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Pico Sport Scuba Diving & Whale Watching

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Kontakt:
Homepage, Email
Anschrift:
Pico Sport Lda. Rua Dr. Freiats Pimentel 12 9950 Madalena Pico - Azoren Portugal
Telefon:
+351 292 623761
Fax:
+351 292 622980
Basenleitung:
Pico Sport Team
Öffnungszeiten:
April - Okt.
Sprachen:
Skype-Name Basis:
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paulbNitrox-Schnorchler

Tauchurlaub fast ohne Tauchen...

Wer sich einmal auf Destinationen „nicht von der Stange“ einlässt, der findet in Pico auf den Azoren auf jeden Fall ein Ziel; von der ereignisreichen Anreise über den Zwischenstopp in Lissabon bis hin zur speziellen touristischen Infrastruktur auf der Insel, die auf einem Stand ähnlich Mallorca 1965 oder den Kanaren 1985 nivelliert. Der Ausflug unserer Tauchertruppe heuer verschlug uns zur Basis von Frank Wirth, die unter dem Namen „Pico Sport“ firmiert, seltsamerweise oft in deutschsprachigen Medien genannt wird und in der Hafenstadt Madalena unübersehbar vis a vis der Fähranlage liegt.

Die Schwerpunkte der Basis liegen im Verkauf zweier Spektakel, die sich entweder „Princess Alice“ (zwei TG mit Mantas, 250.- €) oder „Haitauchen“ (1 TG zu 175.- €) nennen. Beiden gleich ist die Tatsache, dass ungeachtet der Ausbildung vom 6-TG-OWDler bis zum 1.300-TG-TL jeder an eine „Strömungsleine“ geklippt wird, wie ein Wurm am Angelhaken hängen muss und unter dem Boot die Tiere an sich vorbeiziehen sieht. Interessant im Briefing sind Sätze wie „bei der letzten Ausfahrt haben wir rekordverdächtig viele Tiere gesichtet“ – was sich aber nur als nicht-selbsterfüllende-Prophezeiung herausstellt. Das, was an übrigen taucherischen Möglichkeiten bleibt, sind Land- oder Bootsausflüge von semispektakulärem Niveau: solche Spots mit kargem Fischbestand kann man auch auf den Kanaren oder Madeira entdecken. Das Unterwasservergnügen wird in jedem Fall auf 45 Minuten begrenzt – einerlei, ob der Finimeter 30 oder 130 bar Restluft verspricht. Den binnen 14 Tagen mehrfach angefragten Wracktauchgang konnte uns die Basis nicht organisieren – aber wir hätten eh` nicht penetrieren und keine Nullzeit überschreiten dürfen, weil die „Strömung zu gefährlich ist“. Gleiches gilt für einen (un-)möglichen Höhlentauchgang, stattdessen wird (neu im Programm!) ein sogenannter „Black-Water-Dive“ angeboten, den zu definieren ich mich aber schäme, weil die Sinndeutung zu lächerlich ist.

In der Basis wird ein rauer Ton gepflegt – ein „Bom Dia!“ wird nur auf Rückfrage gegrüßt. Die Briefings sind ebenso sensationell unterhaltsam, denn die Guides, hauptsächlich junge Volontärinnen unterschiedlicher muttersprachlicher Herkunft, haben zwar taucherische Zertifikate, aber Defizite im Umgang mit Technik, Guiding oder „Kunden“ vorzuweisen. „Chefin“ der Diver ist dabei eine junge Portugiesin, die dort vor vier Monaten begann, die anderen sind gar erst Wochen dabei, haben in dem trubellastigen Durcheinander aber offensichtlich resigniert. Deutlich wird, dass die Mitarbeiterfluktuation hoch ist und viele Guides die Spots, in denen sie „führen“, nicht sonderlich gut kennen. (Wir beispielsweise waren Augenzeuge als eine frische Volontärin vom Chef binnen zwei Minuten für den Spot „Ileus“ gebrieft wurde) Dann wird man schon mal 45 Minuten gegen eine Strömung „geprügelt“ oder bekommt die versprochenen Fischlein eben nicht zu Gesicht. Die Leitung pflegt übrigens ein seltsames Beschwerdemanagement: Rügen seitens der Gäste werden im ersten Schritt zurückgewiesen („Das ist nicht so!“), danach abgewimmelt („So schlimm ist das nicht!“), dann doch zugegeben („Naja!“), aber keinesfalls entschuldigt.

