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mizutauowd142 TGs

Eine Stellungnahme der Basis ist am Ende des Beri ...

Eine Stellungnahme der Basis ist am Ende des Berichts von mizutau zu finden.

Hallo,
wir waren vom 01.06-15.06 2007 im Akassia Swiss
Hotel und waren sehr ,sehr zufrieden.Das Hotel kann man nur wärmstens weiterempfehlen.
Leider können wir das vom WWDC nicht behaupten.
Die überaus nur positiven Berichte können wir leider nicht nachvollziehen.
Um nun nicht wieder alles nochmals aufzuzählen,
kommt der Bericht vom 30.05.2007 von Christof unseren Erfahrungen am nächsten.
Nur noch ein paar zusätzliche Hinweise.
1)
Wir sind das fünfte mal zum tauchen in Ägypten und haben noch niemals eine solche muffelige und
doch zum Teil unfreudliche Basisleitung erlebt.
Die freunlichsten waren wirklich nur die einheimichen Mitarbeiter.
Seine Kunden zu grüssen scheint der Leitung fremd zu sein.
Eine angenehme Athmosphähre auf der Basis habe ich und meine Mittaucher,die sich hoffendlich auch noch im Forum melden werden,nicht erlebt.
2)
Die Lage der Tauchbasis halte ich für sehr ungünstig.
Weite Wege bis zum Steg,auch wenn einem die Flaschen abgenommen werden,so muß man mit seinem
gesammten Gerödel durch die sehr weitläufige Anlage latschen.
3)
Die Preise für normale Tauchgänge am Hausriff sind
völlig ok.Allerdings Tauchausfahrten z.B. zur Seekuh oder Elphinestone sind meines Erachtens im Verhälltniss reichlich überzogen.
4)
Zur Fühsorge der Basis kann ich nur zwei Sachen sagen:Vor einem Hausrifftauchgang muß mann sich
in eine Liste mit Uhrzeit eintragen und nach Beendigung austragen.
Da am Hausriff keine Person der Basis vor Ort ist
und die Wege zur Basis sehr weit sind kann man sich das Austragen eigentlich sparen.Denn nach alles in allem ca.2 Stunden brauche ich einen vermissten Taucher nicht mehr zu suchen.Es sei denn er wäre aufs offene Meer abgetrieben worden.
Was dort sehr unwarscheinlich ist.
Nun zur Fahrt zum Elphinestone,abgesehen von den
60 Euro muß mann schon ziemlich tauchgeil sein um
sich diese Strapazen rein zu ziehen.Zwei Stunden
in einen Minibus ohne fuktionierende Klimaanlage bei ca.35 Grad nach Marsa Alam.Dann auf ein Zodiak
zum Tauchschiff.Weitere 2,5 Stunden bei extremen
Sturm und Wellengang(dafür kann die Basis nichts)
zum Riff.Anrödel und wieder auf ein Zodiak bis zum
Ende des Riffes und entlich ab ins Wasser.
Der Tauchgang war dann Gott sei dank ok.
Nach ca.45 min zurück zum Tauchschiff,wo mir volgendes passierte.Als erster am Schiff angekommen versuchte ich bei sehr starken Wellengang über die Leiter auf Boot zu gelangen.
An der obersten Sprosse angelangt erwischte mich
eine derartig grosse Welle das ich mich nicht mehr halten konnte und die gesammte Leiter runter rutschte.Im ersten Moment dachte ich,ich habe mir sämtliche Knochen gebrochen.
Nach ein paar Sekunden Erholung im Wasser hiefte
man mich an Bord.Meine Schienbeine,Knie und Knöchel liefen blau an und bluteten leicht.
Auf die Frage des Guids ob es mir gut gehe antwortete ich nur,es geht.
Nach einer Stunde Pause entschloss ich mich den zeiten Tauchgang mit zu machen,da ich diese ganzen Strapazen nicht nur für einen Tauchgang mit gemacht haben wollte.Die Rückfahrt war dann analog zur Hinfahrt.
Jetzt kommt aber erst mein eigentliches Anliegen.
Weder nach Ankunft am Abend noch am anderen Tag
erkundigte sich jemand der Basis nach meinem Empfinden,was ich doch sehr eigenartig fand.
Mitleid habe ich wirklich nicht erwartet,das liegt mir auch nicht, aber eine kurze Nachfrage ob
alles wieder einigermaßen ok sei hatte ich eigentlich von einer so gelobten Basis erwartet.
Dies passte allerdings genau in mein Bild der Tauchbasis.
5)Um Gottes Willen möchte ich hier nicht alles schlecht machen und als Nörgeler da stehen,aber
wenn mann schon andere Basen kennengelernt hat und Vergleichsmöglichkeiten hatte dann kann man
sich schon ein Urteil erlauben.
Es gab sicherlich auch positive Dinge aber in meiner Auffassung zu wenige.

