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Blackbeard´s Cruise

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Blackbeard's Cruises 3700 Hacienda Boulevard Suite G Davie, FL 33314 USA
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++1-954-734-7111
Fax:
++1-954-321-6582
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Ich habe mich Anfang 2013 für eine Reise mit Blac ...

Ich habe mich Anfang 2013 für eine Reise mit Blackbeards Cruises in den letzten beiden April-Wochen entschieden. Und es war die beste Entscheidung, die ich in meiner kurzen Taucherzeit jemals getroffen habe.

Direkt beim Einchecken hatte man Kontakt (notgedrungen) zu den anderen Tauchern. Da fast alle an Bord der Pirates Lady, eines von drei 20-Meter-Segelbooten von Blackbeards Cruises, fast nur Alleinreisende unterwegs war, wurde gleich in den ersten Minuten abgecheckt, mit wem als Buddy man die Tauchgänge angehen sollte. Denn die Crew - obwohl alle fünf ausgebildete Tauchlehrer - blieb bei den Tauchgängen in der Regel an Bord. Nur bei Drift-Tauchgängen oder in einem Fall, in dem die Navigation etwas unklar war, um in die sogenannte Cathedral zu finden, war ein oder zwei Crewmitglieder mit im Wasser. Ansonsten ist man im Buddyteam oder in einer größeren Gruppe ins Wasser geschickt worden. ´The Pool is open. Get off my boat´, war der bevorzugte Spruch des Captains, sobald wir vor Anker lagen. (´Der Pool ist geöffnet. Macht Euch von meinem Boot runter.´)

Die Tauchgänge boten alles, was das Taucherherz erfreut - von flachen Tauchgängen um die fünf bis acht Meter bis zu Drop-offs oder auch Blue Holes mit maximalen Tauchtiefen von 40 Metern. Die Sicht betrug mindestens 25 bis 30 Meter. Die Bahamas - in unserem Fall die Exuma Cays - sind meiner Ansicht nach ein sehr intaktes Ökosystem. Ganz selten habe ich ausgebleichte und abgebrochene Korallenstöcke gesehen. Bei der Fauna tummelte sich fast alles im Wasser, was einem auf Anhieb als Sehenswürdigkeit unter Wasser einfällt - Riffhaie, Barracudas, Schildkröten, Adlerrochen, Stachelrochen, Hummer, Krabben, Kraken, Tintenfische, usw. Vor jedem Tauchgang gab es ein ausführliches Briefing, so dass man mit einem sehr guten Gefühl ins Wasser sprang. Bei der Rückkehr auf das Boot nahm einem die Crew sofort die Flossen ab, so dass sie aus dem Weg waren. Außerdem bekam man eine helfende Hand gereicht. Auf dem Weg zum nächsten Tauchplatz wurden die Flaschen wieder aufgefüllt.

Der Ablauf eines Tages war immer der selbe. Gegen 7 Uhr wurde der Anker gelichtet und es ging zum ersten Tauchplatz. Frühstück wurde gegen 7.15/7.30 Uhr serviert. Der erste von vier Tauchgängen am Tag war gegen 9 Uhr. Es wurden zwei Tauchgänge am Morgen, einer am Nachmittag und ein Nachttauchgang angeboten. Insgesamt konnte man in der Woche Tauchsafarie (von Samstagnachmittag bis Donnerstagabend - der letzte Tauchgang ist am Donnerstagvormittag, da viele schon für Freitag Heimflüge gebucht hatten) 19 Tauchgänge absolvieren. Dazu gab es die Möglichkeit, sich im Hochseefischen zu versuchen und sich die Zeit bei einem Lagerfeuer zu vertreiben.

Wer bei Blackbeards Cruises bucht, darf allerdings keinen Luxus erwarten. Die Segelboote sind einfach gehalten. Das Essen war aber sehr gut und reichlich. Neben den drei Hauptmahlzeiten gab es noch morgens zwischen den Tauchgängen und am Nachmittag jeweils Snacks. Außerdem ist die Crew sensationell. Man merkt, dass es ihnen Spaß macht, für Blackbeards zu arbeiten. Es ist fast immer gute Stimmung an Bord. Und auch wenn die Unterkünfte einfach sind, reichen sie aus. Auch sind sie - allerdings je nachdem, wo sie sich auf dem Boot befinden - recht geräumig. Selbst ich mit 2,11 Metern Körperlänge habe in die Koje gepasst.
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Im Juli 2006 war ich mit „Blackbeard’s Cruise“ au ...

