Manta Diving Madeira, Caniço de Baixo

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Tauchen mit dem Manta Diving Center Madeira

Ich war vom 24.04. bis zum 08.05.2008 auf Madeira und habe mit dem Team vom Manta Diving Center 10 Tauchgänge durchgeführt. Im Internet habe ich mich im Vorfeld über die Tauchbasis und mögliche Übernachtungsmöglichkeiten informiert. Als Hotel wählte ich das Hotel Galomar. Es hat zwar „nur“ 3 Sterne, liegt jedoch direkt an der Tauchbasis was den Ausschlag gab. Alle weiteren Beschreibungen müsst Ihr euch in den bekannten Foren suchen, ich war sehr zufrieden. Ich hatte die Tauchbasis mehrfach per Mail angeschrieben und habe immer sehr schnell, ca. nach 3 Stunden, eine kompetente Antwort bekommen. Hier zeigte sich schon mal Professionalität in der Kundenbetreuung. Am Anreisetag habe ich gleich mein Gerödel in der Basis abgegeben und habe mich zum Tauchen angemeldet. Auch hier lief alles problemlos, ich hatte ja eine gültige Tauchtauglichkeitsbescheinigung. Also nicht vergessen. Der Raum ist mit den verschiedensten Auszeichnungen dekoriert und ich dachte, mal sehen ob man eingebildet ist. Man ist zwar mit recht stolz jedoch nicht eingebildet. Am nächsten Morgen Basisrundgang und Checkdive. Die Wassertemperatur lag bei 19 bis 20 Grad und die Sicht lag, bedingt durch einen Sturm vor ca. einer Woche bei, ca. 12 Metern hat sich dann aber kontinuierlich auf ca. 30 Meter verbessert. Von der Vegetation darf man sich nicht viel erwarten, also keine Korallenriffe. Madeira ist eine Vulkaninsel im Atlantik. Bei den Fischen war ich jedoch überrascht. Dank des Golfstroms findet man viele „alte“ Bekannt in etwas kleinerer Ausführung wie Steinfische (so viele auf einen Haufen habe ich noch nie gesehen) oder Papageienfische. Aber auch Conga-Aale, Moränen, Trompetenfische, Rochen, Barakuda und Drückerfische. Man taucht durch Felsformationen und kann so etwas für die Tarierung und die Orientierung tun. Was ich sehr empfehlen kann ist ein Tauchgang am Cap Garajau. Wer wirklich große Zackenbarsche auch nächster Nähe sehen will ist hier richtig. Die Zackis sind neugierig und kommen bis auf Berührungsnähe heran. Ich konnte mir die Wasserflöhe auf dem Kopf ansehen. Beim weiter tauchen wird man dann vom Zacki begleitet. Echt super. Auch wurden wir bei einem Tauchgang von einem Makrelenschwarm, ca. 90 Tiere, aufgenommen. Es war tauchen in Fischsuppe. Zusammenfassend möchte ich sagen, die Tauchbasis ist zwar etwas teurer hat seine Auszeichnungen aber verdient. Sehr professionell, freundlich und auf die Wünsche der Gäste eingehend. Bei meinem Besuch war die Basis kaum besucht, zum Teil nur 3 Taucher und wir sind trotzdem mit dem Boot ausgefahren, da es „nur“ 5 Tauchplätze am Hausriff gibt. Es muss einem aber klar sein, das Madeira eine Vulkaninsel mit Steilküste ist und man keine Bewegungseinschränkungen haben sollte, da die Wege zu den Einstiegen und der Basis mit vielen Treppen versehen ist und die Ausstiege über hohe Leitern erfolgen. Daher und nur daher gibt es „nur“ 5 Flossen. Auch ist der Atlantik nicht immer glatt wie ein Ententeich und man hat fast immer eine durchschnittlich Tauchtiefe bei einen 45 Minuten Tauchgang von mindestens 15 Metern da es flache Austauchgebiete nicht gibt. Noch kurz zu den vorherigen Berichten. Der Aufbewahrungsraum ist wirklich klein, doch wie gesagt man befindet sich an einer Steilküste. Wenn ich meine Box aufgrund meiner Körpergröße nur unten abstellen kann und dort ist alles voll muss ich halt fragen ob jemand mit mir tauscht. Weiterhin verlangt dieser Sport zu Recht eine Ausbildung. Wenn ich mich aufgrund der Bedingungen nicht sicher fühle, muss ich für mich entscheiden ob ich ins Wasser gehe oder nicht. Ich kann die Verantwortung für diese Entscheidung nicht an den Guide weitergeben. Dann sollte man in ruhigeren Gewässern tauchen gehen und sich dort mehr Praxis holen, obwohl in der letzten Woche der Atlantik auch einem Ententeich glich. Ich werde im nächsten Jahr wohl wieder hinfliegen.


Schild der Basis


Tauchbasis


Blick vom Anrödelplatz


Weg zum Einstieg


Tauchboot mit Stefan