Octopus Garden Diving Center - Deutsche Tauchbasis & Akademie

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IgorICMAS**, Apnoe CMAS***1080 TGs

Erfahrener Taucher wie letzten Dreck behandelt.

Hallo Tauchgemeinde,
ich habe noch nie in meinem Leben eine Bewertung geschrieben aber in diesem Fall, meiner Meinung nach, ein absolutes Muss.
Kurz über mich:
Ich tauche seit 2002, bin CMAS**, Apnoe CMAS*** und habe z. Z. ca. 1100 gelogte TG. Davon ca. 500 TG im Bodensee sowohl im Sommer als auch im Winter gemacht, restlichen TG habe ich überall in der Welt gemacht. Ich bin 48 Jahre alt, glücklicher Familienvater, habe zwei Kinder 14Jahre und 19Jahre, die auch mit mir tauchen.
Über die Basis:
Octopus Garten Diving Center & Akademie hat absolut perfekte Lage: Boot kann direkt vor der Basis angelegt werden.
Üblichen Tagesablauf:
Alle müssen 8:30 Uhr zur Basis kommen. Zuerst wird das Tauchgerät zusammengeschraubt und die Ausrüstung gepackt. Das Boot kommt ca. 9:00 Uhr, wird beladen und ca. 9:30 Uhr geht es los. Nach mein Geschmack zu lang, ungefähr 30 Minuten könnte man locker sparen.
Mein erster Tauchtag war 17.08.2017, Wetterbediengungen waren Lufttemperatur: +35°C, Wassertemperatur: +26°C (bis ca. 25 Meter Tiefe). Auf dem Boot sind über 20 Leute gewesen. Ich fand es zu eng. Wasser für alle gab es auf dem Boot nicht, entweder mitbringen oder kaufen.
Getaucht wird in kleinen Gruppen, angeblich nach Erfahrung aufgeteilt. Ich habe mit dem Guide und noch zwei Taucherinnen getaucht. Seit 5 Jahren tauche ich mit Kamera, die ist ziemlich groß und wiegt am Land 6 Kg. Esten Tauchgang: ganz easy 31 Meter, ca. 57 Minuten.
Nach eine Stunde Oberflächenpause am Land tauchten wir in gleichen Gruppen an einem anderen Tauchplatz. Dieses Mal lag der Anker tiefer auf ca. 20 Meter Tiefe, wir gingen dann zur Steilwand und betauchen zwei kleinen Höhlen. Ich bin nicht weit vom Guide getaucht, die Mittaucherinnen waren sogar tiefer als ich. Meine maximale Tiefe war 30 Meter. Beim Zurücktauchen haben wir leichte Gegenströmung gehabt. Ganz logisch haben wir im Strömungsschatten am Boden entlang getaucht. Als wir in die Nähe von Anker gekommen sind, habe ich dem Guide signalisiert, dass ich zum Boot gehe. Zur diesem Zeitpunkt habe ich schon auf dem ersten Computer 8 Minuten Deko (incl. Sicherheitstop) auf dem zweitem 9 Minuten.Der Guide und zwei Taucherinnen haben noch ca. 5 Minuten in der Nähe vom Anker getaucht. Als die Drei beim Boot angekamen, sind wir, nach dem Sicherheitstop zusammen aufgetaucht. Der Tauchgang hat 50 Minuten gedauert. Auf dem Boot hat mich der Guide gefragt, warum ich früher zum Boot gegangen bin. Ich habe ihm gesagt, dass ich schon Deko hatte und hatte keinen Bock noch länger im freien Wasser zu hängen. Dann hat er behauptet, dass es nicht sein kann, weil er überhaupt keine Deko hatte und dass mein Computer falsch eigestellt ist.
Zu meinen Computern wollte ich sagen: ich bin glücklichen Besitzer seit 2002 Suunto Cobra und weniger glücklicher Besitzer seit 5 Jahren Oceanic DataMask (den habe ich gekauft um Freiwasser zu filmen und zu fotografieren, z. B. Süd Afrika, Azoren ....) Beide Computer sind luftintegriert,die Cobra verwendet das RGBM Dekompressionsmodell, Datamask GEO.
Ich bin Tod sicher, dass ich meine Tauchcomputer nicht nur einstellen und ablesen sondern auch verstehen kann, was die zeigen. Verstehen und ablesen ist leider nicht das gleiche. Z. B. ich werde ein Bild von meinem Cobra Computer hinzufügen. Ablesen kann jeder, ist doch alles beschriftet. Verstehen aber sicher nicht jeder. (Es existieren mindestens drei Varianten zu verstehen, was dem Computer zeigt, sogar vier, aber die Möglichkeit, dass der Computer kaputt ist, kann man ausschließen. Ich tauche mit den Computer bis jetzt noch. Die Richtige Variante den Computer zu verstehen ist aber eine. (Viel Spaß beim Raten)

Als wir zurück zur Basis gekommen sind, habe ich ein Gespräch mit dem Dive Manager gehabt. Es wurde mir klar und deutlich gesagt: „Wir sind Sporttaucher , Wir machen keine Deko-Tauchgänge!“

