So hier auch mal mein Bericht über Joes Tauchburg ...
So hier auch mal mein Bericht über Joes Tauchburg:
Ich war für gut zwei Wochen bei Joe in der Tauchburg.
Vor der Anreise wurde die Buchung und alle Fragen sehr schnell per Mail beantwortet. Dafür schonmal ein klares Lob. 6 Flossen
Der Pickup vom Airport klappte auch problemlos. Als wir dann in der Tauchburg ankamen, wussten die Bediensteten erstmal nicht genau in welchem Zimmer wir untergebracht werden sollten. Klaus (der Basisleiter) war gerade auf einem Tauchgang und Joe war auch nicht da. Die erste kurze Einweisung in die Anlage und die Basis bekamen wir von einem anderen Gast. Das fand ich zwar super von dem Gast, aber erst stutzt man schon, das von der Basis anscheinend keiner auf einen wartet. 4 Flossen
Die Anlage an sich ist aber absolut super. Zwar klein, aber sehr sauber, die Zimmer sind praktisch und die Bäder wirklich immer sauber. Auch die halb offenenen Bäder sind sehr schön, selbst wenn es mal schlechtes Wetter hat, stört einen der warme Regen unter der Dusche nicht
Für die Anlage gibt es ein riesiges Lob an Joe. 6 Flossen mit Sternchen
Die Mädels in der Küche kochen auch recht gut. Leider variieren die Portionsgrößen manchmal (besonders beim Mie Goreng). Auch kann es sein das einige Fleischsorten oder Fisch grad nicht vorrätig sind. Wenn beides gleichzeitig vorkommt, wird die an sich recht große Karte doch ziemlich überschaubar. Und ein großes Manko sind die Größen einiger Frühstücksportionen. Pfannkuchen und Omlett reichten mir gerade noch, aber wenn ich gesehen habe, das andere nur zwei Scheiben Toast mit Aufstrich gekriegt haben, frag ich mich wie man davon satt werden soll. Und es gibt manchmal auch Kommunikationsprobleme mit den Mädels in der Küche. Wir haben mehrmals versucht morgens Melone abzubestellen, aber die Melonen waren immer wieder auf dem Obstteller. Erst als wir Klaus darauf angesprochen hatten, klappte es einige Tage. Und die Küche macht abends gegen sieben zu. Dies ist für meinen Geschmack einfach etwas zu früh, da ich normalerweise zwischen sieben und acht esse. Alles in allem 4 Flossen für die Küche.
So nun zum wichtigsten für uns Taucher: dem Tauchen.
Die Basis ist recht klein. Wir waren meistens mit fünf oder sechs Gästen da und es ging vom Platz gut. Aber wenn mal zehn Taucher ihre Ausrüstung gleichzeitig vorbereiten wird es sehr eng. Es gibt drei Spülbecken, wobei ich das für die Füßlinge, Flossen und Gewichte als zu klein empfunden habe. Wenn zwei Leute ihre Flossen da drinne hatten war es schon voll. Für die Basis deshalb 5 Flossen.
Die Tauchgebiete die wir gesehen haben sind alle sehr schön gewesen. Sehr zu empfehlen ein early morning an der Liberty, dann kann man die Büffelköpfe in Ruhe sehen. Aufgrund der beginnenden Regenzeit, war die Sicht leider manchmal schlecht. Wenn es die Nacht über lange geregnet hat, ist soviel Sediment ins Meer gespült, das man am nächsten Tag teilweise schlechte Sicht hatte, das ging soweit das teilweise nicht getaucht werden konnte, da Taucher die eher im Wasser waren, von einer undurchsichtigen Wand aus Sedimenten berichteten die durch die Strömung zu den Tauchplätzen kam.Leider gibt es nur eine sehr begrenzte Anzahl Tauchplätze. In der Regenzeit sind nämlich einige Plätze aufgrund von dann zu starker Strömung nicht anfahrbar. Ich finde es zwar gut das einem davon abgeraten wird, bevor man hinfährt, und nach drei Minuten den Tauchgang wieder abbricht. Aber leider gab es im Internet keinen Hinweis, das einiges in der Regenzeit nicht zu betauchen ist. So hat man an einigen Tauchplätzen mehr als zehn Tauchgänge gemacht (US Liberty und Coral Garden). Da hätte man sich auf Dauer schon etwas mehr Abwechslung gewünscht. Ich hätte im Nachhinein dann lieber nur eine Woche bei Joe verbracht, da man in der Zeit auch alles sehen kann. Deshalb nur vier Flossen.
