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Leider habe ich über Saba nicht sehr viel im Inte ...

Leider habe ich über Saba nicht sehr viel im Internet gefunden, weshalb ich jetzt einfach einmal meine Erfahrungen schildern möchte.

Ich war dieses Jahr (03) im Februar vor Ort und war rundum begeistert. Sowohl die Insel, als auch das Tauchen waren allererste Klasse!

Geflogen bin ich mit Air France über Paris nach St. Maarten, die Nachbarinsel. Von dort aus geht ein kleiner Inselhopper nach Saba, dieser Flug dauert nur ca. 10 Minuten. Der Flug ist schon einmal ein Abenteuer für sich, da der Flughafen so winzig ist. Der Pilot hat die kleine Propellermaschine aber ganz locker heruntergebracht. Dann der Transfer vom Flughafen zum Hotel. Man bekommt schon gleich einen guten Vorgeschmack auf die Insel, da es nur Serpentinen hinauf geht und die Straße im Ort selber dann durch kleine Gässchen führt.

Meine erste Unterkunft war das Hotel "Scouts Place", ein nettes Resort zental im Ort gelegen. Es gibt ein Restaurant mit durchgegend guter Küche, einen Pool und drei verschiedene Kategorien an Zimmern. Ich denke diese geben sich nicht viel, da alle ähnlich eingerichtet sind und man von allen eine tolle Aussicht auf das Meer hat. Speziell ein Frühstück unter freiem Himmel in dieser Umgebung ist traumhaft, so kann der Tag starten. Die dazugehörige Tauchbasis Saba Divers machte einen super Eindruck, angefangen vom pünktlichen Transfer bis hin zum Boat- und Dive Site-Briefing. Die Guides waren super nett und kannten sich klasse aus. Die tollsten Tauchgänge waren bei den Pinacles, "Third Encounter" und einige weitere in Küstennähe. Man sieht viel Kleinfisch, bei fast jedem Tauchgang Ammenhaie, Schildkröten, es gibt schöne Drop-Offs und tolle Korallenformationen. Auch die Beschaffenheit der Felsen, bedingt durch die vulkanische Umgebung machen die Tauchgänge sehenswert.

Meine zweite Unterkunft war dann das Resort "El Momo". Wenn man das erste mal die vielen Treppen zu den kleinen Häuschen hinauf geht, ärgert man sich noch, aber spätestens wenn man oben angekommen hinab blickt, weiß man, dass jede einzelne es wert war. Die Anlage ist etwas abseits von der Stadt gelegen, was aber auch ein Vorteil ist. Die Luft, die Ruhe, die Natur und die kleinen Hüttchen machen diese Unterkunft zu einem Erlebnis. Alles sehr einfach, aber absolut erholsam. Die Besitzer Angelika und Oliver bemühen sich nach Regeln der Kunst. Speziell das Frühstück ist eine Wucht! Alles selbst gemacht, inklusive der mittlerweile innerkaribisch bekannten Marmelade. Die entsprechende Tauchbasis ist Sea Saba, amerikanisch aber super! Der Besitzer John weiß Geschichten zu erzählen, dass man nicht aufhören möchte zuzuhören. Der Shop ist super ausgestattet und die Tauchbasis macht insgesamt einen perfekt Eindruck.

Was mir aber genauso gut gefallen hat wie das Tauchen, sind die sog. Trekking Trails, oder überhaupt die Natur der Insel. Es gibt "natur vorgefertigte" Wege die über die gesamte Insel führen. Was man da zu sehen bekommt ist unvergleichlich, ein absolutes Muss! Eine Wanderung auf den Mount Scenery, den höchsten Berg der Insel, sollte man auch gemacht haben, die Aussicht bei klaren Verhältnissen ist wunderschön.

Ich würde sehr gerne bald wieder einmal nach Saba reisen, ich hoffe meine Zeit erlaubt es. Gebucht habe ich bei Nautilus und war sehr zufrieden. Bei Fragen könnt Ihr Euch sehr gerne an mich wenden.

Beste Grüße
Carsten