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Tauchen in Slowenien

Trotz kleiner Mittelmeerküste geht man in Slowenien Flußtauchen. Etwas Erfahrung sollte man schon mitbringen, und einen ortskundigen Guide anheuern. Knackige Strömungsgeschwindigkeiten und wechselnde Wetterbedinungen machen das Tauchen dort nicht einfach, aber mit tollen Sichtweiten und schönen Unterwasser-Formationen wird man für die Anstrengung optimal entlohnt.

Die letzen Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Sehr schön, aber auch sehr gefährlich!

Der STC entschloss sich kurzfristig einen Abstecher nach Slowenien zu machen, und zwar an den aus diversen Universumdokumentationen bekannten Fluss Soca.

Geographisch entspringt dieser Fluss in den Julischen Alpen in Slowenien, stellt einige Kilometer den Grenzfluss zwischen Italien und Slowenien dar und mündet in Italien (im italienischen heißt der Fluss übrigens Isonzo) nahe Monfalcone ins adriatische Meer. Traurige Berühmtheit erlangte der Isonzo im Ersten Weltkrieg, weil er von strategischer Bedeutung war und deshalb die dortige Region in ein heiß umkämpftes Gebiet verwandelte, wo viele Soldaten ihr Leben lassen mussten.

Unser Problem war, dass uns das Tauchgebiet dort relativ unbekannt war. Da wir also einen Vorstoß in ziemliches Neuland wagten und wir keinen problemlosen Ablauf dieses Wochenendes garantieren konnten, entschieden sich nur sieben Personen, von welchen sich nur drei ins Wasser wagten für diesen Ausflug.

Die Anreise ist an und für sich recht problemlos: Von Graz über die A2 nach Villach und weiter nach Arnoldstein, über die Grenze nach Italien bis nach Tarvisio. In Tarvisio verlässt man die Autobahn und fährt weiter in Richtung Slowenien Richtung Cave di Predil. Vorbei am Lago di Predil fährt man auf den Predilpaß auf dessen Höhe man die Grenze nach Slowenien überwindet. Von dort geht es nur mehr einige Kilometer über eine sehr romantische Bergstraße abwärts nach Bovec. Ein paar Kilometer außerhalb von Bovec befand sich unser Campinglatz.

Das Gebiet der Julischen Alpen ist landschaftlich wunderschön. Die vielen Täler sind von riesigen Berggipfeln überragt.

Der Campingplatz (Kamp Vodenca) liegt sehr schön und ist sehr gepflegt (saftiger grüner Rasen) und auch preislich sehr günstig (pro Nacht und Person € 13,-). Einzig die Sanitäranlagen, welche ebenfalls sehr gepflegt sind, sind mit nur zwei Toiletten und zwei Duschen (jeweils für Männer und Frauen) auf alle Fälle zu klein dimensioniert. Ein kleiner Kompressor zum Befüllen der Tauchgeräte stand auf dem Campingplatz ebenfalls bereit. Der Preis für die Luft mit € 1,- pro Liter ist allerdings schon sehr, sehr hoch, so wie die Preise für das Tauchen an sich auch (dazu komme ich etwas später).

Sascha, der dort ansässige Tauchguide, zeigte uns an diesem Wochenende zwei Tauchplätze in der Soca zu deren Erreichung wir jeweils ca. eine halbe Stunde mit dem Auto vom Campingplatz aus unterwegs waren. Der erste Platz lag im Süden des Campingplatzes. Die Strömung des Flusses ist an dieser Stelle nicht so stark, so dass es ein recht gemütlicher Tauchgang wurde. Einzig der Abstieg über ziemlich steile, zerklüftete Felsen stellte sich mit der kompletten Tauchausrüstung am Körper teilweise als sehr schwierig dar, weshalb er für Anfänger nicht geeignet ist. Im Wasser angekommen ließ man sich mit der Strömung ca. 700 m weit treiben. Sehr viele Fische säumten den Weg der Taucher, welche sich in den Nischen des engen Tales aufhielten. Hauptsächlich handelte es sich um Forellen, darunter auch die Marmurata, welche nur in der Soca ihr Vorkommen hat. Die Sichtweiten unter Wasser betrugen ca. 8 Meter. Am Ende des Tauchgangs erweiterte sich das Tal und man gelangte auf eine Sandbank, wo man bequem das Wasser verlassen konnte. Um die Straße zu erreichen, hieß es wieder ein paar Höhenmeter ziemlich steilen Weges zu überwinden. Dieser Tauchplatz kann, nachdem man eine einmalige Einführung eines Tauchguides erhalten hat, jederzeit, wenn es der Fluss zulässt, frei betaucht werden.