Der Tauchbetrieb läuft anders ab als auf anderen Basen. Man spricht abends mit Klaus ab wo und wann man am nächsten morgen Tauchen möchte und dann geht es dahin, sofern die einheimischen Guides oder Klaus Zeit haben. Die meiste Zeit wird an den drei Tauchplätzen US Liberty, Coral Garden und Drop Off getaucht. Da dies die einzigen Tauchplätze sind die zu Fuß erreichbar sind. Alle anderen Plätze müssen mit dem Auto angefahren werden, und es steht halt soweit ich mitgekriegt habe nur ein alter Geländewagen mit Platz für vier Taucher plus Guide zur Verfügung. Bei den Plätzen die zu Fuß erreichbar sind, wird das Jacket mit Flasche und Lungenautomat von Trägern zum Einstieg gebracht. Flossen, Gewichte, Kamera, Computer, Maske und Neopren darf man selber schleppen. Zum Wrack der Liberty geht das noch, aber zum Drop Off ist es doch schon ein recht weiter Weg. Wenn dann auch passend die Mittagssonnne scheint, kann der echt zur Tortur werden. Da fragt man sich schon warum man nicht mit einem Auto dahin gefahren wird wie bei anderen Basen vor Ort. Die Wege zu den Einstiegen bestehen aus Lavagestein wo auch teilweise Glasscherben liegen. Also auf jeden Fall recht neue Füßlinge mit heiler Sohle haben. Aufgrund der Wege und den Einstiegen sollte man auch auf jeden Fall mit Geräteflossen tauchen. An den Einstiegsplätzen gibt es keine Stege oder ähnliches. Man darf einfach über den Geröllstrand ins Meer. Solange keine Brandung da ist geht das noch, aber bei etwas Brandung wird es schon schwieriger. Der Ausstieg nach dem Tauchgang ist dann meist noch etwas schwerer, besonders die Frauen die dabei waren, hatten dabei öfters erhebliche Probleme und haben es teilweise nicht ohne Hilfe aus dem Wasser geschafft. Was leider auch negativ aufgefallen ist, war die lasche Umgang mit allgemeinen Sicherheitsvorkehrungen beim Tauchen. Es durfte ohne Buddy getaucht werden, einen richtigen Checkdive mit Maske ausblasen, etc. gabe es nicht, eine Tauchgangsbesprechung fand nicht statt (keine Zeitangaben, keine Tiefenangaben, keine Richtungsangaben, etc.), einmal waren wir zu dritt im Wasser. Klaus als Guide, eine Taucherin und ich. Die Taucherin war mit Nitrox unterwegs und plötzlich war Klaus als Guide auf 35 m Tiefe, sie hatte immer wieder erwähnt, das sie nicht tiefer als 30 m tauchen wollte. Sie war so gezwungen sich vom Guide abzutrennen. Klaus ist auch nicht unbedingt ein wirklicher Guide, eher jemand der mit einem Tauchen geht und einem dabei gelegentlich Sachen zeigt. Bei einem anderen Tauchgang hatte er sich soweit entfernt, das wir ihn nicht mehr gefunden haben. Das ist besonders toll, wenn man ihm anzeigen will, das man bei 50 bar ist und langsam mal umkehren muss um wieder beim Einstieg aufzutauchen
Die in anderen Berichten beschriebenen Guides Tanja und Lisa sind leider nicht mehr da. Inzwischen helfen zwei einheimische Guides aus. Wayan ist auch echt nett und kann einem einiges zeigen (momentan der beste Guide der Tauchburg). Butu findet und kennt leider schonmal einiges weniger. Insgesamt für den Tauchbetrieb nur 3 Flossen
Sonstiges:
Joe: In der Zeit in der ich da war, hat er leider zwei Gesichter gezeigt. Er baut momentan an und steht anscheinend deswegen sehr unter Stress. Jedenfalls hat er sich gegenüber den Gästen manchmal richtig aufgeregt und die Stimmung gedrückt, an anderen Tagen war er dann wieder in die Freundlichkeit in Person. Eine Taucherin wollte gerne mit Nitrox tauchen. Es wurde zwar organisiert, aber Joe regte sich gegenüber anderen Gästen darüber auf, was das für zusätzliche Kosten verursachen würde und was er damit an arbeite hätte. Zum einen ist Nitrox heute nix wirklich besonderes mehr, sondern etwas was eine Tauchbasis im Programm haben sollte. Zum anderen hat sich Joe Nitrox auch mit gut 5,80€/Tauchgang vergüten lassen, somit kostet ihn vermutlich nix, sondern er verdient vermutlich noch daran. Die entsprechende Taucherin saß übrigens bei der Diskussion auch mit an der „Tafelrunde“. Dies hätte mir glaube ich den Urlaub komplett versaut, wenn ich derjenige gewesen wäre, der Nitrox haben wollte. Deswegen hier nur eine Flosse
Umbau/Lautstärke: Da momentan bis voraussichtlich Mai direkt nebenan gebaut wird und das Resort direkt an der Hauptstraße von Tulamben liegt, kann es im vorderen Teil schonmal laut werden. Dafür nur 4 Flossen.