Nach phisikalischen Gesetzen, die für alle gelten und die keiner ändern oder kaufen kann, ist JEDER Tauchgang ein Dekomprimierungs Tauchgang.
Wenn man abtaucht, wird Körper komprimiert und mit Luft gesättigt. Wenn man auftaucht, wird Körper dekomprimiert und von Luft entsättigt. Am Ende jedes Tauchgangs macht man normalerweise eine 3 minutigen Sicherheitstop , was nichts anderes ist, als eine freiwillige zusätzliche Dekomprimierung. Es gibt nichts schlimmeres als Nullzeit angekratzte Tauchgänge mit kurzer Oberflächenpause bei +35°C Lufttemperatur.
Ok, neuer Tag, neues Glück.
18.08. durfte ich mit dem Dive Manager tauchen. Wenn ich richtig verstanden habe, wollte er mir beibringen, wie man einen Tauchcomuter abliest.
Diesen Mann kann ich als sehr selbstbewusst, arrogant, sogar aggressiv, dazu noch schwierig zum Schweigen bringen bezeichnen.
Seine Sätze fangen so an: „Wir sind eine Tauchakademie,…“, „Du musst…“, „Du bist verpflichtet, …“. Wenn man versucht, was dagegen zu sagen, kommt sofort: „Wir diskutieren nicht!“.
Der Tagesablauf ist ungefähr gleich gewesen, nur bloß eine Stunde später. Vor dem Tauchen hat mir der Dive Manager gesagt, dass ich prüfen soll, ob mein Tauchcomuter nicht im Bergmodus ist. Pures Mobbing!
Ester Tauchgang habe ich mit dem Dive Manager und noch zwei Taucher am Wrack „Rozi“ gehabt. Die Nullzeit angekratzter Tauchgang: 36 Meter, 47 Minuten. Das ist der unangenehmste Tauchgang meines Lebens gewesen. So ein zickigen Tauchlehrer habe ich noch nicht gesehen. Er wollte von mir permanent irgendwas, ich glaube, ich habe keinen einzieges mal meine Kamera eigeschaltet. Zum Schluss ist es mir so blöd geworden, dass der Dive Manager selber meinen Tauchcomuter ablesen durfte.
Nach einer Stunde Oberflächenpause sollte unsere Gruppe an Tauchplatz „P-29“ gehen. „P-29“ liegt auf 32 Meter Tiefe. Es gab aber eine zweite Gruppe, die sollte an einen anderen Tauchplatz bis 18 Meter Tiefe betauchen. Um diesen Supertaucher aus dem Weg zu gehen und meinen Tauchcomputer zu schonen , habe ich vorsichterweise gefragt, ob ich mit der zweiten Gruppe bis 18 Meter Tiefe gehen kann.
Dann hat mir der Dive Manager wörtlich gesagt: „Du darfst hier garnichts entscheiden! Du bist Garnichts! Hier entscheide ich wer mit wem taucht! Ich bin auf dem Boot für Sicherheit zuständig! Du tauchst nicht mehr!“. Er ist so aggressiv geworden, dass ich zuerst gedacht habe, jetzt kriege ich noch auf die fresse. Nein, ich habe Glück gehabt.
Ich durfte dann meine Ausrüstung ablegen,mich umziehen und 1,5 Stunden bei +35°C im Boot warten, bis beide Gruppe aus dem Wasser sind. Das Boot konnte ich nicht verlassen. Cool, habe ich mir gedacht, nicht nur Beleidigung und Nötigung sondern auch Freiheits Sperrung.
Bei dieser Basis habe ich selbstverständlich nicht mehr getaucht. Niemand von der Basis hat sich bei mir entschuldigt, scheint so normal zu sein.
Als ich die Tauchbasis informiert habe, dass ich den zweiten Tauchtag nicht zahle, habe ich einen Brief ins Hotelzimmer vom Tauchbasis Gäste Manager bekommen. Es wurde mir mit einem Anwalt gedroht, wenn ich nicht alles zahle.
Ich habe natürlich nur 2 TG bezahlt. Ich bin bereit für meine Taten vor Gericht Parat zu stehen.

Zur Name Tauchakademie kann ich folgendes sagen. Es gibt keine Tauchakademiker. Alle Tauchverbände (PADI/CMAS/VDST/IDA/SSI) sind kommerziell. Um Tauchlehrer zu werden, braucht man sogar keinen Grundschule Abschluss. Meine Meinung ist,
dass es einfach Marketingstrick gewesen ist, um Tauchanfänger anzulocken. Sie haben sich selbst Tauchakademie genannt und gleichzeitig die Preise erhöht. Z.B. Tauchakademie verlangt für 10 TG 440€. Bei einer anderer Tauchbasis, 200 Meter weiter habe ich für 10 TG 225€ bezahlt.
Fazit: Erfahrene Taucher sind bei Octopus Garten Diving Center & Akademie unerwünscht, die stören die Tauchbasis die Tauchanfänger abzuzocken.

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