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Wrack der Arundo, New York

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Nach New York City zum tauchen - mal was anderes. ...

Nach New York City zum tauchen - mal was anderes. Im Rahmen einer typischen NY-Touri-Reise wollten wir dort auch tauchen. Nach einiger Suche hat sich der Tauchclub "NY Seagypsies" sehr kooperativ gezeigt und über ein Mitglied sind wir zum tauchen kommen. Wer hätte es gewusst - vor NY und NJ ist einer der grössten Schiffsfriedhöfe der Welt. NY liegt bekanntlich im Nordosten der USA am Atlantik und entsprechend sich die Tauchbedingungen. Trotz umfangreicher Trocki-Ausrüstung und TL mit rund 1000 TG haben wir auf dem Tauchboot einen etwas, hm, dilletantischen Eindruck gemacht. Tec-Diving ist hier angesagt. Von Staten Island aus geht es morgens zwischen 5 und 7 Uhr zu den einzelnen Wracks, die in 2 bis 8(!) Stunden erreicht werden. Die Boote sind dabei in etwa so gross wie eine Hobbyjacht auf dem Rhein.... entsprechend "bumpy" kann dann die Anfahrt schon werden! Wir waren nach 2 Stunden Voll-Speed durchgeschüttelt über derm Wrack der Arundo. Ein 1942 versenkter Frachter in rund 40 m Tiefe. Nachdem von Hand das Boot am Wrack festgemacht wird (und mit Shootboje das Seil hochgeschickt wird - was alles gibt!?) wird ein ganzes System von Strömungsleinen etc. gespannt. Das Tauchen selbst ist dann bei den an diesem Tag herrschenden Bedingungen was für Hardcore Wrackfans. Sicht 5-6 Meter, reichlich dunkel, Wrack aufgrund der Grösse 130 m lang, beladen mit Jeeps und 2 Lokomotiven) und der geringen Grundzeit nur zu Erahnen. Am Ankerseil wird ein Reel befestigt, damit man das auch ja wiederfindet, wenn nicht wirds lustig. Das Boot kann kann einen abgetriebenen Taucher nicht holen und es gibt kein Dinghi. Sehr interessant 15 Meilen draussen im Atlantik mit ansprechender Strömung, reichlich Wellen, wenig Sicht, erfrischenden Temperaturen und den "Bad guys" (Blau- und Makohaie, die beim tauchen regelmässig gesichtet werden). Für die Deko gibts auch eine feine Lösung: aus einer 500-Liter Flasche wird Sauerstoff mit einem 6 Meter langen Schlauch incl. Automat geliefert ("quicker this way!"). Neben den Unmengen von Tec-Gerödel (Doppel-20++) nehmen alle auch ihr Einkaufstäschchen mit, da das Lobster sammeln, Wrack zerlegen und harpunieren ganz normal ist! Fazit: schön wars trotzdem, ein Riesenerlebnis, jederzeit wieder wenn nur das Tec-tauchen nicht so teuer wäre. Für Tekkies bestimmt ein Muss, nicht weit ist die Andrea Doria, Öltanker, U-Boote usw. Unser Boot war die "John Jack", zu erreichen über www.captainzero.com. Thanx to Larry.
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