Der zweite Platz liegt nördlich des Campingplatzes, bei sich im wahrsten Sinne des Wortes die Geister scheiden. Allein der Abstieg ist ein Abenteuer. Da kein Weg zu dieser Stelle führt musste man sich anfangs durch steil abfallendes Dickicht schlagen. Hat man dieses einmal überwunden stößt man auf einen steil abfallenden spiegelglatten Felsen. Mit der kompletten Tauchausrüstung umgeschnallt überwindet man diesen am besten, indem man sich niedersetzt und einfach hinunter rutschen lässt. Das Tal des Flusses ist an dieser Stelle nur ca. zwei Meter breit und die Strömung ziemlich stark. Die Taucher stiegen ein und handelten sich nacheinander unter Wasser von einer strömungsfreien Nische zur nächsten. Diese sind teilweise jedoch so klein und eng, dass sie kaum Halt bieten. An einer Stelle konnte Mario nur mit Hilfe von Markus und Sascha aus der starken Strömung gezerrt werden. Bei diesem Tauchgang, welcher ca. fünfzig Minuten gedauert hat überwanden die drei Taucher ein langes Stück des engen Socatales mit reißender Strömung und sehr guter Sicht. Sie entdeckten dabei eine riesiges Exemplar einer Mamurata-Forelle von ca. 1,50 Metern Länge. Marios Kommentar nach dem Tauchgang war folgender: „Ich bin sehr froh, dass ich da wieder heil heraußen bin.“ Diese Worte aus Marios Mund geben einem schon zu denken. Dieser Platz darf, da er in einem Naturschutzgebiet liegt nur mit einem Guide betaucht werden. Auf Grund der Gefährlichkeit dieser Stelle ist dies auch sehr Sinnvoll.

Der Tauchguide verlangte für seine Führungstätigkeit für den ersten Platz pro Person € 50,- und den zweiten Platz pro Person € 60,-, was unserer Meinung nach übertrieben viel ist.

Der Gesamteindruck unserer Taucher von diesem Tauchgebiet ist ein sehr guter und Mario plant auf jeden Fall nächstes Jahr wieder eine Fahrt hier her, obwohl, wie bereits einmal bemerkt, das Gebiet für Anfänger absolut ungeeignet ist. Ein sehr schönes, wenn auch gefährliches und teures, Tauchvergnügen.

Ich habe in der Aprilausgabe der ´TAUCHEN´ den Bericht über Slowenien gelesen und vor einigen Tagen dort einen TG gemacht. Einen Tauchclub mit Kompressor gibt es in dem Freibad unterhalb der Burg. Die Leute dort sind sehr freundlich und hilfsbereit und sprechen Deutsch. Ich habe den TG mit Andrej ,der auch in dem Bericht in der Tauchen unter Flaschenfüllung am Bleder See angegeben ist, gemacht. Er kennt sich dort gut aus und konnte mir Hechte und Welse von ca. 80-100cm und riesen Karpfen zeigen und das alles im Freibadbereich, aber Vorsicht unter der Plattform von der Wasserrutsche liegen Holzstützen in denen viele Nägel stecken , auf den Anzug aufpassen !!!
Dort befinden sich auch die riesen Karpfen. 2 große Hechte haben an einer vorgelagerten Plattform auf uns gewartet und haben uns bis auf wenige Zentimeter näher kommen lassen. Unter dem Bootshaus und der daneben liegenden Seerosen am Eingang des Freibades befand sich jeweils ein großer Wels. Zwei kleine ´Wracks´ ein Ruderboot und ein auf dem See übliche ´Fähre´ gibt es auch noch. Über wetere Tauchplätze informiert man euch dort gerne.Laut aussage von Andrej lohnt es sich aber nur bis ca. 8-10meter darunter gibt es nichts zu sehen,an der Insel geht es bis ca. 30 meter und eine kleine Steilwand ca. 14m soll es am dem Freibad gegenüber ligendem Ufer, an dem neben dem Tunnel stehendem Haus, geben . Die sicht war leider an dem Tag bescheiden und betrug nur ca. 3 meter. Also wer nach Kroatien unterwegs ist sollte dort mal halt machen. Nach Bled kommt man, wenn man nach dem Karawnkentunnel am Autobahnende gleich rechts abbiegt. Es gibt dort auch einen Campingplatz direkt am Bleder See, der See ist auf jeden Fall, auch für nicht Taucher, einen Besuch wert!!!

