Embudu, Süd Male Atoll, Diverland

117 Bewertungen
Schreibe eine Bewertung

Bewertungen(117)

AlexanderWPADI AOWD97 TGs

Wir waren Weihnachten 2009 bis 7. Jänner 2010 auf ...

Wir waren Weihnachten 2009 bis 7. Jänner 2010 auf Embudu.
Gestartet wird mit einem Orientierungstauchgang. Dort muß man mal kurz die Maske fluten und Regler wiederfinden. Das ist in null komma nix erledigt und dann geht es schon durch den Korallengarten. Hier ist eine Führung gar nicht schlecht, damit man weiß wo alles liegt.
Kommt man mit eigener Ausrüstung bekommt man eine Tasche für den Aufenthalt zur Verfügung gestellt und lagert sein Equipment direkt bei der Tauchbasis. Ein verwechseln mit der Leihausrüstung, wie ich hier gelesen habe, kommt eigentlich nicht vor, da diese getrennt gelagert werden. Noch viel mehr: Ich habe von einem gehört, der seinen Regler vergessen hat, und erst Monate später den Verlust bemerkt hat. Eine E-Mail und ein paar Tage später war der Regler wieder in Deutschland und hatte nur massive Salzablagerungen abgekommen
Die Tauchbasis ist etwas unpersönlich, was aber auch wieder ein Vorteil ist: Man kann jederzeit hingehen, Flasche nehmen, in eine Liste eintragen und tauchen gehen.
Oder man nimmt die elegantere Variante: Man fährt mit dem Boot aus. Zweimal täglich legt das Tauchboot ab für 11 EUR. Eine Liste zum Eintragen gibt es nicht. Wer 30 Minuten vor Abfahrt erscheint, dem wird Flasche, Blei, Ausrüstung aufs Boot gebracht, wer das nicht schafft, aber zum Abfahrtszeitpunkt am Boot ist, wird mitgenommen, wer nicht da ist, ist halt nicht da. Man glaubt es kaum aber das funktioniert einwandfrei!
Am Boot selbst wird dann erst die Liste erstellt, damit auch alle wieder mit nach Hause kommen.
Richtig ist allerdings, dass ich kein Wort über die Sicherheit an Bord vernommen habe. Von anderen Booten kenne ich Erklärungen, wo das Funkgerät ist, etc. Allerdings sind immer ca. 5 Angestellte an Bord, sodass es doch recht unwahrscheinlich ist, dass alle gleichzeitig unansprechbar sind

Es gibt dann vor dem Tauchen noch eine kurzes Breefing und dann geht es in Wasser: maximal 30 m, maximal 60 Minuten. Nachdem fast alle Tauchplätze mit Strömung versehen sind: Am Ende einfach Boje aufblasen, Sicherheitsstop auf 5 m, vorsichtig auftauchen und kurz warten, bis das Boot einen holt.
Die Tauchgestaltung selbst hängt nur vom eigenen Buddyteam ab (es sei denn man bucht geführt Tauchgänge).
Danach gibt es warmen Tee auf dem Boot.
Nach der Heimkehr zur Insel wird einem wieder die gesamte Ausrüstung zur Tauchbasis gebracht, wo sie selbständig gespült und aufgehängt wird.

Alles in allem eine sehr unkomplizierte Tauchbasis, die allerdings nicht billig ist. Kein Wunder, wenn man ein Monopol hat