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Tauchen in Osttimor

Für Taucher ist Osttimor absolutes Neuland. Das Land wurde erst in diesem Jahrhundert unabhändig und braucht dringend Touristen. Man kann hier so ziemlich alles unter Wasser sehen was eben typisch für Asien ist. Neben den kleinen Tieren wie Froggfish, Seepferdchen & Co. gibt es zur richtige Jahreszeit auch die Big Fish wie Delfine, Wale, Haie, Schildkröten und Mantas. Nur wenige Airlines fliegen Osttimor an, die Anreise ist nicht unbeschwerlich.

Die letzten Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Hallo,
ich war von Oktober 2011 bis ende Februar 2012 für ein Divemasterinternship in der Tauchbasis Dive-Timor-Lorosaé in Osttimor. Um es vorweg zu nehmen: es war eine unglaubliche und einmalige Erfahrung!
Osttimor selber ist noch ein relativ junges Land, dass erst 2003 seine Unabhängigkeit erhalten hat. Dementsprechend scheint vieles etwas provisorisch zu sein, was mich allerdings nie störte sondern als erfrischendes Kontrastprogram zu den üblichen Touri-Destinations empfunden wurde.
Die Basis selber ist trotz des für Organisation schwierigen Umfeldes hoch professionell geführt und es gab während meines Aufenthaltes nicht ein Problem - sei es von einem Kunden, oder Mitarbeiter gewesen - das nicht mit einem Lächeln gelößt werden konnte. Dafür zuständig sind die zwei Besitzer Volker und Mark, sowie ein bis zwei Tauchlehrer, eventuell ein DM und viele immer-gut-gelaunte Timoresen.
Die confined open water Ausbildung wird im eigenen Pool durchgeführt, Flaschen sind unausgenommen neuwertig und die Leihausrüstung ebenfals in gutem Zustand.
Tauchen selber ist in Osttimor weltklasse. Aufgrund des doch niedrigen Entwicklungsstandes und der jetzt strikten Auflagen zum Umweltschutz seitens der Regierung gibt es keine Riff-Schäden durch Dynamitfischen o.ä. Entsprechend beeindruckend ist die Korallenvielfallt und Bewuchsdichte. Viele weitgereiste Taucher meinten zu mir noch nie etwas ähnliches auch nur annähernd gesehen zu haben. Es gibt gute Makro-Tauchplätze an denen man Mamor-Krabben, Frogfishes, Ghostpipfishes und Seepferdchen antrifft; beeindruckende Drop-offs und Riffe wo man Thunas, Barakudas, Trevallys, Haie und die üblichen Riffbewohner zu Gesicht bekommt. Mit etwas Glück kann man Duggongs sehen, Hochseehaie, Pelagische Rochen und mir selber ist sogar der Walhai zweimal vor die Linse geschwommen.
Die Tauchplätze in Osttimor werden meist mit dem Auto angefahren. Man rödelt an und steigt ins Wasser. Fast die gesamte Nordküste Timors ist aufgrund von steilem Gefälle (nach wenigen hundert Metern entfernt von der Küste zeigte der Sounder auf dem Boot meist Tiefen von über 500m) vom Land betauchbar. Ansonsten kann man mit Dive-Timor auch Ausfahrten mit dem eigenen Boot zu der Nachbarinsel Atauro buchen. Sichtweiten sind um die 30m - in der Regenzeit allerdings kann es deutlich schlechter sein. Seit einiger Zeit kann wer möchte seine Flaschen auch mit NITROX füllen lassen.
Der Basis angeschlossen ist die bekannteste Bar Osttimors ´Castaway-Bar´ in der es von leckeren Cocktails, bis hin zu guter international-cuisne und Livemusik alles gibt um sich zu entspannen. Inklusiv dabei ist der Blick durch die Palmen aufs Meer!
Ebenfalls managed Dive-Timor die DTL-Guesthouses; Bungalos und Bunkbedrooms zur Selbstverpflegung. Diese sind sehr sauber, mit Internet und TV ausgestattet und das Preis-Leistungsverhältnis ist für timoresische Bedingungengen wirklich gut.
Ein kleiner Wermutstropfen ist, dass aufgrund vieler Ausländer und der UN im Land die Preise vergleichsweise hoch sind.

Kurzum ist Osttimor - speziell, aber nicht nur, für individual Touristen - ein unvergessliches Erlebnis, bei dem man viele nette Leute in wunderschöner Landschaft trifft!

Internetpräsenz von Dive-Timor-Lorosaé: http://www.divetimor.com


thanks to Ash

Hallo Taucher.net-Community

ich will euch hier einmal einen Eindruck von einer Tauchbasis in einem recht unbekanntem Land vermitteln. Dive Timor Lorosae ist schon seit 2000 hier in Osttimor und versucht Tauchern einen ganz besonderen Flecken näher zu bringen.

Nun ist es aber leider so, dass Timor wenn überhaupt nur wegen Unruhen in den Schlagzeilen ist, weniger wegen der Tauchplaetze. Vielleicht kann ich das mit dem Bericht hier etwas ändern.

Ich bin hier zu dem abgelegenen Ort durch ein DM Intership bei DTL(Dive Timor Lorosae) gekommen. Meinen Divemaster habe ich beendet und nun werde ich die nächsten Monate hier noch verweilen und hoffentlich bald als Instructor ein teil von DTL sein.

Zu der Tauchbasis:
DTL ist unter der Leitung von Mark und seinem Manager Volker(seine Bilder seht unter Osttimor hier bei Taucher.net) Neben den beiden arbeiten ein paar Timoresen die sich um die Tanks und Ausruestung kuemmern,sowie ein weiterer Instructor. Daneben sind von Zeit zu Zeit DM Trainees wie mich hier anzutreffen und ein paar DM´s die ´aushilfstechnisch´ DTL zur Verfügung stehen wenn es am Wochenende mehr zu tuen gibt. Alle tauchen hier aus reiner Leidenschaft, denn ein bisschen Idealismus braucht man schon um eine Basis hier aufzumachen. Die vorwiegende Kundschaft sind zur Zeit die hier Stationierten AUS Army, UN Stuff und sonstige Polizeikräfte und Hilfskräfte.
´Urlauber´ oder Rucksacktouristen sind noch recht selten.
Zu der Austattung und Ausrüstung:
Die Basis hat ein eigenes Boot und wird bald auch über eine kleineres Speedboat verfügen. Die Ausleihausruestung ist in guten bis sehr gutem Zustand. Werkstatt, wasch und trocken Plätze für die Ausrüstung sind selbstverständlich vorhanden. Neben dem gibt es gemütliche Sitzgelegenheiten fuer´s Logbuch schreiben usw..
Und für das leibliche Wohl sorgt die in Osttimor bekannteste Bar ´Castaway Bar´ direkt an der Basis. Unterkünfte gibt es entweder direkt neben der Basis(Dili Beach Hotel) oder in den naechsten Monaten wahrscheinlich auch direkt an der Basis. Ansonsten Hotels in Dili, wobei DTL den Transfer vom Hotel zur Basis organisiert.

