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Tauchplätze Südafrika Protea Banks
Hier liegt eine Übersicht der vorhandenen Berichte zu diesem Eintrag. Hast du dort dasselbe erlebt? Oder wars etwa ganz anders? Wenn Du selbst einen Bericht hinzufügen möchtest, benutze bitte dieses Formular oder sende uns den Text (ggf.mit Bildern) per Mail. |

  
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| Anfahrt/Anreise: | Mit Flieger (Southafrican Airlines) via Johannesburg nach Durban und von dort mit einem Mietauto die Küstenstraße einfach ca. 120 km Richtung Süden fahren. |  | |
| Örtlichkeit/Einstieg: | Bootstauchgänge ab Hafen Shelly Beach |  | |
| Wasser: | Salzwasser | Erreichbarkeit: | Boots-TG |  | |
| Max. Tiefe: | 40 | Schwierigkeit: | Für Fortgeschrittene |  | |
Wrack-TG | Strömung |  | |
Höhlen-TG | Bergsee |  | |
| Füllmöglichkeit: | Vor Ort |  | |
| Tauchregulierung: | |  | |
| Notruf/Kammer: | Durban |  | |
| Letzte Änderung: 03.07.2008 | Hier klicken um die Daten zu ändern |
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 Zu diesem Eintrag gibt es Media-Links: ( - Fotos, - Video, - Karte) |
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Datenbank - Tauchplätze - Südafrika - 9 Berichte zu diesem Eintrag!
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Protea Banks geschrieben am 03.07.2008 von Franzel [CMAS* AOWD , 115 TG] |
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1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Südafrika Mai 2008, Shelly Beach- Protea Banks
Wer sich als Leser nur einen kurzen Überblick verschaffen will und
nicht an einem etwas ausführlicheren Bericht interessiert ist, nehme
ich es an dieser Stelle schon mal vorweg...
Ich bin noch nie in meinem Leben zweimal an demselben Urlaubsort gewesen,
aber soeben habe ich für April/Mai 2009 alles unter Dach und Fach gebracht.
Protea Banks – Tauchen bei Roland Mauz, gebucht über seinen Bruder Günter,
Unterkunft wieder das Breaker View von Belinda und Bruce. Hier die wesentlichen
links, das Reisebüro Günter Mauz in Sigmaringen könnt ihr ‚googlen’.
www.divingwithtigersharks.com
(Tauchen)
www.breakerview.co.za
(Unterkunft)
www.margate.co.za
(webcam Shelly Beach)
www.sharkproject.org
(Hier kann man lernen und helfen!)
Es fällt mir wirklich nicht leicht, diesen Bericht zu schreiben. Warum?
Weil zwei Herzen in meiner Brust schlagen! Einerseits denke ich mir, dass
solche Erlebnisse unbedingt geteilt werden müssen, damit auch andere
Taucher derart glückliche Momente erleben dürfen. Anderseits blicke
ich aber auch mit großer Sorge auf die Entwicklung unserer Unterwasserwelten,
die es zu schützen gilt. Doch wie kann ich diesen Schutz am besten praktizieren?
Durch „Ver-Schweigen“ dieser wenigen einzigartigen Orte? Oder vielleicht
doch besser durch Aufklärung, um ein besseres Verständnis für
die komplexen maritimen Zusammenhänge zu schaffen? In der Hoffnung,
die Verantwortungsbewussten und Hilfsbereiten unserer Zunft anzusprechen,
habe ich mich also nun doch für letzteres entschieden, wobei die eigentliche
Arbeit zum Schutz der Haie von Roland und seinem Team vor Ort geleistet wird.
Alle hirnlosen Adrenalin-Junkies, die rücksichtslos ihre eigenen Interessen
verfolgen, um daheim an der Theke mit mörderischen Haibegegnungen prahlen
zu können, sollten sich also spätestens jetzt doch lieber für
einen Tauchurlaub in der heimischen Badewanne entscheiden.
Doch nun ein exemplarischer Tagesablauf an den Protea Banks. Wir waren im
Breaker View untergebracht, das sich für Taucher in erster Linie durch
die unmittelbare Nähe zur Kit-Up-Area auszeichnet. Das ist ein nicht
zu unterschätzender Vorteil, denn Roland betreibt dort sein Open-Air-Office
ohne großen Schnickschnack. Man kann sich also bequem auf der großen
Terrasse vor seinem Appartement vorbereiten und dabei den phantastischen
Blick auf den „Hafen“ und den Strand von Shelly Beach genießen. Direkt
am Breaker View ist übrigens eine webcam angebracht, die genau diesen
Ausblick einfängt. Nicht nur einmal konnten wir von dort am frühen
Morgen Delphine beobachten, aber wir hatten noch mehr Glück und konnten
sogar Buckelwale sehen. Fertig angerödelt geht es dann die ca. 150m
zum Treffpunkt, zur besagten Kit-Up-Area. Hier werden dann Flaschen und Blei
ausgegeben, auf Vorbestellung ist auch Nitrox erhältlich. Während
ein Teil der Crew das Boot vorbereitet, kann man in aller Ruhe sein Equipment
zusammenbasteln.
Dann erfolgt das Briefing, welches an dieser Stelle ganz besonders erwähnt
werden muss. Ich habe noch nie eine so intensive Vorbesprechung erlebt und
kann nur nachdrücklich empfehlen, hier genau zuzuhören! Um es vorweg
zu nehmen, ich habe mich bei jedem Tauchgang eigentlich zu 100% sicher gefühlt.