Wie jeder bemerkt haben wird habe ich bewust keine Namen genannt.
Jeder kann sich die Jacke anziehen die ihm passt.

Viele Grüße an alle Staffs vor allem an Fox,mach weiter so.

mizutau

Stellungnahme von Waterworld (vom 12.Juli 07)

Anmerkung des Managements zum Bericht von „mizutau“

Wir haben lange mit uns gerungen, ob wir Berichte unserer Gäste über das WaterWorldDivingcenter im Taucher.net kommentieren sollen oder nicht. Berechtigte Kritik ist bei uns immer und jederzeit willkommen. Wir stellen uns dieser Kritik wenn sie denn objektiv berechtigt ist und haben somit die Möglichkeit die Tauchbasis für unsere Gäste zu verbessern. Leider wird das Forum auch dazu genutzt Unwahrheiten zu verbreiten und das ist der Grund für die nun folgenden Anmerkungen.

Zu Punkt 1. „Muffeligkeit“

Wir denken dies ist ein sehr subjektives Bild, viele andere Berichte sagen das Gegenteil aus – vor allem über die Freundlichkeit der Mitarbeiter und auch der Basisleitung.
Für einen der Besitzer (Mirko) gilt allerdings das er vor seinem ersten Kaffee und dem Frühstück (das vor der Basisöffnung am Morgen eingenommen wird) nicht zu Jubelausbrüchen neigt, selbes wird sogar dem immer fröhlichen Werner nachgesagt. Es gibt leider Menschen (Mirko entschuldigt sich dafür) die am Morgen etwas länger brauchen bis Sie wach werden. Vor lauter Konzentrationen auf den ersten Kaffee kann es durchaus schon mal vorkommen das er einen Taucher am Frühstücksbuffet übersieht. Wir möchten betonen das dies nichts mit Unfreundlichkeit sondern eher etwas mit Müdigkeit zu tun hat. Er zieht sich diese Jacke (siehe Ende des Berichts) auch gerne an, gibt es zu und lüftet ein offenes Geheimnis: Mirko ist ein Morgenmuffel!


Zu Punkt 2. – Lage der Tauchbasis

Es widerspricht völlig den Tatsachen das auch nur ein Gast mit seinem gesamten Gerödel die 200m bis zum Steg laufen muss. Wir haben einen extra umgebauten Wagen für den Transport des Equipments zum Hausriff.
Auf diesem werden die komplett zusammen gebauten Geräte (Flasche, Jacket, Lungenautomat) und selbstverständlich das Blei bis an den Steg transportiert. Die Geräte befinden sich auf diesem „Hausriffmobil“ in stehender, gesicherter Position und man muss es sich lediglich über die Schulter ziehen, nicht mal Bücken ist nötig. Selbstverständlich werden die Tauchgeräte von unserem Staff auf dieses Hausriffmobil gehoben.
Mann muss also lediglich mit seinem Tauchanzug, (selbst Maske und Flossen werden auf Wunsch transportiert) die 200m bis zum Hausriff zurücklegen.


Zu Punkt 3. – Preise für Tauchausfahrten

Alle unsere Preise sind hinlänglich bekannt. Wir haben diese deutlich auf unserer Homepage und vor Ort auf der Tauchbasis hinterlegt. Jedem Taucher steht es frei sich vor Reiseantritt zu informieren. Rätselhaft wird uns bleiben wie man trotz der im Voraus bekannten Informationen eine Tauchschule aufsucht die einem zu teuer erscheint. In den Preisen für z.B. Abu Dabab(Seekuh) sowie Elphinstone sind der Transfer, sämtliche Eintritte, Kosten für das Boot, die für diese Plätze zusätzlich entrichtet werden müssen, bereits enthalten. Die Preise im Waterworld Divingcenter orientieren sich an den ortsüblichen Preisen und an den Aufwendungen die für diese Tauchausfahrten nötig sind.

Zu Punkt 4. – Fürsorge der Tauchbasis


Hausriff

Mizutau spricht an das wir unsere Fürsorgepflicht verletzten würden da unsere Taucher sich auf einer Liste vor dem Tauchgang eintragen und nach dem Tauchgang austragen müssen und das wir nicht wüssten wie lange unsere Taucher im Wasser sind.
Wir kontrollieren unsere Hausriffliste alle Stunde ob sich unsere Gäste ausgetragen haben. Darüber hinaus werden beide Stege während der Stegöffnungszeiten ununterbrochen durch die „Life-Guards“ überwacht. Diese Life-Guards sind in erster Hilfe ausgebildet und verfügen über ein EFR Zertifikat (PADI Erste Hilfe Kurs). Darüber hinaus werden die Life-Guards in unsere Rescueübungen für Taucher mit eingebunden. Sie stehen mit unserer Tauchbasis in ununterbrochener Verbindung und informieren uns umgehend sollte ein Gast abgetrieben, vermisst oder anderweitig gefährdet sein.