Zu den Tauchspots:
Man kann hier so ziemlich alles sehen was typisch für Asien ist. Neben den kleinen Sachen wie Froggfish, Seehorse & Co. gibts zur richtige Jahreszeit auch die BigFish. Delfine, Wale, Haie, Schildkröten, Mantas usw.. Ich kann da nur auf die Fotos vom Volker verweisen. Neben den bekannten Tauchplaetzen vor der Nordkueste von Osttimor, kann man fast überall tauchen wo man das Wasser erreicht und findet etwas neues. Vieles ist noch nicht entdeckt und auch wir erkunden immer wieder neue Spots. Neben den Shore Dives, ist das Tauchen rund um die Insel Atauro und Jacko das eigentliche Highlight von Osttimor. Viele der erfahrenen Tauchern die ich hier begleitet habe, haben Ihrer Meinung nach, mit die besten Dives ihres Lebens dort gehabt.

Zu Osttimor und der Anreise:
Osttimor war der erste Staat, der im 21. Jahrhundert unabhängig wurde und ist damit noch ziemlich im Aufbau. Die Timoresen sind ein sehr freundliches Volk und wann immer ich durchs Land gefahren bin, wurde ich mit winkenden Händen gegrüsst. Doch die Anreise ist zur Zeit noch etwas Kompliziert, da es nur 2 Airlines gibt die Osttimor anfliegen. Feuer jeden der dieses Land und die Unterwasserwelt hier erkunden möchte, kann ich nur empfehlen sich bei Volker oder Mark zu melden. Da das Buchen von Hotel und Flug von hier um einiges einfacher geht.

persönlicher Eindruck:
Wie gesagt ich habe hier ein DM Intership gemacht und ich bin voll zufrieden damit. Jeden der Interesse an so etwas hat, sollte Osttimor ins Auge fassen. Es hat etwas mit Abenteuer zu tun und es gibt hier viel zu entdecken. Gerade als DM Trainee habe ich hier die Chance gehabt wirklich als Guide zu arbeiten, weil für Office/Equipment arbeit DTL einen guten timoresischen Stuff hat. Was mir in meiner Ausbildung zum DM sehr zugute gekommen ist, da ich die Chance hat Erfahrung beim Tauchen zu sammeln. Vor allem kann ich aber die angenehme Atmosphäre hier hervorheben. Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft wird hier groß geschrieben. Jeder hilft einem wenn es ein Problem gibt, echte Teamarbeit.
Meine persönliche Konsequenz habe ich gezogen.. Ich bin ein paar Monate länger als geplant. Osttimor tauchen lohnt sich.

