Hausbesuch bei der Fuvahmulah Dive School

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19.10.2026 12:36
Kategorie: Reise

Maike auf den Spuren eines Tigerhaizahns

Im Mai dieses Jahres besuchte Maike vom Taucher.Net-Team Fuvahmulah, die für ihre Haie bekannte Insel der Malediven, und erlebte dort weit mehr als spektakuläre Tigerhai-Begegnungen.

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Bericht von Maike Pohl

Manchmal beginnt eine Reise viele Jahre, bevor man den Koffer packt. Meine begann auf der BOOT in Düsseldorf, wo ich durch Taucher.Net jedes Jahr Menschen aus der gesamten Tauchbranche treffe. Dort lernte ich vor langer Zeit Tatiana und Ibrahim kennen, den auf Fuvahmulah fast jeder nur „Panda“ nennt. Bei einem unserer Gespräche drückte er mir etwas in die Hand: einen Tigerhaizahn. Diese Begegnung führte mich Jahre später bis in den Indischen Ozean.

Es war kein Souvenir aus dem Laden und kein Anhänger aus dem Touristenshop, sondern ein echter Zahn, den ein Hai auf natürliche Weise verloren hatte. Seitdem begleitet er mich als Glücksbringer im Portemonnaie. Immer wieder nahm ich ihn in die Hand und fragte mich:
Von welchem Hai stammt dieser Zahn?
Wo hat dieses Tier gelebt?
Und wie sieht die Welt aus, in der Tigerhaie tatsächlich zu Hause sind?

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Antworten suchte ich schließlich auf Fuvahmulah, einer kleinen Insel im Süden der Malediven, die unter Tauchern Kultstatus hat. Hier gehören Tigerhaie zum Alltag, Hammerhaischulen ziehen durch das Blauwasser, und Forschung, Naturschutz und Tauchtourismus arbeiten eng zusammen. Die Insel hat mich mehr beeindruckt, als ich erwartet hatte.

Die Reise ans Ende der Malediven

Schon vor dem Abflug zeigte sich, wie gut die Fuvahmulah Dive School organisiert ist. Der E-Mail-Austausch war freundlich und schnell, und Tatiana beantwortete viele meiner Fragen im Voraus. Etwa eine Woche vor Reisebeginn erhielten wir ausführliche Informationen zu Einreise, Schnellboottransfer, kulturellen Besonderheiten der Insel und empfohlener Kleidung, dazu alle Unterlagen für die Registrierung bei der Tauchbasis. So ließen sich viele Formalitäten schon vor der Reise erledigen.

Wie flexibel die Basis arbeitet, zeigte sich am Tag vor unserer Ankunft: Ein Mitreisender musste wegen eines Zugausfalls seine Reiseplanung komplett ändern. Die Basis passte Schnellbootticket und Unterkunft innerhalb kurzer Zeit an. Gerade in solchen Situationen zeigt sich, wie zuverlässig ein Team arbeitet.

Wir flogen von Frankfurt über Colombo in Sri Lanka nach Gan, dem südlichsten internationalen Flughafen der Malediven. Nach einer kurzen Taxifahrt zum Hafen ging es per Schnellboot weiter nach Fuvahmulah. Schon hier wurde deutlich, dass die Insel anders ist als viele andere Reiseziele auf den Malediven: Sie liegt nicht geschützt in einer Lagune, sondern ragt als einzelne Insel aus dem offenen Ozean. Die Überfahrt begann entspannt, doch je weiter wir uns vom Hafen entfernten, desto höher wurden die Wellen. Spiegelglattes Wasser wie in einer Lagune gibt es hier nicht.

Bei An- und Abreise sollte man einkalkulieren, dass ein gebuchtes Schnellboot bei starkem Wellengang oder aus anderen Gründen kurzfristig ausfallen kann. Bei unserer Rückreise war das der Fall. Dank des schnellen Handelns von Jeanette, der guten Seele im Büro der Tauchbasis, bekamen wir Plätze in dem kleinen Flugzeug nach Gan und erreichten unseren Anschlussflug ohne Probleme. Zu beachten ist, dass das Freigepäck dort auf 20 Kilogramm begrenzt ist, während es auf dem größeren Flug von und nach Gan bei unserer Buchung 30 Kilogramm waren. Für Übergepäck wird ein Aufpreis fällig (etwa 4 Euro pro Kilogramm).

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Willkommen auf Fuvahmulah

Am Hafen begrüßte uns ein Mitarbeiter der Fuvahmulah Dive School, verlud das Gepäck und brachte uns direkt zur Tauchbasis. Dort empfingen uns Jeanette und weitere Mitarbeiter. Brevet und Tauchtauglichkeit wurden kontrolliert, anschließend erhielt jeder Taucher seine persönliche Ausrüstungskiste. Während das Equipment für den nächsten Morgen vorbereitet wurde, brachte uns ein Shuttle zur Unterkunft, dem Zero Degrees Guesthouse.