Der Ort:
Tulamben ist ein kleiner, ruhiger Ort (abgesehen vom Verkehr), der hauptsächlich aus Tauchbasen und ein paar Balinesen besteht. Groß weggehen kann man nicht, höchstens mal woanders was essen. Ohne Wertung da Joe hierdrauf keinen Einfluss hat.
Mein Fazit:
Eine schöne Basis, bei der meiner Meinung aber noch einige Luft nach oben ist. Die Mottos „more than simply the best“ (Homepage) bzw. „We offer perfection“ (Schild in Tulamben) werden leider um einiges verfehlt.
Wenn man aber schon etwas Taucherfahrung hat und gerne etwas auf eigenen Füßen unter Wasser unterwegs ist, kann hier einen sehr schönen Urlaub verbringen. Als Anfänger oder jemand der unter Wasser gern an die Hand genommen wird und alles gezeigt kriegt sollte man sich besser eine andere Basis suchen oder wenigstens auf Wayan als Guide bestehen.
In der Regenzeit sollte man aufgrund der begrenzten Tauchplatzauswahl nicht viel mehr als eine Woche einplanen.
Ich muss sagen, das ich einen schönen Urlaub verbracht habe (Hauptgrund dafür Klaus (vielleicht nicht der beste Guide, aber sein super netter Kerl mit dem man super das ein oder andere Dekobierchen trinken kann) und die anderen Gäste). Aber eine Woche auf der Basis hätte mir gereicht.
In der Gesamtwertung gibt es für die Basis vier Flossen.
Ich war für gut zwei Wochen bei Joe in der Tauchburg.
Vor der Anreise wurde die Buchung und alle Fragen sehr schnell per Mail beantwortet. Dafür schonmal ein klares Lob. 6 Flossen
Der Pickup vom Airport klappte auch problemlos. Als wir dann in der Tauchburg ankamen, wussten die Bediensteten erstmal nicht genau in welchem Zimmer wir untergebracht werden sollten. Klaus (der Basisleiter) war gerade auf einem Tauchgang und Joe war auch nicht da. Die erste kurze Einweisung in die Anlage und die Basis bekamen wir von einem anderen Gast. Das fand ich zwar super von dem Gast, aber erst stutzt man schon, das von der Basis anscheinend keiner auf einen wartet. 4 Flossen
Die Anlage an sich ist aber absolut super. Zwar klein, aber sehr sauber, die Zimmer sind praktisch und die Bäder wirklich immer sauber. Auch die halb offenenen Bäder sind sehr schön, selbst wenn es mal schlechtes Wetter hat, stört einen der warme Regen unter der Dusche nicht
Für die Anlage gibt es ein riesiges Lob an Joe. 6 Flossen mit SternchenDie Mädels in der Küche kochen auch recht gut. Leider variieren die Portionsgrößen manchmal (besonders beim Mie Goreng). Auch kann es sein das einige Fleischsorten oder Fisch grad nicht vorrätig sind. Wenn beides gleichzeitig vorkommt, wird die an sich recht große Karte doch ziemlich überschaubar. Und ein großes Manko sind die Größen einiger Frühstücksportionen. Pfannkuchen und Omlett reichten mir gerade noch, aber wenn ich gesehen habe, das andere nur zwei Scheiben Toast mit Aufstrich gekriegt haben, frag ich mich wie man davon satt werden soll. Und es gibt manchmal auch Kommunikationsprobleme mit den Mädels in der Küche. Wir haben mehrmals versucht morgens Melone abzubestellen, aber die Melonen waren immer wieder auf dem Obstteller. Erst als wir Klaus darauf angesprochen hatten, klappte es einige Tage. Und die Küche macht abends gegen sieben zu. Dies ist für meinen Geschmack einfach etwas zu früh, da ich normalerweise zwischen sieben und acht esse. Alles in allem 4 Flossen für die Küche.
