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Schwarzes Meer

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Anfahrt / Anreise:
am besten pauschalurlaub über die reiseveranstalter in BG "Sunny Day" buchen oder direkt bei der Basis www.tauchen-bulgarien.com
Örtlichkeit / Einstieg:
Einstieg vom Strand,daher auch bestens für kindertauchen geeignet
Wasser:
Salzwasser
Erreichbarkeit:
Landtauchgang
Max. Tiefe:
ca 12m
Schwierigkeit:
Für Anfänger
Tauchgangstyp:
Wrack-TGStrömungs-TGHöhlen-TGBergseetauchgang
Nächste Füllmöglichkeit:
wird von der basis aus durchgeführt,also Flasche mieten
Tauchregulierung:
Nächster Notruf / Kammer:
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holger.thurmOWD/NAV/SR/SP/TT

Hallo liebe Tauchfreunde!Sicher gibt es überall g ...

Hallo liebe Tauchfreunde!
Sicher gibt es überall gute Tauchplätze, aber in der Anlage Sunny Day bei St. Konstantin, kann man sein Hobby mit einem super Fam.-Urlaub kominieren. Direkt in der Anlage befindet sich die Tauchbasis von Thomas Galatti, von der man nach ca 30m direkt im ´Schwarzen Meer´ steht und abtauchen kann. Dank der super Nichttaucherbetreuung wird es also niemanden langweilig.
Großfischfans kommen hier leider nicht auf ihre Kosten, aber das macht die 100%-ige Seepferdchengarantie wieder wett. Desweiteren kann man viele Krabben, Barben und auch Garneelen bewundern, welche sich oft auch im Flachwasserbereich befinden.
Selten kommt auch mal ein Schwarm Delphine am Strand vorbei.

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Reisebericht 2001 - Bulgarien - von Jürgen H ...

Reisebericht 2001 - Bulgarien - von Jürgen Henker-Schneider (CMAS
Gold) (He-Sch@t-online.de)



Im Vorfeld des Urlaubs wurde von mir Informationen über das Land
und die bestehenden Tauchbasen gesammelt. Informationen waren selten und
teilweise falsch wiedergegeben. Das Tauchen gehört in dieser Region
zu den seltenen und teueren Angeboten.



Vom 16.07.2001-06.08.2001 wurde von mir das an das Schwarze Meer angrenzende
Bulgarien nördlich von Varna für die Unterwassererkundung aufgesucht.



Das Schwarze Meer: Das Schwarze Meer ist an der Oberfläche türkisblau.
Die Gezeiten (Ebbe & Flut) sind schwach ausgeprägt. Die Wassertemperatur
liegt im Hochsommer bei 24°C. Der Salzgehalt im Meer ist geringer,
da durch die Zuflüsse (z.Bsp. Donau) sich sogenanntes Brackwasser
bildet. - Seesterne und Seeigel wird man deshalb nicht antreffen. Das Schwarze
Meer ist in der Tiefe (ab 300 Meter Tiefe ) mit hochgiftigem Schwefelwasserstoff
angereichert.- Organische Elemente verbrauchen den Vorrat an Sauerstoff,
das zur Bildung einer biochemischen Reaktion führt. Dies wird durch
die Zuflüsse oder wurde von einer Überschwemmung verursacht.
Einer alten Legende nach war vor ca. 15 000 Jahren das Schwarzmeerbecken
ein fruchtbares Tal. Der Durchbruch des Mittelmeeres überschwemmte
somit das Tal.



Land & Leute: Bulgarien umfasst mehr als 8.Millionen Einwohner .
Ca. 5% der Einwohner sind Sinti & Roma. Etwa 9% werden als Türkische
Minderheit geschätzt. Die Landessprache ist Bulgarisch und wird in
Kyrillischer Schrift wiedergegeben. Seit 1999 ist die Bulgarische Lewa
als Geldwährung an den Kurs der DM und Euro gebunden. Das durchschnittliche
reale Monatseinkommen liegt derzeit bei 160-180 Lewa/DM - Monat. Ein Polizeibeamter
verdient derzeit 300 Lewa. Die Mitgliedschaft in der europäischen
Gemeinschaft wird angestrebt.



Tauchbasen: Die Tauchbasen benötigen für die Ausübung
des Tauchsportes eine behördliche Genehmigung.



Padi Todor Dive-Center Todor Harbialiev Goldstrand 9010 Varna Telefax:
00359-52356701 Goldstrand Telefax: 00359-52884854 Varna



Black-Sea Diving-Center IDA/CMAS Goldstrand 9000 Varna P.O. Box 460
Te./Fax: 0359-52-603-432 Homepage: www.diving-ida.bg2000.com



