St. John’s 02.10. – 09.10.2008Das Wichtigste glei ...
St. John’s 02.10. – 09.10.2008
Das Wichtigste gleich zu Beginn: Mir hat’s gefallen!
Anreise:
Ich hatte die eindeutig einfachere Anreise über Marsa Alam gewählt und kann diese auch nur jedem empfehlen. Der Transfer nach Port Ghalib dauert nur ca. 15 Minuten und auch die Wartezeit am Flughafen war unbedeutend, da ich nur mehr auf den Flieger aus München warten musste, der ½ Stunde nach uns ankam. Bei der Thunderbird waren wir dann um ca. 11.00 Uhr und konnten unser Gepäck gleich an Bord deponieren. Hier der einzige kleine Nachteil – bis man um ca. 15.00 Uhr an Bord kann (Schiff muss nach der letzten Safari erst wieder ´hergerichtet´ werden) – muss man sich die Zeit in Port Ghalib vertreiben. Die restlichen Tauchgäste kamen jedoch erst um ca. 23.00 Uhr aus Hurghada, da mit dem Transfer bis zum letzten Flugzeug gewartet wird. Wer schon mal in Ägypten in der Finsternis mit dem Auto oder Bus unterwegs war, weiß was das heißt.
Das Schiff:
Die Thunderbird ist ein mittelgroßes Schiff, nicht das neueste, aber in sehr gutem Zustand und alles sehr sauber und gepflegt.
Die Crew:
Sehr nett, freundlich, hilfsbereit, immer zur Stelle, wenn man sie braucht.
Das Essen:
Absolut in Ordnung, immer ausreichend. Natürlich kein 5 Sterne Hotel – eben auf einem Schiff mit begrenzten Möglichkeiten.
Die Guides:
Im vorherigen Beitrag von Peter wurden Dirk und Tom ja ganz gut beschrieben. Mich persönlich hat die teilweise Bevormundung nicht gestört, ich hab’s aber auf anderen Booten auch schon zu lasch erlebt und das war dann auch nicht wirklich erfreulich. Mich hat es auch nicht gestört, wenn sie nicht immer mega präsent waren. Es wird halt an Bord besonderer Wert auf Sicherheit gelegt (was ich grundsätzlich sehr gut finde) – vielleicht ein wenig zu penibel, aber wenn dann was passiert, ist es mir etwas strenger doch lieber. Zumindest wurde auch immer erklärt warum es die diversen Verbote und Vorschriften gibt.
Tauchplatzwahl:
Hier muss ich meinem Vorschreiber leider recht geben. Die Korallengärten waren wirklich wunderschön – da gab’s nichts zu meckern. Die Frage ist, ob man sich 750 km nach St. Johns „antut“, um ausschließlich Korallengärten zu betauchen. Ich denke die Südroute nach St. Johns wird ja wohl auch deshalb gebucht um Großfische zu sehen. Für schöne Korallengärten muss man nicht so weit fahren, da bietet Deep Blue Cruises ja auch eine eigene Route bis Sataya an. Aber angeblich ist es inzwischen generell schwierig bei St. Johns Großfische zu sehen!?! Die Geschichte mit Elphinstone fand ich auch etwas schade, speziell deshalb, weil eigentlich alle Tauchgäste ein „überlaufenes“ Riff in Kauf genommen hätten. Es wäre die letzte Chance auf Großfische gewesen, aber unsere beiden Guides waren da nicht zu überreden. Hier sollte man sich bei Deep Blue Cruises vielleicht überlegen, ob nicht mehr auf Wünsche von zahlenden Gästen eingegangen werden sollte. Vielleicht war unsere Forderung aber auch einfach nicht deutlich genug.
Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass ich die Thunderbird wieder buchen würde, aber unter diesen Rahmenbedingungen sicher nicht mehr nach St. Johns. Für die Tauchplatzauswahl und das verweigerte Elphinstone gibt es zwei Flossen Abzug.
Das Wichtigste gleich zu Beginn: Mir hat’s gefallen!
Anreise:
Ich hatte die eindeutig einfachere Anreise über Marsa Alam gewählt und kann diese auch nur jedem empfehlen. Der Transfer nach Port Ghalib dauert nur ca. 15 Minuten und auch die Wartezeit am Flughafen war unbedeutend, da ich nur mehr auf den Flieger aus München warten musste, der ½ Stunde nach uns ankam. Bei der Thunderbird waren wir dann um ca. 11.00 Uhr und konnten unser Gepäck gleich an Bord deponieren. Hier der einzige kleine Nachteil – bis man um ca. 15.00 Uhr an Bord kann (Schiff muss nach der letzten Safari erst wieder ´hergerichtet´ werden) – muss man sich die Zeit in Port Ghalib vertreiben. Die restlichen Tauchgäste kamen jedoch erst um ca. 23.00 Uhr aus Hurghada, da mit dem Transfer bis zum letzten Flugzeug gewartet wird. Wer schon mal in Ägypten in der Finsternis mit dem Auto oder Bus unterwegs war, weiß was das heißt.
Das Schiff:
Die Thunderbird ist ein mittelgroßes Schiff, nicht das neueste, aber in sehr gutem Zustand und alles sehr sauber und gepflegt.
Die Crew:
Sehr nett, freundlich, hilfsbereit, immer zur Stelle, wenn man sie braucht.
Das Essen:
Absolut in Ordnung, immer ausreichend. Natürlich kein 5 Sterne Hotel – eben auf einem Schiff mit begrenzten Möglichkeiten.
Die Guides:
Im vorherigen Beitrag von Peter wurden Dirk und Tom ja ganz gut beschrieben. Mich persönlich hat die teilweise Bevormundung nicht gestört, ich hab’s aber auf anderen Booten auch schon zu lasch erlebt und das war dann auch nicht wirklich erfreulich. Mich hat es auch nicht gestört, wenn sie nicht immer mega präsent waren. Es wird halt an Bord besonderer Wert auf Sicherheit gelegt (was ich grundsätzlich sehr gut finde) – vielleicht ein wenig zu penibel, aber wenn dann was passiert, ist es mir etwas strenger doch lieber. Zumindest wurde auch immer erklärt warum es die diversen Verbote und Vorschriften gibt.
Tauchplatzwahl:
Hier muss ich meinem Vorschreiber leider recht geben. Die Korallengärten waren wirklich wunderschön – da gab’s nichts zu meckern. Die Frage ist, ob man sich 750 km nach St. Johns „antut“, um ausschließlich Korallengärten zu betauchen. Ich denke die Südroute nach St. Johns wird ja wohl auch deshalb gebucht um Großfische zu sehen. Für schöne Korallengärten muss man nicht so weit fahren, da bietet Deep Blue Cruises ja auch eine eigene Route bis Sataya an. Aber angeblich ist es inzwischen generell schwierig bei St. Johns Großfische zu sehen!?! Die Geschichte mit Elphinstone fand ich auch etwas schade, speziell deshalb, weil eigentlich alle Tauchgäste ein „überlaufenes“ Riff in Kauf genommen hätten. Es wäre die letzte Chance auf Großfische gewesen, aber unsere beiden Guides waren da nicht zu überreden. Hier sollte man sich bei Deep Blue Cruises vielleicht überlegen, ob nicht mehr auf Wünsche von zahlenden Gästen eingegangen werden sollte. Vielleicht war unsere Forderung aber auch einfach nicht deutlich genug.
Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass ich die Thunderbird wieder buchen würde, aber unter diesen Rahmenbedingungen sicher nicht mehr nach St. Johns. Für die Tauchplatzauswahl und das verweigerte Elphinstone gibt es zwei Flossen Abzug.
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