Ich war im September das 8. mal bei DDC Safaga un ...
Ich war im September das 8. mal bei DDC Safaga und überhaupt nicht mehr zufrieden. Bei Ankunft wird Brevet, Logbuch und Attest geprüft, so weit so gut. Dann wird man auf ein Boot eingeteilt (auf diesem Boot bleibt man dann den ganzen Urlaub über). Der Guide teilt selten vor Abfahrt mit, wohin er fährt. Nun wollte ich schon etwas anspruchsvollere Tauchgänge machen, war aber nicht möglich, weil immer Anfänger mit 10 - 30 TG`s dabei waren, also wurden nur langweilige Riffe (Tobias) angefahren. Immer wieder kamen neue Gäste aufs Boot und der Guide meinte, er würde kein Außenriff anfahren, weil er nicht wüßte wie die Neuen tauchen könnten. Auch war die Crew vom Boot oft nicht bereit, ein Außenriff anzufahren. Ein Guide erklärte mir, daß man der Crew nicht zumuten kann, jeden Tag so weit rauszufahren.
Ich bekam einen Buddy zugeteilt, der nie in meiner Nähe war und auch nie seinen Luftverbrauch kontrollierte + deshalb auch nie anzeigte. Einmal machten wir einen One Way Dive. Das abtauchen im Rudel mit den Anfängern war eine Katastrophe & wir mußten den ganzen Weg gegen die Srömung antauchen. Nachdem ich meinen Buddy nach seiner Luft fragte, stellte sich heraus,daß er nur noch 60 in der Flasche hatte und ich aber noch 120, da blieb er dann brav in meiner Nähe und die letzten Meter an meinem Oktobus. Dieser Tauchgang hätte meiner Meinung nach gleich am Anfang abgebrochen werden müssen. Der Guide kam dann auch mit seinen Anfänger an der Oberfläche angeschwommen. Ein Strömungscheck durch den Guide wäre auch sinnvoll gewesen, dies ist aber bei den Guide`s nicht üblich (ich habe auch schon erlebt, daß die gar nicht wissen wie das funktioniert). Generell beobachtete ich, daß die Qualität der Taucher und der Guides schwer nachgelassen hat. Sauerstoffflaschen sind zwar an Bord, aber da ist kein Automat angeschlsooen und auf meine Frage hin, weshalb nicht, meinte der Guide, das würde er später erledigen. Das habe ich allerdings nie erlebt - vielleicht noch später? Ich wechselte das Boot und kam zu einem ägyptischen Guide, der nicht sonderlich motiviert war. Unter Wasser machte er immer ´Scherzchen´ und rasselte immerzu mit seiner Rassel. Entspanntes tauchen war da nicht möglich. Auch am Boot machte er immer wieder seine ´Scherzchen´, die schon ziemlich nervten. Er machte auch einen genervten Eindruck und teilte mir einmal mit, daß ihn das alles ankotzt und die Leute alle nicht tauchen könnten.
Das Hauptproblem bei DDC ist die Einteilung auf den Booten. Da sind immer Anfänger, Urlaubstaucher und Erfahrene gemischt. Das Ergebnis ist, daß die erfahrenen Taucher dann frustriert sind. Ein Bootstag kostet 45€ und wenn dann nur die Innenriffe angefahren werden, dann ist das ganz schön teuer und man ist besser dran im Hausriff zu tauchen das kostet pro Tauchgang nur 10€ und die ganzen Tobia Riffe sind nicht besser. Bei etwas Wind kann es passieren, daß 6-7 Boote an den Innenriffen sind, dann ist Rudeltauchen angesagt, was bei diesen kleinen Riffen keinen Spaß macht. Wenn man alleine (ohne Buddy) kommt, dann wird einem ein Buddy auf dem Boot zugeteilt und wenn man Pech hat, dann darf man dem Guide Hilfestellung geben, sprich man bekommt eben 2 Anfänger als Buddy.
Wenn das Wrack Salem Express angefahren wird, dann ist der 2. Tauchgang bei Shap Shear, dies ist einer der ödesten, langweiligsten Tauchplätze überhaupt. Beim Briefing jedoch wird jeder Tauchplatz als super,toll angepriesen. Ich bin fast jedesmal mit 100 - 150 bar aus dem Wasser, weil ich entweder Anfänger bei hatte oder vor Langeweile nicht mehr wollte.