Also viel Spass und ´Gut Luft´ !!!
Wir waren dieses Wochenende einen Tagesausflug in die Soca! Die Tauchgänge wurden vom Tauchclub Pazifik (www.pazifik-kaernten.at) aus Kärnten organisiert und geführt. Der Tag teilte sich in zwei Tauchgängen: Beim ersten Tauchplatz angekommen sahen wir das erste Mal das Kristallklare Wasser und man konnte sogar schon die ersten Fische sehen! Bei diesem Anblick wollten wir sofort unser Tauchzeug anlegen und nur mehr abtauchen! Doch zuerst gab es ein Ausführliches Briefing wo der Zustieg sowie das spezielle verhalten beim Tauchen erörtert wurde. Nach dem Briefing machten wir uns fertig und auf den beschwerlichen zustieg zum Fluss. Nach einem kurzen Fußmarsch vom Parkplatz ging es noch ca. 50 m über einen kleinen Wanderweg zum Wasser! Dor angekommen konnten wir uns erst einmal im 10 Grad warmen Wasser abkühlen. Anschließend ging es auch schon in die Strömung! Als erstes tauchten wir gegen die Strömung in eine Schlucht wo man immer wieder in Verschnaufpausen einlegen konnte und dabei Forellen, Äschen und die Mamorataforellen beobachten konnten. Wir kämpften uns solange in den Canyon bis die Strömung zu stark wurde und es kein Weiterkommen mehr gab! Doch dieser weg war jeden Flossenschlag wert! So konnte man sich auf dem Rückweg von der Strömung durch die bis zu 9 Meter tiefe Schlucht treiben lassen und dabei beachtlich kapitale Fische beobachten! Nach 60 Minuten waren nicht nur unsere Kräfte aufgebraucht sondern auch unsere Luft sodass wir uns wieder auf den Weg zurück zum Auto machten! Nach diesem Erlebnis fragten wir uns ob es noch eine Steigerung geben könne? Einer derer Guides versprach uns, dass der Zweite Tauchplatz noch einmal schöner dafür aber auch Anstrengender sein würde! Dosch zuerst ging es nach Bovec auf ein Mittagessen. Beim zweiten Tauchplatz angekommen mussten wir uns zuerst einen Parkplatz suchen! Bei der Besichtigung dieses Tauchspots sahen wir das uns der Guide nicht Zuviel versprochen hatte! Das Wasser war noch klarer und die Strömung war noch um einiges stärker als beim ersten Tauchgang! Damit man auch hierbei zu dem eigentlichen Highlight einem kleinem Wasserfall vordringen kann wurde in der Zwischenzeit eine führungsleine gelegt an dem man sich gegen die Strömung hochzeihen konnte! Es war ein absoluter Traumtauchgang der jede Strapazen und Anstrengungen wert waren! Man fühlte sich wie in einem Süßwasseraquarium mit Forellen die in der Strömung spielend einen neugierig umkreisten! Unser Fazit ist das wir nächstes Mal wenn wir wieder in der Nähe sind diese Tauchgänge wiederholen wollen. Wir waren auch sehr froh das wir uns erfahrene Guides geholt haben den ohne die hätten wir die Einstiegspunkte nie gefunden und vor allem hätten wir es nie bis zu den absoluten Sehenswürdigkeiten geschafft!
Wir sind Ende August eher zufällig auf diese Tauchbasis in Piran, Slowenien, gestoßen. Sie befindet sich auf dem Campingplatz Fiesa und fällt in die Kategorie „klein aber fein“.
Piran ist ohne Zweifel eine der schönsten (wenigen) Küstenstädte Sloweniens, das ja generell nicht als typisches Taucherland bekannt ist. Was uns an der eher kleinen Tauchbasis besonders gefallen hat ist die Freundlichkeit und Gastfreundschaft der Basis-Crew (nach jedem Tauchgang gibt es Tee), die unkomplizierte Aufnahme (Ihr wollt tauchen – dann kommt doch morgen einfach vorbei) und das kleine aber sehr schöne Hausriff.
Eigentlich war Piran nur als Zwischenstopp auf dem Weg nach Kroatien geplant. Aber nachdem wir die Sharky Tauchbasis entdeckt hatten, haben wir spontan um einen Tag verlängert und waren direkt drei Mal tauchen. Ausgiebiger Tauchgang im Hausriff mit allerleih Fischen, Krebsen und sogar einem Seepferdchen. Dann Nachmittagstauchgang zu den „Wracks“ (es gibt hier mehrere nicht wirklich große Schiffe aber immerhin). Und abschließend ein sehr beeindruckender Nachttauchgang, wieder mit Seepferdchen, Konga und allem was das Mittelmeer so zu bieten hat.
Leihausrüstung ist in gutem Zustand und zu wirklich günstigen Preisen vorhanden. Die Basis gibt es erst seit Frühjahr 2012 und scheint bisher von noch nicht allzu vielen Tauchern entdeckt worden zu sein. Wer es gerne familiär mag, nicht unbedingt Wert auf einen perfekt durchorganisierten Tauchbetrieb legt und offen ist für Neues, ist hier absolut richtig. Auf dem Weg zum nächsten Tauchurlaub in Kroatien Zwischenstopp bei Sharky in Piran? Wir werden sicher wiederkommen :-)
In 2011 zog es uns in den Sommerferien nach Slovenien, genauer gesagt, nach Portoroz, gut 6 Stunden von München mit dem Auto entfernt. Nachdem nun der Tauerntunnel wieder zweispurig in beide Richtungen befahrbar ist, war unter der Woche gereist, nicht mit größeren Staus zu rechnen.
Nur die Preise für die Maut haben ganz gut zugeschlagen.