Fuer mehr Infos http:www.divetimor.com
Oder mein Blog über die Reise hier her http:weg.daquan.eu
Nachdem ich im September 2016 bereits 2 Wochen im Resort verbracht hatte, bin ich im Oktober 2018 zurückgekehrt um hier meinen Divemaster-Kurs zu absolvieren. Die folgenden insgesamt 4 Monate waren absolut unvergesslich, zirka 180 ausserordentlich erlebnisreiche Tauchgänge mit fantastischen Begegnungen, sowohl ober als auch unter Wasser. Das Resort: Schön und ruhig gelegen und zu Fuss in zirka 5 Minuten vom Pier zu erreichen. 4 saubere, zweckmässig und schick eingerichtete Bungalows im Eco Standard, einer davon mit Dusche. Moskitonetze und Ventilatoren sind vorhanden. Lage der Bungalows zirka 20-30 Meter vom Strand, wo nach belieben gebadet, geschnorchelt oder natürlich getaucht werden kann. Für Backpacker mit etwas kleinerem Budget werden in Kürze 3 neue Zweibettzimmer und ein Mehrbettzimmer mit Doppelstockbetten fertiggestellt sein. Die Komposttoiletten und Duschen (Bucket shower) sind sauber und hygienisch und erfüllen Ihren Zweck voll und ganz. Dank der Solaranlage gibt es fast 24 Std. am Tag Strom. Das Resort wird mit viel liebe geführt, die Besitzer Volker und Saffy sowie Managerin Sammy und Instruktor Marti legen sehr viel Wert auf eine familiäre und entspannte Atmosphäre und versuchen jeglichen Ansprüchen gerecht zu werden. Abends sitzt man gerne zusammen in gemütlicher Runde und es wird geschmaust, gespielt, geschwatzt und gelacht. Wer einfach nur relaxen will kann sich mit einem Buch in die Hängematte verkriechen. Die Angestellten sind allesamt sehr freundlich, hilfsbereit und zuvorkommend. Verpflegung: Tauchen macht hungrig und dementsprechend wird dem Essen viel Aufmerksamkeit geschenkt. Auf individuelle Wünsche wird so gut als möglich eingegangen. Vegetarisch, Vegan, allfällige Unverträglichkeiten, alles kein Problem. Die Frühstücksbrötchen kommen täglich frisch aus der dorfeigenen Bäckerei. Die Küche ist sehr varianten- und abwechslungsreich. Von raffiniert zubereitetem Fisch über Moussaka bis zu gelegentlichen Rindsrouladen mit Kartoffelbrei wurde alles aufgefahren was das Herz begehrt. Unvergesslich und unerreicht für mich sind das Auberginengemüse und die verschiedenen Curry's. Einmal in der Woche gab es Spaghetti, mein Lieblingstag. Je nach Saison und Verfügbarkeit werden lokale und frische Produkte bevorzugt. Da stört es auch überhaupt nicht dass es keine Speisekarte gibt. Als krönenden Abschluss oder als kleine Zwischenmahlzeit kann man sich am hausgemachtem Eis laben. Auch auf den Tagestouren hatten wir immer Reiseproviant mit auf dem Boot. Wie gut so ein Pfannkuchen mit Erdnussbutter und Marmelade nach einem gelungenen Tauchgang schmeckt, kann man in Worten nicht beschreiben. Die Insel: Die Menschen auf Atauro sind zurückhaltend und freundlich. Die christliche Religion spielt im täglichen Leben eine grosse Rolle. Da ich für zweieinhalb Monate bei einer Gastfamilie gelebt habe, bekam ich einen kleinen Einblick in die Community. Wasser ist sehr knapp, Strom nicht zu jeder Tageszeit verfügbar. Einkommensquellen sind rar, da auch der Tourismus Osttimor noch fast überhaupt nicht erreicht hat. Vorausschauend für die Zukunft wurde ein Grossteil der Riffe und Tauchspots zu geschützten Zonen erklärt (local managed marine areas). Schnorchler und Taucher zahlen eine geringe Gebühr von USD 2.- pro Besuch, das Geld geht direkt in die Communities. Wer Party sucht, wird hier nicht fündig. Dafür gibt es viel Ruhe und gelassene Inselbewohner die gerne Grüssen und viel Lächeln. Landessprache ist Tetun, auf der Insel werden auch noch andere lokale Sprachen gesprochen. Mit Indonesisch oder Portugiesisch kann man sich ebenfalls behelfen, einige sprechen auch Englisch. Die Insel ist stand Heute 2 x pro Woche per Fähre zu erreichen. Es fahren aber auch täglich Fischerboote oder je nach Nachfrage Wassertaxis. Ich empfehle dies im Voraus abzuklären. Das Resort wird hierzu gerne Auskunft geben und entsprechend organisieren. Wer nicht tauchen oder schnorcheln will, kann in den Hängematten vor sich hindösen, sich am Bücherregal bedienen, mit den Hunden oder Ziegen spielen, Strandspaziergänge unternehmen oder die Insel erkunden. Es gibt lokale guides welche gerne Touren zum höchsten Berg (999 M.ü.M) oder in einige abgelegene Dörfer durchführen. Der schönste Sandstrand ist im Norden, beliebt ist die zirka 5-6 stündige (Hin- und Rückweg) Wanderung nach Adara im Westen welche auch ohne guide möglich ist. Die einzige Strasse führt in knapp 12 Km vom sehr beschaulichen Hauptort in Vila über Beloi nach Biqueli. Die Strasse ist nicht asphaltiert und es gibt auch keinen Rollerverleih oder ähnliches. TukTuk oder Wanderschuhe sind also Trumpf. Fahrräder kann man im Resort ausleihen. Es gibt einige kleine Einkaufsläden in der Umgebung und jeden Samstag ist Markttag, welcher viele Einheimische aus den umliegenden Dörfern und aus der Hauptstadt anlockt. Zu empfehlen sind auch die kleinen Manufakturen welche schöne Puppen, Taschen, Schalen, Schmuck etc. herstellen. Dive Shop: Sehr professionell geführt. Leihausrüstung von Scubapro, teilweise brandneu. Alles wird regelmässig gepflegt und gewartet. Jackets und Shorties in allen Grössen vorhanden. Schnorchelausrüstung wird ebenfalls verliehen. In Kürze wird ein brandneues Aluminiumboot mit 2 leistungsstarken 75 PS Aussenbordmotoren in Betrieb genommen. Das bisherige Holzboot hat uns immer sehr gute Dienste