Leider gab es eine Ausnahme, die aber definitiv nicht aus einer Nachlässigkeit
der Crew resultierte, sondern vielmehr aus der Tatsache, dass da jemand war,
der sich eben nicht an die Anweisungen gehalten hat. Die daraus entstandene
Situation war zwar nicht sehr gefährlich, aber sehr stressig für
ein paar Sandtiger, die aus ihrem Unterschlupf vertrieben wurden. Wie heißt
es doch so schön? Shit happens! But it doesn´t happen by itsself
– it´s always made by an asshole! Schon die “normalen” Tauchgänge
haben es in sich, doch jeder sollte spätestens dann in sich gehen, wenn
er vor den “gebaiteten” zusätzlich eine Erklärung unterschreiben
muss, dass es sich hier um einen „High-Risk-Dive“ handelt. Doch ich möchte
in keiner Weise Ängste schüren, wie schon gesagt, das Team um Roland
arbeitet äußerst professionell und man kann wirklich jede Menge
Spaß haben.
Nachdem alles vorbereitet wurde, wird dann gemeinsam das Boot zu Wasser gelassen.
Jetzt ist Man-Power gefragt, denn die See kann ganz schön kabbelig sein.
Auch hier bitte den Anweisungen des Skippers folgen und nicht einfach nach
dem Motto „Ich bin drin, wir können losfahren!“ reinhüpfen, während
sich die anderen bemühen, das Boot festzuhalten, damit im tieferen Wasser
die Motoren gestartet werden können! Die Fahrt durch die Brandung ist
dann gelegentlich schon etwas heftig. Ich persönlich hatte dabei immer
ein breites Grinsen im Gesicht, andere Touristen haben für diesen Spaß
nämlich extra ein Boot gemietet und mussten richtig Geld bezahlen. Nach
diesem kleinen Abenteuer wird die Ausfahrt aber wesentlich ruhiger und via
GPS werden die Tauchgebiete angesteuert. Dennoch empfehle ich den nicht wirklich
Seefesten unter euch, mittels Pflaster oder Pille ein wenig Prophylaxe zu
betreiben. Gerade wenn die Motoren abgeschaltet werden und das Boot durch
die Wellenberge dümpelt, wurde dem ein oder anderen schon mal etwas
mulmig. Am Ziel angekommen wird dann jedenfalls der Rest der Ausrüstung
angelegt und auf „3 – 2 – 1“ lässt man sich nach hinten ins Wasser
fallen. Da die Strömung mitunter schon etwas stärker sein kann,
ist es wirklich wichtig, dass alle gleichzeitig ins Wasser kommen und ohne
Pause sofort aktiv als Gruppe abtauchen. Und dann... Leute! Dann werdet ihr
etwas erleben, das zumindest bei mir zu unvergleichlichen Glücksgefühlen
führte und das ein oder andere Mal hatte ich sogar Pippi in den Augen.
Schon nach meinem vierten Tauchgang hatte ich eigentlich alles erlebt, wovon
ich mein ganzes Taucherleben geträumt hatte. Hammerhaie im Big Blue,
Sandwiesen mit unzähligen Gitarrenrochen, Sandtiger in den Höhlen,
Blacktips, Zambesis und Tigerhaie am Bait. Das eindrucksvollste Erlebnis
war für mich ein großer Tigerhai, der einige Male die Trommel
mit dem „Geruchsköder“ (Bait) umkreiste und sich dann für die silbernen
Streifen auf meinen Splitfins interessierte. Geradezu behutsam nahm er unter
mir mit diesen merkwürdigen Dingern Kontakt auf, stupste mich sanft
an und wendete sich dann wieder dem Köder zu. Völlig berauscht
von dieser Begegnung wollte ich eigentlich gar nicht mehr aus dem Wasser.
Doch irgendwann ist eben jede Flasche mal leer und somit blieb beim Austauchen
nur die Vorfreude auf eine andere Pulle – mein Dekobier! Die Rückfahrten
waren manchmal auch lustig. Je nach Höhe des Wasserstandes kachelten
wir durch die Brandung und steuerten auf das Ufer zu, um dann ungebremst
auf dem Strand zu landen. Und da war es wieder... dieses breite Grinsen!
Aber Südafrika bietet weitaus mehr, als „nur“ das Tauchen. Land und
Leute sind schon faszinierend. Wir waren ein paar Tage im Hluhluwe Nationalpark
auf Safari, besuchten Lake Eland und Oribi Gorge – Amazing! Doch das ist
ein andere Geschichte...
Abschließend unseren herzlichen Dank an alle, die diesen Traumurlaub
ermöglichten und mit Rat, Tat und Hilfe zur Seite standen. Roland hat
offensichtlich sehr gute Verbindungen dort unten und ermöglichte es
unter anderem auch, dass mein defektes Jacket in Umkoomas repariert werden
konnte.
Mein besonderer Dank gilt Mr. Graeme S. Grant, der von Roland zu seinem Abschied
von African Dive Adventures als „Baitmaster“ ausgezeichnet wurde. Er ermöglichte
es mir, mich nicht wie ein Tourist, sondern wie eine „local person“ zu fühlen
und integrierte mich in die Welt von Shelly Beach Harbour.
Dear Graeme... friendship for a lifetime! May you stay 40 years in heaven…
Last not least möchte ich noch erwähnen, dass es sich bei diesem
Bericht um meine ganz persönlichen Erfahrungen handelt. Sicherlich gibt
es noch andere tolle Tauchgebiete, andere Crews, die klasse arbeiten und
auch andere gute Unterkünfte. Aber dort bin ich nicht gewesen und deshalb
kann ich sie auch nicht beurteilen! Ich schrieb diesen Bericht nicht, weil
ich kommerzielle Interessen verfolge, sondern weil ich euch eine von vielen
Möglichkeiten für einen ganz besonderen Urlaub in Südafrika
aufzeigen möchte. Wer noch Fragen hat... feel free!