7,90 Euro für 10-Tagesvignette in Österreich, 20.- für die Sondermaut Tauerntunnel, 6,50€ für Karawankentunnel einfach und 15 Euro Maut für 1 Woche Autobahnmaut Slovenien plus 9,80 Euro für die Rückfahrt durch Italien via Triest-Palmanova-Tarvisio.

Fährt man hin und zurück über Italien, fallen dort knapp 20 Euro an Maut an und über Slovenien gefahren in Summe bei mehr als 7 Tagen Aufenthalt 43 Euro und die Strecke über Italien ist allerdings ca. 35 km länger, dafür aber durchgehend mindestens als zweispurige Autobahn bis hin nach Koper ausgebaut. Ich werde zukünftig von München aus nur noch über Tarvisio –Triest nach SLO oder HR fahren.

Aktuelle Spritpreise: A: 1, 47 Euro in St. Michael in der Stadt, auf der A10 1,59 Euro, In SLO 1,28 Euro und in Italien ca 1, 65 Euro für Euro95 Super.

In Portoroz kann ich das Tourist Büro direkt an der Uferpromenade in Höhe des Restaurants „Staro Sidro“ empfehlen, die helfen auch mit attraktiven Apartments in der Hauptsaison, so zahlten wir 75 Euro für ein 2-Schlafzimmeraprtment mit guter Ausstattung pro Nacht. In der Vor- oder Nachsaison bekommt man so ein Apartment schon für 50 Euro.

Tauchen war ich mit den PADI Nemo Divers in Portoroz, direkt am kleinen Hafen von St. Bernadin etwas nördlich vom „Innenstadtbereich“ Portoroz gelegen.

Ausfahrten fanden im August 2011 2x täglich mit dem Boot statt. Das Boot hat Platz für ca. 7 Tauchgäste und ist ein Sportboot mit hohen Wänden. Am Heck befindet sich eine schmale Badeleiter für den Wiedereinstieg und der Einstieg erfolgt ins Wasser ohne PTG, das wird erst im Wasser angezogen, man springt also komplett mit Bleigurt aufgerödelt ins Wasser und wirft sich das PTG mit Jacket und Automat funktionsfähig über.

Getaucht habe ich direkt unter der Küste nördlich der Kirche von Piran. Tauchtiefen dort max. 11 mtr, dafür aber fast immer eine Leichte Strömung in Richtung Süden.

Es gibt dort diverse Tauchplätze rund um Portoroz,, der Tauchplatz „Fiesa“ hat mir persönlich am besten gefallen, da sehr viel „Kleinfisch“ im Wasser und bedingt durch die Steinaufschüttung zum Küstenschutz gibt es dort zwischen den Steinen viele “Höhlen“, wo sich Lobster und andere Krebse gut verstecken können.

Die Sicht betrug Anfang August ca. 8-10 mtr und die Wassertemperatur ca. 24 Grad und wie immer bis jetzt bei mir in der Adria: Eine deutliche Sprungschicht bei ca. 11 mtr – schnatter….

