Wir (drei Taucher, ein Nichttaucher, 2 Kinder (4+ ...
Wir (drei Taucher, ein Nichttaucher, 2 Kinder (4+1 Jahr)) waren in der letzten Januarwoche bei den Coraya Divers und haben im Lamaya Resort übernachtet. Wir haben dieses Hotel & diese Tauchbasis ausgewählt, weil nach den bekannten Informationen das Hausriff unabhängig vom Wetter offen ist und ein Sandstrand sowie beheizter Pool (und ein Aquacenter mit Rutschen) für die Kinder vorhanden ist. Das gab uns die Möglichkeit flexibel zu tauchen, ohne zu lange die Kinder allein bei der Oma lassen zu müssen.
Vorab: Unsere Erwartungen wurden in dieser Hinsicht voll erfüllt und das Hausriff war für unsere Kenntnisse / Erwartung ausreichend abwechslungsreich.
Zu den einzelnen Punkten:
First Kontakt:
Die Homepage wurde mittlerweile geändert auf der alten (sehr unübersichtlich) gab es weder eine Preisliste noch eine kontakt-E-Mail, so dass ich über die Basis über Tauchernet angeschrieben habe. Wir wollten auch einen Kurs machen und ich wollte dazu gern ein Angebot haben (was ist sinnvoll/notwendig/welcher Preis usw. - wir sind halt mit 50 Urlaubs-TGs nicht die Profis, was Weiterbildung usw. angeht). Die Antwort war sehr kurz mit Verweis auf Buchungsmöglichkeit auf der HP, und ging nicht wirklich auf uns ein. Das geht individueller - dafür einen Abzug.
Vor Ort:
Nach Aussage eines Tauchlehrers waren ca. 50 bis 70 Taucher anwesend (die im Laufe der Zeit aufgrund der Ägyptenkrise immer weniger wurden), d.h. die meisten hier negativ angesprochenen Punkte waren bei uns nicht zu erkennen.
+ keine Wartezeiten beim Checkin
+ am nächten Morgen Checkdive möglich.
+ Es waren immer mindestens zwei Becken gefüllt, ein weiteres in Arbeit. Das Wasser war in Ordnung.
+ Wartezeiten (für Schlüssel, Wechsel der TC-Batterie) gab es keine.
- Die Mädels am Counter waren teilweise nicht so richtig motiviert bzw. hatten auch nicht so richtig Ahnung (insbesondere als es darum ging, welche Ausbildung wir denn nun noch machen können/sollen). Hier fühlten wir uns nur ungenügend beraten, wobei dies sicher auch daran liegen könnte, dass nicht alle Tauchlehrer waren bzw. die Erfahrung eines Tauchlehrers hatten. Insgesamt war aufgrund der Vielzahl an Mitarbeitern der Kontakt schon weniger persönlich, als wir das bei kleineren Tauchbasen schon erlebt haben.
Wir haben dann zwei specialties gemacht. Nachteilig (im Grundsatz) fanden wir, dass diese von zwei unterschiedlichen Tauchlehrern durchgeführt wurden. Positiv war, dass beide kompetent waren, auf uns eingegangen sind und man sich auch danach noch mit beiden (auch privat) unterhalten konnte (Danke Fabienne und Sebastian). Insbesondere fanden wir gut, dass sie - bei aller Lockerheit - uns etwas beibringen wollten und NICHT nach dem Motto arbeiteten: Springt mal rein, und das Brevet bekommt ihr schon.
Noch ein Paar Sachen, die uns aufgefallen sind bzw. zu vorhergehenden Berichten:
* Ja, die Boxen sind zu klein für Flossen, aber die Schliessfächer waren größer als die Boxen, sodass man die Boxen auch mit Flossen hineinbekam (einfach mal ausprobieren)
* Wir haben nicht den großen Vergleich, aber das Hausriff scheint nicht schlecht zu sein. Wir haben mehrere andere Taucher getroffen, die fast ausschließlich das Hausriff betaucht haben
* gesehen haben wir Unmengen Blaupunktrochen, zwei Muränen, 5 Clownfischpärchen (eines mit einem winzig kleinen Baby - süüüüüssss), Rotfeuerfische usw. (alles nur am Hausriff) - dafür, dass jemand nichts sieht, kann ja die Tauchschule nichts
* Elphinstone wurde trotz nur 4 Tauchern durchgeführt (positiv) - negativ war das Briefing (4 deutsche Taucher - englisches Briefing), was zu einem totalen Chaos führte und bös hätte enden können. Gerade wenn nur so wenige Taucher mitfahren, hätte man gut einen deutschen Guide damit beauftragen können.
* das Equipment war i.o.
* kein Deco-Bier möglich, auf Nachfrage wurde uns gesagt, dass man mal versucht hat, etwas einzuführen, dies aber nicht angenommen wurde
* es gab eine Vielzahl an Möglichkeiten für Ausflüge: Speedboat (< 10 bis 30 min fahrt), Halb- und Ganztagestouren, Elphinstone
Fazit: Auch wenn die Betreuung sicher nicht so individuell ist, wie bei kleineren Basen sind wir insgesamt zufrieden. In der Nebensaison spürt man nichts von der Größe, außer dass die Auswahl an Zielen groß und der Platz reichlich vorhanden ist. Die Kombination: Basis, Januar (Nebensaison), Hotel und zwei kleine Kinder paßte optimal zusammen. Wir würden und werden das gleiche wahrscheinlich in zwei Jahren wieder machen.
