Orcan... Und vielleicht wär dann mittelfristig auch mal ein anderes Boot besser...
Fairerweise muss ich hier sagen, dass der Guide sich dann von den (mittlerweile etwas stinkigen) Tauchern überzeugen ließ, den zweiten Tauchgang dann etwas zu variieren und mal ein paar Meter mit dem Zodiac gen Aussenriff zu schippern, damit die ´Vielatmer´ in der Gruppe auch mal die Chance hatten, ein paar andere Korallenblöcke zu sehen als die Schnorchelriffkante von Marsa Mubarak. Dies war typisch - eigentlich hätte man mit etwas Phantasie und Kundenorientiertheit was Nettes draus machen können, man hatte aber keine Idee und macht lieber Schema F. Und das hatte in diesem Fall rein gar nichts mit Sicherheit zu tun.
Aber auch da noch die Ergänzung: nachdem wir uns dann doch mal bei Matze beschwert haben (was ich ungern und sehr selten tue), gab es dann ein paar Euro Nachlass für diese Tour. Faire Geste - allerdings hatte ich nicht den EIndruck, dass Matze wirklich verstanden hat, worum es uns geht. ´Er kann ja schließlich auch nichts fürs Wetter´ - ja ok - aber er kann ja auch einfach mal hören, was die Kunden denn so sagen... So ein Job ist nicht einfach, aber ich bin sicher, da geht noch was, hm?
An dieser Stelle Gruß und Dank an Guide Mahmoud, der seinen Job sehr entspannt und clever gemacht hat und an meine Mittaucher aus Hamburg und Oberfranken, Ihr wisst schon
@kohletom: Warst du es, mit dem ich einen dieser sensationellen TGs im Flachwasser über Sand erlebt habe?
Diese Extra Diver Basis von Matze ist auch jedem Gast des Hotels zu empfehlen, sie liegt direkt am Strand und ich würde auch nicht extra woanders hinfahren. Aber genau das weiß Matze auch. Aus meiner Sicht hat Matze noch ein bißchen ´Luft nach oben´ - mir fehlte es bspw an persönlicher Stimmung, Atmosphäre, Kundenorientierung.... Und dies obwohl es eine kleine Basis ist - bei den ´Tauchanstalten´ im bspw Makadi Bay kann ich es ja verstehen, dass es daran fehlt, aber hier? Wir waren höchstens 30-40 Taucher... Es war alles wenig persönlich, sehr standardisiert, wenig Flexibilität (was ich auch eingeschränkt in Ägypten verstehen kann - man ist froh, wenns überhaupt läuft)
Wir hatten in unserer Woche relativ viel Wind bzw Welle - gut, da kann keiner etwas dafür. Ich kann verstehen, das da nicht alles geht. Ich war ja schon ein paar Mal in Ägypten und hatte auch vorher schon mal Wind und Welle - da zeigt man sich aber einfallsreicher.
Wenn bspw drei Tage nacheinander mit den teilweise gleichen Leuten derselbe (unspannende) Tauchplatz (in diesem Fall Marsa Shoona) angefahren wird (weil zu viel Wind bzw zu gefährlich für andere Plätze oder andere Plätze zu weit weg oder oder oder) - oder einfach zu bequem... - dann ist das bei 5 Tauchtagen mehr als schade. Und wenn man - um etwas Besonderes zu machen- mal einen GanztagesBootstrip bucht - der ja finanziell nicht wirklich ein Schnapper ist- dann möchte man auch einen schönen Tag haben und nicht mit dem Boot zur Nachbarbucht schippern (in diesem Fall Marsa Mubarak) - die man vom Hotel sogar zu FUSS!! erreichen kann, um da dann im Schnorchelbereich bei schlechter Sicht über Sand zu tauchen. Und wenn es dann wettertechnisch wirklich nicht geht - dann muss die Basis auch mal den Mumm haben, den Trip abzusagen oder die Leute zumindest vor Abfahrt zu informieren, dass es woanders hingeht. Der Grund war angeblich, dass ´das Schiff zu schlapp war, um längere Zeit gegen die Welle zu fahren´ und ´die Taucher dann ja alles vollkotzen würden´ .... Hallo??? Also ich hatte da schon mehr Seegang bei der ein oder anderen Safari oder Tagesboottour... Wir hatten zwar Welle, aber nun auch keinen Orcan... Und vielleicht wär dann mittelfristig auch mal ein anderes Boot besser...
Fairerweise muss ich hier sagen, dass der Guide sich dann von den (mittlerweile etwas stinkigen) Tauchern überzeugen ließ, den zweiten Tauchgang dann etwas zu variieren und mal ein paar Meter mit dem Zodiac gen Aussenriff zu schippern, damit die ´Vielatmer´ in der Gruppe auch mal die Chance hatten, ein paar andere Korallenblöcke zu sehen als die Schnorchelriffkante von Marsa Mubarak. Dies war typisch - eigentlich hätte man mit etwas Phantasie und Kundenorientiertheit was Nettes draus machen können, man hatte aber keine Idee und macht lieber Schema F. Und das hatte in diesem Fall rein gar nichts mit Sicherheit zu tun.
Aber auch da noch die Ergänzung: nachdem wir uns dann doch mal bei Matze beschwert haben (was ich ungern und sehr selten tue), gab es dann ein paar Euro Nachlass für diese Tour. Faire Geste - allerdings hatte ich nicht den EIndruck, dass Matze wirklich verstanden hat, worum es uns geht. ´Er kann ja schließlich auch nichts fürs Wetter´ - ja ok - aber er kann ja auch einfach mal hören, was die Kunden denn so sagen... So ein Job ist nicht einfach, aber ich bin sicher, da geht noch was, hm?
An dieser Stelle Gruß und Dank an Guide Mahmoud, der seinen Job sehr entspannt und clever gemacht hat und an meine Mittaucher aus Hamburg und Oberfranken, Ihr wisst schon
@kohletom: Warst du es, mit dem ich einen dieser sensationellen TGs im Flachwasser über Sand erlebt habe?
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