Wochenstart in Düsseldorf - Boot 2020

Teile:
21.01.2020 11:48
Kategorie: Diverses

Am Samstag hat die weltweit größte Wassersportmesse „boot“ in Düsseldorf erneut ihre Tore geöffnet. Die halbe Halle 11, Halle 12 und ein bisschen in Halle 13 – das ist die neue Taucherwelt auf der boot. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist die neue Taucherwelt ideal über Eingang Ost und den Skywalk  - benannt „Divers Walk“  - direkt zur Halle 12 erreichbar. Wer mit eigenem Auto anreist geht quer über’s Gelände vom Eingang Nord bis zu den Taucherhallen. Der Weg ist nach Aussage einiger Besucher nicht länger als früher zur Halle 3.

Wir von Taucher.Net sind für euch vor Ort und werden euch bzgl. neuer Reisedestinationen auf dem Laufenden halten. Wir zeigen euch Neuerungen beim Equipment und die aktuellsten Trends in der Ausbildungsbranche. Und – wenn es Klatsche und Gerüchte gibt, sind wir natürlich für euch mit dabei!


FineArts: Der Hai als Kunstwerk der Natur

Wunderschön, phantastisch“, so die Kommentare der Besucher des „Finarts-Standes“ in Halle 12, Stand 35.1. beim Betrachten der "Fin Arts Shark Sculptures":bemalte Haie mit einer Kombination aus realistischen und surrealistischen Motiven sowie Cartoon-Elementen.

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Alex Loew, der im Sommer 2017 das Projekt gründete und in diesem Jahr zum ersten Mal mit eigenem Stand auf der Boot 2020 vertreten ist, freut sich. Seine Hai-Skulpturen, auf die internationale Künstler aus Deutschland und Thailand ihre einzigartige Kunst malen, sind wahrlich echte „Hingucker“, neudeutsch Eyecatcher. Loew: „Der Hai als Kunstwerk der Natur“ schärft das Bewusstsein dafür, dass diese bedrohte Tierart schützenswert ist. Haie spielen eine gewichtige Rolle für das Gleichgewicht der Meeresumwelt und sorgen für Stabilität in vielen anderen Meeresökosystemen.

Neben Ausstellungen und gemeinsamen Projekten mit Schutzorganisationen wie Shark Guardian,  Sharkprojekt und Oceans For All  geben die Macher von FinartsSkulptur-Rohlinge in thailändische Waisenhäuser, Kindergärten und Schulen und lassen so junge Menschen schon frühzeitig „eine Zukunft für die Haie“ malen und mithelfen, die Botschaft zu verbreiten.

20 % jedes verkauften Hais werden für Hai- und Meeresschutzprojekte wie den Shark Guardian gespendet.

Weitere Informationen
Halle 12 / 35.1
www.thefinarts.com

 

DAN - Divers Alter Network

 

Die Dekokammer von HAUX - Mit Führungen von DAN Europe

Nach dem riesigen Andrang an und vor allem in der 2019 ausgestellten Dekokammer, freuen wir uns sehr, unseren Besuchern auch in 2020 diese ausgesprochen beliebte Attraktion präsentieren zu können. Die STARCOM, eine große Container-Kammer von HAUX Lifesupport, wird auch 2020 wieder von den Tauchmedizinern der Organisation DAN Europe betreut. Wie auch letztes Jahr werden wieder täglich mehrere fachkundige Führungen in die Kammer angeboten. Weil die bisher angebotenen Führungen die Nachfrage bei weitem nicht abdeckten, wird 2020 die Anzahl der täglichen Führungen erhöht.

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Das DAN HIRA-Programm (Hazard Identification and Risk Assessment) hilft Eigentümern, Betreibern, Personal und Tauchprofis, Gefahren zu erkennen, bevor sie zu Verletzungen oder Todesfällen führen. Das Programm konzentriert sich auf realistische und pragmatische Bewertungen von Risiken, die zu schwerwiegenden Fehlern führen könnten, und bietet Werkzeuge und Strategien zur proaktiven Minderung dieser Vorfälle.

 

Wenn ein Tauchgeschäft gut vorbereitet und ausgerüstet ist, kann es die Häufigkeit von Vorfällen reduzieren und mit Notfällen so umgehen, dass sowohl seine Mitarbeiter als auch seine Kunden beruhigt sind und gleichzeitig mögliche Folgen gemildert werden.

Das neue DAN's HIRA (Hazard Identification and Risk Assessment) wurde geschaffen, um Tauchveranstalter und Tauchprofis dabei zu unterstützen, genau dies zu tun, indem es ihnen hilft, Gefahren zu erkennen, bevor sie zu Verletzungen oder Verlusten führen. Das HIRA-Programm stellt Werkzeuge und Strategien zur Verfügung, um diese Unfälle proaktiv einzudämmen.

 

Warum HIRA? Das besprechen sie am besten direkt mit den Spezialisten von DAN die euch in Halle 12 gerne zur Verfügung stehen - oder online unter: members.dan.org/dan/hira/


Special Guest Pierre-Yves Cousteau

Ein Anliegen des Umweltschützers Pierre-Yves Cousteau ist es, Taucher, Wissenschaftler, Manager und Ingenieure auf der ganzen Welt zusammen zu bringen, um die Mechanismen des Ozeans besser zu verstehen und bei der Überwachung seiner“ Lebenszeichen“ zu helfen. Dieser verliert aufgrund von Umweltverschmutzung, Überfischung und Klimawandel in alarmierender Geschwindigkeit an biologischer Vielfalt. Die Temperaturen der Ozeane haben einen großen Einfluss auf das Klima, das Wetter, die Fischbestände, die Vogelpopulationen u.v.m.
Cousteau: „Zeit, hier gezielt Daten zu erheben. Prädestiniert hierfür sind nach meiner Meinung unsere Sporttaucher, die in allen Weltmeeren unterwegs sind“

Im Kreis von Tauchbasenbetreiber, Journalisten, Vertreter von Tauchverbänden und Taucher.Net stellte er zunächst sein Projekt „Hermes“ (www.project-hermes.com), ein wissenschaftliches Open-Source-Projekt zur Überwachung der Unterwassertemperaturen in flachen Küstengebieten mit Sporttauchern als Datenplattform vor.