geleistet, auch, bzw. gerade, wenn zwischendurch mal etwas rauere Verhältnisse auf See herrschten. Der Instruktor Marti nimmt sich sehr viel Zeit für seine Schüler. Bei ihm merkt man dass er diesen Job wirklich liebt. Die Feedbacks von unseren frisch gebackenen OWD's und AOWD's waren dementsprechend auch sehr gut und haben uns noch zusätzlich motiviert. Bis zum Divemaster werden alle Kurse angeboten. Mir wurde sehr viel abverlangt, etwas anderes hatte ich aber auch nicht erwartet und ist auf DM Level ein Muss. Ich habe so viel von Marti gelernt und werde einige unserer Tauchgänge bestimmt niemals vergessen. Ich hätte mir also keinen besseren Mentor wünschen können. Die beiden DM Saffy und Sammy sind perfekte Guides mit scharfem Blick und kennen sich bestens an den Riffen aus. Getaucht wird in kleinen Gruppen, die lokalen Riffe werden bereits ab 1 Person angefahren. Schnorchler sind ebenfalls stets Willkommen an Bord. Die Flaschen sind grosszügig gefüllt so dass auch Leute mit etwas höherem Luftverbrauch auf 1 Stunde Tauchzeit kommen. Unterwasserwelt: Wir waren so gut wie immer das einzige Tauchboot an den Spots! Und diese haben es in sich: Eine Korallenvielfalt die Seinesgleichen sucht. Die Biodiversität am Riff ist selbst für das Korallendreieck einzigartig. Unzählige Rifffische, an manchen Divesites tausende von Neonfusilieren und Rotzahn-Drückern, Seeschlangen, Skorpionfische, Muränen, Tunas, Makrelen, Barrakudas, Schildkröten etc. Mit ein bisschen Glück auch Adlerrochen, Büffelkopfpapageifische, Napoleons und Haie (Ammenhai, Hammerhai, Blacktips, Whitetips, Silvertips, graue Riffhaie). Ein Schnorchler hat kürzlich ein Dugong gesehen und auch Mola Mola wurden schon gesichtet. Fans von Crittern und Nudi's kommen ebenfalls voll auf Ihre Kosten. Alle guides haben fantastische Augen für Kleinzeug, und davon gibt es reichlich. Diese aufzuzählen würde aber nun wirklich den Rahmen sprengen. Lasst Euch unbedingt die Orang-Utan Krabbe zeigen, einfach grossartig! Wassertemperatur in der Regel zwischen 27-29 Grad. Sichtweiten bis zu 50 Meter sind keine Seltenheit. Das schlechteste was ich in der Regenzeit erlebt habe, waren vielleicht 10 Meter. Insgesamt zirka 20 Tauchspots rund um die Insel. Ich hatte das Glück dabei zu sein als wir neue Tauchspots erkundet haben, Tendenz also steigend. Die beiden Hausriffe werden in 2 Minuten mit dem Boot erreicht und sind atemberaubend schön! Sehr gesunde Korallen und spektakuläre Steilwände. Volker hat sich die perfekte Location für sein Resort ausgesucht. Des Weiteren werden Touren in den Süden, Norden sowie Westen angeboten. Allesamt traumhaft schön und uneingeschränkt empfehlenswert. Auf unseren Bootsfahrten sind wir mit beachtlicher Regelmässigkeit auf dutzende Delfine und Grindelwale gestossen und hatten ab und zu mal die Gelegenheit mit Diesen zu schnorcheln. Was für ein unvergessliches Erlebnis nachdem man schon 2 oder 3 brilliante Tauchgänge hinter sich hatte! Fazit: Wer abseits von Rudelbildungen und Massentourismus in familiärer Atmosphäre an spektakulären Spots tauchen will, ist hier genau am richtigen Ort. Die Korallen sind eine Wucht! Auch für Schnorchler oder Wasserscheue hat die Insel einiges zu bieten. Von der längeren Anreise aus Europa sollte man sich also nicht abschrecken lassen, es ist jede Reiseminute wert! Ich für meinen Teil werde definitiv nicht zum letzten mal diesen wunderschönen Ort besucht haben.
Atauro ist eine kleine Insel in East Timor, eines der 10 untouristischen Länder der Welt. Dementsprechend unberührt und wunderschön ist die Unterwasserwelt. Im Sommer hatte ich das Glück, 2 Monate auf dieser traumhaften Insel zu verbringen und kann nur davon schwärmen. Das Resort an sich ist super, es sind sowohl geräumige Bungalows mit eigener Dusche etc verfügbar, als auch Schlafsäle als sehr günstige Option. Das Essen ist abwechslungsreich- eine gute Mischung aus deutschem, afrikanischen und asiatischen Einflüssen, mit vegetarischen und veganen Optionen. Und nun zum Wichtigsten: das Tauchen ist schlicht unbeschreiblich, ich habe noch nie ein gesundes und diverses Riff gesehen. Eine unglaubliche Korallenvielfalt und Wände, die senkrecht bis hin zu 50+ Metern abfallen sorgen für eine filmreife Atmosphäre. Dazu kommt noch eine große Anzahl an verschiedenen Fischarten, Schildkröten und auch kleinere Organismen wie Nudibranches, Orangutan crabs und Porzellankrabben sind häufig zu finden. Und das waren nur die alltägöichen Sachen- etwas seltener, aber immer noch alle 2-3 Tauchgänge i.d.R kommt man auch in den Genuss von Riesenmuränen, Eagle rays, Haie (hauptsächlich graue Riffhaie, sind hier gerne etwas tiefer unterwegs), Oktopussen usw, und mit etwas mehr Glück kann man sogar Dugongs und Mola Mola finden. Das Team ist mit Besitzer Volker und Safi, Managerin Sam und Tauchlehrer Marti sehr professionell und hilfreich, man fühlt sich sofort wie zuhause. Ob Wanderungen rund um die Insel zu traumhaften Stränden, gelegentliche Pokerturniere oder Sonnenuntergangsfahrten mit dem Schiff und Bier, auch sonst gibst es immer was zu tun. Alles ind Allem: Auf nach Atauro, solange es noch so traumhaft und unberührt ist, der Weg dorthin zahlt sich auf jedenfall aus!
Hallo zusammen.
So wie schon meine Vorschreiber war auch ich letztes Jahr von August bis Dezember zu einem Divemaster Internship und dem ICD für 5 Monate in Dili bei DTL. Ich will hier auch mal kurz meine Eindrücke schildern, denn es war eine besondere Erfahrung.