So nun zum wichtigsten für uns Taucher: dem Tauchen.
Die Basis ist recht klein. Wir waren meistens mit fünf oder sechs Gästen da und es ging vom Platz gut. Aber wenn mal zehn Taucher ihre Ausrüstung gleichzeitig vorbereiten wird es sehr eng. Es gibt drei Spülbecken, wobei ich das für die Füßlinge, Flossen und Gewichte als zu klein empfunden habe. Wenn zwei Leute ihre Flossen da drinne hatten war es schon voll. Für die Basis deshalb 5 Flossen.
Die Tauchgebiete die wir gesehen haben sind alle sehr schön gewesen. Sehr zu empfehlen ein early morning an der Liberty, dann kann man die Büffelköpfe in Ruhe sehen. Aufgrund der beginnenden Regenzeit, war die Sicht leider manchmal schlecht. Wenn es die Nacht über lange geregnet hat, ist soviel Sediment ins Meer gespült, das man am nächsten Tag teilweise schlechte Sicht hatte, das ging soweit das teilweise nicht getaucht werden konnte, da Taucher die eher im Wasser waren, von einer undurchsichtigen Wand aus Sedimenten berichteten die durch die Strömung zu den Tauchplätzen kam.Leider gibt es nur eine sehr begrenzte Anzahl Tauchplätze. In der Regenzeit sind nämlich einige Plätze aufgrund von dann zu starker Strömung nicht anfahrbar. Ich finde es zwar gut das einem davon abgeraten wird, bevor man hinfährt, und nach drei Minuten den Tauchgang wieder abbricht. Aber leider gab es im Internet keinen Hinweis, das einiges in der Regenzeit nicht zu betauchen ist. So hat man an einigen Tauchplätzen mehr als zehn Tauchgänge gemacht (US Liberty und Coral Garden). Da hätte man sich auf Dauer schon etwas mehr Abwechslung gewünscht. Ich hätte im Nachhinein dann lieber nur eine Woche bei Joe verbracht, da man in der Zeit auch alles sehen kann. Deshalb nur vier Flossen.
Der Tauchbetrieb läuft anders ab als auf anderen Basen. Man spricht abends mit Klaus ab wo und wann man am nächsten morgen Tauchen möchte und dann geht es dahin, sofern die einheimischen Guides oder Klaus Zeit haben. Die meiste Zeit wird an den drei Tauchplätzen US Liberty, Coral Garden und Drop Off getaucht. Da dies die einzigen Tauchplätze sind die zu Fuß erreichbar sind. Alle anderen Plätze müssen mit dem Auto angefahren werden, und es steht halt soweit ich mitgekriegt habe nur ein alter Geländewagen mit Platz für vier Taucher plus Guide zur Verfügung. Bei den Plätzen die zu Fuß erreichbar sind, wird das Jacket mit Flasche und Lungenautomat von Trägern zum Einstieg gebracht. Flossen, Gewichte, Kamera, Computer, Maske und Neopren darf man selber schleppen. Zum Wrack der Liberty geht das noch, aber zum Drop Off ist es doch schon ein recht weiter Weg. Wenn dann auch passend die Mittagssonnne scheint, kann der echt zur Tortur werden. Da fragt man sich schon warum man nicht mit einem Auto dahin gefahren wird wie bei anderen Basen vor Ort. Die Wege zu den Einstiegen bestehen aus Lavagestein wo auch teilweise Glasscherben liegen. Also auf jeden Fall recht neue Füßlinge mit heiler Sohle haben. Aufgrund der Wege und den Einstiegen sollte man auch auf jeden Fall mit Geräteflossen tauchen. An den Einstiegsplätzen gibt es keine Stege oder ähnliches. Man darf einfach über den Geröllstrand ins Meer. Solange keine Brandung da ist geht das noch, aber bei etwas Brandung wird es schon schwieriger. Der Ausstieg nach dem Tauchgang ist dann meist noch etwas schwerer, besonders die Frauen die dabei waren, hatten dabei öfters erhebliche Probleme und haben es teilweise nicht ohne Hilfe aus dem Wasser geschafft. Was leider auch negativ aufgefallen ist, war die lasche Umgang mit allgemeinen Sicherheitsvorkehrungen beim Tauchen. Es durfte ohne Buddy getaucht werden, einen richtigen Checkdive mit Maske ausblasen, etc. gabe es