Fuvahmulah Dive School, Fuvahmulah

3 Bewertungen
Homepage:
https://www.fuvahmulahdive.com/
Email:
info@fuvahmulahdive.com
Anschrift:
Dhoodhigan, Bandharu, Kullebin, Gn. Fuvahmulah, Maldives
Telefon:
+ 960 753 43 92
Fax:
Basenleitung:
Panda und Tatiana
Öffnungszeiten:
Sprachen:
Skype-Name Basis:
Facebook page:
https://www.facebook.com/FuvahmulahDiveSchool/
mehr Infos
Schreibe eine Bewertung

Bewertungen(3)

Nette Leute, spektakuläres Tauchgebiet

Wir waren vom 27.07. bis 03.08.2019 zum Tauchen bei der Fuvahmulah Dive School. Gewohnt haben wir in der Veyli Residence, welche sehr empfehlenswert ist. Grosse und helle Zimmer mit Klimaanlage. Offenes Restaurant und schöner Garten. Gebucht habe ich alles direkt bei der Tauchbasis.
Das Tauchgebiet um Fuvahmulah ist fantastisch und spektakulär. Die Sichtweiten sind sehr gut und das Wetter war trotz Regenzeit perfekt. Die Wassertemperaturen waren 29°C, um die 35 Meter Tiefe gab es eine kleine Sprungschicht auf 28°C. Wir waren in unserer Woche nur 4-5 Taucher vor Ort. Angeboten werden 3 Tauchgänge täglich. Der erste Tauchgang war immer am Tauchplatz Farikede auch Plato genannt. Es handelt sich hierbei eigentlich um das riesige Südplateau der Insel. An diesem Tauchplatz ist eigentlich alles möglich. Wir sahen dort immer Silberspitzen-, Graue- und Weisspitzenriffhaie. Dazu einige male Tigerhaie und einen Fuchshai. Das Plateau liegt etwa in 70 Meter Tiefe und leider sind die Haie oft zu tief um Bilder machen zu können. Wir versuchten auch immer im tiefen Blau die Hammerhaischulen zu finden aber leider hatten wir in unserer Woche kein Glück. Meistens war die Strömung so stark, dass wir es nicht mehr zurück ans Riff geschafft haben und der Tauchgang im Blauwasser mitten im indischen Ozean beendet wurde. Der zweite oder dritte Tauchgang war dann am Tauchplatz Tiger Zoo, wo Tigerhaie mit den Fischabfällen der einheimischen Fischer angeködert werden und somit tatsächlich 365 Tage im Jahr garantiert sind. Der Tauchplatz befindet sich vor dem Hafenbecken in 7 bis 10 Meter Tiefe. Wir hatten bis zu 10 Tigerhaie pro Tauchgang. Der übrige Tauchgang war meistens ein Rifftauchgang im Norden der Insel. Ich war erstaunt wie schön die Riffe im Norden sind. Die Hartkorallen dort sind noch bis an die Oberfläche intakt, nicht so wie üblicherweise an den nördlicheren Atollen der Malediven wo alles tot ist. Im Süden der Insel sind die Riffe allerdings auch nicht mehr völlig intakt.
Positives zur Tauchbasis:
- Alle Leute waren sehr nett. Die Basis und die Tauchboote sind gut ausgestattet.
- Das gesamte Equipment wird von der Crew getragen, zusammengebaut und gewaschen. Man braucht sich also um nichts zu kümmern. Auch am Ende der Woche wurde das Equipment von der Crew gereinigt und zur Unterkunft gebracht.
- Während den Tigerhai Tauchgängen sind immer zusätzliche Guides dabei und jeder Taucher erhält einen Shark-Distance-Stab.
- Die Guides waren immer sehr bemüht das bestmöglichste aus jedem Tauchgang herauszuholen.
Negativ:
- Tauchgänge sind auf maximal 45 Minuten beschränkt.
- Ich kenne die Anforderungen für eine PADI 5 Star Tauchschule nicht aber: Zertifizierungen und Logbuch wurden nicht kontrolliert. Ich staunte auch nicht schlecht, als es beim Briefing vor dem ersten Tauchgang am Plato hiess, negativer Einstieg und dies ohne Check Dive und Blei Check. Wir konnten ihnen dann zumindest noch vermitteln, dass wir noch einen Blei Check machen möchten.
- Die Köder beim Tigerhai Tauchplatz sollten nicht offen sein. Die Köder werden manchmal von anderen Fischen und Strömungen zwischen und unter die Taucher befördert und es könnte dadurch zu gefährlichen Situationen kommen.
Fazit: Das Tauchgebiet ist atemberaubend, die Tigerhai Tauchgänge einmalig und die negative Kritik nicht schlecht gemeint aber ein Anstoss dazu, dass noch Verbesserungspotenzial vorhanden ist. Ich würde sofort wieder mit Fuvahmulah Dive School tauchen.
Mehr lesen
phayukoAOWD82 TGs

Pelagic Diving at its best!

