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In der Kassler Druckkammer wurden pro Jahr ca. 20 verunglückte Taucher behandelt.
Inzwischen seien die Krankenkassen nicht mehr bereit, die Kosten - "auch und gerade bei lebensbedrohlichen Notfällen" - zu tragen, heißt es in einer Mitteilung des Zentrums. Verunfallte aus der Gegend muessen nun in andere Einrichtungen verbracht werden. Dabei ist die Behandlung in diesen Einrichtungen nach Angaben der Kasseler "deutlich teurer" als in Nordhessen, dazu kommen die "enorm hohen Kosten" für den Notfalltransport, meist per Hubschrauber.
Auch rausgasvergiftete Opfer und Gasbrand können somit in Kassel nicht mehr behandelt werden.
Mit der Einstellung der Notfallbereitschaft könnten lebensbedrohlich erkrankte Patienten "auf Grund starrer Paragraphenauslegung der Krankenkassen" nicht mehr im Kasseler Spezialzentrum therapiert werden.