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Korfu Diving, Paleokastritsa

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Kontakt:
Homepage, Email
Anschrift:
Paleokastritsa/Corfu Ambelaki-Bucht
Telefon:
+30-6932729011
Fax:
Basenleitung:
Korologou Angeliki, Peter Kaupp
Öffnungszeiten:
Sprachen:
Skype-Name Basis:
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Aufgrund eines geplanten Urlaubs auf Korfu haben ...

Aufgrund eines geplanten Urlaubs auf Korfu haben wir dort nach einer Tauchbasis umgeschaut.
Bei Recherchen sind wir auf die Basis in Paleokastritsa gestoßen. Wir haben uns für diese entschieden, da es sich um eine bekannte VDST-Basis unter deutscher Führung handelt.

Bei unsere Ankunft wurden wir als erstes von der Zugänglichkeit überrascht. Die Basis ist nur mittels eines Fußweges vom Parkplatz über den Strand am Wasser lang (ca. 200m) zu erreichen oder über einen steilen Fußweg. Auf jeden Fall muss man sein Tauchgepäck eine längere Strecke schleppen.
Bei Ankunft sind wir freundlich empfangen worden und wir freuten uns auf die Tauchgänge.
Die Tauchbasis liegt am Hang und bietet aufgrund des schönen alten Baumbestandes angenehmen Schatten. Auch geht dort immer ein leichtes Lüftchen, so dass es sich dort gut aushalten lässt.

Leider entsprach die dortige Organisation in keinster Weise den Erwartungen und die wirklich schönen Tauchplätze wurden davon überschattet.

1. Wasser-/Getränkeversorgung: gleich zu Beginn wurde uns gesagt, dass aufgrund des Saisonendes kein Wasser mehr nachbestellt worden sei und wir uns selber versorgen müßten

2. Zeitpunkt erster Ausfahrt 10 Uhr:
trotz mehrfacher Bitte aller! Anwesenden dies früher zu machen, damit die Oberflächenzeit zum 2. Tauchgang länger ist, wurde dies beibehalten mit der Begründung, dass Familienväter noch mit der Familie frühstücken können sollten - nur solche Taucher gab es nicht

3. Tauchausfahrt Dauer:
Rückkehr von der ersten Ausfahrt ca. 13.00 - 14:00 Uhr: 2. Ausfahrt in der Regel um 14:30 / 15:00 Uhr - d.h. keine richtige Pause möglich

4. Anrödeln und aufs Boot:
Die Ausrüstung wird an der Basis zusammengebaut und danach zum Steg getragen: Ablegen der Ausrüstung vor dem Boot: wenn alle fertig sind, mittels Kettenbildung die Ausrüstung an Bord schaffen: soweit so gut - machbar

5. Allgemein:
- Briefing war immer sehr gut, acuh der Platz selber wurde gut beschrieben: eine Tauchplatzkarte gibt es allerdings nicht
- das Boot selber ist ein bequemes Boot, welches gut durchdacht ist und ausreichend Platz hat für bis zu 18 Taucher. Die Sitzbänke sind breit genug, dass man sich bequem anrödeln kann.


5. Tauchgang selber - hier fängt das Chaos an:
- Aufgrund dessen, dass wir ein geliehenes Jackett hatten, durften wir nur mit Guide ins Wasser - also gut, akzeptiert, schließlich gibt es Länder, wo nur mit Guide getaucht werden darf
- Am 2. Tauchtag kam ein Anfänger (AOWD - 23 TG) zu uns ins Team und sollte Buddy des Guides werden. Erster TG mit dem Anfänger an eine Steilwand ohne vorhergehendem Check-TG. Die Abbruchkante der Steilwand lag auf 20m! Auf den ersten 5m zeigte sich, dass der Anfänger Probleme hatte. Vorher wurde vereinbart, dass wir alleine weiter tauchen, sollte die Luft des Anfängers knapp werden. Nach ca. 20min zeigte der Guide, dass der Anfänger nur noch 40! bar hatte. Er wurde an den Okti genommen und der Guide wollte zum Boot zurück - nur leider ist er in die falsche Richtung getaucht. Erst nachdem ich ihn darauf aufmerksam gemacht habe, dass das Boot in der anderen Richtung liegt, hat er es gefunden.
- Daraufhin hat sich mein Mann bei der Basisleitung beschwert, dass es nicht sein kann, dass jemand sich um einen Anfänger kümmern muß und gleichzeitig guiden soll. Es folgte daraus, dass der Basisleiter selber nun mit dem Anfänger ins Wasser gegangen ist und der Guide bei uns war. Nur das hatte zur Folge, dass niemand mehr auf dem Boot geblieben ist!
- Beim 2. Tauchgang an diesem Tag haben wir mit dem Guide und dem Anfänger im Wasser gewartet, bis der Basisleiter ins Wasser kam. Der Basisleiter war schon auf dem Sprung und zum Glück hat der Anfänger gesehen und darauf hingewiesen, dass vergessen worden ist, die Leiter ins Wasser zu hängen...

