Hallo zusammen!Waren vom 12.-22.09.05 in der Sub- ...
Hallo zusammen!
Waren vom 12.-22.09.05 in der Sub-Aqua Basis im Utopia, El Quseir.
Zum Hotel wurde schon genug geschrieben: einfach aber gut und die Verpflegung für ein drei-Sterne Haus sogar hervorragend.
Leider hatten wir in der Sub-Aqua Tauchbasis einige unschöne Erlebnisse.
Die Basis war mit annähernd 200 gemeldeten Tauchern völlig überfüllt. Es kam hier teilweise zu morgendlichem ´Bleigerangel´; der Gesamteindruck glich eher einem Ameisenhaufen. Man musste beim täglichen ordnen seiner Ausrüstung im Trockenraum teilweise über abgestellte Kisten anderer Tauchkollegen klettern und selbst an den mittlerweile vier Spülbecken kam es zu Staus.
Na gut, dann also auf die Boote dachten wir. Die vorausgebuchten Bootstauchgänge brachen wir aber nach zwei Touren ab. Die beiden noch fahrbaren Boote sind in einem erbärmlichen, sehr maroden Zustand bei denen sich teilweise der Aufbau bereits vom Rumpf des Schiffes gelöst hat (Utopia 3) und die Toilettentür sich von innen nur noch schliessen lies wenn das Boot sich gerade stark nach links legte. Daß die Boote nicht mehr zu den weiter entfernten Tauchplätzen bzw. vorgelagerten Ergs fahren liegt wohl nicht an dem angeblich zu starken Wind sondern wohl eher am reinen Selbsterhaltungstrieb der Besatzung. Übrigens auf unserer Tagestour auf der Utopia 3, gebaut für 16 Taucher waren wir incl. Manschaft 33 Personen. Von geordneten Verhältnissen war hier nicht mehr zu sprechen. Angesprochen auf die Notfallausrüstung gab mir der Guide zu verstehen der Koffer sei wohl versiegelt und er dürfe diesen nicht öffnen. Eine Sauerstoffflasche stand wohl herum, war aber ohne Werkzeug auch nicht zu öffnen. Ach ja, der Guide Mustafa war ja auch an Bord. Der lag aber vor und nach dem Briefing nur in der Kabine bzw. auf dem Sonnendeck und war der erste am Mittagstisch.
O.k., dann also Zodiactouren zum Hausriff. Prinzipiell nicht schlecht wenn man von der trüben Aus- bzw. Einflugschneise zum Strandeinstieg mal absieht. Die Bezeichnung ´Schneise´ trifft hier bei fast 200 angemeldeten Tauchern zu.
Auch die Vor-Ort Preise weichen teilweise erheblich vom Internet- und Katalogangebot ab.
Positiv kann man eigentlich nur den Check am ersten Tag hervorheben, der wirklich ausführlich durchgeführt wurde, sowie die Kompressorcrew, die tapfer versucht das Chaos auf der Basis irgendwie in den Griff zu bekommen.
(Immerhin ist uns das zwei Flossen wert.)
Was bleibt ist die Enttäuschung wenn man gezielt eine ´Sub-Aqua´ Basis wählt und auch im Vorfeld bereit ist ein paar Euros mehr zu bezahlen um einen gewissen Standard zu erwarten, wie zum Beispiel eine simple Toilette. Die gibt es nur noch an der Hotelrezeption, oder die viel gepriesene Bar in der Basis, die aber schon länger geschlossen ist, da es dem Hotelpersonal wohl zu lästig ist die Getränke dorthin zu transportieren.
Natürlich haben Schinck´s es mit dem Hotelmanagement und dessen Booten sicher nicht leicht, aber das ist wohl mit ein Grund warum sie die Basis wohl in den nächsten Wochen verlassen wollen.
Viele Grüße, Petra und Thomas
Waren vom 12.-22.09.05 in der Sub-Aqua Basis im Utopia, El Quseir.
Zum Hotel wurde schon genug geschrieben: einfach aber gut und die Verpflegung für ein drei-Sterne Haus sogar hervorragend.
Leider hatten wir in der Sub-Aqua Tauchbasis einige unschöne Erlebnisse.
Die Basis war mit annähernd 200 gemeldeten Tauchern völlig überfüllt. Es kam hier teilweise zu morgendlichem ´Bleigerangel´; der Gesamteindruck glich eher einem Ameisenhaufen. Man musste beim täglichen ordnen seiner Ausrüstung im Trockenraum teilweise über abgestellte Kisten anderer Tauchkollegen klettern und selbst an den mittlerweile vier Spülbecken kam es zu Staus.
Na gut, dann also auf die Boote dachten wir. Die vorausgebuchten Bootstauchgänge brachen wir aber nach zwei Touren ab. Die beiden noch fahrbaren Boote sind in einem erbärmlichen, sehr maroden Zustand bei denen sich teilweise der Aufbau bereits vom Rumpf des Schiffes gelöst hat (Utopia 3) und die Toilettentür sich von innen nur noch schliessen lies wenn das Boot sich gerade stark nach links legte. Daß die Boote nicht mehr zu den weiter entfernten Tauchplätzen bzw. vorgelagerten Ergs fahren liegt wohl nicht an dem angeblich zu starken Wind sondern wohl eher am reinen Selbsterhaltungstrieb der Besatzung. Übrigens auf unserer Tagestour auf der Utopia 3, gebaut für 16 Taucher waren wir incl. Manschaft 33 Personen. Von geordneten Verhältnissen war hier nicht mehr zu sprechen. Angesprochen auf die Notfallausrüstung gab mir der Guide zu verstehen der Koffer sei wohl versiegelt und er dürfe diesen nicht öffnen. Eine Sauerstoffflasche stand wohl herum, war aber ohne Werkzeug auch nicht zu öffnen. Ach ja, der Guide Mustafa war ja auch an Bord. Der lag aber vor und nach dem Briefing nur in der Kabine bzw. auf dem Sonnendeck und war der erste am Mittagstisch.
O.k., dann also Zodiactouren zum Hausriff. Prinzipiell nicht schlecht wenn man von der trüben Aus- bzw. Einflugschneise zum Strandeinstieg mal absieht. Die Bezeichnung ´Schneise´ trifft hier bei fast 200 angemeldeten Tauchern zu.
Auch die Vor-Ort Preise weichen teilweise erheblich vom Internet- und Katalogangebot ab.
Positiv kann man eigentlich nur den Check am ersten Tag hervorheben, der wirklich ausführlich durchgeführt wurde, sowie die Kompressorcrew, die tapfer versucht das Chaos auf der Basis irgendwie in den Griff zu bekommen.
(Immerhin ist uns das zwei Flossen wert.)
Was bleibt ist die Enttäuschung wenn man gezielt eine ´Sub-Aqua´ Basis wählt und auch im Vorfeld bereit ist ein paar Euros mehr zu bezahlen um einen gewissen Standard zu erwarten, wie zum Beispiel eine simple Toilette. Die gibt es nur noch an der Hotelrezeption, oder die viel gepriesene Bar in der Basis, die aber schon länger geschlossen ist, da es dem Hotelpersonal wohl zu lästig ist die Getränke dorthin zu transportieren.
Natürlich haben Schinck´s es mit dem Hotelmanagement und dessen Booten sicher nicht leicht, aber das ist wohl mit ein Grund warum sie die Basis wohl in den nächsten Wochen verlassen wollen.
Viele Grüße, Petra und Thomas