OCEANBLUE-DIVING, Kala e Moru, Geremeas (Sardinien)

40 Bewertungen
Schreibe eine Bewertung

Bewertungen(40)

weltenbummler2PADI Rescue230 TGs

Stellungnahme Reaktion der Basis am Ende des Orig ...

Stellungnahme Reaktion der Basis am Ende des Originalberichts (nach den Bildern)

Vielen Dank an Marco und Angie für die schönen Tauchgänge im Süden Sardiniens, wo gerade mein einwöchiger Tauchurlaub Mitte September zu Ende ging, zu dem ich gerne meine persönlichen Eindrücke schildern möchte.

Marco und Angie, die Betreiber der kleinen Tauchbasis Oceanblue Diving im Süden Sardiniens an der Kala e Moru, kurz vor Torre delle Stelle (von Cagliari auf dem Weg nach Villasimius gelegen) haben sich mit Unterstützung von Ricardo oder Mario engagiert um die bis zu 9 Taucher/Ausfahrt gekümmert und sich bemüht allen Interessen gerecht zu werden. Selbst wenn an zwei Tauchtagen morgens zunächst langwierige TEK-TG zu den tieferen Wracks durchgeführt wurden, konnten mit 2 Folgetauchgängen am Nachmittag noch meine langfristig vorausgebuchten Boots-TG bzw. generell die Belange der übrigen Sporttaucher berücksichtigt werden, jedenfalls solange das Wetter mitspielte: An einem Tag konnte wegen Mistral keine Ausfahrt durchgeführt werden.

Zur Vorgeschichte: Buchung von 10 Boots-TG über e-mail (mit 5% online-Rabatt) unkompliziert, wie üblich mit Anzahlung und Restzahlung. Stornobedingungen erschloßen sich auf der Homepage wegen fehlender AGB nicht. Nicht durchgeführte, aber bezahlte TG wegen Krankheit (wie im Falle meines Tauchpartners), oder schlechten Wetters wurden aber kulant erstattet.

Anreise mit Air Dolomiti (LH Partner) von München nach Cagliari (Anm.: Rückflug kein online-check-in möglich). Anschl. mit Mietwagen von Cagliari Richtung Villasimius, kurz vor Torre delle Stelle kleines braunes Hinweisschild der Basis am Strassenrand und nach 300 m im Kreisverkehr sofort re. nach Kala e Moru Richtung Strand. Schon auf der Hauptstrasse vor dem Kreisverkehr ist die Tauchbasis anhand des großen Oceanblue Diving Schildes re. durch die Bäume zu erkennen.

Zur Basis: Oceanblue Diving liegt am Eingang des Wohngebietes von Kala e Moru, das sich hangabwärts bis zum Strand erstreckt. In der kleinen Basis mit Verkaufsshop konnte es mit bis zu 8-10 Tauchern, die sich üblicherweise morgens um 9°°h und mittags ca. 13°°h zum Vorbereiten der Ausrüstung treffen, schon mal eng werden, insbesondere auch entsprechend beim Nachbereiten. Auf Check-Dive, Vorlage von Logbuch und Brevet, sowie ärztliches Tauchtauglichkeitsattest wurde verzichtet, dafür aber die obligatorische Haftungsausschlusserklärung eingesammelt.

Das eigene Tauchgerät (vorwiegend 12 und 15 l Stahl und einige Aluflaschen) wird selbstständig in einen alten Transporter geladen, mit dem dann auch die Gäste unten zum Strand gefahren wurden (nur ca. 400m). Dort dann schleppen der gesamten Ausrüstung über den Strand zum Boot (ca. 50 m) und nach dem TG analog wieder zurück zur Basis. Das bedingt leider immer einen gewissen Grad an passagerer „Versandung“ von Ausrüstung, Transporter und Basis.

Das Tauchen: Getaucht wird von einem 250 PS Zodiac vom Strand aus. Ausfahrten variieren von der Länge, aber 30 min. können es durchaus sein. Seefest sollte man vielleicht sein, das Boot schoß bei uns mit 34 Knoten über die Wellen, so dass gelegentlich das Gefühl wie auf einer Hüpfburg entstand. Bei stärkerem Wind sind die Möglichkeiten vom Strand aus mit dem Zodiac zu starten allerdings begrenzt. Ich fühlte mich Mitte September mit 7 mm Nassanzug wohl. Wassertemp. OF 23°C, bis Sprungschicht 20°C, dann minimal 17° auf 40 m.