Fazit: Die Qualität & die Motivation der Guide`s hat schwer nachgelassen. Damit die auf Nummer Sicher gehen können, fahren die nur Riffe an, bei denen sie relativ sicher sein können, daß nichts passiert. Da braucht dann auch die Sauerstoff-flasche nicht angeschlossen werden, da die max. Tiefe eh bei 15 Meter endet, es sei denn man nimmt eine Schaufel mit und buddelt sich tiefer. Drifttauchgänge bei Ras Abu Soma oder Abu Kafan wurden nie gemacht, da der Guide das mit der Mehrheit der Anfänger auf dem Boot sich nicht durchführen traute. Das geht allerdings auf Kosten der anspruchsvolleren Taucher.
Ich habe es dann vorgezogen, weniger als geplant zu tauchen, da ich nicht einsah, 45€ für Tauchgänge zu zahlen, die ich auch an heimischen Seen machen kann.
Mein Wunsch: zurück zur früheren Qualität der Guides und somit auch zurück zur Sicherheit, bessere Einteilung der Taucher auf den Booten bzw. schon auf die Liste schreiben, wohin die Fahrt geht oder vor Ausfahrt ehrlich sagen, welches Ziel angefahren wird.
Zur Klarstellung: ich war auch mal Anfänger, aber damals mußten die erfahrenen Taucher nicht wegen mir raus, weil immer der Guide mit mir rausging & ich nie Tauchern mit 200 TG zugeteilt wurde. Jetzt kann ich es besser und nun muß ich wegen Anfängern raus, weil der Guide sonst zuviele ´schlechte´ Taucher hätte und dafür auch noch zahlen.
Leider sind Lutz & Edy Vorschlägen zur besseren Einteilung der Leute auf dem Boot nicht zugänglich. Auch habe ich schon von einem Guide zu hören bekommen, daß das nicht machbar ist, nur erfahrene Taucher auf ein Boot, weil dann ein anderer Guide nur Anfänger hätte und man das dem nicht zumuten kann. Aber Hallo! Diese Einstellung ist nicht kundenfreundlich, hier wird vergessen, wer bezahlt und daß man für seine Bezahlung auch eine adäquate Leistung erwarten kann.
Die Qualität der Tauchanfänger lässt auch schwer zu wünschen übrig und wenn einer über Russen schimpft, dann soll der sich mal die Urlaubstaucher anschauen. Russen tauchen anders, aber nicht unsicherer bzw. umgekehrt, deutsche Tauchanfänger bzw. Urlaubstaucher tauchen auch nicht sicherer als Russen.
Ich habe auch mit anderen Tauchern gesprochen,die es vorgezogen haben lieber nicht zu tauchen als so. So hatten wir alle weniger Tauchgänge als geplant.
Schade, noch vor 2 Jahren war ich von der Basis begeistert - jetzt fahr ich aber nicht mehr hin.
Ich bekam einen Buddy zugeteilt, der nie in meiner Nähe war und auch nie seinen Luftverbrauch kontrollierte + deshalb auch nie anzeigte. Einmal machten wir einen One Way Dive. Das abtauchen im Rudel mit den Anfängern war eine Katastrophe & wir mußten den ganzen Weg gegen die Srömung antauchen. Nachdem ich meinen Buddy nach seiner Luft fragte, stellte sich heraus,daß er nur noch 60 in der Flasche hatte und ich aber noch 120, da blieb er dann brav in meiner Nähe und die letzten Meter an meinem Oktobus. Dieser Tauchgang hätte meiner Meinung nach gleich am Anfang abgebrochen werden müssen. Der Guide kam dann auch mit seinen Anfänger an der Oberfläche angeschwommen. Ein Strömungscheck durch den Guide wäre auch sinnvoll gewesen, dies ist aber bei den Guide`s nicht üblich (ich habe auch schon erlebt, daß die gar nicht wissen wie das funktioniert). Generell beobachtete ich, daß die Qualität der Taucher und der Guides schwer nachgelassen hat. Sauerstoffflaschen sind zwar an Bord, aber da ist kein Automat angeschlsooen und auf meine Frage hin, weshalb nicht, meinte der Guide, das würde er später erledigen. Das habe ich allerdings nie erlebt - vielleicht noch später? Ich wechselte das Boot und kam zu einem ägyptischen Guide, der nicht sonderlich motiviert war. Unter Wasser machte er immer ´Scherzchen´ und rasselte immerzu mit seiner Rassel. Entspanntes tauchen war da nicht möglich. Auch am Boot machte er immer wieder seine ´Scherzchen´, die schon ziemlich nervten. Er machte auch einen genervten Eindruck und teilte mir einmal mit, daß ihn das alles ankotzt und die Leute alle nicht tauchen könnten.