Im Juli 2006 war ich mit „Blackbeard’s Cruise“ auf einer Tauchkreuzfahrt auf den Bahamas. Die Cruise startete in Freeport, Grand Bahama. Die Blackbeard’s Flotte besteht aus 3 Segelschiffen. Ich war mit der Sea Explorer unterwegs. Die jeweilige Route wird je nach aktuellen Wetterverhältnissen ausgewählt. Diesmal fuhr die Sea Explorer nach Bimini. Wir hatten sagenhaftes Glück mit dem Wetter, obwohl im Juli ja bereits Hurricane Season ist. Der Peak der Hurricane Season auf den Bahamas ist jedoch erst im August. Der Erfolg der Cruise hängt nach meiner Ansicht zum grossen Teil vom Wetter ab. Bei häufigen tropischen Regenschauern oder Stürmen kann es auf dem Boot recht ungemütlich werden.
Die Cruise startet jeweils Samstags um die Mittagszeit. Mit 19 Tauchern war die Sea Explorer nicht voll ausgebucht. Nach Einteilung der Kojen und Briefing bezüglich Boot und Ablauf der Cruise fand am Samstag nachmittag bereits der erste Tauchgang vor der Küste von Grand Bahama statt.
Die Nacht über fuhren wir unter Motor (kein Wind) Richtung Bimini. Bimini ist ca. 70 Meilen entfernt. Auf dem Weg nach Bimini kamen wir immer wieder an kleinen unbewohnten Inseln vorbei und tauchten an unterschiedlichen Tauchplätzen.
Täglich wurden mindestens drei Tauchgänge angeboten. Zwei vormittags, einer nachmittags. An drei Abenden gab es einen Nachttauchgang. Der Nachttauchgang fand jeweils am gleichen Platz statt, an dem der Nachmittagstauchgang stattfand, zwecks Erleichterung der Orientierung. Die Guides, diesmal waren zwei Tauchguides auf dem Boot, gingen nur bei anspruchsvollen Tauchgängen mit ins Wasser (Driftdive, Haifütterung). Es gab jedoch vor jedem Tauchgang ein sehr ausführliches Briefing. Da wir alle erfahrene Taucher waren, fand ich es gut, dass wir in Buddy-Teams alleine ins Wasser konnten. Die Guides und die anderen Mitglieder der Crew halfen jedoch beim Anlegen der Ausrüstung und kontrollierten ob die Luftflasche auch geöffnet war, etc. Bei der Rückkehr an Board wurden sofort die Flossen abgenommen und bei Bedarf eine stützende Hand gereicht.
Während wir uns auf dem Boot ausruhten, bereitgestellte Snacks oder Früchte assen, wurden die Flaschen für den nächsten Tauchgang befüllt. Mittags wurde immer in einer Bucht geankert. Je nach Lust und Laune konnte man schnorcheln, schwimmen oder speerfischen.
Die Tauchplätze waren abwechslungsreich: Riffe, Drop offs und Wracks. Besonders spannend war natürlich der Sharkfeeding dive. Zuerst hatte ich schon ein mulmiges Gefühl ins Wasser zu springen, während drei ausgewachsene Riffhaie bereits um das Boot schwammen. Aber durch das vorherige Briefing war man optimal auf den Ablauf vorbereitet. Zuerst positionierten wir Taucher uns im Halbkreis zwischen einigen Korallenköpfen, dann wurde der feed (zwei Barakudas) an einem Stab vom Dingi heruntergelassen. Ca. 8-10 Riffhaie und drei grosse Nassau Grouper teilten sich die Mahlzeit. Nach dem Ende der Fütterung tauchten wir durch die Korallengärten und begegneten den Haien immer wieder.
Ein weiterer erinnerungswürdiger Tauchgang führte zum Wrack „Hesperus“ in der Nähe von Bimini. Die Tiefe betrug nur max. 8m. Eine Schule von hunderten von Grunzern belagerte das relativ kleine Wrack. Ausserdem sonnten sich ca. zehn Rochen im seichten Wasser. Zwei Schildkröten schwammen vorbei und es gab jede Menge Krebse und Nacktschnecken. Alles konnte aus nächster Nähe beobachtet werden.
Abends wurde am gleichen Platz ein Nachttauchgang durchgeführt. Es war sagenhaft! Ca fünf grosse Schildkröten hatten rund ums Wrack ihren Schlafplatz gefunden, mehrere Rochen schliefen im Sand und in den Wrackspalten schliefen Papageienfische.
Insgesamt war der Ablauf der Cruise sehr professionell. Man merkt, dass Blackbeard’s lange im Geschäft ist. Die Crew hat Spass für Blackbeard’s zu arbeiten, was sich an guter Stimmung bemerkbar macht. Überwiegend wird amerikanisches Tauchpublikum angesprochen. Ich war die einzige Europäerin, ein weiterer Exot kam aus Quebeck. Falls Ihr Lust auf Blackbeard’s bekommen habt, schaut Euch jedoch die Homepage (www.blackbeard-cruises.com) genau an. Die Kojen sind dort sehr gut beschrieben, ebenso wie die Tatsache, dass es nur eine Süsswasserdusche gibt. Das war der Moment an dem mein Mann, der sowieso nicht gerne so viel taucht, endgültig von der Reiseplanung abgesprungen ist. Als Einzelreisende fand ich Blackbeard’s jedoch optimal, da eigentlich alle Mitreisenden alleine, oder mit ihren Söhnen unterwegs waren. Pärchen gab es bei dieser Cruise nicht. Das kann jedoch Zufall gewesen sein. Die Kojen boten für meinen Geschmack genug Privatsphäre.
Luxus darf man bei Blackbeard’s jedoch nicht erwarten, aber die Leute waren nett, die Stimmung war gut und der Preis sehr attraktiv. Die Riffe und der Fischreichtum waren bemerkenswert. Der Abend im Hafen von Bimini am dritten Tag der Cruise (endlich eine richtige Dusche!) rundete den Trip ab. Obwohl es Verpflegung an Board gibt, sollte man ein Dinner auf dem Deck des „Bimini Big Game Resort and Yacht Club“ nicht auslassen und die „End of the World Bar“ ist ideal, um den Abend ausklingen zu lassen.