Zur Unterwasserwelt haben sich meine Vorschreiber ja schon ausführlich geäussert, ich kann deren Schilderungen nur vollumfänglich unterschreiben. Die Unterwasser- Flora und Fauna ist der Wahnsinn. Die lokalen Tauchplätze an den Stränden nahe der Hauptstadt Dili sind schon sehr toll, auch weil sie einfach auf wenigen Kilometern wahnsinnig unterschiedlich sind. Von unberührten Korallengärten, wie dem ´Back of Christo Rey´ (wo schon Hammerhaie und sogar ein Wahlhai gesehen worden sind), über das Pier mit den vielen Nacktschnecken, Octopoden, Drachenköpfen, riesigen Süßlippen und bis zu 40-50 Exemplare umfassenden Fledermausschulen, bis hin zum Makroparadies ´Tasi Tolu´. Letzteres hat mich besonders beeindruckt. Ich habe dort an die 50 TG gemacht und dieser Tauchplatz wurde nie langweilig, da er sich von den dort befindlichen Arten Tag für Tag verändert. Dort habe ich glaube ich die ganze Bandbreite gesehen, was es so gibt: Seepferdchen, diverse Seenadeln, Anglerfische, Tigershrimp, (seltene) (Nackt)schnecken, wie die SolarPower Slug, usw, usw (ich kann das alles gar nicht aufführen hier!). Highlight war dann der Flamboyant Cuttlefish (Prachtsepia). Auch Dugongs lassen oftmals dort blicken. Eines der schönsten Erlebnisse am Dili Rock war ein Ammenhai.

Vor der Hauptstadt ist dann noch die per Boot erreichbare, vorgelagerte Insel Atauro. Sagenhafte Steilwände mit unberührtestem Korallenbewuchs, auf der Fahrt dorthin trifft man öfter auf Delfine und Schulen von Grindwalen. Nur wenige Fahrminuten vom Hafen aus gibt es noch ein Offshore Pinnacle (min 17m) an dem ich bei meinen Tauchgängen immer Riffhaie gesehen habe.