nicht, eine Tauchgangsbesprechung fand nicht statt (keine Zeitangaben, keine Tiefenangaben, keine Richtungsangaben, etc.), einmal waren wir zu dritt im Wasser. Klaus als Guide, eine Taucherin und ich. Die Taucherin war mit Nitrox unterwegs und plötzlich war Klaus als Guide auf 35 m Tiefe, sie hatte immer wieder erwähnt, das sie nicht tiefer als 30 m tauchen wollte. Sie war so gezwungen sich vom Guide abzutrennen. Klaus ist auch nicht unbedingt ein wirklicher Guide, eher jemand der mit einem Tauchen geht und einem dabei gelegentlich Sachen zeigt. Bei einem anderen Tauchgang hatte er sich soweit entfernt, das wir ihn nicht mehr gefunden haben. Das ist besonders toll, wenn man ihm anzeigen will, das man bei 50 bar ist und langsam mal umkehren muss um wieder beim Einstieg aufzutauchen
Die in anderen Berichten beschriebenen Guides Tanja und Lisa sind leider nicht mehr da. Inzwischen helfen zwei einheimische Guides aus. Wayan ist auch echt nett und kann einem einiges zeigen (momentan der beste Guide der Tauchburg). Butu findet und kennt leider schonmal einiges weniger. Insgesamt für den Tauchbetrieb nur 3 FlossenSonstiges:
Joe: In der Zeit in der ich da war, hat er leider zwei Gesichter gezeigt. Er baut momentan an und steht anscheinend deswegen sehr unter Stress. Jedenfalls hat er sich gegenüber den Gästen manchmal richtig aufgeregt und die Stimmung gedrückt, an anderen Tagen war er dann wieder in die Freundlichkeit in Person. Eine Taucherin wollte gerne mit Nitrox tauchen. Es wurde zwar organisiert, aber Joe regte sich gegenüber anderen Gästen darüber auf, was das für zusätzliche Kosten verursachen würde und was er damit an arbeite hätte. Zum einen ist Nitrox heute nix wirklich besonderes mehr, sondern etwas was eine Tauchbasis im Programm haben sollte. Zum anderen hat sich Joe Nitrox auch mit gut 5,80€/Tauchgang vergüten lassen, somit kostet ihn vermutlich nix, sondern er verdient vermutlich noch daran. Die entsprechende Taucherin saß übrigens bei der Diskussion auch mit an der „Tafelrunde“. Dies hätte mir glaube ich den Urlaub komplett versaut, wenn ich derjenige gewesen wäre, der Nitrox haben wollte. Deswegen hier nur eine Flosse
Umbau/Lautstärke: Da momentan bis voraussichtlich Mai direkt nebenan gebaut wird und das Resort direkt an der Hauptstraße von Tulamben liegt, kann es im vorderen Teil schonmal laut werden. Dafür nur 4 Flossen.
Der Ort:
Tulamben ist ein kleiner, ruhiger Ort (abgesehen vom Verkehr), der hauptsächlich aus Tauchbasen und ein paar Balinesen besteht. Groß weggehen kann man nicht, höchstens mal woanders was essen. Ohne Wertung da Joe hierdrauf keinen Einfluss hat.
Mein Fazit:
Eine schöne Basis, bei der meiner Meinung aber noch einige Luft nach oben ist. Die Mottos „more than simply the best“ (Homepage) bzw. „We offer perfection“ (Schild in Tulamben) werden leider um einiges verfehlt.
Wenn man aber schon etwas Taucherfahrung hat und gerne etwas auf eigenen Füßen unter Wasser unterwegs ist, kann hier einen sehr schönen Urlaub verbringen. Als Anfänger oder jemand der unter Wasser gern an die Hand genommen wird und alles gezeigt kriegt sollte man sich besser eine andere Basis suchen oder wenigstens auf Wayan als Guide bestehen.
In der Regenzeit sollte man aufgrund der begrenzten Tauchplatzauswahl nicht viel mehr als eine Woche einplanen.
Ich muss sagen, das ich einen schönen Urlaub verbracht habe (Hauptgrund dafür Klaus (vielleicht nicht der beste Guide, aber sein super netter Kerl mit dem man super das ein oder andere Dekobierchen trinken kann) und die anderen Gäste). Aber eine Woche auf der Basis hätte mir gereicht.
In der Gesamtwertung gibt es für die Basis vier Flossen.