Das Zero Degrees Guesthouse

Die Basis arbeitet mit mehreren Hotels und Guesthouses auf der Insel zusammen, sodass sich je nach Budget und Vorlieben unterschiedliche Unterkünfte buchen lassen. Wir entschieden uns auf Empfehlung der Basis für das Zero Degrees Guesthouse und waren damit während des ganzen Aufenthalts zufrieden. Zur Begrüßung gab es einen frischen Saft. Das Zimmer war geräumig, modern eingerichtet und sauber. Im Bad gab es eine große Regendusche, Handtuchhaken, Föhn, Shampoo und Duschgel.

Auffällig war vor allem der Service. Der Besitzer und sein Team halfen schnell und unkompliziert, ob bei einer im Shuttle vergessenen Tasche, einer im Café liegen gebliebenen Kamera oder bei der Organisation eines Taxis. Mehrfach waren Probleme gelöst, bevor wir sie überhaupt angesprochen hatten. Diese Hilfsbereitschaft erlebten wir nicht nur im Guesthouse, sondern auf der ganzen Insel.

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Frühstück um sechs, zum Tauchen um sieben

Der Tagesablauf ist auf Taucher abgestimmt. Frühstück gibt es ab sechs Uhr. Ein großes Buffet darf man in einem kleinen Guesthouse nicht erwarten, doch das Frühstück bietet alles, was man für einen Tauchtag braucht: frisches Obst, Toast, Marmelade, Crêpes, kleine Kuchenstücke, Cerealien, Kaffee, Tee und frisch gepresste Säfte. Gegen sieben Uhr fährt der Shuttle zur Tauchbasis. Große Strandhandtücher für das Tauchboot kann man im Guesthouse mitnehmen.

Auch nach den Tauchgängen bleibt der Ablauf flexibel. Wer nach dem dritten Tauchgang mit seiner Gruppe noch einen Milchshake am Hafen trinken oder länger an der Basis bleiben möchte, kann das nach Absprache tun und wird später zurückgebracht.

Am letzten Tag spülte das Team der Tauchbasis das Salz gründlich aus dem Equipment. Die Boxen mit der Ausrüstung kamen anschließend in unseren Shuttle und wurden zum Guesthouse gebracht. Dort nahmen Mitarbeiter sie entgegen, trugen sie auf den großen Balkon und hängten das Equipment zum Trocknen auf.

Fuvahmulah – anders als die Malediven, die man kennt

Wer bei den Malediven nur an Wasserbungalows, Luxusresorts und Cocktailbars denkt, wird auf Fuvahmulah überrascht sein. Mit rund 14.000 Einwohnern gehört die Insel zu den größten des Landes. Sie liegt knapp südlich des Äquators und bildet ein sogenanntes Ein-Insel-Atoll. Neben weißen Sandstränden gibt es Kiesstrände, Feuchtgebiete, Wälder und sogar Süßwasserseen.

Die Insel wirkt lebendig, authentisch und erstaunlich grün. Menschen sitzen vor kleinen Cafés oder in Hängematten, Frauengruppen sind gemeinsam unterwegs, an Straßenständen werden frische Früchte und Säfte verkauft. Das Tempo ist ruhig, ohne dass es langweilig wird.

Fuvahmulah ist eine Einheimischeninsel mit konservativen kulturellen Werten. Touristen sind willkommen, sollten aber die örtlichen Gepflogenheiten respektieren. Wer hierher kommt, erlebt die Malediven nicht als abgeschottete Resortwelt, sondern als Alltag der Bewohner.

Viele Besucher kommen vor allem wegen der Haie. Doch schon nach wenigen Tagen wird klar, dass die Insel auch über Wasser einiges zu bieten hat. Die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft, die wir an Land erlebten, fanden wir auf der Tauchbasis und dem Tauchschiff wieder.

Die erste professionelle Tauchbasis der Insel

Die Fuvahmulah Dive School nahm 2017 den Betrieb auf und war nach eigenen Angaben die erste professionelle Tauchbasis der Insel. Noch im selben Jahr folgte die PADI-Zertifizierung, seit 2018 ist sie ein PADI 5 Star Dive Center. Heute arbeiten rund 20 Mitarbeiter für die Basis, die zwei Tauchschiffe betreibt und Gäste aus aller Welt empfängt. In der Basis gibt es einen kleinen Shop mit Shirts, Rashguards und Zubehör sowie umfangreiches Leihequipment. Die meisten Taucher nutzen 12-Liter-Flaschen, gegen Aufpreis sind auch 15 Liter möglich.

