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mikefiftyninerCMAS**150 TGs

Wir waren in der Zeit vom 28.08. - 11.09. im Acas ...

Wir waren in der Zeit vom 28.08. - 11.09. im Acassia Swiss Resort, und somit auch auf der im Hotelkomplex integrierten Basis Water World Diving Center.

Das Hotel hat uns sehr gut gefallen. Die Zimmer waren sehr sauber und gepflegt, das Personal sehr nett. Das Essen war sehr vielfältig und für die, die ägyptisches Essen mögen, auch sehr lecker. Aber auch für mich, der sich mit dem Essen in Ägypten etwas schwer tut, war immer etwas dabei. Vom Pool mit deutscher und italienischer Animation (wer´s braucht...) bis hin zum ruhigen ´musikfreien´ Strand war alles vorhanden. Lustig war der allabendliche Babydance, der jeden Abend das Abendessen untermalte; das ´Cocodrillo´-Lied habe ich noch immer im Ohr!!! Einzig unser Zimmer lag extrem schlecht, direkt am Spielplatz. Nun habe ich nichts gegen Kinder, ich habe selber mehr oder weniger erfolgreich zwei Kinder groß gezogen, aber dass einheimische Kinder bis morgens um 3:30 Uhr auf dem Spielplatz toben und schreien war mir dann doch zuviel des Guten. Glücklicherweise hielt dieser Zustand nur zwei Nächte lang an.

Nun zur Tauchbasis: Ich wurde sehr nett und freundlich aufgenommen. Die deutsch sprechenden Tauchguides waren zu jeder Zeit sehr hilfsbereit und immer zu einem Plausch zu haben. Die einheimischen Guides waren nach einigen Tagen und gemeinsamen Tauchgängen ebenfalls Ansprechpartner, die einem gerne weiter halfen. Die Tauchgebiete, allen voran das Hausriff, haben sich als sehr interessant, wenngleich auch nicht immer ganz ungefährlich heraus gestellt. Alle in der Umgegend liegenden Tauchgebiete werden mit dem Jeep angefahren, der Einstieg erfolgt in der Regel zu Fuß über das Riffdach. Wir hatten die 14 Tage fast durchgängig Sturm (Rote Flagge), so dass wir relativ hohe Wellen hatten, die, wie schon beschrieben, den Ein- und Ausstieg nicht immer ganz ungefährlich sein ließen (Danke an die Helfer, die uns immer wieder irgendwie aus dem Wasser gezogen haben). Durch den Sturm war leider auch die Auswahl der Tauchplätze sehr eingeschränkt, es blieben 5-6 Plätze, die regelmäßig angefahren werden konnten. Weitergehende Fahrten, z.B. nach Elphinstone fanden leider wegen mangelnder Teilnahme nicht statt. Dafür habe ich aber erstmal ein Dougong gesehen (wenngleich der Rest dieses Tauchgangs auch so interessant wie der Salzgittersee im Februar war...).

Was ich wie mein Vorredner ebenfalls vermisst habe, war das Zusammensitzen, Logbuchschreiben und Klönnen nach den Tauchgängen. Fast immer waren alle gleich nach dem Spülen der Ausrüstung verschwunden. Hier hatte ich aber nicht den Eindruck, dass das vom Personal so gewollt war, die Guides waren immer noch lange da. An einem Abend haben wir uns auch Bilder und Videos der neuen Basis des Basischefs Mirco in (oder auf?) Sao Tomé angesehen; ein, wie es schien, sehr interessantes Ziel im westlichen Afrika. Mal sehen, vielleicht dort das nächste Mal...

Ob ich noch einmal wiederkomme - ich bin mir nicht sicher. Die Tauchplätze waren durchweg sehr interessant und vielseitig. Der Zugang zum Wasser aber nicht immer ungefährlich und teilweise sehr mühsam (ähnlich wie in Dahab). Für mich muss ich sagen, dass mir Tauchgänge vom Boot aus (egal ob Safariboot, Mittelklasse oder Zodiak) besser gefallen, aber das ist wohl Geschmackssache.