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Wir waren am 15. August 2012 im Blindsee tauchen. ...

Wir waren am 15. August 2012 im Blindsee tauchen. Es war unser zweiter Tauchgang dort und auch diesmal war er die Anreise aus München wert.
Bedingt durch den Feiertag in weiten Teilen Bayerns und Österreichs ging es auf dem Parkplatz und am Ufer zu wie in einem Ameisenhaufen (hauptsächlich dank der vielen Badegäste). An Wochenenden und Feiertagen empfiehlt es sich daher besonders rechtzeitig vor Ort zu sein. Dazu gehört auch genügend Zeit für den Erwerb der Tauchgenehmigung (12,50€ pro Nase) in der Ducati Bar, gegenüber dem Hotel Drei Mohren in Lermoos einzuplanen.
Danach kann man dann zu dem an der Fernpaßstraße gelegenen Blindsee weiterfahren.
Trotz der stolzen 12,50€ Tauchgebühr gibt es auf dem Gelände außer einer Zufahrtstraße sowie Mülleimern und Plattformen auf ca. 4 Metern keinerlei Infrastruktur. Auch keine Toiletten! Was an Sommertagen mit Hochbetrieb und zahllosen Badegästen zu einem wirklichen Problem wird. Die Bäume rund um den Parkplatz müssen sich jedenfalls nicht wegen magelnder Düngung in flüssiger und fester Form beschweren.
Doch kommen wir zum Tauchen: Die Wassertemperatur an der Oberfläche betrug 20 Grad, auf 7 Meter waren noch 15 Grad davon übrig und jenseits der 10 Meter kam eine Sprungschicht mit nur mehr 10 Grad.
Doch so tief muß man gar nicht gehen. Am interessantesten ist sowieso der Mikadowald im Norden und die darin lebenden Zander sowie die südlicher gelegene Steilwand. In etwas mehr als einer Stunde hatten wir alle Sehenswürdigkeiten in der nördlichen Bucht in Ruhe abgeschwommen. Der restliche See ist eigentlich uninteressant.
Die Sicht lag bei ca. 8-10 Meter und war damit etwas besser als bei unserem letzten Besuch im Juli.
Es war bestimmt nicht unsere letzter Besuch im Blindsee.