Ich war Mitte Oktober eine Woche zum Tauchen mit ...
Ich war Mitte Oktober eine Woche zum Tauchen mit den ´Extra Divers´ in der Makadi Bay.
In Ägypten war ich ansonsten schon mehrmals bei James & Mac, auf der Seven7Seas und bei den Coraya-Divers, um mal dazuzusagen, womit ich vergleichen kann.
Die Abholung mit dem Minibus (der deutlich weniger altersschwach und eng als der von James & Mac war) war pünktlich und freundlich, allerdings finden Transferfahrten offiziell nur von 8 bis 18h statt - sprich: Zu einem ´early morning´- oder Night-Dive kann man nicht mit Transfer von anderen Hotels rechnen. Wer nett nachfragt, kann aber evt. mit einem der Basismitarbeiter ´inoffiziell´ mitfahren.
Die Liegenschaften der Basis sind etwas unübersichtlich, aber nach der Einweisung findet man alles notwendige vor. Es gibt u.a. auch Duschen und eine recht saubere Toilette.
Die Ansagen zum Thema ´wann wie wo geht´s los?´ fand ich manchmal recht uneindeutig, insbesondere wurde die Frage ´Hier umziehen oder erst auf dem Boot?´ ziemlich erratisch beantwortet, wer nicht unnötig lang in Neopren rumsitzen möchte, tut gut daran, eher schon länger anwesende Gäste als Basismitarbeiter zu fragen.
Die Verbringung der Ausrüstung mit dem Schubkarren zum Anleger war an sich ok, aber die Jungs gehen nicht gerade zärtlich mit den Ausrüstungsgegenständen um, und warum man die Kunststoff-Kisten nicht lieber in einer Version beschafft hat, die auch mal ein paar Kilo Blei darin zu transportieren erlaubt... seltsam.
Die Palette an verschiedenen Ausfahrten ist groß - jeden Tag diverse halb- oder Ganztagesausfahrten und einige Sonderaktionen (early morning, Nacht,...) - das lässt erfreuliche Spielräume für die persönliche Zeitplanung.
Die Briefings gab es je nach Ausfahrttyp noch an der Basis, auf dem Weg oder am Tauchplatz. Nicht alle Briefings trafen zu - insbesondere wurden auch schonmal Strömungen in die falsche Richtung vorausgesetzt - das hätte ein Strömungs-Check durch einen Mitarbeiter vor Ort vermeiden können.
Was nicht nur bei den Briefings, sondern auch bei allen passenden und unpassenden sonstigen Gelegenheiten ständig wiederholt wurde, bringt mich zum aus meiner Sicht dunkelsten Punkt der Bewertung: ´30m/60min´. Die Lüge, ein Ägyptisches Gesetz schreibe eine maximale Tauchtiefe von 30m vor, wirkte besonders dreist, da Tauchlehrer der Basis selbst mit (vergleichsweise wenig erfahrenen Gästen) im Rahmen eines ´AOWD deep dives´ deutlich tiefer gingen. Und ´dank´ 60min Tauchzeitbegrenzung durfte man oft mit halb voller Flasche auftauchen - da waren die Tauchgänge bei James&Mac nicht nur in absoluten Zahlen günstiger, bezogen auf die dort möglichen Tauchzeiten waren sie bei J&M spottbillig!
Auch sonst nervt es ziemlich, dass die Guides ihre Gäste oft wie dumme kleine Kinder behandeln - nein, man muss wirklich nicht bei jedem Briefing das ´ok´-Zeichen erneut erklären. Auch wenn die Basis einige Boote zur Verfügung hat, es gibt praktisch keine Zuordnung nach Taucherfahrung, und inzwischen würde ich sagen: Kein Wunder, denn wer kein Anfänger mehr ist, der wird sich wahrscheinlich lieber zu einer anderen Basis begeben.
Die angefahrenenTauchplätze waren schön, man muss aus der Makadi Bay nichtmal weit rausfahren, um sie zu sehen.
Apres-Dive-Aktivitäten sollte man bei den Extra-Divers nicht erwarten, es gibt auch keinen wirklich gemütlichen Ort dafür.
Insgesamt war die Leistung der Basis nicht schlecht, und die Ausstattung und Auswahl sind wirklich gut. Nur der 30m/60min Unfug und die doch etwas ´bahnhofsmässige´ Athmospähre an der Basis legen mir keine Wiederholung nahe.
