Armins Diveteam, Phuket (Inaktiv)

136 Bewertungen

Bewertungen(136)

KlexyPADI AOWD130 TGs

Lange Version:Nach der Entscheidung für einen Süd ...

Lange Version:
Nach der Entscheidung für einen Südthailand-Urlaub und der überraschenden Inaussichtstellung eines eventuellen Tauchenlernenwollens seitens meiner seit vielen Jahren eine gewisse Distanz zu allem Fischigen pflegenden Freundin, ging es an die Entscheidungsfindung. Der Schnuppertauchgang ein Jahr zuvor mit Marcel von den Peponi Divers in Mombasa hatte also Spätfolgen.
Da ich auf jeden Fall nach Phi Phi wollte, sie aber aus Angst vor Abwechslungslosigkeit nicht nur auf eine Insel, habe ich als Kompromiß für die erste Woche Phuket vorgeschlagen (in der Gewißheit auch von dort die Tauchgründe rund um Phi Phi besuchen zu können). Nach Recherche hier in Taucher.net fiel die Entscheidung nicht schwer. Am Ende der Welt bei Armin und Sylvia sollte es sein. Mitte Dezember 2005 für 9 Tage.
Die Kontaktaufnahme per E-Mail klappte hervorragend. Die Antworten kamen schnell und umfassend. Es sah so aus, als ob die bisherigen Berichte nicht übertrieben wären.

Da wir im Internet zu den Ao Sane Bungalows wenig fanden und das Wenige sehr spartanisch klang, haben wir uns für das angrenzende Baan Krating Jungle Beach entschieden. Die hatten es zwar nicht so besonders mit schneller und informativer E-Mail-Kommunikation, aber nach 15 Mails und 5 nachhelfenden Anrufen vor Ort und in der Firmenzentrale in Bangkok hatten wir eine sehr schöne, aber nicht billige Unterkunft: in den bewaldeten Hang gebaute Stelzenbungalows mit allem Pipapo. Nachteil: im Restaurant ständig dieselbe englische Weihnachtslieder-CD, gesungen von einer Art Schlumpf-Chor. Aber da hatten wir zum Glück immer nur ein schnelles Frühstück. Für den Rest des Mahlzeiten war sowieso das Ao-Sane-Restaurant zuständig. Im Umkreis von 100 Seemeilen gibt es nix besseres. Von den Preisen ganz zu schweigen. Empfehlenswert für die Flüssigkeitsaufnahme zwischendurch sind die gekühlten Kokosnüsse.

Am Flughafen wurden wir von Armin und Sylvia mit dem firmeneigenen Omnibus abgeholt und zu unserem Hotel gefahren. Hier gibt es schon die erste Flosse Abzug: kaum waren wir ein paar Kilometer vom Flughafen weg, hat es angefangen zu regnen und drei Tage nicht aufgehört.
Silvia war schon darauf vorbereitet, daß Martina ein Problemfall ist, die dem Meer nicht traut und schon gar nicht jedem Tauchlehrer/Divemaster, von denen sie an meiner Seite schon einige erlebt hat, kann ich euch sagen ...

Davon ließ sich Sylvia nicht beeindrucken und hat sich kompetent und geduldig persönlich um Martina gekümmert, hatte für jedes Problem eine fachmännische und manchmal verblüffend einfache Lösung, bis die Probleme keine mehr waren. Nicht daß die Übungen in einem kühlen Hotelpool ein reines Vergnügen waren; auch die viermalige Wiederholung der Notaufstiegsübung war kein Zuckerschlecken, aber Sylvia hat es geschaft, daß Martina sich nach fünf Tagen mit Fug und Recht OWD nennen durfte und sogar einwandfrei tarieren konnte. Davon konnte ich mich in 6 weiteren freien Tauchgängen überzeugen.

Von diesen Vorzügen läßt sich nichts ahnen, wenn man die Tauchbasis zum ersten Mal sieht. Es ist eine winzige Hütte innerhalb der Ao Sane Bungalows. Die benötigte Ausrüstung für den Tag wird jeweils vom Hauptquartier in Chalong angekarrt, von wo Achim und Sylvia die größeren (Tages-)Fahrten raus in die Inselwelt organisieren. Aufgrund des wetterbedingten starken Seegangs habe ich das nicht in Anspruch genommen, sondern bin schön brav in der Bucht von Ao Sane geblieben. Direkt am Strand oder mit der Gummiwurst rüber zur vorgelagerten Insel Koh Man. Die Sicht war wetterbedingt eher mäßig, aber bei entsprechender Anleitung (Barbara) gibt es einen Haufen interessanten Kleinkram zu sehen. Schaut mal auf der Website von Jens vorbei.

Abgesehen von der guten Tauchbetreuung gibt es bei Armin und Sylvia (und Mannschaft) Hilfestellung bei Ausflügen, bei Telefonkarten fürs Handy (sehr zu empfehlen), bei Mietmopeds, eben bei allem, was man so braucht. So viel Engagement habe ich anderswo noch nicht erlebt, deshalb fühlt man sich von Anfang an wohl. Wenn Phuket, dann hier. Wir kommen wieder.


Ein fachmännisch montiertes Panorama von der Basis aus


Unter 30° Wassertemperatur muß es 7mm-Halbtrocken sein: Barbara aus Innsbruckch


Ein Suchbild zur Auflockerung zwischendurch. 1. Preis: ein Sonnenuntergang


Und noch ein Suchbild: wo ist unser Bungalow?


Die Krippe zum Schlumpf-Chor: Kekse an Styropor auf Teppichboden mit Zuckerguß