Franzel
Bewertung :
( 6 von 6 Flossen ) Abstimmungsmöglichkeit nur für registrierte und eingeloggte Benutzer. |
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Protea Banks geschrieben am 26.07.2007 von Andreas [PADI MSCD, 280 TG] |
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3 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Reisebericht Protea Banks - Südafrika 2007 – Abenteuer pur Nach dem Motto „never change a running system“ haben sich mein Buddy Jochen und ich vom 01. bis 12.Juni erneut auf den Weg nach Südafrika an die Ostküste 100 Kilometer südlich von Durban nach Shelly Beach zu Roland Mauz und African Dive Adventures (www.africandiveadventures.co.za - !! Hinweis: nehmt die englische Version, denn der Link zur deutschen Seite funktioniert noch nicht. Die „alte Hompage“ www.africandiveadventures.com wird nicht mehr regelmäßig aktualisiert ) gemacht. Wir waren im November 2005 schon einmal vor Ort und mehr als begeistert. Nun wollten wir die Protea Banks zu einer anderen Jahreszeit betauchen um so weitere Eindrücke zu gewinnen. Diesmal mit der wagen Hoffnung auf den eventuell vorbeikommenden Sardinenrun, der Chance auf ein „Deepsea-Adventure“, das Betauchen eines neuen Riffs, das Erleben von Rolands neu eingeführtem gebaiteten Tauchen (www.divingwithtigersharks.com) und einen Abstecher nach Umkomaas zum angefütterten Tigerhaitauchen bei Walter Bernardi (www.africanwatersports.com). Doch der Reihe nach: Jede gute Reise fängt mit einem gut organisierten Flug an. Den hatten wir über ein sehr kompetentes Reisebüro in Freiburg (www.aktivreise.de) gebucht. Hier bekommt man neben einer guten Beratung und Top-Infos auch die Möglichkeit eingeräumt, zumindest 10 Kg freies Tauchgepäck bei der Southafrikan Airline zu bekommen und evtl. Übergewicht (natürlich nur auf das Gepäck bezogen) durch eine Sonderregelung mit nur € 8,- pro zusätzliches Kilo (normal sind € 30,- pro Kilogramm) abzugelten. Das für den Trip sehr empfehlenswerte Mietauto für die Woche haben wir gleich bei Aktivreisen mitgebucht. Wer anspruchsvoll taucht möchte auch ebenso untergebracht sein. Auch hierfür gibt es nur eine vernünftige Antwort: Die Breakerview-Appartements (www.breakerview.co.za). Top Preis– Leistungsverhältnis, eine tolle Ausstattung und eine ideale Lage machen die Appartements zum idealen Basis-Camp für alle Unternehmungen – über und unter Wasser. Neben den großzügigen und sehr freundlichen Räumlichkeiten runden eine tolle Veranda mit Meerblick, ein sauberer Pool, eigene Parkplätze und der Grill vor der Haustüre das Ambiente perfekt ab. Von dort aus sind es übrigens zum Kitup-Area,wo die allmorgentlichen Tauchtrips starten ca. 100 Meter und man kann also voll angerödelt über den Parkplatz laufen. Neu ist, dass die Chefin Belinda und ihr Mann eine Webcam installiert haben, die jede 2 Minuten ein Live-Bild vom Blick aus den Appartements aufs Meer liefert. Unter www.margate.co.za (dann auf Shelly Beach klicken) kann man also Vorfreude tanken und auch den Daheimgebliebenen zuwinken. Roland kann Euch auf Wunsch je nach Verfügbarkeit Zimmer bei Belina organisieren. Taucher bei AfricanDiveAdventures bekommen natürlich eine Specialrate bei Belinda. Das Tauchen selbst wurde ja schon eindrucksvoll in vielen Berichten dargestellt und es wiederholt sich immer wieder, was auch ich nur wieder bestätigen kann: Die Protea Banks sind Tummelplatz für alle Arten von Haien und so kann einem bei jedem Tauchgang ALLES passieren. Hier geht es um die Haibegegnung und nicht um Korallengärten und Riffformationen. Gleich vorneweg: es gab KEINEN Tauchgang ohne mehrfache Haibegegnung. Nach sehr ausführlichem und kompetentem Brieving geht es über die Welle raus aufs Meer und nach ca. 20 Minuten „Ritt“ ist man vor Ort. Die Protea Banks, ein langgezogenes Riff auf ca. 35 Metern Tiefe mit einer Nord- und Südseite, die betaucht werden. Alle weiteren Details findet man auf Rolands interessanten und ausführlichen Homepage und in vielen Berichten im Tauchernet. Was bestimmt interessieren wird, ist das selbst Erlebte und die persönlichen Haisichtungen der Tauchgänge: Mehrere verschiedene Haie bei JEDEM Tauchgang am Riff und im Blauwasser, tolle Hautnah-Begegnungen mit Sandtigerhaien in und an den Höhlen auf der Nordseite, Hammerhaie, Blacktips und Bullenhaie, die teilweise sehr nahe gekommen sind. Desweiteren Delfine sowie Mink- und Buckelwale an der Oberfläche, die man bei den Ausfahrten