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Annette214846CMAS*157 TGs

Wir waren vom 10.6. bis zum 24.6.04 im Akassia. I ...

Wir waren vom 10.6. bis zum 24.6.04 im Akassia. Ich hatte die Tauchbasis gewählt, weil ich bis zu diesem Zeitpunkt fast nur positive Meinungen über die Basis im Internet gelesen hatte. Mein persönlicher Eindruck ist etwas anders. Die einheimischen Guides wie Fawzy, Mohamed oder Tamir sind wirklich immer freundlich und kein bisschen überheblich… Die Organisation der Basis hat so ihre Ecken und Kanten aber niemand ist perfekt. So könnte der Trockenraum größer sein und das ständig auf dem Fußboden herumliegende Blei macht auch nicht gerade den besten Eindruck. Ein Wunder, dass sich hier noch niemand verletzt hat… Einmal hat jemand mein Jacket zum Tauchen benutzt, aber dafür kann die Basis nichts… interessiert hat es aber auch keinen… Des weiteren habe ich in der kurzen Zeit von 2 Fällen gehört, bei denen Sachen abhanden gekommen sind. Und da sind wir auch schon beim eigentlichen Problem und das sind die TAUCHER SELBST. Es scheint sich zum Hobby zu entwickeln, dass sich TAUCHER am EQUIPMENT ANDERER TAUCHER bedienen und zu ihrem EIGENEN Equipment machen. (entweder für immer oder zeitweise) Tauchern, die andere Taucher beklauen sollte glatt das Brevet entzogen werden.
Des weiteren ist mir EXTREM negativ aufgefallen, wie sich so einige Taucher unter Wasser benehmen. Ich hatte das Glück, am ABU DABAB die Seekuh zu sehen. Es war überwältigend aber gleichzeitig eine Schande mit anzusehen, wie sich die Taucher auf das Tier stürzten, um es ja auch von allen Seiten zu fotografieren, um ja derjenige zu sein, der am nächsten an dem armen Tier ist… (Leider hat auch kein Guide etwas dagegen unternommen) Den meisten Sand hat nicht die Seekuh aufgewirbelt, sondern das waren Taucher, die sich über Wasser für die größten halten, sich aber unter Wasser wie ANGESTOCHEN benehmen. Das gleiche Bild beim Anblick einer Schildkröte, ein Taucher hätte sich fast draufgesetzt… Ich habe auch gesehen, wie so ein IDIOT versucht hat, Delphine anzufassen. Danach waren die Delphine natürlich sofort verschwunden. BEKLOPPT kann ich da nur sagen und mich gleichzeitig fragen: WAS HAT TAUCHER EIGENTLICH BEI SEINER AUSBILDUNG GELERNT ???
Schlimm ist nur – und hier ist die Tauchbasis selbst gefragt – dass die Guides zu alledem kein Wort sagen. Ich hatte dazu ein langes Gespräch mit Hagen (ein Mitglied der Basisleitung), leider hat sich nichts geändert !!!! TRAURIG TRAURIG !!! Ich habe andere Basen erlebt, die da mit wesentlich besserem Beispiel und mehr Engagement vorangehen.
Außerdem sollte die Basisleitung Ihre Handhabung bei begleiteten Tauchgängen ändern. Es kann nicht sein, dass jedem Taucher unter 30 Tauchgängen 5 € pro Tauchgang abgeknöpft werden, sich dann aber in einer Gruppe 10 !!! Taucher befinden … Vielen Taucher haben dies als die blanke Abzocke empfunden… Ebenso ist die Fahrt zum Dolphinhouse nicht zu empfehlen. Man muss glatt 95 € bezahlen und die Wahrscheinlichkeit, dort wirklich Delphine zu sehen, ist gering. Ich habe niemanden getroffen, der dort wirklich Delphine gesehen hat… Viele haben auch dies als die blanke Abzocke empfunden.
Wir haben tatsächlich Delphine an einem ganz normalen Riff gesehen, das war echt Klasse.
Dass man 8 € pro Jeeptour bezahlen muss (Abu Dabab sogar 19 €!!!), ist genauso völlig überteuert. Bei den Benzinpreisen in Ägypten wird hier der Taucher extrem zur Kasse gebeten.
Alles in allem war der Urlaub trotzdem schön. Ich habe viel gesehen, die Unterwasserwelt ist echt sehenswert aber die Basisleitung sollte über so einige Dinge ernsthaft nachdenken…
Ein RIESENDANKESCHÖN an alle einheimischen Guides, insbesondere Fawzy, Mohamed und Tamir…