In Ägypten war ich ansonsten schon mehrmals bei James & Mac, auf der Seven7Seas und bei den Coraya-Divers, um mal dazuzusagen, womit ich vergleichen kann.
Die Abholung mit dem Minibus (der deutlich weniger altersschwach und eng als der von James & Mac war) war pünktlich und freundlich, allerdings finden Transferfahrten offiziell nur von 8 bis 18h statt - sprich: Zu einem ´early morning´- oder Night-Dive kann man nicht mit Transfer von anderen Hotels rechnen. Wer nett nachfragt, kann aber evt. mit einem der Basismitarbeiter ´inoffiziell´ mitfahren.
Die Liegenschaften der Basis sind etwas unübersichtlich, aber nach der Einweisung findet man alles notwendige vor. Es gibt u.a. auch Duschen und eine recht saubere Toilette.
Die Ansagen zum Thema ´wann wie wo geht´s los?´ fand ich manchmal recht uneindeutig, insbesondere wurde die Frage ´Hier umziehen oder erst auf dem Boot?´ ziemlich erratisch beantwortet, wer nicht unnötig lang in Neopren rumsitzen möchte, tut gut daran, eher schon länger anwesende Gäste als Basismitarbeiter zu fragen.
Die Verbringung der Ausrüstung mit dem Schubkarren zum Anleger war an sich ok, aber die Jungs gehen nicht gerade zärtlich mit den Ausrüstungsgegenständen um, und warum man die Kunststoff-Kisten nicht lieber in einer Version beschafft hat, die auch mal ein paar Kilo Blei darin zu transportieren erlaubt... seltsam.
Die Palette an verschiedenen Ausfahrten ist groß - jeden Tag diverse halb- oder Ganztagesausfahrten und einige Sonderaktionen (early morning, Nacht,...) - das lässt erfreuliche Spielräume für die persönliche Zeitplanung.
Die Briefings gab es je nach Ausfahrttyp noch an der Basis, auf dem Weg oder am Tauchplatz. Nicht alle Briefings trafen zu - insbesondere wurden auch schonmal Strömungen in die falsche Richtung vorausgesetzt - das hätte ein Strömungs-Check durch einen Mitarbeiter vor Ort vermeiden können.
Was nicht nur bei den Briefings, sondern auch bei allen passenden und unpassenden sonstigen Gelegenheiten ständig wiederholt wurde, bringt mich zum aus meiner Sicht dunkelsten Punkt der Bewertung: ´30m/60min´. Die Lüge, ein Ägyptisches Gesetz schreibe eine maximale Tauchtiefe von 30m vor, wirkte besonders dreist, da Tauchlehrer der Basis selbst mit (vergleichsweise wenig erfahrenen Gästen) im Rahmen eines ´AOWD deep dives´ deutlich tiefer gingen. Und ´dank´ 60min Tauchzeitbegrenzung durfte man oft mit halb voller Flasche auftauchen - da waren die Tauchgänge bei James&Mac nicht nur in absoluten Zahlen günstiger, bezogen auf die dort möglichen Tauchzeiten waren sie bei J&M spottbillig!
Auch sonst nervt es ziemlich, dass die Guides ihre Gäste oft wie dumme kleine Kinder behandeln - nein, man muss wirklich nicht bei jedem Briefing das ´ok´-Zeichen erneut erklären. Auch wenn die Basis einige Boote zur Verfügung hat, es gibt praktisch keine Zuordnung nach Taucherfahrung, und inzwischen würde ich sagen: Kein Wunder, denn wer kein Anfänger mehr ist, der wird sich wahrscheinlich lieber zu einer anderen Basis begeben.
Die angefahrenenTauchplätze waren schön, man muss aus der Makadi Bay nichtmal weit rausfahren, um sie zu sehen.
Apres-Dive-Aktivitäten sollte man bei den Extra-Divers nicht erwarten, es gibt auch keinen wirklich gemütlichen Ort dafür.
Insgesamt war die Leistung der Basis nicht schlecht, und die Ausstattung und Auswahl sind wirklich gut. Nur der 30m/60min Unfug und die doch etwas ´bahnhofsmässige´ Athmospähre an der Basis legen mir keine Wiederholung nahe.
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