zum Riff bestaunen konnte. Auch das neue Riff, welches wir bei einem Tauchgang anvisiert haben, hatte jede Menge Hai für uns parat. Hier gibt es übrigens auch schöne Felsformationen zu betrachten und bei jedem Dive entdeckt man eine neue Schönheit. Wie gesagt, Hai gibt sich dort auch die Ehre und so setzt Roland hier einen weiteren Glanzpunkt in seinem Angebot. Ein weiteres echtes Hailight stellt das „Baiten“ dar. Ich versuche mal, das als Laie zu erklären: Hier wird ebenfalls an den Protea Banks mittels Fischöl und tiefgefrorenen Fischstücken eine Art Duftspur (Chumslick) im Wasser gelegt, die dann die Haie anlockt und so ihr Interesse an einem Bait (einer kleinen durchlöcherten Tonne mit Öl und Sardinen) anregt. Wichtig hierbei ist die klare Differenzierung zum klassischen Anfüttern, wie es in Umkomaas betrieben wird. Bei Roland wir nur gelockt und nicht gefüttert und es wird auch kein stationärer Bait wie in Umkomaas angebracht, der quasi immer am Riff ausliegt. Wenn also nun die Duftspur gesetzt ist, wird der Bait an einer Boje ins Wasser gelassen und dann wie beim Angeln gewartet, bis die Boje außergewöhnliche Bewegungen macht. Dies bedeutet dann, dass sich in ca. 15 Metern Tiefe ein Hai am Bait zu schaffen macht und versucht, herauszufinden, was da leckeres aus der seltsamen blauen Tonne durftet (zugegebener Maßen für die normale Menschennase ein sehr intensiver Gestank, der schon machen Gast auf dem Boot zum Würgen veranlasst hat.) Spannend ist allein schon die Phase des Wartens, denn je nach persönlicher Einschätzung innerhalb der Gruppe schätzt jeder die Bewegungen der Boje auf ruhiger oder rauer See anders ein. Wenn sich aber ein Tigerhai am Bait zu schaffen macht, dann sieht man das, denn das erinnert doch sehr an die gelben Bojen beim Spielberg-Klassiker „Der weiße Hai“. Sobald dann also Aktivitäten am Bait zu verzeichnen sind, gehen die Taucher in etwas Abstand zur Boje ins Wasser und nähern sich langsam und vor allem behutsam dem Bait bis auf einen genau einzuhaltenden Abstand. Gemeinsam mit dem Bait treibt man dann in konstanter Tiefe mit der Strömung und beobachtet, was sich tut. Je nach Aktivitäten am Bait kann man dann als Gruppe den Abstand zum Bait verringern, immer so, dass die Haie nicht gestört werden und so der Gruppe als Beobachtungsobjekt möglichst lange zur Verfügung stehen. Alle Schritte werden vorher natürlich eingehend gebrievt und mit besonderer Sorgfalt erläutert. Verhaltensregeln hierzu werden auch auf Rolands Homepage dargestellt und garantieren ein tolles UW-Erlebnis. Roland Mauz und sein Guide Graeme sind übrigens zwei der ganz wenigen „offiziellen“ Shark-Guides, die das gebaitete Tauchen gelernt haben. Ein Aspekt, den man vor Buchung eines solchen Trips in meinen Augen auch berücksichtigen sollte. Wir haben das Baiten dreimal gemacht und es war jedes mal sehr aufregend. Zweimal gab sich – wenn auch nur kurz – ein Tigerhai die Ehre. Aber auch Hammerhaie, Blacktipps und große Bullenhaie haben sich für die blaue Tonne interessiert und besonders die Bullenhaie blieben den kompletten Tauchgang in einer herrlich nahen Entfernung um uns herum. Eine tolle Naturerfahrung, noch sehr ursprünglich und mit allen möglichen Überraschungen versehen. Hier sind echte Interaktionen mit den tollen Tieren in Ihrer natürlichen Umgebung möglich Was Roland als Deepsea-Adventure bezeichnet, ist übrigens auch ein Baiten, allerdings in ca. 30 Kilometer Entfernung vor der Küste im Deep Blue bei den Kontinentalplatten. Hier kann ja auch ALLES möglich sein und wer weiß, was einem da unter Wasser begegnet. Leider konnten wir wegen der Wetterbedingungen dieses Experiment nicht durchführen – Schade, aber wir kommen ja bestimmt wieder. Ganz anders läuft das Tigerhaitauchen in Umkomaas ab. Hier werden die Haie bewusst und regelmäßig (an)gefüttert, was natürlich Auswirkungen auf ihr Verhalten am Bait und den Taucher gegenüber hat. Köder liegen 24 Stunden fest mit dem Riff verbunden an Bojen aus und werden bei den Dives dann noch um einen zusätzlich ins Wasser gesetzten Bait ergänzt. Wo an den Protea Banks noch die natürliche Scheu der Tiere vorherrscht, haben die Tiere in Umkomaas jeglichen Respekt und jegliche Zurückhaltung und auch jeden inneren Kreis (soweit wie ich das als Amateur beurteilen kann) gegenüber den Tauchern im Wasser verloren. Dies führt natürlich zu einem Nervenkitzel und erhöhten Adrenalinausstoß unter Wasser. Entsprechend