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Allgemein Infos

Schiffsklasse:
Einfacher Standard
Baujahr:
NIcht spezifiziert.
Länge:
20
Breite:
6
Anzahl Kabinen:
NIcht spezifiziert.
  • Kabinen mit DU/WC
Max. Anzahl Taucher:
24
Motoren:
NIcht spezifiziert.
Max. Geschwindigkeit:
NIcht spezifiziert.
Generatoren:
NIcht spezifiziert.
Kompressoren:
17 ft3/Min
Treibstofftank:
NIcht spezifiziert.
Wassertank:
NIcht spezifiziert.
Zodiak Anzahl:
1
Zodiak Motoren:
NIcht spezifiziert.
Anzahl Besatzung:
5
Anzahl Guides/TL:
5
Anzahl Flaschen:
NIcht spezifiziert.
Flaschengrößen:
NIcht spezifiziert.
DIN/INT:
INT
Flaschenmaterial:
Aluminium
Ausstattung
  • Entsalzungsanlage
  • Klimaanlagen Kabinen
  • Klimaanlage Salon
  • Sonnendeck
  • Taucherplattform
  • Aufenthaltsraum
  • DVD / TV
Tauchtechnik
  • Nitrox
  • Trimix
  • Rebreathersupport
  • Lademöglichkeit 12/24V
  • Lademöglichkeit 110V
  • Lademöglichkeit 220V
  • Kameraverleih
  • Computerverleih
Kommunikation
  • Bordfunk
  • Satellitentelefon
  • Satellitenfax
Sicherheit
Sauerstoffausstattung:
NIcht spezifiziert.
  • Erste Hilfe Ausrüstung
  • Rettungsinseln
Anzahl Rettungswesten:
NIcht spezifiziert.
Technik
  • GPS
  • Radar
  • Echolot
  • Fishfinder
Aktivitäten
  • Wasserski
  • Angeln/Fischen
  • Parasailing
  • Abendprogramm

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