Das Hauptproblem bei DDC ist die Einteilung auf den Booten. Da sind immer Anfänger, Urlaubstaucher und Erfahrene gemischt. Das Ergebnis ist, daß die erfahrenen Taucher dann frustriert sind. Ein Bootstag kostet 45€ und wenn dann nur die Innenriffe angefahren werden, dann ist das ganz schön teuer und man ist besser dran im Hausriff zu tauchen das kostet pro Tauchgang nur 10€ und die ganzen Tobia Riffe sind nicht besser. Bei etwas Wind kann es passieren, daß 6-7 Boote an den Innenriffen sind, dann ist Rudeltauchen angesagt, was bei diesen kleinen Riffen keinen Spaß macht. Wenn man alleine (ohne Buddy) kommt, dann wird einem ein Buddy auf dem Boot zugeteilt und wenn man Pech hat, dann darf man dem Guide Hilfestellung geben, sprich man bekommt eben 2 Anfänger als Buddy.
Wenn das Wrack Salem Express angefahren wird, dann ist der 2. Tauchgang bei Shap Shear, dies ist einer der ödesten, langweiligsten Tauchplätze überhaupt. Beim Briefing jedoch wird jeder Tauchplatz als super,toll angepriesen. Ich bin fast jedesmal mit 100 - 150 bar aus dem Wasser, weil ich entweder Anfänger bei hatte oder vor Langeweile nicht mehr wollte.
Fazit: Die Qualität & die Motivation der Guide`s hat schwer nachgelassen. Damit die auf Nummer Sicher gehen können, fahren die nur Riffe an, bei denen sie relativ sicher sein können, daß nichts passiert. Da braucht dann auch die Sauerstoff-flasche nicht angeschlossen werden, da die max. Tiefe eh bei 15 Meter endet, es sei denn man nimmt eine Schaufel mit und buddelt sich tiefer. Drifttauchgänge bei Ras Abu Soma oder Abu Kafan wurden nie gemacht, da der Guide das mit der Mehrheit der Anfänger auf dem Boot sich nicht durchführen traute. Das geht allerdings auf Kosten der anspruchsvolleren Taucher.
Ich habe es dann vorgezogen, weniger als geplant zu tauchen, da ich nicht einsah, 45€ für Tauchgänge zu zahlen, die ich auch an heimischen Seen machen kann.
Mein Wunsch: zurück zur früheren Qualität der Guides und somit auch zurück zur Sicherheit, bessere Einteilung der Taucher auf den Booten bzw. schon auf die Liste schreiben, wohin die Fahrt geht oder vor Ausfahrt ehrlich sagen, welches Ziel angefahren wird.
Zur Klarstellung: ich war auch mal Anfänger, aber damals mußten die erfahrenen Taucher nicht wegen mir raus, weil immer der Guide mit mir rausging & ich nie Tauchern mit 200 TG zugeteilt wurde. Jetzt kann ich es besser und nun muß ich wegen Anfängern raus, weil der Guide sonst zuviele ´schlechte´ Taucher hätte und dafür auch noch zahlen.
Leider sind Lutz & Edy Vorschlägen zur besseren Einteilung der Leute auf dem Boot nicht zugänglich. Auch habe ich schon von einem Guide zu hören bekommen, daß das nicht machbar ist, nur erfahrene Taucher auf ein Boot, weil dann ein anderer Guide nur Anfänger hätte und man das dem nicht zumuten kann. Aber Hallo! Diese Einstellung ist nicht kundenfreundlich, hier wird vergessen, wer bezahlt und daß man für seine Bezahlung auch eine adäquate Leistung erwarten kann.
Die Qualität der Tauchanfänger lässt auch schwer zu wünschen übrig und wenn einer über Russen schimpft, dann soll der sich mal die Urlaubstaucher anschauen. Russen tauchen anders, aber nicht unsicherer bzw. umgekehrt, deutsche Tauchanfänger bzw. Urlaubstaucher tauchen auch nicht sicherer als Russen.
Ich habe auch mit anderen Tauchern gesprochen,die es vorgezogen haben lieber nicht zu tauchen als so. So hatten wir alle weniger Tauchgänge als geplant.
Schade, noch vor 2 Jahren war ich von der Basis begeistert - jetzt fahr ich aber nicht mehr hin.
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