Ausserhalb der Hauptstadt Dili werden mit dem Auto auch Coasttrips gemacht. Bei diesen geht es per Tagestour um die 50 km aus der Hauptstadt raus und es werden 2 TG gemacht. Die Riffe dort sind unbeschreiblich. Ich werde so etwas wohl nicht mehr so schnell zu sehen bekommen! Bei meinem Visarun nach Bali incl. Nusa Penida/ Nusa Lembongan war mir bezüglich Korallen dann echt schon langweilig! Besonders schön sind diese Coasttrips auch, weil man etwas vom LAnd ausserhalb der Hauptstadt sieht. Schon nach dem Überqueren des ersten Hügels aus der Hauptstadt heraus fühlt es sich an wie in eine fremde unberührte Welt gebeamt. Eine beeindruckende Erfahrung! Leider hab ich Überwasser leider keine größeren Touren gemacht, aber für jemanden, der nicht nur Tauchen sondern auch ungewöhnliches Land ´erforschen´ will, für den hat Osttimor einiges zu bieten.

Zur Tauchbasis selbst kann ich nur sagen, dass das Team dort super nette Leute sind und mir eine wahnsinnig gute/ fachlich qualifizierte Ausbildung ermöglicht haben. Bezüglich dessen habe ich mit DTL eine super Wahl getroffen! Die Tauchlehrer, Guides, Office- Mädels und auch die Fahrer/ Staff war sehr motiviert alles zur Zufriedenheit der Gäste zu erfüllen. Auch auf die Equipment- Wartung wird ein gutes Auge gelegt, das Leihequipment, Kompressor etc. sind alle in einwandfreiem Zustand. Trotz der logistisch schwierigen Lage (Übersee- Container aus Indonesien brauchen teilweise mehrere Wochen länger, als eigentlich von der Reederei versprochen) kommt auch immer wieder neues Equipment an. Zu den Resort- Zimmern kann ich nicht allzu viel sagen, da ich in der Staff- WG gewohnt habe, man kann eben nicht von einer 5 Sterne Unterkunft ausgehen, aber das was ich so gesehen habe, war top in Ordnung, tägliche Reinigung etc.

Das Essen in der angegliederten Castaway Bar ist schmackhaft und abwechslungsreich (asiatisch, Pizza und Pasta, sogar sehr leckere Schnitzel gibt es dort), auch in der näheren Umgebung gibt es weitere Restaurants, von einfacher bis gehoben.

Was ich hier aber noch sagen muss: Wer eine einsame Insel erwartet, so a la Malediven mit Sandstrand direkt vor dem Appartment, ist in Dili falsch. Dili ist die Hauptstadt des Landes, also nicht gerade die allerruhigste Gegend. Aber das Taucherlebnis macht das alles wett! Und wenn man mal seine Ruhe braucht, wie oben geschrieben, die gibt´s sofort nach dem nächsten Hügel ;-)

So, wer jetzt Interesse hat dieses tolle Land zu besuchen: Die Anreise über Bali ist halt etwas tricky, man muss in Bali übernachten. Wenn man über Singapur fliegt, könnte man es in einem Abwasch schaffen, weiß ich aber nicht sicher. Seit Anfang des Jahres kann man in Deutschland ein Komplettpaket buchen: http://www.unterwasser.de/news/artikel/destination-fuer-abenteurer-und-entdecker?fb_action_ids=10202226412836389&fb_action_types=og.likes&fb_source=aggregation&fb_aggregation_id=288381481237582

Ansonsten, wenn jemand Kontakt zur Tauchbasis aufnehmen will, schreibt mir eine Nachricht, ich kann euch die Email des dt. Basenmitbesitzers Volker zukommen lassen.

Und ein Video mit meinen Bildern hab ich auch noch (bedenkt, dass ich dort arbeiten war, viele Highlights hatte ich keine Kamera dabei):

http://www.youtube.com/watch?v=FS52vDbH0Uo
Hallo,
ich war von Oktober 2011 bis ende Februar 2012 für ein Divemasterinternship in der Tauchbasis Dive-Timor-Lorosaé in Osttimor. Um es vorweg zu nehmen: es war eine unglaubliche und einmalige Erfahrung!
Osttimor selber ist noch ein relativ junges Land, dass erst 2003 seine Unabhängigkeit erhalten hat. Dementsprechend scheint vieles etwas provisorisch zu sein, was mich allerdings nie störte sondern als erfrischendes Kontrastprogram zu den üblichen Touri-Destinations empfunden wurde.
Die Basis selber ist trotz des für Organisation schwierigen Umfeldes hoch professionell geführt und es gab während meines Aufenthaltes nicht ein Problem - sei es von einem Kunden, oder Mitarbeiter gewesen - das nicht mit einem Lächeln gelößt werden konnte. Dafür zuständig sind die zwei Besitzer Volker und Mark, sowie ein bis zwei Tauchlehrer, eventuell ein DM und viele immer-gut-gelaunte Timoresen.
Die confined open water Ausbildung wird im eigenen Pool durchgeführt, Flaschen sind unausgenommen neuwertig und die Leihausrüstung ebenfals in gutem Zustand.
Tauchen selber ist in Osttimor weltklasse. Aufgrund des doch niedrigen Entwicklungsstandes und der jetzt strikten Auflagen zum Umweltschutz seitens der Regierung gibt es keine Riff-Schäden durch Dynamitfischen o.ä. Entsprechend beeindruckend ist die Korallenvielfallt und Bewuchsdichte. Viele weitgereiste Taucher meinten zu mir noch nie etwas ähnliches auch nur annähernd gesehen zu haben. Es gibt gute Makro-Tauchplätze an denen man Mamor-Krabben, Frogfishes, Ghostpipfishes und Seepferdchen antrifft; beeindruckende Drop-offs und Riffe wo man Thunas, Barakudas, Trevallys, Haie und die üblichen Riffbewohner zu Gesicht bekommt. Mit etwas Glück kann man Duggongs sehen, Hochseehaie, Pelagische Rochen und mir selber ist sogar der Walhai zweimal vor die Linse geschwommen.
Die Tauchplätze in Osttimor werden meist mit dem Auto angefahren. Man rödelt an und steigt ins Wasser. Fast die gesamte Nordküste Timors ist aufgrund von steilem Gefälle (nach wenigen hundert Metern entfernt von der Küste zeigte der Sounder auf dem Boot meist Tiefen von über 500m) vom Land betauchbar. Ansonsten kann man mit Dive-Timor auch Ausfahrten mit dem eigenen Boot zu der Nachbarinsel Atauro buchen. Sichtweiten sind um die 30m - in der Regenzeit allerdings kann es deutlich schlechter sein. Seit einiger Zeit kann wer möchte seine Flaschen auch mit NITROX füllen lassen.
Der Basis angeschlossen ist die bekannteste Bar Osttimors ´Castaway-Bar´ in der es von leckeren Cocktails, bis hin zu guter international-cuisne und Livemusik alles gibt um sich zu entspannen. Inklusiv dabei ist der Blick durch die Palmen aufs Meer!
Ebenfalls managed Dive-Timor die DTL-Guesthouses; Bungalos und Bunkbedrooms zur Selbstverpflegung. Diese sind sehr sauber, mit Internet und TV ausgestattet und das Preis-Leistungsverhältnis ist für timoresische Bedingungengen wirklich gut.
Ein kleiner Wermutstropfen ist, dass aufgrund vieler Ausländer und der UN im Land die Preise vergleichsweise hoch sind.

