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Umkoomas Nähe Durban

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Im April 2001 machte ich eine Rucksacktour durch ...

Im April 2001 machte ich eine Rucksacktour durch Südafrika. Und
bei dieser Tour wollte ich auch unbedingt in Umkoomas Nähe Durban
tauchen.

Um 7 Uhr nahm ich meine Ausrüstung in Empfang. Als ich dann das
Boot sah, mit dem wir auf den tosenden Ozean hinauswollten, wurde mir doch
mulmig. Und wie sich später herausstellte, zu recht! So gegen 8 Uhr
stachen wir in See. So hatte ich mir Tauchen nicht vorgestellt. Bevor wir
beim Tauchplatz ankamen, mussten wir gegen meterhohe Brecher ankämpfen.
Da hatte ich Probleme auf dem Schlauchboot sitzen zu bleiben und nicht
ins Meer zu stürzen. Zum Glück sind dort wenigstens Halterungen
für die Füsse. Sorge machte mir auch die Tatsache, wie legt man
auf dem Boot Jacket und Flasche an. Dann waren wir am Ziel und ich hatte
auf einmal ein noch grösseres Problem: „Seekrankheit“!! Bevor ich
überhaupt daran denken konnte die Ausrüstung anzulegen, hang
ich schon ganz grün im Gesicht über Bord. Als es mir etwas besser
ging, haben mir alle geholfen und endlich konnte ich mich rückwärts
in den Indischen Ozean fallen lassen. Leider hatte ich einen schlechten
Tag zum Tauchen erwischt. Die Sicht war schlecht und das Wasser kalt. Und
die Dünung ging bis auf den Meeresgrund. Das bereitete allen starke
Probleme. Aber ich war doch glücklich, dass ich das Tauchen unter
diesen Bedingungen noch ganz gut hin bekam. Der erste Tauchgang dauerte
40 Minuten. Und dann begann die schlimmste Zeit an Bord. Das stehende von
den Wellen geschaukelte Boot verursachte mir grosse Übelkeit und ich
wünschte mich in ein ruhigeres Tauchgewässer zurück. Als
dann aufgrund der schlechten Tauchverhältnisse darüber nachgedacht
wurde, die Tauchfahrt abzubrechen, wusste ich nicht, ob ich mich freuen
sollte. Dann entschieden sich doch einige für einen weiteren Tauchgang.
Da ich auf keinen Fall auf der schaukelnden Nussschale bleiben wollte und
auch nicht konnte „würg“, ging ich mit, diesmal mit der Kamera. Der
Tauchgang war dann auch schöner, nach einer halben Stunde tauchten
wir dann alle auf.

Im nachhinein fand ich das Tauchen in Südafrika schon sehr erlebnisreich,
nur sollte man den Indischen Ozean hier, nicht mit den der Malediven verwechseln.
Und das diese Tauchbedingungen nicht die Ausnahme waren, konnte ich schon
etwas später in der Juni-Ausgabe der "Tauchen"-Zeitschrift lesen.
Dort wurde genau so über das Tauchen in Südafrika, Mosambique
und Umkoomas, berichet. Auch meine Tauchgänge später in Port
Elisabeth wurden wegen schlechter Tauchbedinungen abgesagt.

Mein Fazit aus der Geschichte ist:

Afrika als Reiseland ist einfach phantastisch. Und wenn man dort ist,
sollte man trotzdem tauchen, egal, wie hoch die Wellen schlagen.

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