Und so wird aus einem Clubausflug ein Abenteuer, aus guter Laune schlechte Stimmung, vor allem aus dem Portemonnaie ein Leerstand, denn auch an der Kasse herrscht Chaos: da wohl die Damen im Tauchshop falsch organisiert sind und technische Probleme vorschieben (bei einer händischen Kontierung der Tauchgänge), sollte ich vier TGs weniger zahlen als erlebt. Weil ich aber ein blöder, deutscher Pedant bin, habe ich auf den Fehler aufmerksam gemacht – ohne ein Dankeschön dafür zu hören. Für zehn Tauchgänge, wobei ich die drei „Angelabenteuer“ s.o. mal als „Tauchen“ anstatt „beaufsichtigte Stickstoff - Aufsättigung unter Fischbegleitung“ aufzählen will, zahle ich dann 740.- € (eigenes gear) – man muss wirklich abwägen, ob man sich die tolldreisten Erlebnisse, die nichts mit dem Tauchen zu tun haben und dennoch zur Basis gehören, antun will oder nicht.

(Zur Beachtung: ich gehe nicht auf Standard-Ausreden wie „Es liegt an der Natur, dass etwas nicht klappt!“ ein, ich behaupte nicht, dass Haie angefüttert werden, ich weiß, dass meine Meinung nicht relevant ist – ich habe mir nur gewünscht, ich hätte woanders gebucht! Ich habe zwei andere Dive-Center auf der Insel besucht – die können es besser!)
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Hi zusammen,ich war Ende August/Anfang September ...

Hi zusammen,

ich war Ende August/Anfang September auf Pico für meinen wohlverdienten Urlaub. Bereits auf der Boot in Düsseldorf hatte ich mit Frank, dem Basenbesitzer, gesprochen und mir einige Infos über Pico und das dortige tauchen geben lassen. Danach war klar: Da muss ich hin!

Die Insel zu erreichen, ist von Deutschland aus etwas umständlich, da ein recht langer Zwischenstopp in Lissabon nötig ist. Doch hier lässt sich eine kleine Städtetour mit einplanen. Endlich auf den Azoren angekommen, vergisst man sofort, wie lang die Reise war. Es ist einfach nur super schön dort. Also allein ein dortiger Landurlaub lohnt sich schon mal für alle Nichttaucher!

Tags drauf ging es auch schon mit den ersten beiden Tauchgängen los. Dazu muss man wissen, dass es dort nicht die bunten Riffe gibt. Dafür wird man mit unvergesslichen Lava-Unterwasserlandschaften mit viel Fisch entlohnt. Das Tauchen ist auch für Anfänger geeignet und wird von sehr guten Guides begleitet. Auf Sicherheit wird großen Wert gelegt.
Die Highlights kamen aber noch. Extra für die Blauhaie und Mobulas angereist, freute ich mich schon auf das, was nun kommen sollte. Die Haitouren werden mit einem Zodiac durchgeführt, mit welchem es zu einem von drei möglichenTauchplätzen geht. Dort wird dann über einen längeren Zeitraum versucht die Haie anzulocken. Dieses Jahr war dies aufgrund der El Niño Saison etwas schwierig, da sich die Tiere ungern im zu wärmen Wasser aufhalten. Somit gab es auch Ausfahrten, bei denen kein Hai erschien. Immerhin handelt es sich hier um wilde Tiere und nicht um dressierte Affen. Mit diesem Denken sollten die Taucher anreisen! Doch das erste Treffen mit diesen schönen Tieren entschädigt dann auch einen vergeblichen Versuch. Sicherer sind dagegen die Ausfahrten zu den Mobulas an der der Princess Alice Bank. Mitten im Blau an einem Seil eingehakt, kann man diese wunderbaren Tiere beobachten beobachten und genießen.

Abschließend lässt sich sagen, dass dies ein fantastischer Urlaub war und ich sicher wieder kommen werde. Selbst die der Hauptsaison ist es an Land schön leer. Das dortige Tauchen ist ein absolutes Highlight für Großfischliebhaber und diejenigen, die ein Verständnis für die Natur mitbringen. Ungeduldige Touritaucher bleibt bei hingegen besser weg.