Kurzum ist Osttimor - speziell, aber nicht nur, für individual Touristen - ein unvergessliches Erlebnis, bei dem man viele nette Leute in wunderschöner Landschaft trifft!

Internetpräsenz von Dive-Timor-Lorosaé: http://www.divetimor.com


thanks to Ash

Hallo Taucher.net-Community

ich will euch hier einmal einen Eindruck von einer Tauchbasis in einem recht unbekanntem Land vermitteln. Dive Timor Lorosae ist schon seit 2000 hier in Osttimor und versucht Tauchern einen ganz besonderen Flecken näher zu bringen.

Nun ist es aber leider so, dass Timor wenn überhaupt nur wegen Unruhen in den Schlagzeilen ist, weniger wegen der Tauchplaetze. Vielleicht kann ich das mit dem Bericht hier etwas ändern.

Ich bin hier zu dem abgelegenen Ort durch ein DM Intership bei DTL(Dive Timor Lorosae) gekommen. Meinen Divemaster habe ich beendet und nun werde ich die nächsten Monate hier noch verweilen und hoffentlich bald als Instructor ein teil von DTL sein.

Zu der Tauchbasis:
DTL ist unter der Leitung von Mark und seinem Manager Volker(seine Bilder seht unter Osttimor hier bei Taucher.net) Neben den beiden arbeiten ein paar Timoresen die sich um die Tanks und Ausruestung kuemmern,sowie ein weiterer Instructor. Daneben sind von Zeit zu Zeit DM Trainees wie mich hier anzutreffen und ein paar DM´s die ´aushilfstechnisch´ DTL zur Verfügung stehen wenn es am Wochenende mehr zu tuen gibt. Alle tauchen hier aus reiner Leidenschaft, denn ein bisschen Idealismus braucht man schon um eine Basis hier aufzumachen. Die vorwiegende Kundschaft sind zur Zeit die hier Stationierten AUS Army, UN Stuff und sonstige Polizeikräfte und Hilfskräfte.
´Urlauber´ oder Rucksacktouristen sind noch recht selten.
Zu der Austattung und Ausrüstung:
Die Basis hat ein eigenes Boot und wird bald auch über eine kleineres Speedboat verfügen. Die Ausleihausruestung ist in guten bis sehr gutem Zustand. Werkstatt, wasch und trocken Plätze für die Ausrüstung sind selbstverständlich vorhanden. Neben dem gibt es gemütliche Sitzgelegenheiten fuer´s Logbuch schreiben usw..
Und für das leibliche Wohl sorgt die in Osttimor bekannteste Bar ´Castaway Bar´ direkt an der Basis. Unterkünfte gibt es entweder direkt neben der Basis(Dili Beach Hotel) oder in den naechsten Monaten wahrscheinlich auch direkt an der Basis. Ansonsten Hotels in Dili, wobei DTL den Transfer vom Hotel zur Basis organisiert.

Zu den Tauchspots:
Man kann hier so ziemlich alles sehen was typisch für Asien ist. Neben den kleinen Sachen wie Froggfish, Seehorse & Co. gibts zur richtige Jahreszeit auch die BigFish. Delfine, Wale, Haie, Schildkröten, Mantas usw.. Ich kann da nur auf die Fotos vom Volker verweisen. Neben den bekannten Tauchplaetzen vor der Nordkueste von Osttimor, kann man fast überall tauchen wo man das Wasser erreicht und findet etwas neues. Vieles ist noch nicht entdeckt und auch wir erkunden immer wieder neue Spots. Neben den Shore Dives, ist das Tauchen rund um die Insel Atauro und Jacko das eigentliche Highlight von Osttimor. Viele der erfahrenen Tauchern die ich hier begleitet habe, haben Ihrer Meinung nach, mit die besten Dives ihres Lebens dort gehabt.

Zu Osttimor und der Anreise:
Osttimor war der erste Staat, der im 21. Jahrhundert unabhängig wurde und ist damit noch ziemlich im Aufbau. Die Timoresen sind ein sehr freundliches Volk und wann immer ich durchs Land gefahren bin, wurde ich mit winkenden Händen gegrüsst. Doch die Anreise ist zur Zeit noch etwas Kompliziert, da es nur 2 Airlines gibt die Osttimor anfliegen. Feuer jeden der dieses Land und die Unterwasserwelt hier erkunden möchte, kann ich nur empfehlen sich bei Volker oder Mark zu melden. Da das Buchen von Hotel und Flug von hier um einiges einfacher geht.

persönlicher Eindruck:
Wie gesagt ich habe hier ein DM Intership gemacht und ich bin voll zufrieden damit. Jeden der Interesse an so etwas hat, sollte Osttimor ins Auge fassen. Es hat etwas mit Abenteuer zu tun und es gibt hier viel zu entdecken. Gerade als DM Trainee habe ich hier die Chance gehabt wirklich als Guide zu arbeiten, weil für Office/Equipment arbeit DTL einen guten timoresischen Stuff hat. Was mir in meiner Ausbildung zum DM sehr zugute gekommen ist, da ich die Chance hat Erfahrung beim Tauchen zu sammeln. Vor allem kann ich aber die angenehme Atmosphäre hier hervorheben. Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft wird hier groß geschrieben. Jeder hilft einem wenn es ein Problem gibt, echte Teamarbeit.
Meine persönliche Konsequenz habe ich gezogen.. Ich bin ein paar Monate länger als geplant. Osttimor tauchen lohnt sich.

