Manta Diving Madeira, Caniço de Baixo

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Michael193236SSI MD450 TGs

Das wichtigste zuerst: Das hat richtig Spaß gemac ...

Das wichtigste zuerst: Das hat richtig Spaß gemacht! Nicht nur das tauchen, auch über Wasser ist Madeira eine Reise wert!

Nun der Reihe nach: Wir waren vom 28.06. bis zum 12.07. in Canico. Die Reise haben wir auf der BOOT über Baracuda gebucht. Bestens!

MantaDiving rund um Stefans Tauchbasis und seinem Team (Besonderen Danke von unserer Seite an Sascha, nicht nur für die tollen Briefings) haben den Tauchen Award nicht umsonst mehrfach gewonnen! Mehr braucht man nicht zu schreiben.

Wir haben 19 TG, fast alle am „Hausriff“, Lavafinger, Arena und Höhle durchgeführt. Pflichttauchgang ist Garajau, das ca. 10 Min. mit dem Boot entfernt ist, um sich die großen Zackis anzusehen. Es ist schon beeindruckend wenn nach einer (scheinbar) anstrengenden Nacht (…mit zuviel Poncha?) diese schönen, großen Fische im Sand oder sich unter den Felsen ausruhen und einen auf Armlänge herankommen lassen.

Tauchplatz Lavafinger: Das eigentliche Hausriff. Wir würden den Tauchplatz eher als Lavaarm bezeichnen… . Aus dem Flachbereich nach dem Einstieg taucht man zu der Namensgebenden Gesteinformation. Unser Glück: Die Stechrochen waren zur Geburt ihres Nachwuchses ins Flachwasser gekommen. In den Sandflächen, insbesondere vor der kleinen Höhle, haben wir teilweise bis zu 15 Tiere gezählt, die halb im Sand eingebuddelt liegen.
Neben schönen Schwärmen von Geiß-, Zweibinden- und Goldstriemenbrassen, Barschen usw. gibt es Muränen, (Tieger-, Schwarze- und Maskenmuräne (Esmeralda) ) sowie Oktopoden, Sepien, diverse Krebse, Garnelen und Schnecken (Unser Liebling: Gelbviolette Sternschnecken, Hypselodoris picta), zu entdecken.
Der Tauchplatz bietet eine Fülle von unterschiedlichen Tauchmöglichkeiten, was ihn immer wieder auf`s neue spannend macht. Die Felsformationen mit den kleinen Canyons, Löchern, Spalten macht einfach Spaß!
Typ: Macht einen gemütlichen, flachen Tauchgang links vom Lavafinger über das „Geröllfeld“, Augen auf! Taucher wird nicht enttäuscht … .
Beim austauchen bietet sich die Möglichkeit mit den Meerpfauen zu „spielen“, kein Scherz die sind richtig zutraulich, wenn man sich etwas Zeit nimmt.

Die Höhle: Neben der Höhle, ist der Weg das Ziel, man taucht an einer schönen Steilwand entlang zum Höhleneingang. Typ: Haltet euch genau an das Briefing von Stefan & Co, das ist zwar ein großes Loch, etwas zu tief angetaucht und schwupp, ist Taucher vorbei!
Die Höhle ist Klasse! Sie ist so Groß, das selbst klaustrophobisch veranlagte Menschen kein Problem haben sollten. Eine gute Lampe sollte man dabei haben, den nach (gefühlt) wenigen Metern ist es stock duster. Nach ca. 50 m erreicht Taucher das Ende der Höhle, die das Rückzugsgebiet einer Mönchsrobbe ist. Wenn Robbie nicht da ist, kann man auftauchen und sich in der großen Luftblase umsehen. Wenn Robbie da ist geht`s ohne aufzutauchen wieder zurück. Möglichkeit drei: wir waren aufgetaucht, haben den Kopf unter Wasser gehalten um Richtung Höhleneingang zu sehen… wunderschön, sieht aus wie ein dunkelblauer Edelstein. …und wer kommt da, um uns aus der Höhle zu schmeißen, Robbie! Abtauchen! Wir wurden bei dieser Aktion neugierig begutachtet. Beeindruckende Begegnung! …ich bin fest davon überzeugt, dass sich das Vieh über uns schlapp gelacht hat! Jawoll!