Nur zum Vergleich: Wir waren vor drei Jahren (ebenfalls im Januar) im Flamenco Beach (damals noch als Marina Divers) in gleicher Zusammenstellung (nur ein anstatt zwei Kinder). DecoBier und persönlicher Kontakt waren besser, aber: Sandstrand nicht vorhanden, Pool nicht beheizt, kein Spielplatz, kleineres Hausriff und bei schlechtem Wetter (mehr Wind) war Hausriff nicht machbar (also PickUp Touren - bei schlechtem Wetter auch nur mit eingeschränkter Zielauswahl)
Vorab: Unsere Erwartungen wurden in dieser Hinsicht voll erfüllt und das Hausriff war für unsere Kenntnisse / Erwartung ausreichend abwechslungsreich.
Zu den einzelnen Punkten:
First Kontakt:
Die Homepage wurde mittlerweile geändert auf der alten (sehr unübersichtlich) gab es weder eine Preisliste noch eine kontakt-E-Mail, so dass ich über die Basis über Tauchernet angeschrieben habe. Wir wollten auch einen Kurs machen und ich wollte dazu gern ein Angebot haben (was ist sinnvoll/notwendig/welcher Preis usw. - wir sind halt mit 50 Urlaubs-TGs nicht die Profis, was Weiterbildung usw. angeht). Die Antwort war sehr kurz mit Verweis auf Buchungsmöglichkeit auf der HP, und ging nicht wirklich auf uns ein. Das geht individueller - dafür einen Abzug.
Vor Ort:
Nach Aussage eines Tauchlehrers waren ca. 50 bis 70 Taucher anwesend (die im Laufe der Zeit aufgrund der Ägyptenkrise immer weniger wurden), d.h. die meisten hier negativ angesprochenen Punkte waren bei uns nicht zu erkennen.
+ keine Wartezeiten beim Checkin
+ am nächten Morgen Checkdive möglich.
+ Es waren immer mindestens zwei Becken gefüllt, ein weiteres in Arbeit. Das Wasser war in Ordnung.
+ Wartezeiten (für Schlüssel, Wechsel der TC-Batterie) gab es keine.
- Die Mädels am Counter waren teilweise nicht so richtig motiviert bzw. hatten auch nicht so richtig Ahnung (insbesondere als es darum ging, welche Ausbildung wir denn nun noch machen können/sollen). Hier fühlten wir uns nur ungenügend beraten, wobei dies sicher auch daran liegen könnte, dass nicht alle Tauchlehrer waren bzw. die Erfahrung eines Tauchlehrers hatten. Insgesamt war aufgrund der Vielzahl an Mitarbeitern der Kontakt schon weniger persönlich, als wir das bei kleineren Tauchbasen schon erlebt haben.
Wir haben dann zwei specialties gemacht. Nachteilig (im Grundsatz) fanden wir, dass diese von zwei unterschiedlichen Tauchlehrern durchgeführt wurden. Positiv war, dass beide kompetent waren, auf uns eingegangen sind und man sich auch danach noch mit beiden (auch privat) unterhalten konnte (Danke Fabienne und Sebastian). Insbesondere fanden wir gut, dass sie - bei aller Lockerheit - uns etwas beibringen wollten und NICHT nach dem Motto arbeiteten: Springt mal rein, und das Brevet bekommt ihr schon.
Noch ein Paar Sachen, die uns aufgefallen sind bzw. zu vorhergehenden Berichten:
* Ja, die Boxen sind zu klein für Flossen, aber die Schliessfächer waren größer als die Boxen, sodass man die Boxen auch mit Flossen hineinbekam (einfach mal ausprobieren)
* Wir haben nicht den großen Vergleich, aber das Hausriff scheint nicht schlecht zu sein. Wir haben mehrere andere Taucher getroffen, die fast ausschließlich das Hausriff betaucht haben
* gesehen haben wir Unmengen Blaupunktrochen, zwei Muränen, 5 Clownfischpärchen (eines mit einem winzig kleinen Baby - süüüüüssss), Rotfeuerfische usw. (alles nur am Hausriff) - dafür, dass jemand nichts sieht, kann ja die Tauchschule nichts
* Elphinstone wurde trotz nur 4 Tauchern durchgeführt (positiv) - negativ war das Briefing (4 deutsche Taucher - englisches Briefing), was zu einem totalen Chaos führte und bös hätte enden können. Gerade wenn nur so wenige Taucher mitfahren, hätte man gut einen deutschen Guide damit beauftragen können.
* das Equipment war i.o.
* kein Deco-Bier möglich, auf Nachfrage wurde uns gesagt, dass man mal versucht hat, etwas einzuführen, dies aber nicht angenommen wurde
* es gab eine Vielzahl an Möglichkeiten für Ausflüge: Speedboat (< 10 bis 30 min fahrt), Halb- und Ganztagestouren, Elphinstone
Fazit: Auch wenn die Betreuung sicher nicht so individuell ist, wie bei kleineren Basen sind wir insgesamt zufrieden. In der Nebensaison spürt man nichts von der Größe, außer dass die Auswahl an Zielen groß und der Platz reichlich vorhanden ist. Die Kombination: Basis, Januar (Nebensaison), Hotel und zwei kleine Kinder paßte optimal zusammen. Wir würden und werden das gleiche wahrscheinlich in zwei Jahren wieder machen.
Nur zum Vergleich: Wir waren vor drei Jahren (ebenfalls im Januar) im Flamenco Beach (damals noch als Marina Divers) in gleicher Zusammenstellung (nur ein anstatt zwei Kinder). DecoBier und persönlicher Kontakt waren besser, aber: Sandstrand nicht vorhanden, Pool nicht beheizt, kein Spielplatz, kleineres Hausriff und bei schlechtem Wetter (mehr Wind) war Hausriff nicht machbar (also PickUp Touren - bei schlechtem Wetter auch nur mit eingeschränkter Zielauswahl)
Du kannst deinen Urlaub direkt bei dieser Tauchbasis buchen