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Fish 'n Fins bündelt Hotel, Tauchen und Transfer
Fragt man erfahrene Taucher, was auf einer großen Reise zu einer abgelegenen Insel schiefgelaufen ist, geht es selten ums Tauchen selbst, sondern um das Drumherum: der Transfer, der nie kam, das Hotel, das die Buchung verloren hat, das Tauchboot, das eine Stunde von der Unterkunft entfernt liegt. Jede dieser Nahtstellen kann einen Tag kosten, für den man um die halbe Welt geflogen ist.
Auf Palau will Fish 'n Fins genau das vermeiden. Der Betrieb in Malakal wurde nach eigenen Angaben 1972 gegründet und ist das erste Tauchzentrum des Landes. Das Unternehmen organisiert den Urlaub aus einer Hand: Hotel, Tauchgänge, Touren und Transfers lassen sich an einer Stelle buchen und werden vom selben Team durchgeführt. Dazu gehören eine eigene Flotte aus Speedbooten, private Anlegestellen, ein Tauchzentrum, das Restaurant Barracuda und das Liveaboard Ocean Hunter.
In der Branche spricht man hier von vertikaler Integration: Ein Anbieter deckt mehrere Stufen der Leistungskette selbst ab.
Ein gewöhnlicher Tauchurlaub sieht oft so aus: Man landet, sucht den Transfer, richtet sich ein, findet den Tauchshop, sortiert die Ausrüstung und hofft, dass Boot und Wetter mitspielen. Jeder Schritt ist eine Lücke, durch die ein Vormittag oder ein ganzer Tauchtag verloren gehen kann. Bei Fish 'n Fins fallen diese Schritte nach Darstellung des Unternehmens zusammen: einmal buchen, abgeholt werden, die Ausrüstung liegt bereit, und das Boot legt am eigenen Steg ab, nur Minuten vom Hotel entfernt.
Das zählt vor allem für Gäste, die für wenige Tage unter Wasser eine weite Reise auf sich genommen haben. Fish 'n Fins gibt an, seit Jahrzehnten keinen Tagesausflug zum Tauchen wegen technischer Probleme abgesagt zu haben. Möglich machen soll das eine Reserve an Booten: Das Unternehmen hält nach eigenen Angaben mehr Boote vor, als der Tagesbetrieb braucht (auf der Website sind elf Boote genannt), sodass bei Problemen ein Reserveboot einspringen kann.
Dazu kommt die Bandbreite. Das Unternehmen führt Anfänger ans Wasser und bildet Tauchlehrer aus, es ist ein PADI 5 Star Instructor Development Center. Erfahrene Taucher begleitet es zu Mantas, Riffhaien, Höhlen und Wracks aus dem Zweiten Weltkrieg. Für längere Touren betreibt Fish 'n Fins das Liveaboard Ocean Hunter. Nach Angaben des Betreibers gehören dort Gourmet-Küche und zwei Jacuzzis auf dem Sonnendeck zum Angebot.
Das Konzept zielt darauf, dass ein Team vom Flughafen bis zum letzten Sicherheitsstopp die Verantwortung trägt. Für Taucher, die einen Urlaub eher in Grundzeit als in Logistik messen, kann das ein Vorteil sein.
Palau belohnt, wer gut vorbereitet anreist. Fish 'n Fins will dafür sorgen, dass dabei möglichst wenig dem Zufall überlassen bleibt.
Weitere Informationen:
Fish 'n Fins: Diving Center
Fish 'n Fins auf Taucher.Net