Tauchplatz Arena: Auf dem Weg zur Arena wird man von schönen, großen Fischschwärmen und jagenden, kleineren braunen Zackenbarschen begleitet. Ab und zu einen Blick zwischen die großen Steinbrocken zu werfen lohnt sich ebenfalls. Ein kleiner Abstecher um die Felsnadel (Pico) bevor Taucher in die Arena kommt und durch einen „Torbogen“ langsam die Rückreise antritt. Ansonsten Viel Fisch. Klasse Spot!

Tauchplatz Garajau: Hier geht`s direkt etwas tiefer (um die 30m), man taucht an der Ankerleine ab. Neben den schon oben beschriebenen großen, braunen Zackis, auch hier viel Fisch. Hinweiß: Stefan möchte gerne, dass jedes Boddyteam bei diesem Spot eine Boje dabei hat.

Ausrüstung: Bei Wassertemperaturen um die 20°C macht ein 7mm Anzug , mit Kopfhaube und evtl. dünnen, 3mm Handschuhen sinn. Spätesten in der zweiten Woche wird es ohne „frisch“. Für Taucher die es grundsätzlich muckelig warm mögen: Denkt ernsthaft darüber nach, einen „richtigen“ Halbtrocki und oder eine Eisweste mitzunehmen!

Hotel: Wir waren im „Galomar“ untergebracht, einfaches, aber gutes Hotel. Das Frühstücksbuffet bekommt man im ca. 200m entfernten im „Galosol“. Reichlich und gut, schöne Dachterrasse! Unser Typ: Bucht nur Frühstück, außerhalb gibt es tolle keine Restaurants, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Viel Spaß und guten Appetit beim ausprobieren! Abends haben wir uns regelmäßig in der der Bar IBERIA getroffen. Chef Jorge ist ein sehr netter, ruhiger Typ und der Poncha ist Sau- gut, nicht unterschätzen… hick.

Klima: Tagsüber hatten wir durchschnittlich 25° C, ab und zu war es etwas bewölkt. Es geht immer ein mäßiger bis z.T. kräftiger Wind. Abends und Nachts wird es durchaus kühl, eine Jacke oder Sweatshirt sollte dabei sein. Sonnencreme nicht vergessen, durch den Wind merkt man es erst wenn es zu spät ist. Einige der Gäste haben einem frisch gekochten Hummer alle Ehre gemacht!

Sonstiges: Auf jeden Fall sollte man sich die Insel ansehen, entweder mit einem Leihwagen oder mit den wirklich günstigen, öffentlichen Verkehrsmitteln. Wir haben uns für einen Tag ein Smart-Cabrio ausgeliehen, sehr lustig, die ersten 20 km bin ich über den 2ten Gang nicht hinausgekommen… . Es geht Bergauf, teilweise sind die Straßen in den Bergen so steil, das wir nicht stehen bleiben wollten… . Ein Riesen Spaß!!! Typ: Besorgt euch vorher eine gute Straßenkarte! Vergesst, was an Karten bei den Reiseführern dabei ist!
Nach Funchal kommt man am besten mit dem Bus, entweder per Express über die Autobahn oder „normal“ über die Dörfer. Kostet beides das Selbe. Leute mit empfindlichen Mägen sollten entweder direkt Express fahren oder sich (je nach Fahrer) die Kotztüten aus dem Flieger mitnehmen… . (o.k. jetzt hab ich ein bisschen übertrieben)…abes hat z.T durchaus etwas von Achterbahn. Funchal kann man sich wunderbar zu Fuß erobern, alles ist sehr überschaubar. Unser Typ: auf jeden Fall mit der Seilbahn hoch zum Monte!

Fazit: : Manta Diving & Madeira werden uns wiedersehen! Jawoll!