Ducks Diving Safaga-Dimensions Bleues

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Ich war in der 26. & 27. KW 2010 im Holiday Inn S ...

Ich war in der 26. & 27. KW 2010 im Holiday Inn Safaga Palace und mit dem Team von Ducks auf 7 TG. Hierzu nun mein Bericht:
Zunächst habe ich mich vor meinem Urlaub auf der gut gestalteten Internetseite von Ducks über Preise, Boote und das Team informiert und mich unverbindlich angemeldet (über das dortige Kontaktformular). Bei einer Anmeldung erhält man gleichzeitig einen Rabatt von 10,- EUR, welcher auf die späteren Tauchgänge gutgeschrieben wird. Für weitere Fragen (insbe-sondere aus aktuellem Anlass bzgl. einer evtl. Ölverschmutzung) und für den Checkdive-Termin habe ich die Ducks nochmals per Mail kontaktiert. Die Rückantworten erfolgten schnell, der Ton war freundschaftlich. Vorausbuchungen von TG brauch man nicht zu ma-chen. Hat man eine gewisse Anzahl von Touren gemacht, wird automatisch ein günstigerer Gruppenpreis gemacht.
In Safaga angekommen, besuchte ich am Nachmittag gleich die Basis, wo ich sehr freund-lich aufgenommen wurde. Der übliche Papierkram wurde unkompliziert erledigt. „Bei uns geht es halt etwas lockerer zu.“

Die Ausrüstung der Basis ist soweit i.O., die Anzüge haben ihre beste Zeit allerdings schon hinter sich. Die Leihregler werden nach der Säuberung im Becken zusätzlich desinfiziert und nochmals gespült. Mir war es egal, ich hatte ja mein eigenes Gerödel mit. Die Aufbewahrung der Ausrüstung erfolgt in beschrifteten Plastikkisten bzw. auf dem Bügel in einem bewachten Lagerraum. Da tagsüber an sich jedoch dort jeder Zutritt hat, empfiehlt es sich, den Regler und den TC mit aufs Zimmer zu nehmen bzw. für Anzug und Jacket ein Stahlkabelschloss mitzunehmen - sicher ist sicher. Eine Haftung der Basis für die „Garderobe“ erfolgt nicht.

Der Checkdive am nächsten Tag erfolgte mit Tanja, einer sehr netten Schweizerin - alles ohne übertriebene Eile und dennoch gründlich. Beim Checkdive das übliche Programm: Bleimenge und Technik prüfen, Skills demonstrieren - sofern notwendig. Bei mir wurde dar-auf verzichtet, da ich als Träger einer Gesichtsbehaarung ohnehin regelmäßig die Maske ausblasen muss. Der Checkdive war am Hausriff - dass kann man betauchen, muss man aber nicht ! Außerdem war es an dem Tag ohnehin etwas trüb.

Für die Bootstouren trägt man sich und ggf. Mitfahrer einfach am Abend vorher auf die ent-sprechende Bordliste des Bootes ein. Für Nichttaucher an Bord ist es natürlich stinklangwei-lig, es sei denn er/sie ist Schnorchler und das angefahrene Riff liegt nicht zu tief.
Erwischt einen über Nacht der Fluch des Pharao ist es auch nicht weiter schlimm - nur kurz Bescheid geben und gut ist. Die Tourenziele richten sich nach Wellengang und den Wün-schen der Taucher und werden erst am morgen der Tour ausgehandelt bzw. abgestimmt. Das Essen (sehr schmackhaft) an Bord kostet 30,- LE, ein Getränk aus der Dose 5,- LE, der allgegenwärtige Tee ist frei. Essen und Trinken können aber auch mitgebracht werden.
Die Ausrüstung wurde früh ab 8.30 Uhr auf dem vom Esel „Bonsai“ (der 2. - was mit Bonsai Nr. 1 passiert ist weiß ich nicht, die Storys reichen von abgehauen bis in den Eselhimmel !) gezogenen Wagen verladen und aufs Boot gepackt. Bei der Rückkehr zumeist gegen 16.00 Uhr steht es frei, die Ausrüstung für die Tour am nächsten Tag draufzulassen oder zwecks Säuberung mitzunehmen.
Die Boote sind in einem ordentlichen Zustand und recht modern.
Das Briefing war m. E. okay - auf Besonderheiten, Strömungen und Flora & Fauna wurde hingewiesen. Die Riffkarten stehen und fallen natürlich mit den künstlerischen Begabungen der jeweiligen Guides. Die Besatzung, bei mir die der „Dugong“, brauchte ab und an mal nen Schubser in die richtige Richtung, kamen aber dann aus der Falte und machten ihren Job. Fürs Bordbuch wurden vor dem TG Flaschennummer (12 l Alu), O2-Gehalt (bei Nitrox - for free), danach Tauchzeit und Tiefe abgefragt & notiert. Für Drifttauchgänge wird regelmäßig ein Zodiac mitgenommen, welches jedoch 4,- EUR extra kostet. Ein hübsches Zubrot, wenn man 6 Personen auf das Teil aufsitzen lässt. In meinen Augen sollte das in dem Tagestou-renpreis (ca. 50,- EUR) mit inbegriffen sein (Minuspunkt Nr.1).

Beim Auschecken ist die Abrechnung in Euro, Bezahlung ist aber auch in LE möglich. Der Umrechnungskurs ist jedoch mit festen 7,5 LE = 1,- EUR im Gegensatz zum normalen Wechselkurs von 6,9 bis 7,1 LE für den EUR recht ungünstig. Kreditkartenzahlung ist mit einem Aufschlag von 4 % möglich. Also am besten ausreichend Heimatwährung einpacken (Minuspunkt Nr.2). Trotzdem insgesamt verdiente 5 von 6 Flossen.

Von mir an dieser Stelle vielen Dank für die tollen Tauchgänge und viele Grüße an Tanja, Tina, Sabine, Mandy, Antje, Carole, Lutz, Tom und aan alle, die ich vergessen hab.
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