Elphinstone

die Fahrt nach Elphinstone dauert nicht wie von „mizutau“ geschrieben 120 Minuten sondern 70 Minuten. Dies ist auf unseren Informationszetteln auch deutlich vermerkt und jedem Taucher wird dies in einem Vorabendbriefing vor Fahrtantritt bekannt gegeben. Für lange Transfers wie nach Elphinstone benutzen wir nur Busse mit Klimaanlage. Sollte diese auf der Tour nicht eingeschaltet worden sein, so bitten wir nachträglich um Entschuldigung, diese „Jacke“ ziehen wir uns tatsächlich an.


Des weiteren wird moniert das die Schiffe im Hafen von Marsa Alam außerhalb liegen und man dies mit einem Zodiac erreichen muss. Hierzu sei gesagt das im Hafen Marsa Alam die großen Boote nun mal außerhalb liegen und somit nur per Zodiac erreicht werden – dies trifft alle Tauchschulen die dort ein Boot liegen haben – auch dies wird im Übrigen am Vorabend im Briefing bekannt gegeben)
Auch ist es bei allen Tauschschulen ein übliches Verfahren das man für die Strömungstauchgänge vor Ort von einem Safariboot in das Zodiac umsteigt um zum Abtauchpunkt gebracht zu werden.

Abschließend möchten wir uns noch zum wohl auslösenden Faktor dieses Berichtes von „mizutau“ äußern. Er schreibt:

„An der obersten Sprosse angelangt erwischte mich eine derartig grosse Welle das ich mich nicht mehr halten konnte und die gesammte Leiter runter rutschte.Im ersten Moment dachte ich,ich habe mir sämtliche Knochen gebrochen.
Nach ein paar Sekunden Erholung im Wasser hiefte man mich an Bord.Meine Schienbeine,Knie und Knöchel liefen blau an und bluteten leicht.“


Dieser Vorfall tut uns leid, allerdings entzieht es sich unserer Verantwortung und auch unserer Sorgfaltspflicht ob man beim Einstieg ins Boot aufgrund einer Welle abrutscht. Es handelt sich hierbei um die Risiken eines Freizeitsportes. Unsere Crew ist seiner Sorgfaltspflicht sofort nachgekommen und hat dem Taucher aus dem Wasser und seiner Notlage geholfen)

„Auf die Frage des Guids ob es mir gut gehe antwortete ich nur,es geht. Nach einer Stunde Pause entschloss ich mich den zeiten Tauchgang mit zu
machen, da ich diese ganzen Strapazen nicht nur für einen Tauchgang mit
gemacht haben wollte.Die Rückfahrt war dann analog zur Hinfahrt“


(Hiermit entschuldigen wir uns förmlich das unser Guide der die Antwort, „es geht“ für „bare Münze“ genommen hat – hätten wir gewusst das diese Antwort nicht den Tatsachen entspricht so wäre anders gehandelt worden. Da „mizutau“ einen weiteren Tauchgang durchgeführt hat (trotz der Verletzung und des derartig großen Wellengangs) müssen wir auch heute noch davon ausgehen das es sich nur um einen Ausrutscher gehandelt hat.


Weder nach Ankunft am Abend noch am anderen Tagerkundigte sich jemand der Basis nach meinem Empfinden,was ich doch sehr eigenartig fand.
Mitleid habe ich wirklich nicht erwartet,das liegt mir auch nicht, aber eine kurze Nachfrage ob alles wieder einigermaßen ok sei hatte ich eigentlich von einer so gelobten Basis erwartet.


Nachdem der Gast, wie er selbst berichtet hat, den Ausrutscher mit den Worten „es geht“ an unseren Guide weitergab und 1 Stunde später einen weiteren Tauchgang unternommen hat wurde dieser Vorfall nicht an die Basisleitung weitergeben. Es gab keinen Grund für unseren Divemaster, über diesen Vorfall zu berichten. Seiner Ansicht nach ist „mizutau“ an der Leiter gestolpert und hat einen weiteren Tauchgang durchgeführt; wir als Basisleitung bedauern das Ausrutschen, jetzt nachdem wir davon Kenntnis genommen haben, ausdrücklich.

Selbstverständlich liegt uns das Wohlbefinden unserer Gäste immer sehr am Herzen. Wir möchten allen dabei behilflich sein bei uns im WaterWorld Divingcenter einen wunderschönen Urlaub zu verbringen.

Alles Liebe und Gute
Andi, Mirko, Tim & Werner

Ende Stellungnahme Waterworld