intensiv und nervenaufreibend ist alleine schon das Brieving, welches dem Dive vorausgeht. So manch eine(r) ist nach dem Brieving wieder abgesprungen (…aber in Richtung Land…) Man muß sich immer vor Augen halten: Wir sind Gast in der Welt dieser herrlichen Tiere und sollten uns auch so verhalten. Man stelle sich vor, man werfe eine tote Kuh in mitten von 40 Hyänen und einer Hand voll Löwen und setzt sich dann ins Gras direkt vor die Kuh um das „große Fressen“ aus nächster Nähe zu betrachten. Natürlich wird auch in Umkomaas alles Menschenmögliche für die Sicherheit der Taucher getan, damit der Beobachter zwischen den Löwen und Hyänen nicht zur Kuh wird. Grundsätzlich gilt bei beiden Bait-Dives: Augen auf, gut austariert die vorgeschriebene Tiefe und den entsprechenden Abstand zum Bait halten und in jeder Situation ruhig bleiben. Ich möchte hier keine Wertung abgeben, welches Baiten „besser“ ist. Was ist besser ??? Sicherheit, Erfolg, Naturerfahrung, Nervenkitzel oder Anzahl und Entfernung der gesehenen Haie – das muß jeder für sich entscheiden ! Für meinen Buddy und mich ganz persönlich war Umkomaas eine aufregende Erfahrung, aber das Baiten und das „normale“ Tauchen an den Protea Banks hat uns besser gefallen. WICHTIGER HINWEIS: In Kürze werde ich in der Video-Datenbank einen kleinen UW-Film über den Tauchtrip einstellen – Viel Spaß schon jetzt beim Anschauen ! An dieser Stelle noch einen ganz kurzen Exkurs zum Thema: „Was kann man über Wasser machen.“ Da in der Regel 2 Dives morgens ab 7 Uhr stattfinden, hat man Mittags noch genügend Zeit, sich das Umland anzusehen. Hier stehen die verschiedensten Optionen im Umkreis von Shelly Beach zur Verfügung. Shopping-Malls, Krokodilfarm, Wanderschluchten, Rundflüge, kleine Nationalparks o.ä. sind relativ schnell erreichbar und daher immer eine tolle Abwechslung nach einem erlebnisreichen Tauchvormittag. Alle Infos dazu geben Euch Belinda und Ihr Mann vom Breakerviews sowie Beulah und Roland gerne. Darüber hinaus ist auch in dem Shopping-Mall hinter dem Breakerviews ein Tourist-Information-Desk, wo Ihr alles findet und wo Euch die netten Ladies auch gerne weiterhelfen. Abschließend Dank an meinen Buddy Jochen, an Diana Hilbert von Aktivreisen, an Belinda und Ihren Mann vom Breakerview-Appartement, an Beulah und Roland Mauz, an seinen Guide Graeme, den Skipper Spike und Brian, sowie den Rest der Crew und ALLE, die ich jetzt vergessen habe. African-Dive ist echt ein Adventure !!!
Bewertung :
( 6 von 6 Flossen ) Abstimmungsmöglichkeit nur für registrierte und eingeloggte Benutzer. |
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Protea Banks geschrieben am 04.03.2007 von workaholic67 [PADI AOWD, ? TG] |
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2 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Servus beinand, komme gerade aus Südafrika zurück. Von meiner Frau zum Eintritt ins Schwabenalter 1 Woche Tauchen pur verordnet bekommen. Keine Ahnung was mich erwartete aber DAS dann wirklich genossen! Also, bzgl. der Tauchbasis und Chef Roland Maunz schaut einfach: http://www.africandiveadventures.com da steht einfach alles drin! Ich wunderte mich nach dem ersten Studium dieser HP über die ´kleine´ Zahl der Spots. Aber ich kann jetzt wohl sagen die sind bei meinen 10 Tauchgängen (21.-27.2.2007)dort immer wieder eine neue Großfischbegegnung wert gewesen. Eine? Pustekuchen - hier gilt Großfisch satt: Bullenhaie (Zambesi), Hammerhaie und Tigerhaie neben Gitarrenhaien was will man mehr. Ich jedenfalls bin so restlos begeistert von diesen Plätzen, daß ich ernsthaft an Verlängerung des Aufenthalts dort gedacht habe falls es beruflich möglich gewesen wäre. Man sollte Wellengang gewöhnt sein, keine Angst vor Strömung haben, Taucherfahrung besitzen (leidiges Tarierthema bei anderen Gästen), eine Boje mit sich führen (!)und Schlauchboot fahren wollen. Ich wohnte in Nolengi Lodge bei Herbert und Bev. Auch die beiden sind eine Empfehlung wert! Vermittelt wurde ich dahin über den Bruder von Roland Maunz, welcher ein Reisebüro in Sigmaringen betreibt. Es handelt sich hierbei gewiß nicht um Kundenfang. Ich glaube das Gegenteil ist der Fall, daß Roland sich mittelfristig vor Empfehlungen seiner Tauchgäste nicht mehr retten kann. Meinen innigsten Dank für wundervolle Haitauchgänge an Roland, Beulath, Graham und guest star Chris!  Deswegen taucht man - Tiger! Zähneputzen gefällig? Zambesi macht luckilucki!