Da wird man wieder zum Haubentaucher. Ach ja, Wracks liegen auch im Golf von Triest. Nemo Divers fährt diese auch an, nur an den Tagen, wo die Wracks angefahren wurden, waren wir anderweitig auf Achse. Schade – eine bessere Voraus-Kommunikation der Basis zur Tauchplatzplanung wäre schön gewesen.

Zur Basis an sich:

Klein, aber mit dem notwendigsten ausgestattet, für 25 Euro erhielt man 2011 einen Bootstauchgang mit Tank und Blei, der Landtauchgang wäre 15 Euro gewesen, nur der führt direkt am Hotel Bernadin vorbei und dort herrscht reger Bootsverkehr bis in Ufernähe.

Also nix Landtauchgänge, der Tauchspot wird basisseitig anscheinend, wenn überhaupt, für Nachttauchgänge genutzt.


All zu viele Tanks hat die Basis nicht, schätze mal 12 Stück, in der Regel 12er, bei max. 7 Gästen auf dem Boot reichen die auch völlig aus. Beim nächsten Mal nehme ich aber meinen eigenen Tank und Bleigurt mit, dann muss ich nicht immer einen neuen Gurt bauen. Und mit einen Buddy kann ich dann auch allein vom Ufer aus tauchen, so das slovenische Tauchgesetz. Mit Boje, klar, aber ohne Tauchbasis, und ohne teure „Solo“ Genehmigung wie in „Bürokroatien“.

Die Mitarbeiter der Basis sind nett und hilfsbereit, als Gast hörte man nie einen Streit unter den Mitarbeitern. Es herrschte immer eine ausgeglichene und ruhige nette Atmosphäre auf der Basis. Na gut: Pünktlich 10 Uhr in Slovenien ist nicht pünktlich 10 Uhr in Deutschland, da liegen schon einmal ein paar Minuten Abstand zwischen, aber das macht doch auch den Reiz dort aus, oder nicht? Ich bin im Urlaub und nicht auf der Arbeit, da kann es schon etwas ruhiger angehen.

Ich habe im Mittelmeer übrigens noch nie so viele Steckmuscheln – groß und klein – wie in der Bucht von Portoroz und Piran gesehen. Warum? Slovenien besitzt ein „Naturschutzgesetz, was das Absammeln von Steckmuscheln mit erheblichen Geldstrafen ahndet, man hört da so 1.000 Euro pro Muschel, wer erwischt wird.

Das Wetter, war wie immer, durchwachsen, Yugo, Gewitter, blauer Himmel, Regen, Sonnenschein, Wind, Wolken, Pulloverabende mit und ohne Regenschirm, aber auch sternenklare, warme Nächte mit Leoniden - alles drin in 10 Tagen. Nur kein Bora, der weht Gott sei Dank nur im Kvarner.

Preiswert ist auch Slovenien nicht mehr, ein Essen für 3 Erwachsene in normaler Qualität mit offenen Getränken schlägt schon mit knapp 20 Euro pro Person zu Buche.

Wer frischen „ganzen“ Fisch mag, bekommt ihn auch, zahlt aber dafür auch 15 – 25 Euro je nach Größe und Art des Fisches. Der Liter offenen Weines für 13 Euro ist auch nicht richtig preiswert zu nennen und der Strandeintritt von 35 Euro/Person und Tag ist vom Lido in Italien abgeguckt.

Die Pizzen sind typisch italienisch, dünn, aber lecker. Meine Favoriten bleiben allerdings Calamares (Ligne), gegrillte Sardinen, Cremschnitta und Gibanica, das ist eine gefüllte Apfelstrudelrolle. Und natürlich Sladoled, echtes Milcheis, ehrlich: besser als beim Italiener, meine ich.



Steckmuschel


Jerry - einer der Guides der Basis


Tauchplatz Piran


Die Tauchbasis am Hafen


Das logo


Das Boot


Tankecke


Die Trocknerecke


Am Steg


Der trocknet auch!


Papalinas


Strandliege gefällig?


Sieht nach Gewitter aus - oder?


Der Hafen vom Hotel Bernadin


Time to say ´good bye´.....

