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Bewertungen(6)

JuergenG.CMAS***1400 TGs

Urlaub im Paradies mit kleinen Abstrichen

Anreise: Anstrengend: Frankfurt- Abu Dhabi- Jakarta- Sorong- 2 Stunden Speedboot

Unterkunft: Ich hatte einen "Standard Bungalow", der nicht ganz der Ausschreibung entsprach. Alte, einfache Möbel, eine Doppelsteckdose (Mehrfachstecker mitbringen!), 2 Einzelbetten mit Moskitonetz, 1 Stuhl, 1 Schreibtisch, keine Nachtischlampe, dunkle Deckenfunzel, Aircondition leise aber nicht sehr effektiv, Deckenventilator. Schmuddeliges, dunkles Bad, mehrfach Kakalaken, eine tote Kakalake lag vom ersten bis zum letzten Tag auf dem Fensterbrett. Gelbbraunes Wasser aus allen Wasserhähnen, zunächst nur kaltes Wasser, dieser Mangel wurde jedoch nach Beschwerde abgestellt. Kein W-Lan auf dem Zimmer aber im Rezeptionsbereich langsames Gratis W-Lan.
Die Parkanlage wurde liebevoll gepflegt. Die Superior- Zimmer machten einen etwas besseren Eindruck.
Es wurden in den besseren Zimmern, im Lobby- und Resaurantbereich sowie an Bar und Spa natürliche Materialien verbaut.
Wir waren mit 23 Personen in der Nachsaison dort.

Essen: Bei uns immer in Buffetform. Es gab Frühstück mit asiatisch warmer Komponente, Eier, Toast, Marmelade u.ä., eine Sorte Scheiblettenkäse, immer frisches Obst, mundgerecht aufgeschnitten, Instant Saft, gebrühten Kaffee (naja), Nescafe und Tee.
Mittag: mehrere warme Komponenten, Obst, häufig Salat mit einer sehr guten Sesam- Salatsauce.
Abend: meistens Reis, mehrere warme Komponenten, Suppe oder Salate, Gemüse, Nachtisch, frisches aufgeschnittenes Obst.
Der Koch scheint ein großer Fan des Frittierens zu sein, ich hatte dies nach einigen Tagen über.
Für mich als Vegetarier gab es immer eine fleischfreie Alternative, an einigen Tagen sogar extra zubereitet.
Kaffee, Tee, stilles Wasser immer gratis verfügbar, Bier und Softdrinks ausreichend vorhanden aber nicht ganz billig (Indonesien halt).
Gut ausgestattete Bar mit Cocktailkarte. Ich habe mir sagen lassen, dass die Cocktails gut waren.

Spa: wunderschön auf Jetty gelegen, 40€/h, die Nutzer waren zufrieden.

Tauchen: Licht und Schatten. Basisbriefing in unverständlichem Englisch. Keine Prüfung von Brevets, Tauchtauglichkeitsbescheinigungen oder Logbuch. Ich hatte bereits daheim entsprechende Erklärungen ausgefüllt.
Es waren während unserer Anwesenheit 5 Tauchboote im Einsatz mit 2 Mann Besatzung, 1 oder 2 Guides und 4-7 Touristen.
Nach welchem Schlüssel die Boote aufgeteilt wurden hat sich mir nicht erschlossen, hat aber in meinem Fall gepasst. Unser Boot hatte häufig kleinere Motorprobleme, die aber mit Bordmitteln gelöst werden konnten. Die Flaschen waren stets mit 200bar und mehr gefüllt. Einmal hatte man jedoch bei mir den Flachenwechsel vergessen, deshalb vor Bootsausfahrt kontrollieren. Das Nitrox wird nur auf aktive Nachfrage gemessen, bei mir waren es jedoch immer 31 oder 32%.
Die 40 Tauchplätze lagen in Fahrentfernungen zwischen 20 und 45 Minuten.
Zu den Unterwassereindrücken möchte ich nicht viel sagen, nur: es war spektakulär. Ich bin schon auf der ganzen Welt unter Wasser gewesen und habe nie soviel Fisch gesehen. Unzählige Riffhaie, etliche (auch ozeanische) Mantas, Schnecken ohne Ende, Pygmäenseepferdchen, mehrere Arten Geisterpfeiffenfische und vieles mehr. Ich habe die größten Schildkröten meines Lebens gesehen.
So gut wie keine Safariboote vor Ort, die waren zum Ende der Saison wohl schon im Komodo-NP.

