SUB AQUA DiveCenter Utopia Beach (Inaktiv)

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Zuerst die positiven Eindrücke:Der Umgang mit den ...

Zuerst die positiven Eindrücke:

Der Umgang mit den Kunden ist freundlich und hilfsbereit. Beim Einchecken wird besonderer Wert auf die (formale) Sicherheit gelegt, Brevet, Logbuch und tauchärztliche Bestätigung müssen stimmen. Für Taucher mit niedriger Anzahl der im Logbuch ausgewiesenen Tauchgänge ist ein Checktauchgang mit Guide fällig. Für die neuen Kunden erfolgt ein ausführlicher Rundgang über den Bereich der Basis mit Einweisung in die Gegebenheiten.
Für das Tauchen selbst gibt es die Varianten Hausriff Nord bzw. Süd oder Bootstauchgang, wobei die Preise nicht gerade als niedrig zu bezeichnen sind.
Die Basis liegt an einer Bucht. Da es keinen Steg für die Taucher über das Riffdach gibt, erreicht man die Riffkante vom Strand aus, nachdem man die Bucht durchtaucht hat. Man kann sich auch mit dem Zodiak gegen Aufpreis vor das Riff fahren lassen und taucht dann den gesamten Weg zurück. Positiv: man muss sein Gerödel die paar 100m von der Basis zum Einstieg nicht tragen, sondern kann sich mit einem Pickup vorfahren lassen. Auch beim Anlegen/ Abnehmen der Ausrüstung gibt es stets freundliche Hilfe durch das Basis- Personal. Die Bootstauchgänge beginnen meist gegen 08:30, nach relativ kurzer Fahrt sind die Tauchplätze erreicht, es erfolgen stets 2 Tauchgänge mit dazwischen liegender Mittagspause (Essen im Preis enthalten). Rückkehr gegen 15:00 Uhr.

Negative Eindrücke

-Das Tauchen im Bereich der Bucht ist wenig erfreulich, es herrscht zunehmend schlechte Sicht, je dichter man dem Uferbereich nahekommt. Der Grund ist sandig/ schlammig, die noch vorhandenen Korallenblöcke sind teils versandet, kaum Fisch.
- hat man die eigentliche Riffkante selbst oder mittels Zodiak erreicht, wandelt sich das Bild, es herrsch klare Sicht und Fauna und Flora sind intakt und abwechslungsreich. Davon hat man leider recht wenig, denn der Rückweg steht bevor. Besonders beim Hintransport per Zodiak ist schwer abzuschätzen, wie lange man an der Riffkante bleiben kann. Wer nur für 60 min Luft hat (12 l Alu) muss sich sputen. Die Basis sollte überlegen, ob – wie im Mangrove Bay üblich – die Taucher vom Zodiak nach einer vereinbarten Zeit an der Riffkante auch wieder abgeholt werden könnten.

- Die Bootstauchgänge sind eine Zumutung. Die Basis erklärt schon bei der Einweisung, dass sie keinen Einfluss auf die Bootsführer hat. Es werden zwar auf den Anmeldelisten für den kommenden Tag Ziele und Ausweichziele angegeben, aber letztlich bestimmen die Bootsführer, wohin es tatsächlich geht. So hieß es bei absoluter Windstille und spiegelglatter See, dass man das Außenriff (120 min Fahrzeit) wegen Wind nicht anfahren könne. Also ging es nach Fugani, was nur 20 min entfernt ist. Dabei handelt es sich um das – zugegebenermaßen sehr nette- Hausriff von Mangrove Bay/ Ducks Dive Center. Einige Taucher gelangten auf diese Weise 3 bis 4 mal zum Fugani – natürlich je 2 Tauchgänge, da das Boot in der Mittagspause nicht woanders hinfuhr. Da wir selbst 2004 im Mangrove Bay waren, wollten wir eigentlich neue Tauchplätze kennen lernen! Wir konnten auch beobachten, dass der Guide an Bord sich nicht anzog, um bei eventuellen Zwischenfällen schnell ins Wasser kommen zu können. Völlig ungewöhnlich empfanden wir auch das Briefing für beide Tauchgänge im Doppelpack- da muss man schon ein gutes Gedächtnis haben. Tja- und dann noch die „UTOPIA II“. Solltet ihr auf diesen herunter gekommenen Kakerlakendampfer geraten, achtet darauf, dass euer Gepäck gut verschlossen ist, denn von den lieben Tierchen wimmelte es nur so und sie krochen einem an den Beinen hoch und versteckten sich in jeder Ritze.

Zu der Hotelanlage haben ja hier schon viele geschrieben. Nur soviel: wer keine lautstarke Animation oder ständige Beschallung mag, sollte sich tunlichst ein Zimmer am Südrand der Anlage /Strandnähe in den Utopia- Häusern geben lassen, auch wenn der Standard der Pensee- Zimmer besser ist.