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Das hier zum Einsatz kommende „Remora“-Gerät wird am Tank eines Tauchers befestigt. Es nimmt die GPS-Position vor und nach dem Tauchgang auf, misst Temperatur und Tiefe und sendet die Daten autonom an die Cloud-Plattform, sobald es in die Reichweite eines Wlan kommt. Aufgrund seines modularen Aufbaus kann es leicht mit zusätzlichen Sensoren, wie z.B. Leitfähigkeit, gelöster Sauerstoff usw., ausgestattet werden. Die Sensoren werden extern montiert, so dass auch kleinste Veränderungen der Wassersäule mit großer Genauigkeit erkannt werden können. In einem kurzen, spontanen Brainstorming diskutierten die Teilnehmer weitergehende Einsatz- und Datenerhebungsideen um das Projekt weiter auszubauen und Tauchspezialisten in aller Welt hierfür zu gewinnen. Anregungen, die Cousteau gerne entgegennahm.

Dive Center, Halle 12 / A70 – J71

Weitere Informationen:
www.cousteaudivers.org/
www.project-hermes.com


Seacam Seaflash 160

Neue Maßstäbe soll nach eigenen Angaben der am Seacam Stand J23 in der Halle 11 vorgestellte neue Blitz Seaflash 160 digital setzen. Diese Modelserie ist erstmalig für den TTL Betrieb von Canon und Nikon Kameras gleichzeitig einsetzbar und lässt sich ebenfalls mittels Glasfaserkabel auslösen. Neben den komfortablen Feineinstellungen über 14 Stufen, verfügt dieses Lichtfeuerwerk erstmalig eine High Speed Synchronisation von bis zu1/8000 sec.

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Der ebenfalls neu entwickelte NIMH Wechselakku schafft nach den Angaben des Herstellers 250 Blitze bei voller Leistung mit einer sensationellen Folgezeit ab 0,1 sec. und ist mit einer Schnellladung in 150min wieder voll einsatzbereit. Über ein um 180 Grad automatisch drehendes Display ist der Bediener jederzeit über seine Einstellungen informiert.

Ebenfalls gibt es am Gehäusesektor einigen Zuwachs im Hause Seacam. Die Sony A/R4 sowie die Nikon D6 bekamen von der Edelschmiede einen Maßanzug verpasst.

Mehr Infos unter www.seacam.com


Trockis von Seawolf

Am Stand A 14 in der Halle 12 präsentiert SEAWOLF seine neue Anzugsserie. Hervorzuheben wäre dabei ein Trockentauchanzug aus Gore Tex Material. Wie schon bekannt besitzt dieses Material die Eigenschaft Feuchtigkeit wie z.B. Schweiß nach außen abgeben zu können, ohne einen Wassereintritt befürchten zu müssen. Der Vorteil ist seine Flexibilität und vor allem sein Gewicht.

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Während normale Trilaminat  Anzüge rund 3,5kg schwer sind, erreicht dieser Anzug mit 1,8kg knapp die Hälfte. Zusätzlich trockner Gore Tex bekanntlich sehr schnell und ist damit wieder kurzfristig einsetzbar. Dieses Material lässt sich von jedermann einfach reparieren lässt, indem man innen ohne Kleber einen Reparaturstreifen aufbügelt und somit außen kaum etwas sichtbar ist. Alle Manschetten sind von ihren Besitzern ebenfalls leicht zu wechseln.

Angeboten werden zu diesem Model drei unterschiedlich dicke Unterzieher, welche alle einen Reisverschluss quer über den Hinterteil besitzen, um auch bei großer Not gerüstet zu sein.

Näheres unter www.seawolf.com.pl


Sidemount-Rebreather T-REB

In der Halle 12 am Stand A08 bekommen die technischen Taucher große Augen, denn mit dem Modell T-REB wird das weltweit erste CE zertifizierte SidemountRebreather System vorgestellt. Gegenüber anderen Geräten, die zumeist von bestehenden Produkten auf Sidemount umgebaut wurden, ist dieses System eine reine Sidemount Entwicklung.

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Die Gerätegröße entspricht einer 11 Liter Flasche, indem eine Sauerstoffflasche integriert wurde. Der CO² Absorber beinhaltet 2,5kg Kalk, welches für eine Tauchzeit von 180 Minuten reicht. Die komplette Elektronik befindet sich geschützt in der Mitte des Systems und ist per Kabel mit dem externen Kontroller verbunden. Falls dieser einen mechanischen Schaden erleidet, wurde ein Sicherheitssystem installiert, wo die Elektronik mit der letzten Einstellung selbständig weiterarbeitet. Auch die 3D Gegenlunge ist einzigartig und patentiert.

Nähere Infos auf www.othergravity.com


Die Berichte zur boot-2020
Das erste Wochenende
Boot 2020 Tagesbericht 1
Während der Woche ...
Das Abschlusswochenende