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( 6 von 6 Flossen ) Abstimmungsmöglichkeit nur für registrierte und eingeloggte Benutzer. |
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Protea Banks geschrieben am 10.12.2006 von hhartmann [CMAS ***, 1200 TG] |
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Protea Banks geschrieben am 06.07.2006 von Mantaandreas [PADI MSD, 240 TG] |
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Reisebericht Protea Banks November 2005 Welcome to Protea Banks, meet you at thirtyfive meters, have a nice dive. now i count backwards: three – two – one - GO !” ….So lautete die kurze aber alles sagende Begrüßung 8 km vor der Küste von Shelly Beach an der Ostküste Südafrikas in einem Schlauchboot bei Seegang und jeder Menge Adrenalin im Blut. Dort hatten mein Buddy Jochen und ich das außerordentliche Vergnügen mit Roland Mauz und seinem Team rund um seine Frau Beulah von African Dive Adventures (http://www.africandiveadventures.com/) außergewöhnliche Tauchgänge zu erleben. Doch der Reihe nach: Wer Haitauchen will, den Königen der Meere sehr nahe kommen möchte, kein Deep Blue scheut, seefest ist und auch über Wasser Freude an Delphinen und springenden Buckelwalen hat, der ist genau richtig bei African Dive Adventures und der Location. Das Tauchgebiet befindet sich rund um 2 Riffe, die in 30 Meter unter der Wasseroberfläche beginnen und somit einen idealen Treffpunkt des „who is who“ unter Wasser darstellen. Ausgangspunkt für die 2 Dives mit Regenerationspause an Land, die in der Regel morgens ab 7 Uhr bis max. 14 Uhr stattfinden, ist Shelly Beach, ein kleines Fischer- und Walfängerdorf direkt an der Küste kurz vor Margate, ca. 90 Kilometer südlich von Durban. Wie man dorthin gelangt, kann jedes Reisebüro oder auch das Reisebüro Mauz (Email reisebueromauz@yahoo.de ), übrigens der Bruder von Roland Mauz erklären und für Euch buchen. Auch die Unterbringung vor Ort kann über Roland oder seinen Bruder gebucht werden. Was die Unterkunft betrifft, werden speziell Dive Adventures-Tauchern tolle Preise angeboten und die Unterbringungen sind je nach Gusto und wirklich TIPTOP. Desweiteren bieten sich ein Mietauto an, denn rund um Shelly Beach sind viele tolle Ausflugsziele, die bequem mit dem normalen Auto erreichbar sind und somit weitere Eindrücke der tollen Region bieten. Eine weitere lohnende Option ist ein Whalewatch-Trip mit Spike, der auch bei Roland als Skipper arbeitet. Einfach Roland oder Spike direkt fragen. In Shelly Beach angelangt nimmt dann Roland mit Euch Kontakt auf und so kann man in aller Ruhe die von Deutschland aus vorgebuchten Dives angehen. Das hier mindestens 50 Tauchgänge im Vorfeld zurückgelegt worden sein sollten und ein gültiges Brevet vorliegt, ist wegen den Tiefen und den wechselnden Wetter- und Strömungsbedinungen selbstverständlich und dringend ratsam. Wer ohne eigene Ausrüstung reist, dem kann African Dive Adventures natürlich Leih-Equipment zur Verfügung stellen. Alles top in Schuss und regelmäßig gewartet. Es empfiehlt sich in jedem Fall mindestens einen 5mm Nass- oder Halbtrocken mitzunehmen, denn neben kalten Strömungen ist auch der „Bootsritt“ bei Wind und Wellen ab und zu kühl. Wir hatten beide 6,5mm Halbtrocken dabei und waren gut damit beraten. Die Dives starten allmorgentlich direkt am Hafen von Shelly Beach bei dem sog. Kitup Area, einem Tisch mit Schirm, wo dann auch das Ausfüllen der Unterlagen, die Verteilung von Blei und Flaschen, das Um- und Anziehen, das Brieving und letztendlich auch die Bezahlung von Statten geht. Wenn dann jeder alles hat, geht es nach einem ausführlichen und sehr sorgfältig vorbereiteten Brieving und der Zuweisung der Buddy-Pairs in die Schlauchboote und der Joyride über die Brandung hinaus aufs offene Meer beginnt. Sehr abenteuerlich, teilweise sehr rau, aber eben genau das Richtige für African Adventure Shark Diver. Nach ca. 25 Minuten erreicht man dann einen der beiden Tauchplätze, die beide animiert und toll dargestellt auf der Hompage von African Dive Adventures dargestellt sind. Auf der Fahrt passiert es übrigens regelmäßig, dass man sich inmitten einer Delphinschule befindet oder Buckelwale neben dem Boot zu sehen sind oder gar springen – unglaublich. Bei unserem 2.Dive bspw. war eine Walkuh mit ihrem Jungem direkt neben dem Boot und hat uns dann zum Abschied mit der riesigen Schwanzflosse zu gewunken. Vom Boot aus steigt man dann als eine Gruppe gemeinsam ab und erreicht in 30-35 Meter eines der beiden Riffe. Dort verbringt man ja nach Strömung, Sicht und Fischaufkommen seine Grundzeit und steigt dann gemeinsam im Deep Blue auf. Während des ganzen Tauchgangs kann alles passieren. Angefangen von den Sandtigerhaien, die wirklich sehr nahe kommen, über Gittarenhaie, White- und Blacktipps, Seidenhaie, Bullenhaie sind auch herrliche Hammerhaie in Schulen zu sehen und ebenso kann ein Tigerhai vorbeikommen. Sehr selten gab es auch schon den Great White zu sehen, aber in den letzten 5 Jahren wohl nur dreimal. Wer am Riff nicht in den Genuß einer Sichtung kommt, der sollte beim langsamen Freiwasseraufstieg die Hals- und