Ich kann mich der hervorragend Bewertung von Winfried nur anschließen. Ende März war ich fünf Tage auf Fuvahmulah und durfte diese unfassbare Unterwasserwelt erleben - echt der Hammer!
Zwar hatten wir jene Haie eben gerade nicht, aber dafür Fuchsschwanzhaie (auf rund 40m) und Mantas! Bisweilen wusste ich gar nicht mehr, wohin ich gucken sollte - vor allem, wenn dann neben den 5-6 Mantas noch ein Walhai vorbeischaut... Unbeschreiblich =)
Auch die Tauchschule ist uneingeschränkt zu empfehlen. Die Guides sind sehr auf Sicherheit bedacht (kein Taucher tiefer als ein Guide im Blauwasser, "Sicherheitsstöckchen" und Einhaltung der Formation bei den Tigern, ...) und kümmern sich extrem aufmerksam um Taucher und Equipment, Kameras und alles andere. Lediglich die Gemütlichkeit, die ich von anderen Orten kenne, war hier nicht so ausgeprägt. Da man nach den Tauchgängen jedes Mal wieder in den Hafen fährt, fehlt etwas das entspannte Rumhängen auf dem Boot. Da es im Hafen aber ein Café und Restaurant gibt, sitzt man eben dort und tauscht sich über die kürzlichen Erlebnisse aus.
Ich habe die Zeit und das Tauchen auf dieser ganz besonderen Insel sehr genossen, nette Leute - Einheimische und Taucher - kennengelernt und würde die Insel sowie die Fuvahmulah Dive School sehr empfehlen.
Mehr lesen
Winfried217971AOWD290 TGs

Fuvamulah Malediven 20. – 30.4. 2019

Im Frühjahr 2019 flog ich auf die weithin unbekannte Einheimischeninsel Fuvamulah im Süden der Malediven. Sie liegt 70 Flugminuten südlich von Male und knapp nördlich der bekannteren Insel Gan. Die einsam im Ozean liegende 5 qkm Insel wird von ca 14.000 Einwohnern bewohnt und ist auf den ersten Blick mit ihren Pfützen übersäten Lehmstraßen und knatternden Mopeds kein berauschender Anblick. Leiht man sich aber ein Fahrrad, kann man im Norden des Eilandes wunderschöne einsame Strände, Palmenhaine, gepflegte Gärten und Felder und einen in einem Naturschutzgebiet liegenden fotogenen Süßwassersee erleben. Hotels gibt es noch keine, die wenigen Gäste übernachten in kleinen Gästehäusern, aber wenn sich die phantastische Unterwasserwelt herumspricht, wird es der neue Taucherhotspot der Malediven. Angeblich ist ein 500 Betten Hotel geplant.

Die Insel wird nicht wie die übrigen Malediveninseln von einem Atollring umgeben. Dies hat gewaltige Auswirkungen. Da sie von stetigen Meeresströmungen umströmt wird, konnte sich das Wasser bei den „El Ninos“ der vergangenen Jahre nicht so stark erwärmen und gesunde, ungebleichte Hartkorallen mit vielen bunten Fischen laden zu entspannten Rifftauchgängen ein.

Außerdem sorgt die exponierte Lage für Malediven-unübliche Großfischbegegnungen.

Die Tauchschule Fuvamulah Dive ist sehr empfehlenswert: Kundige Dive Guides, kleine Gruppen, gute Leihausrüstungen und ein exzellenter Kundenservice. So wird einem z.B. das Montieren der Flaschen und Auswaschen der Ausrüstung komplett abgenommen, bei täglich drei Tauchgängen eine große Erleichterung. Zum Tauchen und Mittagessen wird man in kleinen Pritschen-Autos von den Gästehäusern geholt und zurückgebracht.


Nun zum eigentlichen Highlight, dem Tauchen:

Wenn es im ersten Briefing heißt: “ Taucht sofort auf 30m Tiefe ab und schwimmt dem Guide nach. Haltet euch nicht auf an vorbeischwimmenden Fuchshaien, Mantas oder Walhaien auf, das Ziel sind heute die Hammerhaie!“, dann glänzen bei ambitionierten Tauchern wohl schon die Augen voll Vorfreude.