6. Aussagen zur Sicherheit
- Aufgrund dessen, dass ich mein Jackett zu Hause gelassen hatte, habe ich meinen Kompass vergessen: Aussage Basisleitung: Kompass braucht man nicht: Orientierung am Grund ist vollkommend ausreichend!
- Der Computer des Anfängers hat seinen Geist aufgegeben: auf Frage, ob es ein Leihgerät gebe kam: Ein Anfänger braucht keinen Tiefenmesser, der verwirrt nur

7. Qualität der Ausrüstung
Aufgrund unserer weiteren Urlaubplanung hatten wir uns entschlossen, dieses Mal die Jacketts vor Ort zu leihen, da wir bisher auf den Basen immer gutes Material gesehen haben. Die von uns ausgeliehenen Jacketts waren in einem schlechten Zustand. Bei meinem verhakte sich das Ventil bei einer Tauchtiefe von 32m und hat nicht mehr aufgehört Luft ins Jackett zu lassen. Einen Aufstieg konnte ich nur verhindern, nachdem ich den Notablass gezogen habe. Das Ventil hat irgendwann wieder geschlossen, nachdem ich darauf herumgeklopft habe und mehrfach den Füll- + Ablassknopf abwechselnd gedrückt habe. Später haben wir erfahren, dass eine nicht funktionierende Tariereinheit beim Jackett auch die Probleme beim Anfänger waren.

Leider muß ich alles in allem sagen, dass diese Tauchbasis nicht mehr zu empfehlen ist. Von der positiven Vergangenheit (von Erzählungen alter Stammkunden vor Ort, die ebenfalls sehr enttäuscht waren)ist nichts mehr übrig.
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ManuST****Ni**TMX

Korfu Diving ohne Rolf weylerVor exakt 20 Jahren ...

Korfu Diving ohne Rolf weyler
Vor exakt 20 Jahren war ich das letzte Mal auf Korfu. Damals hatte ich über den im Rhein-Maingebiet bekannten Tauchreiseveranstalter RTI (Reisen und Tauchen International) Hotel und 12 Tauchgänge bei der Basis Korfu Diving gebucht. Hinter der Fa. RTI standen mein langjähriger Freund und Tauchkamerad Rainer Wachtel und seine Partner
Die wichtigsten Vorgaben für meine Reiseauswahl waren immer hohe Sicherheitsstandards auf der Tauchbasis. Vor Ort eine schnell erreichbare Druckkammer und nach Möglichkeit zeitlich gut strukturierte Ausfahren, denn man wollte ja noch ausreichend Zeit mit Frau und Kind verbringen.

Aufgrund meiner Vorgaben wurde mir die Basis Korfu Diving unter der Leitung von TL Rolf Weyler empfohlen.

Ich erinnere mich noch an die Empfehlung von Rainer Wachtel:

„ Manu, das ist eine Professionelle VDST- Ausbildungsbasis, da kannst Du tolle Tauchgänge machen und hast genug Zeit für die Familie“ Und Rainer hatte wie so oft Recht!

Also landete ich bei Rolf Weyler´s Korfu Diving und war sehr zufrieden. Der drahtige TL ** imponierte mir mit seinen knappen und aussagekräftigen Briefings:

1. Gefahren über Wasser
2. Gefahren unter Wasser
3. Beschreibung Tauchplatz
4. Notfallmanagement

Sein ruhiges und zielführendes Boarding des Tauchkutter „Barrakuda“ und letztendliche seine Menschenkenntnis bei der Zusammenstellung der Tauchgruppen. Dies alles kombiniert mit spektakulären Tauchplätzen und einer Basis, wo Jeder seine Tauchausrüstung sicher aufbewahren konnte, machte diesen Urlaub für mich unvergessen.

Diese sehr positiven Erinnerungen in meinem alternden Gehirn, hatten uns veranlasst nochmals Korfu zu bereisen. Auf der HP von Korfu Diving war zu lesen, dass Rolf Weyler noch aktiv ist und mit dem Achilleon Diving Center kooperiert. Meine erste Anfrage wurde nicht beantwortet, auf meine zweite Anfrage (welche Grüße an Rolf Weyler beinhalteten) übermittelte man mir die Preisliste und teilte mir mit, dass Rolf sich im Ruhestand befindet.

Erwartungsfroh betrat ich die Basis und checkte ein. Aufgrund irgendwelcher geplanten Umbaumaßnahmen konnte nicht die komplette Ausrüstung auf der Basis gelagert werden. Lediglich das Neopren und mein Wing durfte ich vor Ort aufbewahren. Den Rest konnte ich dann zweimal Täglich jeweils 15 Minuten Fußweg durch die Hitze schleppen. Sehr ungewöhnlich.

