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Hallo!Wir waren vom 08.10. - 15.10.12 zum nunmehr ...

Hallo!

Wir waren vom 08.10. - 15.10.12 zum nunmehr achten Mal bei den Extra Divern Makadi Bay.

Wie immer fühlt man sich absolut herrlich aufgenommen, die Tauchgänge machen Spaß und das Team ist jederzeit für einen da. Neu für uns war die Möglichkeit, dass man nun auch die Jackets zum Trocknen aufhängen kann, so bleiben die Boxen, die jeder Taucher bekommt, leerer und trockener. Der Nachteil ist zwar, dass es nun im Trockenraum etwas enger zugeht, aber dennoch ist diese Lösung simpel und zweckmäßig, so dass man sich fragen muss, wieso man nicht schon früher auf diese Idee gekommen ist. Für mich persönlich ist das ein klarer Pluspunkt mehr.

Zu genießen sind auch die Hausrifftauchgänge, von denen ich fünf Stück gemacht habe. Gerade für die Tauchanfänger in meiner Familie (Tochter mit 26 TGs, Frau mit 18 TGs) ein Klasse Wiedereinstieg ins Tauchen und alles andere als langweilig. Nicht umsonst wird das Hausriff in der letzten Tauchen so gut bewertet.

Die Tagestouren sind wie immer abwechslungsreich und entspannend. Die Guides sind stets darauf bedacht, das Thema Sicherheit und Abwechslung in Einklang zu bringen. So wird auch mal ein anderer Tauchplatz als zweites Ziel angefahren, damit die Taucher auf ihre Kosten kommen. Hier noch einmal ein großes Danke an Hamada, ein absolut ruhiger Vertreter seiner Art, dem ich meine Tochter gerne anvertraue. Dieses trifft aber auch auf alle anderen Guides und TLs zu, die dort arbeiten. Ob Zacky, Rami, Ashri, Hamed und wie sie alle heißen, man fühlt sich stets willkommen und als (wenn auch nur kleiner Teil) einer großen Familie.

Diese Beschreibung trifft die Charakterisierung der Basis ganz gut, sie ist familiär. Ob man Anfänger mit wenigen TGs ist, wie meine Tochter oder meine Frau, oder Fortgeschrittener wie mein Sohn, jeder wird gleichsam respektvoll behandelt, es wird auf die individuellen Wünsche eingegangen und der Spaß kommt nie zu kurz. Es muss ja auch einen Grund haben, wieso wir nun schon achtmal dort gewesen sind. Wie anders es sein kann, das habe ich im Juli in Mexiko erleben dürfen. Hier war es wichtig, dass man Tauchgänge bucht und vorab zahlt, wie es dem einzelnen Taucher dabei ging, war noch nicht einmal sekundär. Selten hat sich meine Frau als Tauchnovizin schlechter aufgehoben gefühlt, als in Mexiko. Ein Checkdive war genauso Fehlanzeige wie ein tauchguide, der auf seine Anfänger achtet. Dort war es nur wichtig, dass genauso viele Taucher nach dem Tauchgang wieder an Bord waren wie vorher. Welch ein Kontrast dann zu Ägypten bei den Extra Divern. Ein Checkdive ist Pflicht für die Taucher, die wenige TGs haben, schon länger nicht mehr im Wasser waren oder deren Fähigkeiten unbekannt sind. Wieso auch nicht? Der Guide passt auf und kümmert sich, alle anderen haben die Freiheit so zu tauchen, wie es ihnen passt und es die Regeln (sowie das eigene Können) zulassen. Als Familienvater einer Taucherfamilie inkl. Anfängern sieht man so etwas mit anderen Augen als ein Einzelkämpfer.

Zu empfehlen sind Scootertauchgänge durch das Hausriff. Dank der neuen Batterien sind die Apollo-Scooter wieder herrlich schnell, so dass man nach einem ausgedehnten Tauchgang einen leichten Krampf in den Wangenmuskeln verspürt, so darf man auf seinen Atemregler beißen. Leider habe ich es dieses Jahr nicht geschafft, einen solchen Tauchgang mit Jens (Basenleiter) zu machen, aber ich verspreche für das nächste Mal Besserung. Den nächsten Bürokoller können wir dann wirksam begegnen.

Leider ist eine Woche recht kurz und viel zu schnell vorbei. Aber wenn man nicht wegfährt, dann kann man auch nicht wiederkommen. Und genau das werden wir auch, nämlich mit Sicherheit wiederkommen. Dann wohl mit einer zusätzlichen Anfängerin im Gepäck, da die Freundin meines Sohnes dank der vielen Videos die ich gemacht habe, das Tauchen unbedingt ausprobieren und ebenfalls mitkommen will.

Noch einmal ein herzliches Dankeschön an das gesamte Team, ihr habt wie immer für einen absolut schönen Urlaub gesorgt. Sandra, Jens, Heike, Ilze, Zacky, Rami, Ashri, Hamada, Hamed (und wen ich jetzt leider noch alles vergessen habe), bleibt so wie ihr seid. Das gilt natürlich auch für Hassan, der Kapitän der Extra 1, der zusammen mit seiner Crew wie immer einen perfekten Job gemacht hat. Ein trauriges ´Tschüß´ geht an Robert und Marisa, die die Basis leider zum Jahresende verlassen werden. Nach fast drei Jahren Wüstensand kann ich verstehen, dass man einen Wechsel in grünere Gefilde machen möchte, ihr werdet dennoch fehlen. Vielleicht sieht man sich ja noch einmal an einer anderen Basis, die Welt ist halt kleiner als man denkt. Jedes Jahr hatte ich mir vorgenommen mit Robert einmal technisch durch das Rote Meer zu pflügen, nun wird es wohl nicht mehr klappen, snief.

Bleibt zum Schluss die Bewertung. Was bleibt anderes als sechs Flossen. Das ist keine Lobhudelei, kein netter Gefallen an die Basis, es ist schlicht und einfach die Wahrheit. Liest man sich die anderen Berichte zu dieser Basis durch, so darf man feststellen, dass ich mit meiner Meinung nicht alleine bin. Was spitze ist, dass kann man auch nur so bewerten.

CU Oliver
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