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Teufelshöhle, Mallorca

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Anfahrt / Anreise:
Örtlichkeit / Einstieg:
Wasser:
Salzwasser
Erreichbarkeit:
Max. Tiefe:
Schwierigkeit:
Tauchgangstyp:
Wrack-TGStrömungs-TGHöhlen-TGBergseetauchgangSteilwandtauchgang
Nächste Füllmöglichkeit:
Tauchregulierung:
Nächster Notruf / Kammer:

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DIE TEUFELSHÖHLEDie Teufelshöhle (Cueva del Diabl ...

DIE TEUFELSHÖHLE

Die Teufelshöhle (Cueva del Diablo oder Sa Cova del Dimoni auf Mallorquinisch) befindet sich unter den scharfkantigen Klippen der Ostküste auf halbem Weg zwischen Porto Cristo und Cala Petita. Man sollte diese Höhle nicht ohne Erfahrung im Höhlentauchen oder ohne erfahrenen Diveguide betauchen, da sie nicht nur von beachtlicher Grösse ist, sondern auch zahlreiche Winkel und Gänge hat, in denen man leicht die Orientierung verlieren kann.
Der Eingang befindet sich in 8 Metern Tiefe und ist breit genug, um bequem mehrere Taucher zugleich aufzunehmen. Nachdem dieser Bereich durchquert ist, bedarf es einiger Minuten bis unsere Augen sich an die Dunkelheit in der Vorhalle gewöhnt haben. Diese liegt vollständig unter Wasser und ist etwa 10 Meter breit und 20 Meter lang. Der erste Raum hat auf verschiedenen Ebenen zahlreiche Terrassen an seinen Wänden und verschiedene Seitenkammern. In einer dieser Kammern versteckt sich ein Durchgang, der sogenannte Kamin, der nach oben bis zur Innenhalle führt. Sie liegt in sehr geringer Tiefe, weshalb eine exakte Tarierungskontrolle während des Aufstiegs notwendig ist.
Diese zweite Kammer, zwischen 3 und 7 Meter tief und über 50 Meter lang, ist mit Steinen und Fragmenten von grossen herabgefallenen Stalaktiten übersät. Es handelt sich um einen Raum, der halb unter Wasser liegt mit Frischluft die über ein Loch an der Erdoberfläche hereinströmt. Über dem Wasserspiegel erhebt sich in über 15 Metern Höhe ein spektakuläres Gewölbe, von dem Tausende von Stalaktiten in allen erdenklichen Formen und Grössen herabhängen. Es ist eine erstaunliche Höhle, die noch den erfahrensten Höhlentaucher beeindrucken wird.
Genau wie die erste Kammer ist das Gewölbe kein regelmässiger Raum, sondern weist ebenfalls eine grosse Anzahl an Nebenkammern und Gängen auf, in denen man sich leicht verirren kann.
Sollte dies einmal vorkommen, findet man den Ausgang trotzdem leicht, indem man alle Lampen zugleich dimmt und in der Finsternis dem leicht blauen Tageslicht-Schimmer folgt, der uns verrät wo der Ausgang ist.
Ausserhalb der Höhle und in etwa 100 Metern Entfernung von Porto Cristo befindet sich eine weitere sehenswerte Felsenbildung. Es handelt sich um einen etwa 15 Meter langen Tunnel, der in eine Mulde auf der anderen Seite des Kliffs einmündet. Er wird in den letzten Minuten des Tauchgangs besichtigt, da es natürlich nicht ratsam ist, die Luft innerhalb einer Höhle knapp werden zu lassen.

Anm. der Redaktion: Eigenwerbung der Basis entfernt
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