Eco Divers, Koh Chang (Inaktiv)

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Nach dem Tauchurlaub auf Kho Phi Phi im letzten J ...

Nach dem Tauchurlaub auf Kho Phi Phi im letzten Jahr sollte es diesmal der Golf von Siam sein. Nach dem die vom Hotel Panviman empfohlene Tauchbasis mich versetzt hatte, wurde ich mit den Eco Divers in Kontakt gebracht. Beim Einchecken in der Basis wurden Brevet, Tauchpass und Logbuch gründlich geprüft und ich musste den obligatorischen Fragebogen ausfüllen.

Ich meldete mich für 4 – 5 Tauchtage an und am anderen Morgen (wie auch an den folgenden Tagen) holte mich der Pickup pünktlich im Hotel ab und brachte mich abends wieder zurück. Pünktlich bedeutet auch hier + 5 – 10 Minuten. Ursache ist oft: Wenn der erste Tauchgast in der Kette zu lange schläft (Honeymoon, Montezumas Rache, etc.), setzt sich die Verspätung bei den folgenden fort .....

Die Beschreibung des Bootes spare ich mir und verweise auf den Bericht von ´Peaceriver´ vom 24.02.2008 – es war offensichtlich dasselbe Boot. Nichttaucher können zum Preis von 300 Baht für Essen und Getränke an der Fahrt Teil nehmen. Zwei große Süßwassertonnen stehen für die Ausrüstung und eine kleine Dusche mit der Schöpfkelle bereit. Sonst ist dem nichts hinzuzufügen.

Nicht nachvollziehen kann ich die Nörgelei von Conny und Uwe. Es ist absolut normal für Bootstauchgänge, auch mal von der Bordwand zu springen und anschließend zur Boje zu schwimmen, da der sicherere Weg zum Tauchplatz immer an der Bojenleine nach unten führt (Orientierung für den Rückweg zum Boot!). Wer vom Schnorcheln mit Gerät über „gewaltige“ ca. 35 – 40 Meter schon außer Atem gerät, sollte überlegen, ob er das letzte Hallenbadtraining aus Bequemlichkeit versäumt hat und ob Tauchen im Tauchturm statt auf See nicht besser für ihn wäre.

Die zugesagte maximale Gruppengröße von 4 – 5 Tauchern je Guide wurde immer eingehalten und der oder die Taucher der Gruppe, die ihren Luftvorrat früher als andere verbraucht hatten, wurden unter Beobachtung zum Boot geleitet. Auf diese Weise musste niemand, der entspannt seine Urlaubstauchgänge genießen wollte, vorzeitig mit halbvoller Pulle an Bord zurück. Ein vorzüglicher Service der Guides – ich habe es in der Karibik leider auch schon anders erlebt.

Damit mich niemand falsch versteht: Jeder Taucher hat seinen individuellen Luftverbrauch und ein Hüne mit 0x TG’s im Logbuch schnauft die Puller ggf. schneller leer als eine zarte Nixe mit 2xx TG’s. Da aber keine Gruppe nur aus Nixen besteht, gleicht der genannte Service die Unterschiede sehr gut aus.

Meine (eigene) und die Leihausrüstungen der anderen Taucher wurden am Ende des Tauchtages an Bord gespült und dann später in der Basis getrocknet und waren an jedem Tauchtag sauber und komplett wieder an Bord.

Das Briefing allerdings ließ zu wünschen übrig. Ich kenne es zum Beispiel von meinen vielen Safaris in Ägypten ganz anders. Der Guide hat Folien des Tauchplatzes oder zeichnet ihn jedes Mal neu und bespricht den Tauchgang vorher in Einzelheiten.

Abrechnung und das Auschecken waren wieder ganz entspannt. Kreditkarten werden nicht akzeptiert, aber neben der Basis ist eine ATM – sehr praktisch.

Fazit:

Ich habe mich, nicht zuletzt auch wegen der Freundlichkeit von Michel und seiner Crew, auf der Basis fast wie „zu Hause“ gefühlt und nur der Punkt mit dem Briefing verhindert 6 Flossen. Ich würde dort jederzeit wieder einchecken.