Nachdem schon lange keine Bericht mehr über Nemo Divers geschrieben wurde, obwohl ständig eine Menge Taucher aus allen Ländern auf dieser Basis zu finden sind, nun mal wieder ein Bericht.
Die Tauchbasis, beim Hotel Bernadin angesiedelt, ist klein aber fein.
Was ich schon voriges Jahr als sehr angenehm empfand und mir heuer wieder als nicht ganz selbstverstädnlich auffiel, ist die grosse Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft des Teams. Man fühlt sich sofort als Freund, wird einfach in die Tauchgemeinschaft aufgenommen, als ob man schon immer da war.
Getaucht wird mit Boot, auch Wünsche kann man äußern, z.B. Wracks ( in der Nähe sind die Maona Rossa,die Kec und die Hidrija)mit ein, zwei Gleichgesinnten wird dem Wunsch gerne entsprochen. Über die Leihausrüstung kann ich nichts sagen, aber sie macht einen sehr gepflegten Eindruck, ebenso das Boot mit dem die Tauchplätze angefahren werden. Bei Fiesa gibts immer wieder Neues zu entdecken, obwohl man nach einigen Tauchgängen meint, alles schon gesehen zu haben. Die Preise sind im sehr adäquaten Bereich, bei 5 Tauchgängen ist der 5. gratis, die Sicht ist unterschiedlich, aber dafür kann ja die Basis nichts.
Auf alle Fälle ist die Tauchbasis sehr empfehlenswert, auch für Taucher, die gerne ein bisschen individuell unterwegs sind und nicht immer nur am Flossenband des Guides hängen möchten. Ich war heuer eine Woche in Piran, es waren wunderschöne Tauchgänge, bis auf den letzten Tag, an dem ich mein Gerödel versenkt habe, ( zuwenig aufgeblasen, Crazy Diver eben )aber auch da hat mir das TEam, Jerney, Michael sofort geholfen.
Ganz liebe Grüße an das Nemo Team, komme heuer sicher noch zweimal runter, von Klagenfurt aus ist man in knapp zwei Stunden in Piran, die Autobahn geht ja bis Koper.
Bis bald
Peter
Sehr schön, aber auch sehr gefährlich!

Der STC entschloss sich kurzfristig einen Abstecher nach Slowenien zu machen, und zwar an den aus diversen Universumdokumentationen bekannten Fluss Soca.

Geographisch entspringt dieser Fluss in den Julischen Alpen in Slowenien, stellt einige Kilometer den Grenzfluss zwischen Italien und Slowenien dar und mündet in Italien (im italienischen heißt der Fluss übrigens Isonzo) nahe Monfalcone ins adriatische Meer. Traurige Berühmtheit erlangte der Isonzo im Ersten Weltkrieg, weil er von strategischer Bedeutung war und deshalb die dortige Region in ein heiß umkämpftes Gebiet verwandelte, wo viele Soldaten ihr Leben lassen mussten.

Unser Problem war, dass uns das Tauchgebiet dort relativ unbekannt war. Da wir also einen Vorstoß in ziemliches Neuland wagten und wir keinen problemlosen Ablauf dieses Wochenendes garantieren konnten, entschieden sich nur sieben Personen, von welchen sich nur drei ins Wasser wagten für diesen Ausflug.

Die Anreise ist an und für sich recht problemlos: Von Graz über die A2 nach Villach und weiter nach Arnoldstein, über die Grenze nach Italien bis nach Tarvisio. In Tarvisio verlässt man die Autobahn und fährt weiter in Richtung Slowenien Richtung Cave di Predil. Vorbei am Lago di Predil fährt man auf den Predilpaß auf dessen Höhe man die Grenze nach Slowenien überwindet. Von dort geht es nur mehr einige Kilometer über eine sehr romantische Bergstraße abwärts nach Bovec. Ein paar Kilometer außerhalb von Bovec befand sich unser Campinglatz.

Das Gebiet der Julischen Alpen ist landschaftlich wunderschön. Die vielen Täler sind von riesigen Berggipfeln überragt.

Der Campingplatz (Kamp Vodenca) liegt sehr schön und ist sehr gepflegt (saftiger grüner Rasen) und auch preislich sehr günstig (pro Nacht und Person € 13,-). Einzig die Sanitäranlagen, welche ebenfalls sehr gepflegt sind, sind mit nur zwei Toiletten und zwei Duschen (jeweils für Männer und Frauen) auf alle Fälle zu klein dimensioniert. Ein kleiner Kompressor zum Befüllen der Tauchgeräte stand auf dem Campingplatz ebenfalls bereit. Der Preis für die Luft mit € 1,- pro Liter ist allerdings schon sehr, sehr hoch, so wie die Preise für das Tauchen an sich auch (dazu komme ich etwas später).