Nackenmuskeln durch ständiges Schauen trainieren, denn um einen rum gibt es ständig etwas zu sehen. Je nachdem, was man sehen will bietet es sich an, im Vorfeld Roland zu mailen, denn die Hammerhaisaison weicht bspw. doch von der der Sandtigerhaie ab. Aber bitte habt Verständnis, dass auch Roland nicht 100% sagen kann, wann was vorschwimmt, schließlich ist man ja nicht in Seaworld, sondern in der freien Natur, die eben (zum Glück) nicht vorprogrammierbar ist. Auf unserer Novembertour hatten wir viele große Hammerheads, leider nur 2 kapitale Sandtigerhaie, dafür aber jede Menge Gittarrenhaie, Blacktipps, Bullenhaie und einen grooooßen Tigerhai – die Krönung. Selbstverständlich gibt es daneben auch jede Menge anderes Sealife, aber schließlich geht es ja um die Haie. Daher darf man auch keine Riffpracht und tolle Korallen erwarten – dann ist man dort falsch, was Roland ja schon auf seiner Hompage unmissverständlich anführt. Unter Wasser kann man dann auch teilweise die Gesänge von Delphinen und Walen hören, teilweise so laut, dass einem der Bauch vibriert. Und beim Auftauchen sind wir bspw. in eine Delphinschule getaucht und plötzlich waren um uns herum –zig Verwandte von Flipper. Die Tauchgänge dauern in der Regel max. 35 Minuten und sind one way dives. Dabei hat ein Guide immer eine Leine mit Boje dabei, die dem Boot an der Wasseroberfläche zeigt, wo sich die Gruppe gerade befindet. Durch ausgemachte Zeichen zwischen Guide und Skipper ist ein höchstmögliches Maß an Sicherheit geboten und man kann sich nach kurzer Eingewöhnung voll den Freuden dieser erlebnisreichen Tauchgänge hingeben. Zurück an Land kann man dann den Tag damit verbringen, sich zu erholen, am Hafen ein paar Dekobiere zu genießen, am Balkon mit Seeblick und springenden Walen zu grillen oder einen Ausflug zu machen – je nach Lust und Laune. Wir waren in den Breakerview-Appartements bei Belinda untergebracht. Das liegt direkt am Hafen, mit Grill, Balkon und Pool und zum Kitup Area 1 Minute zu Fuß – sehr empfehlenswert ! Siehe auch http://www.breakerview.co.za/ . Von dort aus kann man auch bequem das Einkaufszentrum von Shelly Beach und die Restaurants drumherum erreichen. Alle, die in oder nach Südafrika reisen, die Haifans sind, Außergewöhnliches erleben wollen und Spaß am Abenteuer haben, sind hier genau richtig und ich kann Roland, Beulah und deren Team wirklich empfehlen. Auch Unterwasserfilmer und – fotografen sind dort richtig, aber bitte nicht was den Makrobereich angeht. Auch ich habe ein paar Photos, teilweise auch aus meinem Videomaterial ausgeschnitten, im Tauchernet eingestellt. Hier der Link: http://www.taucher.net/photos/photo3612/tauchfotos_Protea_Banks_I_Suedafrika.html Leider gibt es zur Bewertung zu wenige Flossen, denn eie 1+ mit Stern wäre hierfür noch zu wenig. Dank an Roland, Beulah, Greg, Spike und die Crew und ACHTUNG: In 2007 werde ich wieder dort sein – eine Droge für Haifreaks und Abenteurer !
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Protea Banks geschrieben am 31.08.2004 von Sergej [CMAS ***, 200 TG] |
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6 von 6 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 3 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Ich war im Oktober 2003 eine Woche auf Protea Banks mit African Dive Adventure tauchen. Die Tauchbasis wird von Roland Mauz geführt, einem der nettesten Menschen, die je kennen gelernt habe. Protea Banks liegt in der nähe von Marget 150 Km südlich von Durban. Margate ist ein hübsches Seebad mit schönen Sandstränden. Das war eine der tollsten Taucherlebnisse im meinem Leben. Protea Banks ist der Platz, wo die Haisuchenden am Besten aufgehoben. Mit uns waren außer Deutschen und Einheimischen, Italiener, Argentinier und Britten im Boot, alle mit einem Wunsch, soviel Haie wie möglich zu sehen und möglichst näher an sie heranzukommen. Schon beim Briefing, das Roland vor jedem Tauchgang macht, wird dir klar, das du bald was ungewöhnliches erleben kannst. Dazwischen werden die Tauchsachen ins Boot geladen, und dann ans Ufer gebracht. Nachdem alle im Boot sitzen, wird auf den Moment gewartet, bis die Brandung ein bisschen schwächer wird und dann fängt das Abenteuer an. Nach ca. einer halben Stunde, während der man oft die Wale sichtet, kommt man an Northern Pinnacle und man macht sich fertig fürs Tauchen. Danach passiert alles sehr schnell. Roland gibt das Kommando „1..2..3“ und alle stürzen schnellstmöglich in die Tiefe. Wenn man schnell genug ist beim Abtauchen landet man direkt an der Höhle. In der Höhle waren meistens 30 – 40 Sandtiger, die man gemütlich fast 10 Min. beobachten konnte. Danach Drift zur nächsten Höhle. Auf dem Weg dorthin taucht man durch den kleinen Tunnel, wo auch oft ein Sandtiger sich ausruht. In der zweiten Höhle sieht man ungefähr das gleiche wie im ersten. Wenn sehr wenig Taucher dabei sind, darf man in die Höhle rein und die Sandtiger Zähne auf dem Grund suchen. Der Monat Oktober ist ein Übergangsmonat, wo die Sandtiger langsam verschwinden und die anderen Haie kommen. Ich hatte leider nicht viel Glück, die anderen Haie, wie Bullen-, Tiger- oder Hammerhaie zu sehen, komme aber deswegen bestimmt wieder.  Sandtiger Kartoffelbarsch Sandtiger
