Khao Lak Fun Divers, Khao Lak (Inaktiv)

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Hallo zusammen,zuerst möchten wir uns nochmals ga ...

Hallo zusammen,
zuerst möchten wir uns nochmals ganz herzlich bei Conny & Gallus für die sehr schöne Zeit in Khao Lak und die fürsorgliche, freundschaftliche, individuelle und herzliche Betreuung bedanken.
Ebenfalls ein großes Dankeschön an die restliche Crew und die Diveguides Georg und Marco.
Die insgesamt 3 Wochen Urlaub (09. bis 30.04.2007), welche wir im (ebenfalls empfehlenswerten) Khao Lak Merlin Resort verbracht haben, waren Dank der Khao Lak Fun Divers sehr angenehm und erholsam. Bzgl. unserer Tauchgangsplanung wurde von Conny & Gallus alles unternommen, um unsere Wünsche zu realisieren.
Der Pickup vom Hotel fand immer zu ´erträglichen´ Zeiten, d.h. in der Regel so um kurz vor 8:00 Uhr statt, so konnte man im Hotel noch in aller Ruhe das sehr gute Frühstück genießen. Die Rückkehr war normalerweise immer so gegen 17:00 Uhr (je nach Divespot). Das Auswaschen der Tauchklamotten wurde von der Basis übernommen, somit war es nicht nötig, nach dem Tauchen mit auf die Basis zu fahren und man konnte den Nachmittag gemütlich am Pool oder Strand ausklingen lassen. Auch hierfür nochmals ein herzliches Dankeschön...!!!
Eine neue Erfahrung für uns war das Übersetzen zu den Divespots (Similans, Richelieu Rock etc.) mittels Speedboot, was bei ruhiger See auch kein Problem darstellte. Allerdings waren die Überfahrten auch etwas langweilig, da man durch Fahrtwind und Motorenlärm (400 PS sind nun mal nicht besonders leise) nicht wirklich Unterhaltungen führen konnte. Je nach Anzahl der mitfahrenden Taucher und Schnorchler waren auch die Platzverhältnisse etwas beschränkt. Da die Similans nun aber ca. 60 km vor der Küste liegen, verkürzte sich die Anfahrtszeit somit auf ca. 1 Stunde. Es wurde auch die Möglichkeit geboten, mit einem normalen Tauchboot raus zu fahren was allerdings bedeutet, dass die Pickup-Zeiten entsprechend früher, die Rückkehrzeiten später und die Überfahrten knapp 3x so lange sind. Hier muss wohl jeder für sich entscheiden, was für ihn/sie das Beste ist.
An den Similans wurde dann auf ein normales Tauchboot umgestiegen, auf welchem man bis zur Rückfahrt den Tag verbrachte. Die Tauchboote waren ausreichend gut ausgestattet und die Besatzung immer freundlich und hilfsbereit. Das kredenzte Mittagessen war immer sehr lecker und reichhaltig.
Einziger Kritikpunkt: Nach dem 2. Tauchgang verblieb nicht sehr viel Zeit zum Abrödeln, Verstauen der Tauchklamotten, Smalltalk, Logbucheintragungen, Dekokippe etc., da das Speedboot pünktlich den Rückweg antreten musste.

Die Tauchgründe der Similans sind sehr schön bewachsen und es gibt viel zu entdecken. Unterwasserfotographen sollten keinesfalls das Makroobjektiv vergessen, da es jede Menge ´Kleinkram´ (Schnecken in allen Formen und Farben, alle möglichen Varianten an Garnelen und Krebse usw.) abzulichten gibt. Wunderschöne Korallenstöcke sowie Jungfischschulen, Anglerfische und Barrakudas als auch Großfisch trifft man an. Wobei Mantas und Walhaie wohl zu den absoluten ´Hai-lights´ gehören, wenn man etwas Glück hat. Das hatten wir leider nur bzgl. der Mantas, welche wir bei ´Koh Bon´ an ´Christmas Point´ bewundern konnten. Den Walhai haben wir leider immer um einen Tag oder 50m verpasst... dafür hatten wir bei einem ganz normale Tagestauchgang zwei Spanische Tänzerinnen.
Ein absolutes Tauch-Highlight war ´Richelieu Rock´, welcher super schön bewachsen ist und sehr viel Wirbellose und Seepferdchen zu bieten hat. Allerdings ist die Strömung auch vom Feinsten...
Neben den Similans haben wir noch Tauchgänge zum ´Boonsung Wrack´ unternommen. Diese ehemalige Zinkabbauplattform liegt als ´Trümmerfeld´ nicht ganz so weit vor der Küste und wird mit Longtailbooten angefahren (Anfahrt ca. 30 Minuten). Der ehemalige Stahlkoloss bietet reichlich Jungfischschulen, die teilweise so dicht sind, dass man außer Fisch nichts mehr sieht. Ein sehr imposanter ca. 3m großer Leopardenhai scheint dort ein Zuhause gefunden zu haben. Hier erscheint die Fülle an Schnecken, Weißaugen- & Netzmuränen und Drachenköpfen unfassbar. In jedem Loch und jeder Spalte ist etwas anderes auszumachen. Einziger Wermutstropfen ist der umgebende Sandgrund, welcher je nach Tide und Strömungsverhältnissen die Sicht etwas trüben kann. Da sollte man aber auf jeden Fall hin...!!!

Zum Schluss der absolute Knaller: Tauchen im Rajjaprabha Stausee im Khao Sok Nationalpark incl. Übernachtung in schwimmenden Bambushütten. Ein absolutes MUSS...!!!
Die Anfahrt mit dem Pickup dauert ca. 2,5 Stunden, wobei Gallus an entsprechenden Stellen Pausen eingelegt hat und wir dann die Aussicht in den Nationalpark (der übrigens den ältesten Regenwald der Welt hat), Höhlentempel, einen thailändischen Markt und Süßwasser-Piranhas bestaunen konnten. Am Stausee angekommen ging´s dann mit dem Longtailboot noch ca. 45 Minuten auf dem See weiter, bis wir unsere Unterkunft erreicht hatten. Landschaftlich nicht zu toppen! Am Nachmittag von Tag 1 und am Morgen von Tag 2 ging´s dann unter Wasser, welches auch bei 20m Tiefe immer noch 27-28°C warm ist. An der Oberfläche liegt die Wassertemperatur bei ca. 31-32°C (Badewanne). Betaucht wurde eine Felswand mit Grotten und kleine Tropfsteinhöhlen, wobei nicht mehr als 5-8m in diese hineingetaucht wurde. Die Sichtverhältnisse lagen so bei ca. 8m, UW-Lampen wurde von der Basis gestellt. Fische gab´s bis auf einige Wels, irgendwas Karpfenartiges und so ne Art Snakeheads nicht wirklich viel, aber hier und da kommen abgestorbene Urwaldriesen aus der Tiefe und das Wasser hat eine super grünliche Färbung.
Diese Tauchgänge hatten den Flair von Dämmerungstauchgängen mit etwas mystischer Würze. Einzigartig und absolut empfehlenswert...!!!

Eigentlich fassen wir uns sonst immer kürzer, aber solch schöne Erlebnisse bedürfen eben doch mehrerer Worte.

Liebe Grüße an Conny, Gallus und die restlichen Crew der Khao Lak Fun Divers,
alles Gute und danke für die erholsame Zeit und die schönen Tauchtage.

Andrea & Guido