Sascha, der dort ansässige Tauchguide, zeigte uns an diesem Wochenende zwei Tauchplätze in der Soca zu deren Erreichung wir jeweils ca. eine halbe Stunde mit dem Auto vom Campingplatz aus unterwegs waren. Der erste Platz lag im Süden des Campingplatzes. Die Strömung des Flusses ist an dieser Stelle nicht so stark, so dass es ein recht gemütlicher Tauchgang wurde. Einzig der Abstieg über ziemlich steile, zerklüftete Felsen stellte sich mit der kompletten Tauchausrüstung am Körper teilweise als sehr schwierig dar, weshalb er für Anfänger nicht geeignet ist. Im Wasser angekommen ließ man sich mit der Strömung ca. 700 m weit treiben. Sehr viele Fische säumten den Weg der Taucher, welche sich in den Nischen des engen Tales aufhielten. Hauptsächlich handelte es sich um Forellen, darunter auch die Marmurata, welche nur in der Soca ihr Vorkommen hat. Die Sichtweiten unter Wasser betrugen ca. 8 Meter. Am Ende des Tauchgangs erweiterte sich das Tal und man gelangte auf eine Sandbank, wo man bequem das Wasser verlassen konnte. Um die Straße zu erreichen, hieß es wieder ein paar Höhenmeter ziemlich steilen Weges zu überwinden. Dieser Tauchplatz kann, nachdem man eine einmalige Einführung eines Tauchguides erhalten hat, jederzeit, wenn es der Fluss zulässt, frei betaucht werden.

Der zweite Platz liegt nördlich des Campingplatzes, bei sich im wahrsten Sinne des Wortes die Geister scheiden. Allein der Abstieg ist ein Abenteuer. Da kein Weg zu dieser Stelle führt musste man sich anfangs durch steil abfallendes Dickicht schlagen. Hat man dieses einmal überwunden stößt man auf einen steil abfallenden spiegelglatten Felsen. Mit der kompletten Tauchausrüstung umgeschnallt überwindet man diesen am besten, indem man sich niedersetzt und einfach hinunter rutschen lässt. Das Tal des Flusses ist an dieser Stelle nur ca. zwei Meter breit und die Strömung ziemlich stark. Die Taucher stiegen ein und handelten sich nacheinander unter Wasser von einer strömungsfreien Nische zur nächsten. Diese sind teilweise jedoch so klein und eng, dass sie kaum Halt bieten. An einer Stelle konnte Mario nur mit Hilfe von Markus und Sascha aus der starken Strömung gezerrt werden. Bei diesem Tauchgang, welcher ca. fünfzig Minuten gedauert hat überwanden die drei Taucher ein langes Stück des engen Socatales mit reißender Strömung und sehr guter Sicht. Sie entdeckten dabei eine riesiges Exemplar einer Mamurata-Forelle von ca. 1,50 Metern Länge. Marios Kommentar nach dem Tauchgang war folgender: „Ich bin sehr froh, dass ich da wieder heil heraußen bin.“ Diese Worte aus Marios Mund geben einem schon zu denken. Dieser Platz darf, da er in einem Naturschutzgebiet liegt nur mit einem Guide betaucht werden. Auf Grund der Gefährlichkeit dieser Stelle ist dies auch sehr Sinnvoll.

Der Tauchguide verlangte für seine Führungstätigkeit für den ersten Platz pro Person € 50,- und den zweiten Platz pro Person € 60,-, was unserer Meinung nach übertrieben viel ist.

Der Gesamteindruck unserer Taucher von diesem Tauchgebiet ist ein sehr guter und Mario plant auf jeden Fall nächstes Jahr wieder eine Fahrt hier her, obwohl, wie bereits einmal bemerkt, das Gebiet für Anfänger absolut ungeeignet ist. Ein sehr schönes, wenn auch gefährliches und teures, Tauchvergnügen.