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Wir waren im Juli 2004 bei Roland Mauz AfricanDiceadventures bei Protea Banks tauchen. Wer wirklich spektakuläre Tauchgänge mit vielen Haibegegnungen möchte, der kommt dort voll auf seine Kosten. Es war High-Season für Sandtigerhaie. Man taucht jetzt die Northern Pinnacles nach einer Schlauchbootausfahrt mit Walsichtungen auf dem Weg. Roland taucht mit der Gruppe schnell auf ca 33 m ab, die Tauchgänge sind nicht unbedingt für Liebhaber der blauen Lagune. Wer aber Großfische (Haie, Rochen etc.) mag,ist bei Roland voll an der richtigen Stelle. Der Tauchbetrieb läuft äußerst professionell ab. Sie starten am frühen Morgen nach einem ausführlichen Briefing. Es werden zwei Tauchgänge gemacht und man ist kurz nach Mittag mit dem Tauchen fertig und hat den ganzen Mittag zur freien Verfügung. Nach dem Abtauchen kommt man zu zwei Höhlen, die immer mit 30 - 40 Sandtigern besetzt waren. Taucht man in einer kleineren Gruppe hat man die Möglichkeit, in die Höhle abzusinken und die Sandtiger hautnah zu erleben. Der Aufstieg erfolgt dann im Blauwasser, wobei man dort nochnmals auf andere Haie trifft. Das Ganze bietet Roland auch mit Nitrox an. Neben den Sandtigern haben wir Schwarzspitzen-, Zambesis (Bullsharks) und Tigerhaie sowie Rochen gesehen. Wo bekommt man das sonst noch zu sehen??? Also nichts wie hin nach Südafrika!!!!!!!!!!! Vielen Dank Roland, wir freuen uns schon auf das nächste Mal Andi & Gabi Homepage von Roland Mauz für weitere Infos: WWW.africandiveadventures.com
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Protea Banks geschrieben am 28.06.2004 von Andi [PADI DM, 550 TG] |
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Wir waren vom 21.04-05.05.2004 bei den Protea Banks tauchen. Obwohl wir schon an vielen guten Hai-Spots getaucht sind, war das mit Abstand der spektakulärste. Bei den 14 Tauchgängen war fast alles dabei, was man sehen kann. Anwesend waren immer ausgewachsene Bullenhaie und Gitarrenhaie (bis zu 50 Stück!) Bereits beim Abtauchen begegneten uns in der Regel die ersten Bullenhaie (2-3 m groß!) Des weiteren sichteten wir Mantas, Hammerhaie, Schwarzspitzenhaie, Tigerhaie (2x) und Delfine (beim Tauchen). Bei guter Sicht - das war zu 50 % der Fall - wurde einem dann nochmals richtig vor Augen geführt, dass dies ein reiner Hochsee-Spot ist. Gigantische Schwärme von Thunfischen, Makrelen und Barakudas zogen über einem hinweg. Stachelrochen waren oftmals in großer Zahl vor Ort. Betonen muß man auch, dass die Tiere nicht nur aus der Ferne zu sehen waren. Sogar ein Tigerhai kam bis auf wenige Meter an uns heran. Die Bedingungen waren allerdings ziemlich rau. Wellengang bis zu 5 m, starke Brandung, durch die man auf dem Hin- und Rückweg mußte, heftige Strömung (gut für Haibegegnungen) und Tiefen bis 40 m! Die Nullzeit war immer schnell erreicht und so verbrachte man 15-20 Minuten im tiefen Blau. Aber auch hier kam es immer zu spektakulären Begegnungen. Um diese Jahreszeit wird auf dem südlichen Teil der Banks getaucht. In der Tauchbasis von Roland Mauz (deutsch) fühlt man sich sehr gut aufgehoben und hier erfährt man auch, welche Jahreszeit für welche Haie gut ist. Wer mal auf bunte Fische und Korallen verzichten kann und wer auf wirklich große Haie steht, für den sind die Protea Banks ein Pflichtprogramm. Im nächsten April steht der Platz wieder bei uns auf dem Programm.
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Protea Banks ist ein noch besserer Großfischspot als Alliwal Shoal. Das Tauchen an beiden Stellen ist sehr ähnlich: Protea Banks liegt ca. 8km vor Margate (noch weiter südlich von Durban, als Unkomaas, ich meine ca. 150km) im indischen Ozean. Die Ausfahrten sind sehr rauh und finden ausschließlich mit Schlauchbooten statt. Vom driftenden Boot aus gehts ins Wasser und man versucht so schnell wie möglich auf das Riff abzusteigen (30 - 35m). Hier hat man dann ca. 15min Grundzeit bevor der Aufstieg im Freiwasser treibend an der Boje begonnen wird. Das Riff selber ist nicht besonders interessant, bis auf die Tatsache, daß man in dem Grotten Sandtigerzähne finden kann. Viel interessanter und spektakulärer sind die Großfischbegegnungen, die bis zum Wiedereinstieg ins Boot jederzeit noch möglich sind und das bei jedem TG. Hier wurde schon wirklich alles gesehen was groß ist und schwimmt. Häufige Gäste sind je nach Saison: Bullenhaie, Sandtigerhaie, Hammerhaie, Tigerhaie. Protea Banks gilt zu Recht als einer der besten Haispots, die kommerziell gut erschlossen sind, weltweit. WEnn man vier TGs macht, sieht man eigentlich ziemlich sicher einen Großfisch. Interesse? Nachfolgend nenne ich die Homepage von Roland Mauz, einem deutschen Tauchlehrer vor Ort, mit dessem Service ich rundum zufrieden war und den ich nur weiterempfehlen kann: www.cybercraft.co.za/dive Also wer gute Nerven hat und seefest ist, sollte sich das nicht entgehen lassen: für mich der beste Tauchspot in SA. Viel Spaß!!!!!
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