Die Tauchplätze empfand ich als sehr abwechslungsreich: Sowohl recht viel Schwarmfisch, insbesondere Barrakudas, einige Zackenbarsche, viele schöne UW-Formationen mit riesigen Felsblöcken uns –spalten, bis hin zu „Hügellandschaften“ mit Einschnitten und so etwas ähnlichem wie Canyons, schöne interessante Wracks. Highlights für Sporttaucher sind sicherlich die Wracks der Romagna und Isonzo, an denen aber auch ein Aspekt vieler Tauchspots der Basis sehr deutlich wird: Selbst unter Verwendung eines sehr toleranten Tauchcomputers handelt es sich oft um echte Deko-Tauchgänge. Nullzeit-TG wären in aller Regel mit sehr beschränkten Grundzeiten verbunden. Selbstverständlich haben Marco und Angie aber auch flachere, interessante TG im Angebot. Tauchcomputer und Boje sind übrigens vorgeschrieben. Nitrox auf kurzfristige Vorbestellung möglich. Die Briefings waren kurz und prägnant an Bord, keine Hilfsmittel wie Zeichnungen, keine Mappe mit Skizzen von Tauchspots. Der TG am Wrack der Isonzo wurde aufgrund seiner Tiefe von 50 m mit entsprechend langen Dekozeiten sehr exakt gebrieft und geführt.

Untergebracht war ich im nur 1 Autominute entfernten Hotel „Il Monastero“, einem umgebauten ehemaligen Kloster mit viel Flair und typisch-rustikalem Ambiente, Pool, schönen Blick über das bergige Hinterland, Bar , Patio, uriger Minigolf-Anlage, Pool-Billard, einfachem italienischen Frühstück und Restaurant, Internet-Station mit Drucker. Zimmer mit Air condition und Safe. Achtung: Steiler Fußweg zur Basis, besser mit Mietwagen fahren.

Zusammenfassend dürfte Tauchen mit Marco und Angie in erster Linie mittelmeerbegeisterte Taucher ansprechen, die in nahezu jeder Hinsicht selbstbestimmtes (tieferes Wrack-)Tauchen von einer kleinen Basis aus bevorzugen, sich nicht von Deko-Stopps und Zodiac-Wellenritten abschrecken lassen und auf Komfort weniger Wert legen.

P.S.: Wer gerne einmal delikate Meeresfrüchte essen möchte, dem kann ich das Restaurant ´Da Barbara´ in Solanas (ca. 10 Autominuten) wärmstens empfehlen. Ansonsten hat mich die Region um Villasimius kulinarisch nicht besonders angesprochen....das gilt insbesondere auch für Ausstattung und Atmosphäre der Restaurants


Basis


hier wird auf und abgebaut


Marco der teuflische....


ja wo bleiben sie denn....


Marco ? mal mit Flossen...


Laderaum für Ausrüstung (Weg zum Strand)


Pool IL MONASTERO


Bar IL MONASTERO


DZ IL MONASTERO


Billard IL MONASTERO


Patio IL MONASTERO


Pool_IL MONASTERO




Reaktion der Basis (vom 14.11.12)

Danke auch auf diesen Weg für die schöne Saison an unsere Gäste dieses Jahr und die hier aufgeführten Berichte.
Wir wissen das solche Berichte sehr subjektiv sind, aber zu diesem Bericht möchte ich doch etwas hinzu fügen, da sonst ein doch verfälschter Blick auf uns fallen könnte.

Es ist richtig das wir auf Checktauchgänge verzichten, da wir die ersten Tauchgänge in sehr ´entspannten´ Tauchplätzen machen und so die Taucher einschätzen können. Unserer Ansicht nach finden wir es nicht richtig brevitierte Taucher Geld dafür bezahlen zu lassen, das sie wiederholt das gelrnte beweisen. Jedoch entspricht es nicht der Wahrheit, das wir kein Wert auf Brevets legen. Jeder muss ein gültiges Tauchbrevet vorlegen. Dies können wir von jeden Taucher (auch vom Autor des Beitrages) mit der Unterschrift des selbigen nachweisen. Auch eine Haftungsausschlusserklärung hat bei uns noch nie jemand unterschrieben!! (hat in Europa keine Gültigkeit).

Ansonsten ist der Weg vom Boot zum Bus gemessene 23 Meter eine Versandung der Ausrüstung gibt es nicht, wenn man sich an die nett gemeinten Anleitungen hält und die Tauchplätze sind bis auf zwei Ausnahmen in 10 Minuten erreicht

Wir arbeiten weiter daran unseren service ständig zu verbessern und Komfort wird bei uns groß geschrieben. Gut Luft und bis bald auf der Sonneninsel!!

Ende Reaktion Tauchbasis