Fuer mehr Infos http:www.divetimor.com
Oder mein Blog über die Reise hier her http:weg.daquan.eu
Nachdem ich im September 2016 bereits 2 Wochen im Resort verbracht hatte, bin ich im Oktober 2018 zurückgekehrt um hier meinen Divemaster-Kurs zu absolvieren. Die folgenden insgesamt 4 Monate waren absolut unvergesslich, zirka 180 ausserordentlich erlebnisreiche Tauchgänge mit fantastischen Begegnungen, sowohl ober als auch unter Wasser. Das Resort: Schön und ruhig gelegen und zu Fuss in zirka 5 Minuten vom Pier zu erreichen. 4 saubere, zweckmässig und schick eingerichtete Bungalows im Eco Standard, einer davon mit Dusche. Moskitonetze und Ventilatoren sind vorhanden. Lage der Bungalows zirka 20-30 Meter vom Strand, wo nach belieben gebadet, geschnorchelt oder natürlich getaucht werden kann. Für Backpacker mit etwas kleinerem Budget werden in Kürze 3 neue Zweibettzimmer und ein Mehrbettzimmer mit Doppelstockbetten fertiggestellt sein. Die Komposttoiletten und Duschen (Bucket shower) sind sauber und hygienisch und erfüllen Ihren Zweck voll und ganz. Dank der Solaranlage gibt es fast 24 Std. am Tag Strom. Das Resort wird mit viel liebe geführt, die Besitzer Volker und Saffy sowie Managerin Sammy und Instruktor Marti legen sehr viel Wert auf eine familiäre und entspannte Atmosphäre und versuchen jeglichen Ansprüchen gerecht zu werden. Abends sitzt man gerne zusammen in gemütlicher Runde und es wird geschmaust, gespielt, geschwatzt und gelacht. Wer einfach nur relaxen will kann sich mit einem Buch in die Hängematte verkriechen. Die Angestellten sind allesamt sehr freundlich, hilfsbereit und zuvorkommend. Verpflegung: Tauchen macht hungrig und dementsprechend wird dem Essen viel Aufmerksamkeit geschenkt. Auf individuelle Wünsche wird so gut als möglich eingegangen. Vegetarisch, Vegan, allfällige Unverträglichkeiten, alles kein Problem. Die Frühstücksbrötchen kommen täglich frisch aus der dorfeigenen Bäckerei. Die Küche ist sehr varianten- und abwechslungsreich. Von raffiniert zubereitetem Fisch über Moussaka bis zu gelegentlichen Rindsrouladen mit Kartoffelbrei wurde alles aufgefahren was das Herz begehrt. Unvergesslich und unerreicht für mich sind das Auberginengemüse und die verschiedenen Curry's. Einmal in der Woche gab es Spaghetti, mein Lieblingstag. Je nach Saison und Verfügbarkeit werden lokale und frische Produkte bevorzugt. Da stört es auch überhaupt nicht dass es keine Speisekarte gibt. Als krönenden Abschluss oder als kleine Zwischenmahlzeit kann man sich am hausgemachtem Eis laben. Auch auf den Tagestouren hatten wir immer Reiseproviant mit auf dem Boot. Wie gut so ein Pfannkuchen mit Erdnussbutter und Marmelade nach einem gelungenen Tauchgang schmeckt, kann man in Worten nicht beschreiben. Die Insel: Die Menschen auf Atauro sind zurückhaltend und freundlich. Die christliche Religion spielt im täglichen Leben eine grosse Rolle. Da ich für zweieinhalb Monate bei einer Gastfamilie gelebt habe, bekam ich einen kleinen Einblick in die Community. Wasser ist sehr knapp, Strom nicht zu jeder Tageszeit verfügbar. Einkommensquellen sind rar, da auch der Tourismus Osttimor noch fast überhaupt nicht erreicht hat. Vorausschauend für die Zukunft wurde ein Grossteil der Riffe und Tauchspots zu geschützten Zonen erklärt (local managed marine areas). Schnorchler und Taucher zahlen eine geringe Gebühr von USD 2.- pro Besuch, das Geld geht direkt in die Communities. Wer Party sucht, wird hier nicht fündig. Dafür gibt es viel Ruhe und gelassene Inselbewohner die gerne Grüssen und viel Lächeln. Landessprache ist Tetun, auf der Insel werden auch noch andere lokale Sprachen gesprochen. Mit Indonesisch oder Portugiesisch kann man sich ebenfalls behelfen, einige sprechen auch Englisch. Die Insel ist stand Heute 2 x pro Woche per Fähre zu erreichen. Es fahren aber auch täglich Fischerboote oder je nach Nachfrage Wassertaxis. Ich empfehle dies im Voraus abzuklären. Das Resort wird hierzu gerne Auskunft geben und entsprechend organisieren. Wer nicht tauchen oder schnorcheln will, kann in den Hängematten vor sich hindösen, sich am Bücherregal bedienen, mit den Hunden oder Ziegen spielen, Strandspaziergänge unternehmen oder die Insel erkunden. Es gibt lokale guides welche gerne Touren zum höchsten Berg (999 M.ü.M) oder in einige abgelegene Dörfer durchführen. Der schönste Sandstrand ist im Norden, beliebt ist die zirka 5-6 stündige (Hin- und Rückweg) Wanderung nach Adara im Westen welche auch ohne guide möglich ist. Die einzige Strasse führt in knapp 12 Km vom sehr beschaulichen Hauptort in Vila über Beloi nach Biqueli. Die Strasse ist nicht asphaltiert und es gibt auch keinen Rollerverleih oder ähnliches. TukTuk oder Wanderschuhe sind also Trumpf. Fahrräder kann man im Resort ausleihen. Es gibt einige kleine Einkaufsläden in der Umgebung und jeden Samstag ist Markttag, welcher viele Einheimische aus den umliegenden Dörfern und aus der Hauptstadt anlockt. Zu empfehlen sind auch die kleinen Manufakturen welche schöne Puppen, Taschen, Schalen, Schmuck etc. herstellen. Dive Shop: Sehr professionell geführt. Leihausrüstung von Scubapro, teilweise brandneu. Alles wird regelmässig gepflegt und gewartet. Jackets und Shorties in allen Grössen vorhanden. Schnorchelausrüstung wird ebenfalls verliehen. In Kürze wird ein brandneues Aluminiumboot mit 2 leistungsstarken 75 PS Aussenbordmotoren in Betrieb genommen. Das bisherige Holzboot hat uns immer sehr gute Dienste geleistet, auch, bzw. gerade, wenn zwischendurch mal etwas rauere Verhältnisse auf See herrschten. Der Instruktor Marti nimmt sich sehr viel Zeit für seine Schüler. Bei ihm merkt man dass er diesen Job wirklich liebt. Die Feedbacks von unseren frisch gebackenen OWD's und AOWD's waren dementsprechend auch sehr gut und haben uns noch zusätzlich motiviert. Bis zum Divemaster werden alle Kurse angeboten. Mir wurde sehr viel abverlangt, etwas anderes hatte ich aber auch nicht erwartet und ist auf DM Level ein Muss. Ich habe so viel von Marti gelernt und werde einige unserer Tauchgänge bestimmt niemals vergessen. Ich hätte mir also keinen besseren Mentor wünschen können. Die beiden DM Saffy und Sammy sind perfekte Guides mit scharfem Blick und kennen sich bestens an den Riffen aus. Getaucht wird in kleinen Gruppen, die lokalen Riffe werden bereits ab 1 Person angefahren. Schnorchler sind ebenfalls stets Willkommen an Bord. Die Flaschen sind grosszügig gefüllt so dass auch Leute mit etwas höherem Luftverbrauch auf 1 Stunde Tauchzeit kommen. Unterwasserwelt: Wir waren so gut wie immer das einzige Tauchboot an den Spots! Und diese haben es in sich: Eine Korallenvielfalt die Seinesgleichen sucht. Die Biodiversität am Riff ist selbst für das Korallendreieck einzigartig. Unzählige Rifffische, an manchen Divesites tausende von Neonfusilieren und Rotzahn-Drückern, Seeschlangen, Skorpionfische, Muränen, Tunas, Makrelen, Barrakudas, Schildkröten etc. Mit ein bisschen Glück auch Adlerrochen, Büffelkopfpapageifische, Napoleons und Haie (Ammenhai, Hammerhai, Blacktips, Whitetips, Silvertips, graue Riffhaie). Ein Schnorchler hat kürzlich ein Dugong gesehen und auch Mola Mola wurden schon gesichtet. Fans von Crittern und Nudi's kommen ebenfalls voll auf Ihre Kosten. Alle guides haben fantastische Augen für Kleinzeug, und davon gibt es reichlich. Diese aufzuzählen würde aber nun wirklich den Rahmen sprengen. Lasst Euch unbedingt die Orang-Utan Krabbe zeigen, einfach grossartig! Wassertemperatur in der Regel zwischen 27-29 Grad. Sichtweiten bis zu 50 Meter sind keine Seltenheit. Das schlechteste was ich in der Regenzeit erlebt habe, waren vielleicht 10 Meter. Insgesamt zirka 20 Tauchspots rund um die Insel. Ich hatte das Glück dabei zu sein als wir neue Tauchspots erkundet haben, Tendenz also steigend. Die beiden Hausriffe werden in 2 Minuten mit dem Boot erreicht und sind atemberaubend schön! Sehr gesunde Korallen und spektakuläre Steilwände. Volker hat sich die perfekte Location für sein Resort ausgesucht. Des Weiteren werden Touren in den Süden, Norden sowie Westen angeboten. Allesamt traumhaft schön und uneingeschränkt empfehlenswert. Auf unseren Bootsfahrten sind wir mit beachtlicher Regelmässigkeit auf dutzende Delfine und Grindelwale gestossen und hatten ab und zu mal die Gelegenheit mit Diesen zu schnorcheln. Was für ein unvergessliches Erlebnis nachdem man schon 2 oder 3 brilliante Tauchgänge hinter sich hatte! Fazit: Wer abseits von Rudelbildungen und Massentourismus in familiärer Atmosphäre an spektakulären Spots tauchen will, ist hier genau am richtigen Ort. Die Korallen sind eine Wucht! Auch für Schnorchler oder Wasserscheue hat die Insel einiges zu bieten. Von der längeren Anreise aus Europa sollte man sich also nicht abschrecken lassen, es ist jede Reiseminute wert! Ich für meinen Teil werde definitiv nicht zum letzten mal diesen wunderschönen Ort besucht haben.
Atauro ist eine kleine Insel in East Timor, eines der 10 untouristischen Länder der Welt. Dementsprechend unberührt und wunderschön ist die Unterwasserwelt. Im Sommer hatte ich das Glück, 2 Monate auf dieser traumhaften Insel zu verbringen und kann nur davon schwärmen. Das Resort an sich ist super, es sind sowohl geräumige Bungalows mit eigener Dusche etc verfügbar, als auch Schlafsäle als sehr günstige Option. Das Essen ist abwechslungsreich- eine gute Mischung aus deutschem, afrikanischen und asiatischen Einflüssen, mit vegetarischen und veganen Optionen. Und nun zum Wichtigsten: das Tauchen ist schlicht unbeschreiblich, ich habe noch nie ein gesundes und diverses Riff gesehen. Eine unglaubliche Korallenvielfalt und Wände, die senkrecht bis hin zu 50+ Metern abfallen sorgen für eine filmreife Atmosphäre. Dazu kommt noch eine große Anzahl an verschiedenen Fischarten, Schildkröten und auch kleinere Organismen wie Nudibranches, Orangutan crabs und Porzellankrabben sind häufig zu finden. Und das waren nur die alltägöichen Sachen- etwas seltener, aber immer noch alle 2-3 Tauchgänge i.d.R kommt man auch in den Genuss von Riesenmuränen, Eagle rays, Haie (hauptsächlich graue Riffhaie, sind hier gerne etwas tiefer unterwegs), Oktopussen usw, und mit etwas mehr Glück kann man sogar Dugongs und Mola Mola finden. Das Team ist mit Besitzer Volker und Safi, Managerin Sam und Tauchlehrer Marti sehr professionell und hilfreich, man fühlt sich sofort wie zuhause. Ob Wanderungen rund um die Insel zu traumhaften Stränden, gelegentliche Pokerturniere oder Sonnenuntergangsfahrten mit dem Schiff und Bier, auch sonst gibst es immer was zu tun. Alles ind Allem: Auf nach Atauro, solange es noch so traumhaft und unberührt ist, der Weg dorthin zahlt sich auf jedenfall aus!

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