diving.DE Candidasa, Candi Beach, Bali

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Tauchen auf Bali – für mich eine ganz bis dato un ...

Tauchen auf Bali – für mich eine ganz bis dato unbekannte Erfahrung. Da konnte als treuer und zufriedener diving.DE-Kunde nicht widerstehen, als sich auf Ende August endlich eine Möglichkeit auftat. Trotz Ferien-Saison ließ sich ein äußerst günstiger Flug ab Zürich mit Singapore Airlines finden.

Der Kontakt zu Max und Natalie war schon die Monate vorher immer supernett. So waren sie meiner Frau und mir auch behilflich ein Zimmer im und den Transport zum Candidasa Beach Resort zu organisieren.

Bali ist auch jenseits des Tauchens ein tolles Urlaubsziel. Vulkane, tropische Vegetation, hinduistische Tempel, Reisterrassen, Strände und sehr leckeres Essen – um ein paar Stichworte zu nennen.

Das Resort ist superschön: wir hatten ein Standardzimmer und waren damit mehr als gut bedient, obgleich wir als Vieltaucher tagsüber viele Leistungen gar nicht in Anspruch nehmen konnten.
Restaurant-Tipp nur 100m entfernt: Warung Padang Kecag (und wir haben durchaus einige – auch um ein mehrfaches teurere – Restaurants ausprobiert.

NUN ABER ZUM TAUCHEN AUF BALI:

Ein Wort: „Korallendreieck“. Wer sich als Taucher ein bisschen für Flora und Fauna interessiert, wird begeistert sein. Die Diversität ist gigantisch. Hinzu kommt noch, dass man von Candidasa innerhalb vom etwa einer Stunde quasi alle, sehr unterschiedliche Tauchregionen Balis erreichen kann. Im Norden Vulkansand, warmes Wasser in geschützten Buchten. Direkt vor der Haustür in der Bucht ein paar sehr schöne Korallengärten, der phänomenale Jetty für Critter-Tauchen und die sehr anspruchsvollen Gillis vor Candidasa, wo zur richtigen Jahreszeit Mola Molas und anderer Grossfisch regelmässig zu sichten ist. Das Beste zum Schluss: Nusa Penida. Ich war zwei Mal dort (4 TG). Manta Point (2TG) war wahrlich „mantaverseucht“ und einen grossen Mola Mola gab es obendrauf. Crystal Bay ist wohl der Spot für Mola Mola. Mir war es da zu überfüllt mit Tauchern. Völlig unterschätzt, da sich hier phänomenale Korallengärten befinden und relativ entspannte Driftdives durchgeführt werden können: Die Bali zugewandte Nordseite von Nusa Penida. Zum Beispiel der Tauchplatz „SD“. Hier ist das Wasser in der Regel wärmer: wenige Taucher und auch hier kommt regelmäßig etwas Größeres, Pelagisches vorbei.

Um etwas Erwartungsmanagement zu betreiben noch einige Punkte, die den ein oder anderen Ferientaucher stören könnten (betrifft Jahreszeit Ende August/ Anfang September):
1. Mola Mola mögen kaltes Wasser: auf der Südseite Balis kann das Wasser 27 Grad – aber auch mal 20 Grad und weniger haben!
2. Manche Tauchplätze haben wirklich „zickige“ Strömungen und können nicht jeden Tag betaucht werden (Gezeiten etc. sind zu beachten). Trotzdem sind solche Plätze nicht a priori nicht hundertprozentig berechenbar: mitunter müssen Pläne vor Ort geändert werden.
3. Korallenabdeckung und Diversität stehen in einem u-förmigen Verhältnis zueinander: Große Diversität bedeutet nicht, dass es überall megabunt ist. Vielmehr weisen einige Tauchplätze größere – aber sehr schöne Lava-Sandflächen auf.
ABER: Es gibt die megabunten Plätze genauso wie die geschützten Buchten ohne Strömung mit warmen Wasser.

Wir sind begeistert und freuen uns, dass es hier nun eine diving.DE Basis gibt! Danke, Max – wir kommen wieder.

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