Die Geschichte der Basis reicht weiter zurück: 2010 kamen Tatiana und Ibrahim „Panda“, die heute ein Paar und die Eigentümer der Basis sind, erstmals mit einem Safariboot zum Tauchen nach Fuvahmulah. Damals gab es keine Tauchbasis, keine festen Tauchplätze und keine Infrastruktur für Tauchtouristen. Viele der heute bekannten Tauchplätze erkundeten, dokumentierten und benannten sie mit ihrem Team selbst. Das Wissen über Strömungen, Wetterbedingungen, saisonale Besonderheiten und das Verhalten der Haiarten bildet bis heute die Grundlage der Basis.

Inzwischen gibt es 14 Tauchbasen auf Fuvahmulah. Die Fuvahmulah Dive School gehört weiterhin zu den erfahrensten, und nach unserem Eindruck legt sie mehr Wert auf Qualität als auf hohe Gästezahlen.

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Gastronomie, Inseltempo und Pünktlichkeit

Da Fuvahmulah eine alkoholfreie Insel ist, gibt es in den Cafés Mocktails, Milchshakes und andere alkoholfreie Getränke. Abends kann man in verschiedenen Lokalen gut und vergleichsweise günstig essen. Ein Burger mit Pommes kostet häufig etwa 5 bis 6 Euro, andere Gerichte je nach Restaurant ungefähr 10 Euro. Man sollte allerdings bedenken, dass die Insel nicht in Europa liegt: Es kann vorkommen, dass die Vorspeise erst kommt, wenn die Hauptgerichte schon gegessen sind. Etwas Geduld und Verständnis gehören dazu.

Baderegeln und Kleidung am Strand

Auf Fuvahmulah gibt es keine klassischen Bikinistrände, da es sich um eine Einheimischeninsel handelt. Männer sollten offiziell nicht mit freiem Oberkörper herumlaufen und am Strand mit Badehose und T-Shirt ins Wasser gehen. Frauen wird ein muslimischer Badeanzug oder ähnlich bedeckende Badekleidung empfohlen. Praktisch ist zum Beispiel eine Radlerhose mit einem längeren T-Shirt, das die Schultern bedeckt. Diese Regeln sind leicht umzusetzen und sollten beim Baden und am Strand beachtet werden. Auf dem Tauchschiff ist europäische Badekleidung erlaubt.

Der erste Eindruck auf dem Boot

Die Boote sind funktional ausgestattet. An Bord sind Sauerstoff, Schwimmwesten, Sicherheitsausrüstung, Toilette und Süßwasserdusche vorhanden, zwischen den Tauchgängen stehen Wasserspender, Kaffee und Tee bereit. Kapitän, Bootscrew und Guides arbeiten eingespielt zusammen, jeder kennt seine Aufgaben und packt mit an, und trotzdem bleibt Zeit für ein Lächeln und einen Scherz. Bei jedem Briefing weisen die Guides außerdem auf Deko und die verbleibende Nullzeit hin.

Vor dem Tauchgang geht immer zuerst ein Guide ins Wasser, um die aktuellen Bedingungen zu prüfen. Je nach Ergebnis kann der geplante Tauchplatz kurzfristig geändert werden. Sicherheit geht vor Tagesplanung. Unter Wasser wird grundsätzlich in kleinen Gruppen getaucht. Häufig sind zusätzlich weitere Guides im Wasser, die ausschließlich die Gruppe sichern und die Umgebung im Blick behalten, also nicht nur die Taucher, sondern auch Strömung, Freiwasser und mögliche Großfischsichtungen. Auffällig war, wie selbstverständlich das geschieht: Sicherheit wird nicht ständig betont, sondern praktiziert.

Schon nach wenigen Tagen hatten wir das Gefühl, Teil einer Gemeinschaft zu sein, die ihren Gästen eine gute Zeit ermöglichen will und zugleich großen Wert auf Sicherheit legt.

Auch beim Auftauchen achtet das Team auf Sicherheit und ruhige Abläufe. Bei starkem Wellengang bleibt die Gruppe möglichst lange unter Wasser, bis das Boot frei ist und nah an die Gruppe heranfahren kann. Der Guide setzt bei jedem Tauchgang eine Boje, damit das Boot die Gruppe gut lokalisieren und gezielt aufnehmen kann. So müssen die Taucher nicht lange mit hohen Wellen an der Oberfläche kämpfen und gelangen zügig und sicher aufs Boot. Bei extremem Wellengang helfen die Guides zusätzlich, indem sie den Gästen im Wasser die Flossen ausziehen, damit diese die Leiter schneller und kontrollierter hinaufsteigen können.

