Khao Lak - High Class Adventure Diving Center

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High Class Adventure Diving CenterWir haben vom 2 ...

High Class Adventure Diving Center
Wir haben vom 22.12.03-03.01.04 in Khao Lak Urlaub gemacht und über Transorient bei dem High Class Adventure (HCA) Diving Center Tauchpakete billig (leider nicht günstig) gebucht.

Die M/Y Reefrunner ist ein heruntergekommenes Schiff, an dem seit langer Zeit keine Investitionen oder Pflegemassnahmen vorgenommen wurden. An Deck kommen Schrauben durch den Teppich im Bereich der Lauffläche. Der Teppich selber ist alt & heruntergekommen. Auf dem Sonnendeck liegen nur alte/zerrissene Sonnenmatten. Unter ihnen ist viel Feuchtigkeit und Dreck/Schimmelansätze, außer auf den Matten gibt es keine Sitzmöglichkeit. Bei etwas Wellengang ist kein Aufenthalt oben möglich, mensch kann sich nicht festhalten oder die persönlichen Gegenstände sichern, in diesem Fall ist ausschließlich ein Aufenthalt unten möglich, dort ist alles sehr beengt. Mensch muß dann gezwungenermaßen auf dem Maschinendeckel Platz nehmen (inkl. Lärm & Gestank).
Wir hatten z.B. am 29.12.2003 einen Maschinenschaden & Ausfall des Generators (der nur durch/mit unseren privaten Taucherlampen repariert werden konnte). Von einem Mittaucher haben wir erfahren, dass es in der Woche vor unserer Ankunft ebenfalls einen Maschinenausfall gab.
Wenn Ihr davon ausgeht, dass auf Grund des Namens „M/Y Reefrunner“ sich schnell über das Wasser bewegt, dann ist dies leider falsch, die Reefrunner benötigt (genau wie die großen und komfortablen Schiffe von IQ oder Big Blue) für die Strecke zu den Similians 3 bis 3,5 Stunden, nur dass sie wegen ihrer „Größe“ sehr wellenempfindlich ist. Ich fahre seit Jahren regelmäßig auf Tauchbooten und Safaris und mir ist noch nie schlecht geworden, hier war dies nicht nur das erste Mal der Fall.
Unsere gebuchten Tauchpakete konnten wir nicht komplett wahrnehmen, wir hatten jeweils ein 3 und ein 5 Tagespaket gebucht (inklusive von 18 Tauchgängen, inklusive 2 Sonntagen á 3 Tauchgängen). Wir waren nur leider keine 2 Sonntage vor Ort, so dass wir den zweiten 3Tauchgänge-Tag hätten wahrnehmen können.
Insgesamt ist die Tauchbasis sehr klein, was starke Einschränkungen mit sich gebracht hat. Sobald z.B. ein Tauchkurs & Schnorchler sowie erfahrene Taucher an Bord waren, gab es große Schwierigkeiten geeignete Plätze zu finden (keine Ausweichmöglichkeiten!). So wurden wir gefragt, ob wir mit einer Tauchplatz-Verlegung (entgegen der geplanten und vorbestimmten Plätze) einverstanden wären: Wir haben den Fehler gemacht und zugestimmt mit dem Ergebnis, dass wir eine Stunde lang nur Trümmer unter uns hatten. Der Platz war leider nur für den Kurs als auch für die Schnorchler geeignet.
Strömungschecks sind nicht üblich, leider!!
Wir hatten meistens „gute Strömung“, leider auch oft entgegen den Briefings und deswegen in eine nicht so interessante Richtung wie eigentlich geplant. Die Sicht war mittelsmäßig und sehr viele Schwebeteilchen unterwegs, die Farben nicht zu vergleichen wie z.B. im Roten Meer. Toll waren die unendlich vielen Glasfischschwärme und die vielen Nacktschneckenarten.
Sonst noch in Kürze:
Es war innerhalb von 10 Tagen nicht möglich uns einen Nachttauchgang zu organisieren, angeblich gibt es keinen Bedarf hierfür.
Das Mittagessen wird morgens auf dem Weg zum Hafen abgeholt und ist –entgegen bei den IQ oder Big Blue Booten- meist lauwarm.
Das Livaboard von HCA haben wir persönlich nicht gesehen, laut Aussage von Mittauchern soll es aber ähnliche „Wartungsprobleme“ haben wie bei der Reefrunner.
Die Abholzeiten von HCA am Hotel wurden fast nie eingehalten.

Das einzig Positive waren die Diveguides- Danke an Andy, Ingo und Judith!