Und so kommt es auch. Bei mir waren es zwar „nur“ Fuchshaie, eine große Schule Makrelen, ein Barrakuda und ein Grauhai, aber nach ca 10 Minuten Vollgastauchen ins Blaue tauchen sie plötzlich auf: Bogenstirn-Hammerhaie! Einzelne Exemplare auf 25 m Tiefe, tief unten ganze Schulen. Ein neugieriger Tigerhai rauscht in unsere Gruppe, dreht aber schnell ab. Ein Guide hält alles im Film fest, man kann es sich am nächsten Tag auf der Facebookseite der Tauchschule anschauen. Da man sich überwiegend zwischen 30 und 40m Tiefe aufhält und das schnelle Schwimmen zu den Hammerhaien sehr anstrengend ist, leert sich die Pressluftflasche rasend schnell. Nach wenigen Minuten müssen wir höher gehen, die Dekozeit beträgt bei mir 7 Minuten.

Dieser Tauchgang wiederholt sich in der Saison jeden Vormittag, wobei es aber meistens nur 2,3 Hammerhaie sind, die sich blicken lassen, aber wenn man jahrelang vergeblich auf sie gehofft hat, ist dies doch ein unvergessliches Erlebnis. in der winterlichen Hochsaison liegen aber oft 20 Safariboot mit Hunderten Tauchern an Ort und Stelle und bald wird dieser Platz völlig überlaufen sein.
Nach dem ersten Tauchgang geht es in 15 Bootsminuten zur Tauchschule zurück. Der 2. Tauchgang am späten Vormittag findet entweder am intakten Korallenriff im Norden der Insel oder bei den Fuchshaien an der Abrisskante des Kontinentalriffs statt. Angeblich kommen sie zu bestimmten Zeiten höher, bei meinen Tauchgängen waren sie zwar gut zu beobachten, aber meist in ca 60m Tiefe.

Zu bestimmten Jahreszeiten ist die Chance groß, dass Walhaie oder Mantas zufällig vorbei kommen. Bei uns war es ein großer Manta, was bei mir zu einem ungesunden „Jojo“ Tauchgang führte. Oben der Manta, unten die Fuchshaie, es war schwierig, sich zu entscheiden.

Nachmittags steht dann der dritte Tauchgang in 8m Tiefe am Eingang des Hafens statt. 8m Tiefe, Hafenbecken? Was soll da rauskommen? Es ist aber für viele das Highlight schlechthin.
Die Fischer der Insel kehren jeden Morgen gegen 10 Uhr mit ihrem Fang zurück. Meist Bonitos, eine Tunfischart. Einen Teil des Fangs kaufen einheimische Hausfrauen direkt an der Anlegestelle, der Rest wird in der Fischhalle ausgenommen und filetiert. Die Innereien, Köpfe und Gräten kommen in Mülltonnen und werden seit Jahrzehnten am Ende des Hafenbeckens ins Meer gekippt. Dies hat zahlreiche Tigerhaie angelockt und die 80m dorthin wird aus Sicherheitsgründen auch mit dem Boot hingefahren.

Wenn der erste Tigerhai gesichtet wird, springen die Taucher von Boot ins Wasser und werden von den Guides einzeln platziert. Diese sind in Relation 1:3 stets wachsam und passen auf, dass die Gäste von den Haien nicht von hinten angeschwommen werden. Nach Angaben der Tauchschule gab es dort noch nie einen Haiangriff auf Menschen. Tigerhaie scheinen intelligent zu sein. Sie beißen nicht in die Hand, die sie füttert. Jeder bekommt einen Stock, den er aufrecht vor sich hinstellen soll, wenn ein Hai ihn anschwimmt. Dies macht aber kaum einer der Gäste. Alle liegen mit gezückten Kameras gespannt auf dem Boden und halten sich an Steinen oder Riffstücken in der manchmal heftigen Dünung fest. Zunächst sieht man in ca 8m Entfernung nur eine dichte Wolke aus hochgewirbelten Schmutzpartikeln und Hunderten Fischen aller Art: Papageienfische, Halfterfische, Jackfische, Kaiser- und Drückerfische. Die meisten Arten knabbern ja normalerweise nur an Korallen herum, hier aber sind sie zu Fleischfressern geworden und nagen die Gräten und Fischköpfe ab.