Naui Diving-Center Naui Albena 9000 Varna P.O. Box 460 Te./Fax: 0359-52-603-432



Tauchbericht : Es wurde von mir vor Ort festgestellt, dass der Tauchsport
nicht so verbreitet ist. In den Touristen-Resorts " Goldstrand"
und "Albena" boten sich mir 3 Tauchbasen an. Nach eingehenden
Unterredungen ( auch unfreundliche) mit den Basisleitern entschied ich
mich für eine Tauchbasis. Angesichts der mangelnden Konkurrenz wurden
mir auch moderate Tauchpreise angeboten. Die Angaben der 40-60 Lewa / DM
inkl. Ausrüstung wankten jedoch mit der zusätzlichen Berechnung
der Ausfahrten .(Boot oder Auto) Es wurde von mir festgestellt, dass für
die diese Urlaubshauptreisezeit wenig Tauchbetrieb auf den Tauchbasen herrschte.
Der erste Tauchtag sollte für mich und einem Tauchanfänger in
Schabala an einem Italienischen Schiffswrack beginnen. Die Überlandfahrt
im PKW konnte man genießen. Kleine Orte und eine steppenartige Landschaft
wurden bewundert. In Schabala angekommen war jedoch das Wasser sehr unruhig.
- Zudem tauchte die Bulgarische Marine am Wrack. Es wurde beschlossen,
einen anderen Tauchplatz aufzusuchen. Am Kap Kaliakra wurde nun eine Muschelfarm
betaucht. Bedingt durch ein unvorsichtiges Verhalten und einer Unfähigkeit
des Tauchanfängers wurde der Tauchgang vorzeitig abgebrochen. Zudem
war die Unterwassersicht ( 2 - 5 Meter) sehr schlecht. Mit dem Tauchguide
begann ich dann nochmals die verblieben 180 bar Luft in meiner Tauchflasche
direkt am Strand zu vertauchen. Der Highlight des Tauchganges waren dann
in 7 Meter Tiefe die Begegnung mit 5 Seepferdchen. Weiter wurden Seenadeln
und Krabben, Muscheln auf Felsen beobachtet. Auch bei diesem Tauchgang
war die Unterwassersicht nur 2-5 Meter. Am Abend auf der Tauchbasis wurden
mir 1 + ½ Tauchgang in Rechnung gestellt. ( Eine Flaschenfüllung
= 1, + ½ Tauchgänge) ?



Am Folgetag hatte ich dann das Vergnügen mit dem Basisleiter selbst
eine Ausfahrt zu machen. An einer befestigten Hafeneinfahrt beschloss er
den ersten Tauchgang. Auch an diesem Tag war die Unterwassersicht sehr
schlecht. (2 - 5 Meter). Auffällig war, dass es im Wasser sehr viele
Quallen gab. Der Basisleiter erntete 2 Schnecken mit Gehäuse, die
er an Land ausnahm und mir als Souvenir überreichte. Auch dass Verärgern
einer Krabbe gehörte zum Führungsangebot des Basisleiters ( Grundsatz
des Tauchers: Berühre keine Tiere und Korallen)



Der 2. Tauchgang wurde wegen der schlechten Sicht dann nicht mehr ausgeführt.
Der Basisleiter unterbreitete mir dann auf der Rückfahrt im PKW den
Vorschlag eines Versicherungsbetruges.- An der Tauchbasis angekommen, bezahlte
ich dann wortlos die entgegengebrachte Dienstleistung (?).



Fazit: Für mich endete an diesem Tag das Abenteuer Tauchen im Schwarzen
Meer.



- Schlechte Sicht ( 2 - 5 Meter)

- erreichte Höchsttiefe waren 10 Meter ( 300 Meter vor der Küste)


- wenig Fische und Tierarten

- Abrechnungsbetrug ( 1 Flaschenfüllung = 1 + ½ Tauchgänge)


- Verleitung zum Versicherungsbetrug

- Verantwortungslose Basisleiter im Umgang mit der Umwelt,

- Zusätzliche Verkaufsfahrt (Restaurantbesuche, Kioskbesuche) während
der Ausfahrten im PKW.

- angebotene Tauchziele ( z. Bsp. Russisches U-Boot 20 Km vor der Küste
) werden nur bei mind.15 angemeldeten Tauchern angefahren.



enttäuschten mich . Den Eindruck eines angemessenen Preis - Leistungsverhältnisses
hatte ich nicht. Ich beobachtete, dass die Tauchbasen überwiegend
Ausbildung in den Hotelpools verrichteten und somit ihr Einkommen sichern.
Vielleicht ist die Unterwassersicht im Herbst besser. Allerdings wird dann
die Wassertemperatur auf weniger als 16 ° Grad abgekühlt sein.
Aufgrund meiner Erlebnisse, würde ich aber keinem erfahrenem Taucher
dieses Tauchgebiet empfehlen.



Sonstiges: Das Land Bulgarien entwickelt sich wie alle Balkanstaaten.
Als Tourist braucht man auf den gewohnten Luxus ab 3 *** Hotel nicht zu
verzichten. Deutsches Fernsehen (SAT 1, RTL, Super RTL, Eurosport, MTV,
VOX, Deutsche Welle) kann man empfangen. Das Handy D1 / D2 kann man problemlos
nutzen. Die deutsche Presse kann man allerdings mit einem Tag Verzögerung
an allen Kiosken kaufen. Internetcafes sind reichlich vorhanden. Die Hotels
gelten als Sauber. Die Taxipreise sind annehmbar. (18 Km = 10 Lewa / DM)
Das Essen und die Getränke sind günstig. Für Kinder wird
viel Unterhaltung (Spiel & Spaß) in den Urlaubsresorts angeboten.
Die Stromversorgung (220 V / 50 Hz) ist vorhanden.- Jedoch kann es schon
mal zu Stromausfällen kommen. Die Polizei ist ständig Präsent.
( Sprechen nur wenig / gar kein Deutsch ) Auffallend sind die vielen wildlebenden
aber harmlosen Katzen und Hunde. Als Tourist sollte man aber die üblichen
Sicherheitsvorkehrungen treffen. Wertgegenstände, Ausweispapiere,
Geld, Schecks usw. gehören sofort nach der Ankunft in den Hotelsafe.-
Diebstähle sind auch dort an der Tagesordnung. Ein Brustbeutel für
das tägliche Kleingeld ist zu empfehlen.



J. He-Sch

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