Wegen der teils starken Strömung ist es sinnvoll, einen Riffhaken mitzubringen. Eine eigene Boje sollte ebenfalls dabei sein.

Nach dem dritten Tauchgang spült die Schiffscrew täglich Jacket, Regulator und weitere Ausrüstungsteile, die am Tank bleiben oder für den nächsten Tag vorbereitet werden, mit Frischwasser ab. So sollen sich keine Salzkristalle festsetzen, die Material oder Funktion beeinträchtigen. Die Pflege der Ausrüstung wirkte insgesamt gut organisiert.

Fuvahmulah – mehr als Tigerhaie

Die meisten Taucher reisen wegen der Tigerhaie an, doch schon die ersten Tauchgänge zeigten, dass es mehr zu sehen gibt. Ein Grund für den Artenreichtum dürften die nährstoffreichen Wassermassen sein, die hier auf die Riffkanten treffen, denn die Insel liegt als einzelne Erhebung im offenen Ozean. Schon in den ersten Tagen sahen wir Schildkröten, Muränen, Oktopusse und viele Rifffische. Immer wieder tauchten Weißspitzenriffhaie auf, dazu kamen große Fischschwärme, Nacktschnecken und viele kleinere Meeresbewohner. Die Tauchgänge waren abwechslungsreich und oft überraschend. Auch ohne Tigerhaie wäre Fuvahmulah ein lohnendes Tauchziel, und gerade in der Regenzeit gibt es nach unserem Eindruck viel zu sehen.

Begegnungen mit Fuchshaien

Besonders gefreut habe ich mich über die Begegnungen mit Fuchshaien. Die scheuen Tiere gehören mit ihrer extrem verlängerten Schwanzflosse zu den auffälligsten Haiarten. Oft erscheinen sie nur für kurze Momente aus dem Blauwasser, was solche Begegnungen besonders einprägsam macht. Nach Angaben des Hai-Forschungszentrums (siehe Teil 2 des Berichts) widmet es dieser Art inzwischen eigene Projekte.

Als plötzlich Hammerhaie auftauchten

Einer der eindrucksvollsten Tauchgänge der Reise begann unspektakulär. Schon beim Briefing hatte Panda angedeutet, dass die Chancen auf Hammerhaie an diesem Tag gut stünden. Unter Wasser tauchten wir zunächst lange durch das Blauwasser. Dann erschienen etwas unter uns die ersten Silhouetten, erst einige Tiere, dann mehr, schließlich eine ganze Schule. Ich schätze, dass es am Ende fünfzig bis sechzig Hammerhaie waren. Solche Begegnungen sind der Grund, warum viele Taucher weit reisen, und sie machen Fuvahmulah zu einem gefragten Ziel für Großfischtauchgänge.

Tigerhaizähne und natürlicher Zahnwechsel

Haie ersetzen ihre Zähne ständig, über ihr Leben kommen je nach Art viele Tausend zusammen. Sie besitzen mehrere Zahnreihen hintereinander. Bei Tigerhaien liegen hinter der sichtbaren ersten Reihe weitere Ersatzzähne bereit, in der vorderen Reihe sind es in der Regel etwa 24 Zähne im Oberkiefer und 24 im Unterkiefer. Die Zähne werden stark beansprucht und nutzen sich ab, zum Beispiel wenn Haie auf harte Gegenstände wie Steine beißen, um zu prüfen, ob es Nahrung ist, oder wenn sie harte Schildkrötenpanzer knacken. Fällt ein verbrauchter oder beschädigter Zahn aus, rückt ein neuer aus der nächsten Reihe nach. Deshalb werden Tigerhaizähne gelegentlich gefunden, und ein einzelner Zahn bedeutet nicht, dass ein Hai Schaden erlitten hat.

Der Tauchplatz, auf den alle warten

So eindrucksvoll Hammerhaie, Fuchshaie und andere Begegnungen auch waren: Es gibt diesen einen Tauchplatz, auf den sich fast jeder Gast besonders freut. Der Tiger Zoo hat Fuvahmulah bekannt gemacht, und über ihn wird weltweit diskutiert. Hier zeigte sich, warum viele Taucher Jahr für Jahr auf diese kleine Insel zurückkehren.

Fortsetzung folgt: In Teil 2 geht es in Kürze um den Tiger Zoo, die Tigerhaie, das Hai-Forschungszentrum, die Unterwasserkameras, persönliche Begegnungen und das Fazit der Reise.

Weitere Informationen:
Webseite Fuvahmulah Dive School
Fuvahmulah Dive School auf Taucher.Net