Sicht: zum Ende der Saison nicht mehr so gut. In der ersten Woche 20-25m, in der zweiten Woche 10-15m.
Strömung: von gar nicht bis sehr heftig. Ich habe hier den schnellsten Drifttauchgang meines bisherigen Taucherlebens absolviert. Riffhaken ist absolut empfehlenswert!


Die Guides auf unserem Boot waren freundlich, hatten ein sehr gutes Auge und haben bereitwillig Highlights gesucht und gefunden.
Nicht so gefallen hat mir der Umgang der Guides mit den Tieren: Wobbegongs, Oktopusse, Schnecken und Schildkröten wurde teilweise aggressiv traktiert und für uns Fotographen in Pose gesetzt, sodass ich hier nach den Tauchgängen mal das Gespräch gesucht habe und mein Mißfallen ausdrückte (was aber nicht viel geändert hat).


Fazit:
Es war ein toller Urlaub, Once in a livetime. Die Tauchspots sind noch spektakulär, die Reisezeit Ende Mai ist zwar ruhiger, bzgl. Sicht aber schlechter. Resort, bes. die Standardbungalows haben reichlich Luft nach oben
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FranzbrötchenAOWD, EAN, Rescue Diver280 TGs

Resort ok, Tauchbasis absolut nicht zu empfehlen

Raja Ampat - ein Sehnsuchtsort für Taucher. Auch für uns! Umso größer war die Enttäuschung – von Anfang bis Ende.
Weil die Deluxe Beachfront Bungalows bereits ausgebucht waren, mussten wir eins von 7 Standardzimmern buchen. Ich zitiere eine Mail unseres Veranstalters: „Momentan haben wir noch ein Standard Doppelzimmer für diese Reise frei, dieses liegt in zweiter Reihe, hat keinen direkten Meerblick, und ist etwas kleiner und bis auf den fehlenden Kühlschrank identisch ausgestattet wie die Deluxe Zimmer.“ Völlig falsch. Die Standardzimmer liegen zwischen Tauchbasis und Küche, was zu einer dauerhaften Beschallung vom frühen Morgen bis zum späten Abend führt. Dazu versprühen die lieblos eingerichteten Zimmer mit ihren fleckigen Resopalwänden den Charme eines deutschen Monteurzimmers. Es gab z.B. keine Nachttischlampe, die erhielten wir erst auf Nachfrage. Das Kabel dazu wurde dann mit Klebeband quer durchs Zimmer verlegt. Die in der Beschreibung auf der RADL-Webseite aufgeführte „Minibar“ fehlte wie angekündigt komplett, aber auch einen Wasserkocher gab es nicht – dieser war zusammen mit Tee und Kaffee sehr wohl in den „Deluxe Beachfront Bungalows“ vorhanden. Das Mobiliar wich wbenso stark von dem der Deluxe Bungalows ab, war älter und verbrauchter. Einiges, wie eine Ablage für die Koffer sowie ein Regal, fehlte bei uns ganz. Wir hatten einen Schrank, einen Schreibtisch, einen Stuhl, einen Nachttisch und im Bad einen fleckigen Duschvorhang (in den Deluxe Bungalows gibt es Glas-Duschabtrennungen). Von wegen „identisch ausgestattet“.
Hinzu kam, dass das Brauchwasser in der Anlage mit Schwefel entsalzt wird und als fürchterlich stinkende, gelbe Brühe aus den Leitungen kommt – wenn es denn kommt. Wir hatten mehrere Tage immer wieder stundenweise gar kein Wasser und durchgehend, während des gesamten Aufenthaltes, nur kaltes Wasser. Das betraf aber wohl auch nur die „Standardzimmer“; die Deluxe Bungalows hatten heißes Wasser.
Und nur zur Tauchbasis: Wir waren schon viel in der Welt unterwegs, darunter auch in Indonesien, auf den Philippinen und in Mosambik, aber eine so schlecht geführte Tauchbasis haben wir in rd. 260 TG nirgendwo erlebt.
Unser Boot hatte täglich Motorprobleme, es gab keine Schwimmwesten und ob wirklich ein Erste-Hilfe-Kit an Board war, wer weiß das schon? Gesehen haben wir keins. Unsere Guides sowie die Besatzungsmitglieder sprachen so gut wie kein Englisch. Briefings gab es in den ersten Tagen kurz und unzureichend a la „Reef on the right side“, später einfach gar nicht mehr. Ganz zu schweigen von Buddyteams, Buddycheck oder der Absprache von Tauchreihenfolgen.
Einen Strömungstauchgang am 2. Tag mussten wir abbrechen, weil wir offenbar auf die falsche Riffseite „abgeworfen“ wurden, in eine gefährlich Down-Strömung gerieten und von 10 auf 30 Meter gezogen wurde. Hinweis: Wir tauchten mit EAN! Unsere Guides erwiesen sich hier als nicht hilfreich und waren irgendwo weit hinter der Gruppe. Den TG haben wir gutgeschrieben bekommen, aber es können wirklich alle froh sein, dass nichts passiert ist. Wir mögen uns nicht vorstellen, wie unsere Guides in einem echten Krisenfall gehandelt hätten. Insgesamt waren die Tauchgänge wirklich schlecht geführt und es ist wohl nur unserer Erfahrung und der der Mittaucher geschuldet, dass nichts passiert ist. Bei unserem einzigen Nacht-TG wurde es z.B. regelrecht chaotisch, weil es weder ein Briefing noch Absprachen gab und sich außer uns noch weitere Gruppen zur selben Zeit am „Hausriff“ tummelten. So verloren wir zeitweise unseren Guide und einen Teil unserer Gruppe.
Es gab auch generell keine Absprache unter den insgesamt 7 Booten, so dass häufig mehrere Boote aus dem Resort gleichzeitig denselben Tauchspot anfuhren und sich so mehrfach mehr als 20 Taucher an einem kleinen Riff drängelten - bei der Fülle von rund 40 Tauchplätzen absolut überflüssig.
Apropos: Die auf der Webseite angekündigten Fahrzeiten von 15 Minuten entpuppten sich allesamt als deutlich länger. Meistens waren wir 40-50 Minuten unterwegs. Kein Genuss auf den ungepolsterten Holzbänken der kleinen Boote.
Die Flaschenbefüllungen schwankten übrigens regelmäßig von 140 bis 190 bar. Eine EAN Analyse durch uns war jeden Tag aufs Neue schwierig. Erstens mussten wir diese Selbstverständlichkeit jeden Tag wieder einfordern. Zweitens gab es nur einen Analyser und der war manches Mal schwer aufzutreiben. Zudem wurden Flaschen beim Wechsel vertauscht, obwohl wir sie beschriftet hatten.
All diese Punkte haben wir vor Ort bereits beim Reiseleiter und beim Leiter der Tauchbasis reklamiert, allerdings liegt da so viel im Argen, dass wir mit kleinsten Verbesserungen einfach leben mussten. Das soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass vieles hier wirklich fahrlässig ist.