Einen Stern ziehe ich aufgrund der etwas geringeren Haiquote ab. Dafür kann Pico Sport jedoch nichts, da die dortigen Mitarbeiter sich wirklich mächtig ins Zeug gelegt haben. Ohne El Niño wären es mindestens 7 Sterne geworden!
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Wir hatten vom 08. bis 16.08.2015 über einen deut ...

Wir hatten vom 08. bis 16.08.2015 über einen deutschen Veranstalter bei PicoSport gebucht. Die Tauchcrew war bis auf einen Guide erst seit sechs Wochen vor Ort, kannte somit nur wenige Plätze und hat andere erst gar nicht besucht (trotz Nachfrage). Die Crew selbst war freundlich und bemüht, kein Grund zur Klage. In der Basis gab es eine Toilette und einen Waschbottich für alle Tauchsachen, keine Dusche.
Ich finde es auch nicht schlimm, am Seil einen Tauchgang zu machen, wenn, ja wenn, denn was zu sehen gewesen wäre. Bei vier Tauchgängen bei Princess Alice haben wir einmal weit entfernt einen Mobula und beim nächsten Tauchgang ganz kurz drei Mobulas gesehen (ich habe in die falsche Richtung geblickt und gar nichts gesehen). Bei den Haitauchgängen war es auch nicht besser. Nach einem langen Tag im Zodiac nur ein mauer Kompensationstauchgang. Beim nächsten Versuch saßen wir von ca. 9:00 bis 15:00 Uhr an der Basis, bis wir mit dem Zodiac zur Azorenbank fuhren. Hatten dort einen Blauhai für insgesamt 50 Minuten. Beim nächsten Haitauchgang kam ganz kurz ein Blauhai vorbei und beim vierten Tauchgang gar keiner mehr! Auch die Walbeobachtung ist im August nicht zu empfehlen, da die Pottwale vom niedrigen Zodiac aus kaum sichtbar sind. Das Schnorcheln mit Delphinen ist Glückssache, hat bei uns zu zweimal eintauchen ins Wasser und ganz kurzem Beobachten geführt. Leider kann ich somit nur den schlechteren Kommentaren zustimmen.
Wir waren eine Woche später bei einer rein portugiesischen Basis mit günstigeren Preisen, besserer Verpflegung auf dem Zodiac und mehr Service im Boot und an Land (Umkleidekabine, Toiletten, Duschen und mehreren Waschcontainern).
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Allgemein Infos

Services
  • Ausrüstungsverkauf
  • Werkstatt
  • Regler-Revisionen
  • Neoprenarbeiten
  • Behindertengerecht
  • Tauchclub vorhanden
  • Filmentwicklung analog
  • Filmentwicklung digital
  • Kreditkartenzahlung
Ausstattung
Kompressoren:
Draeger
  • Trockenraum
  • Spülbecken Ausrüstung
  • Schulungsraum
  • Schliessfächer
  • Lampenlademöglichkeit
Boote:
schlauchboote, 6 bis 10 m
Entfernung Tauchgewässer:
1,5 - 90
  • Hausriff
  • Aufenthaltsraum
Leihausrüstung
Anzahl Leihausrüstungen:
NIcht spezifiziert.
Marken Leihausrüstungen:
gemischt
Alter Leihausrüstungen:
1-3 Jahre
  • Kameraverleih
  • Videoverleih
  • Computerverleih
  • Rebreatherverleih
Flaschen
Anzahl Flaschen:
40
Flaschengrößen:
12 l
DIN/INT:
Beides
Flaschenmaterial:
Stahl
Gase
  • Nitrox
  • Trimix
  • Argon
  • Rebreathersupport
Ausbildung
Anzahl TLs:
2
Anzahl Guides:
4
Ausbildungs-Verbände:
PADI, CMAS
Ausbildung bis:
Divemaster
  • Schnuppertauchen
  • Nitroxausbildung
  • TEK-Ausbildung
  • Rebreatherausbildung
  • Fotoausbildung
  • Kinderausbildung
  • Behindertenausbildung
  • Pool für Ausbildung
Ausbildungsgewässer:
Atlantik
Angebote
  • Halbtagestouren
  • Tagestouren
  • Mehrtagestouren
  • Nachttauchen
Sicherheit
Sauerstoffausstattung:
2 Kits
  • Erste Hilfe Ausrüstung
Nächste Dekokammer:
Horta
Nächstes Krankenhaus:
Madalena

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