Ich habe in der Aprilausgabe der ´TAUCHEN´ den Bericht über Slowenien gelesen und vor einigen Tagen dort einen TG gemacht. Einen Tauchclub mit Kompressor gibt es in dem Freibad unterhalb der Burg. Die Leute dort sind sehr freundlich und hilfsbereit und sprechen Deutsch. Ich habe den TG mit Andrej ,der auch in dem Bericht in der Tauchen unter Flaschenfüllung am Bleder See angegeben ist, gemacht. Er kennt sich dort gut aus und konnte mir Hechte und Welse von ca. 80-100cm und riesen Karpfen zeigen und das alles im Freibadbereich, aber Vorsicht unter der Plattform von der Wasserrutsche liegen Holzstützen in denen viele Nägel stecken , auf den Anzug aufpassen !!!
Dort befinden sich auch die riesen Karpfen. 2 große Hechte haben an einer vorgelagerten Plattform auf uns gewartet und haben uns bis auf wenige Zentimeter näher kommen lassen. Unter dem Bootshaus und der daneben liegenden Seerosen am Eingang des Freibades befand sich jeweils ein großer Wels. Zwei kleine ´Wracks´ ein Ruderboot und ein auf dem See übliche ´Fähre´ gibt es auch noch. Über wetere Tauchplätze informiert man euch dort gerne.Laut aussage von Andrej lohnt es sich aber nur bis ca. 8-10meter darunter gibt es nichts zu sehen,an der Insel geht es bis ca. 30 meter und eine kleine Steilwand ca. 14m soll es am dem Freibad gegenüber ligendem Ufer, an dem neben dem Tunnel stehendem Haus, geben . Die sicht war leider an dem Tag bescheiden und betrug nur ca. 3 meter. Also wer nach Kroatien unterwegs ist sollte dort mal halt machen. Nach Bled kommt man, wenn man nach dem Karawnkentunnel am Autobahnende gleich rechts abbiegt. Es gibt dort auch einen Campingplatz direkt am Bleder See, der See ist auf jeden Fall, auch für nicht Taucher, einen Besuch wert!!!

Also viel Spass und ´Gut Luft´ !!!
Wir waren dieses Wochenende einen Tagesausflug in die Soca! Die Tauchgänge wurden vom Tauchclub Pazifik (www.pazifik-kaernten.at) aus Kärnten organisiert und geführt. Der Tag teilte sich in zwei Tauchgängen: Beim ersten Tauchplatz angekommen sahen wir das erste Mal das Kristallklare Wasser und man konnte sogar schon die ersten Fische sehen! Bei diesem Anblick wollten wir sofort unser Tauchzeug anlegen und nur mehr abtauchen! Doch zuerst gab es ein Ausführliches Briefing wo der Zustieg sowie das spezielle verhalten beim Tauchen erörtert wurde. Nach dem Briefing machten wir uns fertig und auf den beschwerlichen zustieg zum Fluss. Nach einem kurzen Fußmarsch vom Parkplatz ging es noch ca. 50 m über einen kleinen Wanderweg zum Wasser! Dor angekommen konnten wir uns erst einmal im 10 Grad warmen Wasser abkühlen. Anschließend ging es auch schon in die Strömung! Als erstes tauchten wir gegen die Strömung in eine Schlucht wo man immer wieder in Verschnaufpausen einlegen konnte und dabei Forellen, Äschen und die Mamorataforellen beobachten konnten. Wir kämpften uns solange in den Canyon bis die Strömung zu stark wurde und es kein Weiterkommen mehr gab! Doch dieser weg war jeden Flossenschlag wert! So konnte man sich auf dem Rückweg von der Strömung durch die bis zu 9 Meter tiefe Schlucht treiben lassen und dabei beachtlich kapitale Fische beobachten! Nach 60 Minuten waren nicht nur unsere Kräfte aufgebraucht sondern auch unsere Luft sodass wir uns wieder auf den Weg zurück zum Auto machten! Nach diesem Erlebnis fragten wir uns ob es noch eine Steigerung geben könne? Einer derer Guides versprach uns, dass der Zweite Tauchplatz noch einmal schöner dafür aber auch Anstrengender sein würde! Dosch zuerst ging es nach Bovec auf ein Mittagessen. Beim zweiten Tauchplatz angekommen mussten wir uns zuerst einen Parkplatz suchen! Bei der Besichtigung dieses Tauchspots sahen wir das uns der Guide nicht Zuviel versprochen hatte! Das Wasser war noch klarer und die Strömung war noch um einiges stärker als beim ersten Tauchgang! Damit man auch hierbei zu dem eigentlichen Highlight einem kleinem Wasserfall vordringen kann wurde in der Zwischenzeit eine führungsleine gelegt an dem man sich gegen die Strömung hochzeihen konnte! Es war ein absoluter Traumtauchgang der jede Strapazen und Anstrengungen wert waren! Man fühlte sich wie in einem Süßwasseraquarium mit Forellen die in der Strömung spielend einen neugierig umkreisten! Unser Fazit ist das wir nächstes Mal wenn wir wieder in der Nähe sind diese Tauchgänge wiederholen wollen. Wir waren auch sehr froh das wir uns erfahrene Guides geholt haben den ohne die hätten wir die Einstiegspunkte nie gefunden und vor allem hätten wir es nie bis zu den absoluten Sehenswürdigkeiten geschafft!

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