Noch kurz ein paar Worte zum Umweltschutz
Der wird hier leider immer noch ganz klein geschrieben. Bei Ausfahrten mit Lunchboxen werden zwar wieder verwendbare Kunststoffdosen verwendet, diese werden aber - wie alles was innerhalb des Ressorts von a nach b muss - in Einweg-Plastiktüten transportiert. Auf dem Buffet finden sich immer wieder Desserts in Einweg-Plastik- oder Aluschälchen. Wasser gibt es bei Ausfahrten in 600ml Einwegflaschen; diese findet man dann auch überall wieder - auf den kleinen Pauseninseln, in den Mangroven und natürlich im Wasser treibend.
Unser Fazit:
Die Raja Ampat Dive Lodge würden wir nicht wieder buchen und auch auf keinen Fall weiterempfehlen. Von unserem Reiseveranstalter, der die Lodge jedes Jahr für Gruppenreisen bucht, fühlen wir uns regelrecht übers Ohr gehauen.
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mofinAOWD570 TGs

Alles, was das Taucherherz begehrt.

Vor einer Tauchsafari war ich 3 Tage in der Raja Ampat Dive Lodge. Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen: Ein wunderschönes Ressort mit schönen Bungalows, hervorragendem Essen und tollen Lounges am Ozean. Wunderschöne Tauchgänge mit leckerem Imbiss auf Inseln, ein abwechslungsreiches Hausriff. Alles, was das Taucherherz begehrt. (Bis hin zum Grüntee)

Wenn wenige Gäste da sind, gibt es kein Buffet. Meckern auf hohen Niveau wäre die übergroßen Portionen, die man dann serviert bekommt und das langsame WLAN.

Allgemein Infos

Art:
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Kategorie:
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Anzahl Unterkünfte:
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Restaurant:
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Pool:
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Tauchbasis:
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Bar:
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Fitnessbereich:
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Behindertengerecht:
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Kinderbetreuung:
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Essensoptionen:
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