Wenn sie auseinanderstäuben, weiß man, was Sache ist. Dann kommen die mürrisch blickenden majestätischen Tigerhaie und holen sich ihren Teil. Bei unseren täglichen Tauchgängen zählen wir zwischen drei und 6 Tiger. Jungtiere von ca 2m Größe mit den noch gut sichtbaren Streifen, aber auch 4m große Weibchen mit dicken Schwangerschaftsbäuchen, bei denen die Streifen schon nicht mehr so gut sichtbar sind.

Die Haie drehen meist 3 - 6m vor den Tauchern ab. Einmal wird mir aber doch mulmig. Einer schwimmt direkt auf mich zu, ergreift mit seinem Maul die ca 2m vor mir liegenden Gräten und schwimmt direkt über meinen Kopf weg davon. Die Tauchbasenleiterin Tatiana erzählt, dass es bei den zahlreichen chinesischen Gästen der rivalisierenden Tauchschule auch schon mal vorkommt, dass diese die Tigerhaie streicheln wollen oder zumindest mit den Stöcken berühren wollen. Passiert ist zum Glück noch nie etwas.

Fazit: Wer Safariboote und lange Anreisen wie nach Galapagos oder Cocos Island scheut und großen Hochseehaien ganz nahe kommen möchte, ist hier am richtigen Ort. Außerdem sieht man intakte Korallen und viele bunte Rifffische und kann einen Blick hinter die Kulissen einer Einheimischeninsel werfen. Ich habe z.B. eine Schule besichtigt und mich mit sehr gut englisch sprechenden Lehrern und Schulkindern unterhalten. Luxusliebhaber sind fehl am Platz, die Gästehäuser sind teilweise sehr einfach, aber immerhin mit Klimaanlage und schnellem Wlan. Es gibt aber viele Lebensmittelgeschäfte in denen man neben Obst, Keksen und Konserven auch Magnum Eis kaufen kann, sowie einige ansprechende Restaurants.

Bald wird alles anderes sein, wenn sich herumspricht, was man hier unter Wasser alles erleben kann, werden die Massen strömen und Hotels werden auf den letzten freien Flächen der Insel gebaut werden. Ob die Hochseehaie dann noch bleiben, wird sich zeigen.
Mehr lesen

Allgemein Infos

Services
  • Ausrüstungsverkauf
  • Werkstatt
  • Regler-Revisionen
  • Neoprenarbeiten
  • Behindertengerecht
  • Tauchclub vorhanden
  • Filmentwicklung analog
  • Filmentwicklung digital
  • Kreditkartenzahlung
Ausstattung
Kompressoren:
NIcht spezifiziert.
  • Trockenraum
  • Spülbecken Ausrüstung
  • Schulungsraum
  • Schliessfächer
  • Lampenlademöglichkeit
Boote:
NIcht spezifiziert.
Entfernung Tauchgewässer:
NIcht spezifiziert.
  • Hausriff
  • Aufenthaltsraum
Leihausrüstung
Anzahl Leihausrüstungen:
NIcht spezifiziert.
Marken Leihausrüstungen:
NIcht spezifiziert.
Alter Leihausrüstungen:
NIcht spezifiziert.
  • Kameraverleih
  • Videoverleih
  • Computerverleih
  • Rebreatherverleih
Flaschen
Anzahl Flaschen:
NIcht spezifiziert.
Flaschengrößen:
NIcht spezifiziert.
DIN/INT:
Unbekannt
Flaschenmaterial:
Unbekannt
Gase
  • Nitrox
  • Trimix
  • Argon
  • Rebreathersupport
Ausbildung
Anzahl TLs:
NIcht spezifiziert.
Anzahl Guides:
NIcht spezifiziert.
Ausbildungs-Verbände:
NIcht spezifiziert.
Ausbildung bis:
NIcht spezifiziert.
  • Schnuppertauchen
  • Nitroxausbildung
  • TEK-Ausbildung
  • Rebreatherausbildung
  • Fotoausbildung
  • Kinderausbildung
  • Behindertenausbildung
  • Pool für Ausbildung
Ausbildungsgewässer:
NIcht spezifiziert.
Angebote
  • Halbtagestouren
  • Tagestouren
  • Mehrtagestouren
  • Nachttauchen
Sicherheit
Sauerstoffausstattung:
NIcht spezifiziert.
  • Erste Hilfe Ausrüstung
Nächste Dekokammer:
NIcht spezifiziert.
Nächstes Krankenhaus:
NIcht spezifiziert.

Tauchbasen in der Nähe

Zeige alle Tauchbasen