Auch der gesamte Ablauf auf der Basis machte mir wenig Freude, bin ich es doch gewöhnt, dass alles zielführend und koordiniert läuft. Dies war hier nicht mehr der Fall. Die gesamten Vorbereitungen laufen sehr zäh und langwierig ab. Keiner übernimmt die konsequente Steuerung.



Der Ablauf stellt sich wie folgt dar:

- Ausrüstung in der Basis fertigbauen,
- Gerödel am Bootssteg ablegen
- Taucherkette bilden (rein theoretisch, glaubt ja nicht das es keine Drückeberger gibt)
- alles einzeln einladen
- ablegen

Das ständige Anheben von bis zu 20 Ausrüstungen machte meinem Rücken nicht wirklich Freude (und ich bin nun wirklich nicht schwach auf der Brust).

Sowohl aus sicherheits- und gesundheitlichen Gründen ist das ganze Prozedere nicht nachvollziehbar. Und so kam es wie es kommen musste, ein komplettes TG folg von der Bugplattform aufs Deck. Gott sei Dank war es nicht meins.

Ich mag es nicht sonderlich wenn unbekannte Menschen meine Ausrüstung heben, tragen anfassen was auch immer.

Das hatte ich irgendwie völlig anders in Erinnerung. Bei ruhiger See bin ich mit meiner kompletten Ausrüstung auf dem Rücken und am Mann unter der Hilfestellung von Rolf eingestiegen, nur bei Seegang wurde davon abgewichen.

Insgesamt war mir diese sinnlose Schlepperei und das ständige Trödeln ein Dorn im Auge. So kam es vor, dass wir erst um 14.00 Uhr vom ersten TG zurückkamen. Dies obwohl die Ausfahrten nur maximal 30 Minuten dauerten. Wohlgemerkt, die Basis öffnet um 09.30 Uhr.

Dass meine Eindrücke nicht auf dem Holzweg gewachsen waren, bestätigte die gleiche Unzufriedenheit einiger anderer erfahrener Taucher (TLs).

Insgesamt war ich sehr unzufrieden. Es werden hochpreisige Tauchgänge verkauft, aber nur unterer Durchschnitt geboten. Bei Preisen von 38,- € für einen Tauchgang mit eigener Ausrüstung kann man heutzutage mehr erwarten. Z.B. das Blei und Flasche auf dem Boot bereit liegen, die alte „Barrakuda“ mit einem Sonnensegel bespannt wird und das bei Temperaturen um die 40 Grad Celsius für jeden Taucher eine Flasche Wasser (25 Cent) bereit gestellt wird.

Weiterhin empfand ist die unterschwelligen Animositäten gegen Rolf Weyler als unangemessen und störend. Allerding im Vergleich zu dem was ich vor 20 Jahren bei Rolf erleben durfte hat die Basis extrem nachgelassen.

Aus diesem Grund hatte ich nur wenige Tauchgänge durchgeführt, alternativ ein Boot geliehen und dass ganze Apnoe ertaucht.

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Allgemein Infos

Services
  • Ausrüstungsverkauf
  • Werkstatt
  • Regler-Revisionen
  • Neoprenarbeiten
  • Behindertengerecht
  • Tauchclub vorhanden
  • Filmentwicklung analog
  • Filmentwicklung digital
  • Kreditkartenzahlung
Ausstattung
Kompressoren:
Bauer
  • Trockenraum
  • Spülbecken Ausrüstung
  • Schulungsraum
  • Schliessfächer
  • Lampenlademöglichkeit
Boote:
1 Kutter, 1 Zodiak
Entfernung Tauchgewässer:
30m
  • Hausriff
  • Aufenthaltsraum
Leihausrüstung
Anzahl Leihausrüstungen:
50
Marken Leihausrüstungen:
Scubapro
Alter Leihausrüstungen:
NIcht spezifiziert.
  • Kameraverleih
  • Videoverleih
  • Computerverleih
  • Rebreatherverleih
Flaschen
Anzahl Flaschen:
50
Flaschengrößen:
10, 12 l
DIN/INT:
Beides
Flaschenmaterial:
Stahl
Gase
  • Nitrox
  • Trimix
  • Argon
  • Rebreathersupport
Ausbildung
Anzahl TLs:
wechselnd
Anzahl Guides:
wechselnd
Ausbildungs-Verbände:
CMAS
Ausbildung bis:
CMAS***
  • Schnuppertauchen
  • Nitroxausbildung
  • TEK-Ausbildung
  • Rebreatherausbildung
  • Fotoausbildung
  • Kinderausbildung
  • Behindertenausbildung
  • Pool für Ausbildung
Ausbildungsgewässer:
NIcht spezifiziert.
Angebote
  • Halbtagestouren
  • Tagestouren
  • Mehrtagestouren
  • Nachttauchen
Sicherheit
Sauerstoffausstattung:
Ja
  • Erste Hilfe Ausrüstung
Nächste Dekokammer:
Korfu-Stadt
Nächstes Krankenhaus:
Piräus (per Helikopter)

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